Kritik und Lob für die Arbeit der Moderatoren

Das Fettgedruckte IST der Ursprung. Danach richtet sich die Gewalt der Rechten sowohl gegen Ausländer, als auch gegen Linke, und der Kreislauf begann, mit eben jenen Ausschreitungen, die du weiter beschreibst.

Ich finde, man sollte da differenzieren. Es gibt mMn nicht DEN Linken und auch nicht DEN Nazi. Auch wenn alle Nazis Idioten sind...

Ich habe Freunde und Bekannte im linken Lager, die trotzdem grundverschieden sind. Während der eine vor Lampedusa ehrenamtlich Flüchtlingen hilft und bei Demos friedlich bleibt, fährt der andere am 1. Mai nach Berlin NUR um Nazis "auf's Maul zu hauen". Deswegen finde ich es gefährlich zu sagen: "Links ist gut, rechts ist böse"
Tendenziell und von den ursprünglichen Beweggründen her ist das sicher so, trotzdem sollte man mit dieser Argumentation keine Radikalisierung rechtfertigen. Genau diese findet aber meiner Ansicht nach immer häufiger statt, so dass die ursprünglichen Beweggründe in Vergessenheit geraten. Das ist wie mit den Hooligans, die sich prügeln obwohl sie nicht wissen, worauf die Rivalität überhaupt zurückgeht. Es wird halt einfach so übernommen. War ja schon immer so.
 
...Es ist absolut richtig sich in dem Falle gegen den Staat zu lehnen und auch mit Blockaden oder sonstigem diese Kundgebungen zu stören und zu verhindern, dass heißt ihnen damit auch ihre Grundrechte zu entziehen. Denn diese "Meinung" die diese Leute vertreten ist nichts weiter als stumpfe, dumme Hetze. Und wenn man dann noch fordert dass auch diese Menschen ihr Recht darauf behalten sollen, dann muss irgendwas mit einem nicht stimmen.

Blockaden, Aktionen, Demonstrationen sind absolut in Ordnung, solange sie nicht in Gewalt ausarten. Das Machtmonopol liegt beim Staat. Das kann man gut oder schlecht finden, Gewalt mit Gegengewalt zu beantworten, ist aber häufig kontraproduktiv.

Wir als Gesellschaft müssen uns einig sein, was bis zu welchem Grad zu dulden ist und ab wann nicht mehr. Im Umgang mit rechtsradikalem Gedankengut wird häufig und immer wieder über Verbote von ebensolchen Parteien debattiert. Würde solch ein Verbot das Gedankengut verhindern?? Eher nicht. Muss der Staat durch ein Parteien-Verbot nicht deutlich zeigen, was die Gesellschaft duldet und was nicht? Möglicherweise, ja. Gegenargumente? (siehe oben, hinsichtlich Gedankengut und der Gefahr, dieses gar nicht mehr kontrollieren zu können ).

Unabhängig davon, ob es ein Verbot gibt oder nicht, muss den Extremen von demokratisch denkenden Bürgern gezeigt werden, was nicht geduldet werden kann. Nicht aber, indem man selbst Gewalt anwendet.
 
Ich rechtfertige keine Radikalisierung und heiße sie auch nicht gut. Es ging um die Frage, woher die Gewalt ursprünglich zwischen "Rechts" und "Links" kam... und das habe ich in dem von dir gebrachten Zitat erklärt. Dass sich daraus mittlerweile ein undurchdringlicher Kreislauf gebildet hat, wo Reaktion auf Gegenreaktion auf Reaktion folgt, ist doch klar.
Wenn ich dich richtig verstehe, dann sind wir ja einer Meinung. Trotzdem möchte ich kurz was zu deiner anderen Aussage schreiben:
Es sind nicht die Kleinkriege, die User vergraulen, sondern das, was Werdiknight geschrieben hat.
Auch hier sollte man nicht pauschalisieren. Für mich z.B. sind es eindeutig die Kleinkriege, die die "Atmosphäre" stören (siehe momentan boxmulla vs. tsubasa). Und ich weiß, dass es auch für einige ehemalige User (mindestens 3) gilt, zu denen ich immer noch Kontakt habe, und die auch du geschätzt hast.

