Bremen
Moderator
nö. er mag sich vielleicht gewundert haben, dass ihm so etwas passiert ist, aber ich möchte ihm nicht unterstellen, dass er mitten im spiel dazu fähig gewesen sein müsste, die diagnose gehirnerschütterung zu stellen.
Wir haben es nicht mit einem Kleinkind von 5 Jahren zu tun , er ist Leistungssportler die allgemein ihren Körper besser kennen als wir , bin echt verwundert das man auf son Blödsinn aufspringen kann !!!
Nach dem zweiten Torwartfehler war er dann immer noch verwundert und hat nix gesagt ? Komm hör auf ...
"Mal eben" mitten im Spiel eine Gehirnerschütterung zu diagnostizieren, ist auch gar nicht möglich, denn dazu bedarf es einer ausgiebigen Untersuchung (Blick des Arztes durch die Pupille, Reflextest etc.) eines Arztes bzw. beim Verdacht von Frakturen auch unter Zuhilfenahme eines tomografischen Geräts. Andererseits wenn nach einem wie auch immer gearteten Schlag gegen den Kopf die für eine Gehirnerschütterung typischen Symptome wie Benommenheit, Schwindelgefühle oder Kopfschmerzen auftreten, ist der kausale Zusammenhang offensichtlich; so daß, wenn die Wucht des Schlag im Falle Karius seine Fehlgriffe zumindest begünstigte, es nur schwer vorstellbar ist, daß die Symptome vom Betroffenen nicht bemerkt wurden bzw. sich die Frage stellt, warum er sich vom Doc nicht untersuchen ließ?