Während dieser Kleinkriege schießen einige User leider zu oft übers Ziel hinaus, was schon zu mindestens 2 mir bekannten Abmeldungen/Löschungen geführt hat.
 
Verschiedene Punkte zu diesem Thema:

1. Ich hatte Eisbärs Statement vom gestrigen Tag akzeptiert, da es für mich den Eindruck festigte, dass er keine extremistischen Ansichten hat. Dieser Meinung bin ich nach wie vor.

2. Ich halte es für falsch, dass sich die Moderatoren weitestgehend aus dieser Diskussion herausgehalten haben. Es wäre erforderlich gewesen, im Namen von Werder Bremen eine unmissverständliche Stellung abzugeben, die sich gegen Gewalt im/ums Stadion ausspricht und verdeutlicht, dass Rechtsradikale unerwünscht sind. Das hätte uns hier manche Diskussion erspart.

3. Eisbär kennt die Zusammenhänge bezüglich dieses Themas offensichtlich nicht besser als er sie hier dargestellt hat. Das ist sehr bedauerlich. Hier hätte ein Handeln der Mods wie unter 2. beschrieben einiges verhindern können.

4. Besonders bei brisanten Themen wie diesem ist mehr Moderation erforderlich. Es spricht auch nichts dagegen, vom Hausrecht gebrauch zu machen und aggressive und provozierende Posts zu löschen. Auch das ist die Aufgabe der Moderatoren.

5. Diese Diskussion ist mittlerweile aus dem Ruder gelaufen und kann meines Erachtens nicht durch das Aussitzen der Mods befriedet werden.

6. Gewalt, Rassismus und Faschismus verdienen keine Toleranz. Nirgends!
 
4. Besonders bei brisanten Themen wie diesem ist mehr Moderation erforderlich. Es spricht auch nichts dagegen, vom Hausrecht gebrauch zu machen und aggressive und provozierende Posts zu löschen. Auch das ist die Aufgabe der Moderatoren.
Es gab allerdings nichts dergleichen. Die Kritik an mir zu löschen wäre kontraproduktiv gewesen. Ansonsten habe ich keine aggressiven oder provozierenden Posts gesehen. Es ging dann doch recht friedlich ab. Letztendlich könnte ich die Unterstellungen einiger Personen mir gegenüber als Beleidigung auffassen und verwarnen, aber da stehe ich persönlich drüber.

Vielleicht wäre es richtig gewesen, die Diskussion als Ganzes zu unterbinden, aber auch sowas gestaltet sich schwierig. Dann heißt es wieder, wir Mods würden wahllos löschen und Meinungen unterdrücken.

Ich würde nicht einmal sagen, dass es falsch war, dass ich überhaupt meine Statements geschrieben habe. Denn auch unbequeme Ansichten haben ihre Daseinsberechtigung. Ich hätte vielleicht mehr darauf achten können, dass nichts falsch rüberkommt, aber wenn ich mir die Reaktion auf meine ausführliche Stellungnahme ansehe, dann hätte das einige Personen auch nicht von ihrer Reaktion abgehalten.
 
Hmm.

Übertragen auf das Forum: Bist du mit einem Mod zufrieden, der eine Beleidigung eines Users B rechtfertigt (Gewalt von Rechts) durch das sachliche Argumentieren von User A (gewaltfreier Protest gegen Rassismus von Unbeteiligten), da dieser User A die Beleidigung von User B ja quasi provoziert hat?

Denkst du, so jemand ist für eine moderierende Tätigkeit geeignet? Völlig unabhängig von Eisbär.

Nein, unabhängig von Eisbär wäre solch ein Moderator selbstverständlich nicht tragbar.

Aber abgesehen davon traue ich dem Eisbär trotz seiner, zugegebenermaßen, sehr kruden Meinung zu dem diskutierten Thema dennoch zu, in fußballspezifischen Fragen, Kleinkriegen, Streitigkeiten etc., objektiv zu bleiben...

Hatte ja auch noch nicht wirklich lange die Möglichkeite diesen (Gegen) Beweis antreten zu können! :D
 
Zitat von Schnapper!:
Ein Moderator greift aber nicht bei fussballspezifischen Fragen ein, sondern, wie du auch anführst, bei zwischenmenschlichen Konflikten, bei Aktion/Reaktion/Gegenreaktion.
Und genau aufgrund seiner "Ansicht" traue ich ihm das eben ganz und gar nicht zu... weder objektiv noch subjektiv.

Du bist doch seit heute morgen erst angemeldet und willst die "Ansicht" kennen und beurteilen können?

Oder warst du früher schon mal hier? Warst du nicht der, der dauernd wegen Beleidigungen gesperrt wurde?
 
Unbequeme Ansichten rufen aber auch Reaktionen hervor... unter anderem eben die Reaktion, dass Menschen mit bestimmten unbequemen Ansichten eben für bestimmte Posten gänzlich ungeeignet sind.
Der Meinung darfst du auch gerne sein und diese Meinung vertreten. Habe ich kein Problem mit.

@Bremervörde
Selbst ohne Adminrechte, die ich noch nicht habe, ist es ziemlich offensichtlich, wer Schnapper ist. ;)
 
Der Meinung bin ich nicht einmal. Ich habe kein Problem mit dir. Hatte ich auch nie. Ganz im Gegenteil. Ich hab deine Beiträge meistens sehr zu schätzen gewusst. Hier sind wir nun einmal unterschiedlicher Meinung. Wobei ich selbst das nicht unbedingt sagen würde. Im Großen und Ganzen sind wir beide der Meinung, dass Fremdenfeindlichkeit und dergleichen keinen Platz auf der Welt haben sollten.
Ich sehe lediglich das Problem, dass eine solche radikale Verbannung nicht mit unseren Grundrechten vereinbar ist, was man ja eigentlich der rechten Seite vorwirft. Das gilt natürlich nicht für die Verbreitung von rechtem Gedankengut und Gewalt. Gegen friedliche Menschen mit rechtem Gedankengut, die dieses nicht verbreiten und auch keine Gewalt anwenden, kannst du nicht viel machen. Die werden sich ihr Recht nicht nehmen lassen, ins Stadion zu gehen.
 
Ich habe deinen alten Nick eigentlich nicht benutzt, um dich bloßzustellen oder gegen dich zu hetzen. Wie Eisbaer schon sagte, ist es ohnehin offensichtlich, dass du dahinter steckst. Wenn du es wünschst, nenn ich dich ab jetzt gern Schnapper.
 
Der Meinung darfst du auch gerne sein und diese Meinung vertreten. Habe ich kein Problem mit.

@Bremervörde
Selbst ohne Adminrechte, die ich noch nicht habe, ist es ziemlich offensichtlich, wer Schnapper ist. ;)
Zumindest seit Du ihn trotz neuen Namens in einem Deiner Beiträge gliech mal mit @Campino geoutet hast.

Eine überaus fragwürdige Vorgehensweise meiner Meinung nach.
 
Dafür entschuldige ich mich hier auch gerne. War mir nicht klar, dass er gerne Inkognito bleiben wollte, so offensichtlich wie es war, auch durch seine eigene Aussage im ersten Post.
 
Wenn ich dich richtig verstehe, dann sind wir ja einer Meinung. Trotzdem möchte ich kurz was zu deiner anderen Aussage schreiben:Auch hier sollte man nicht pauschalisieren. Für mich z.B. sind es eindeutig die Kleinkriege, die die "Atmosphäre" stören (siehe momentan boxmulla vs. tsubasa). Und ich weiß, dass es auch für einige ehemalige User (mindestens 3) gilt, zu denen ich immer noch Kontakt habe, und die auch du geschätzt hast.

Während dieser Kleinkriege schießen einige User leider zu oft übers Ziel hinaus, was schon zu mindestens 2 mir bekannten Abmeldungen/Löschungen geführt hat.

Na wenn das für dich ein Kleinkrieg ist, dann Gute Nacht:roll:
 
Verschiedene Punkte zu diesem Thema:

1. Ich hatte Eisbärs Statement vom gestrigen Tag akzeptiert, da es für mich den Eindruck festigte, dass er keine extremistischen Ansichten hat. Dieser Meinung bin ich nach wie vor.

:tnx:

Das sehen die restlichen Moderatoren, die sich bisher in unserem internen Forum dazu geäußert haben, genauso.

2. Ich halte es für falsch, dass sich die Moderatoren weitestgehend aus dieser Diskussion herausgehalten haben. Es wäre erforderlich gewesen, im Namen von Werder Bremen eine unmissverständliche Stellung abzugeben, die sich gegen Gewalt im/ums Stadion ausspricht und verdeutlicht, dass Rechtsradikale unerwünscht sind. Das hätte uns hier manche Diskussion erspart.

3. Eisbär kennt die Zusammenhänge bezüglich dieses Themas offensichtlich nicht besser als er sie hier dargestellt hat. Das ist sehr bedauerlich. Hier hätte ein Handeln der Mods wie unter 2. beschrieben einiges verhindern können.

4. Besonders bei brisanten Themen wie diesem ist mehr Moderation erforderlich. Es spricht auch nichts dagegen, vom Hausrecht gebrauch zu machen und aggressive und provozierende Posts zu löschen. Auch das ist die Aufgabe der Moderatoren.

5. Diese Diskussion ist mittlerweile aus dem Ruder gelaufen und kann meines Erachtens nicht durch das Aussitzen der Mods befriedet werden.

Ein paar Gedanken hierzu zusammenfassend: Zunächst können wir uns gar nicht "im Namen von Werder Bremen" zu irgendwas äußern, da wir dort nicht angestellt sind. Wir können nur nochmal ganz eindeutig sagen, dass wir Moderatoren selbstverständlich (und zwar alle) zu 1899% hinter den von Werder Bremen offiziell verkündeten Prinzipien, Werten und Aktionen stehen.

Bezüglich Eingriff in diese Diskussion: Ich habe jetzt einen Beitrag gesehen, der das Ganze hier durch den Einsatz von ganz viel Sarkasmus ins Lächerliche gezogen hat. Den hattest Du uns ja auch gemeldet. Da aber nicht weiter großartig darauf eingegangen wurde und die weitere Diskussion in meiner Meinung nach vernünftigen Bahnen abgelaufen ist, sehe ich aktuell keinen Grund zum Eingreifen. Ich würde es auch als sehr kritisch ansehen, wenn wir Mods jetzt hier anfangen würden, Beiträge zu editieren oder zu löschen, wenn kein Bedarf dazu besteht. Wir würden uns doch sofort wieder Vorwürfen ausgesetzt sehen, dass wir diese Diskussion zu Gunsten unseres neuen Mod-Kollegen beinflussen wollen. Wir waren ja vor kurzer Zeit schon einmal einer längeren Debatte bezüglich eines ganz ähnlichen Themas ausgesetzt und mussten uns von einzelnen Usern sogar den Vorwurf gefallen lassen, rechtes Gedankengut hier im Forum zu dulden bzw. zu fördern. Ich bin immer noch sprachlos aufgrund eines solchen Vorwurfes und werde mir das hier auch kein zweites Mal anhören. Ich bin zwar auch der Meinung, dass die aktuell geführte Diskussion zu keinem Ergebnis führen wird, da die unterschiedlichen Meinungen zu festgefahren sind, ich denke aber, Eisbaer hat sich in seiner Erläuterung von gestern sehr gut ausgedrückt und es gibt jetzt halt noch den einen Streitpunkt, um den es hier geht, bzgl. Täter/Opfer Rolle, Ursache und Wirkung. Dass Eisbaer hier eine Meinung vertritt, die nicht unbedingt jedem gefallen muss, ist mir klar. Ich wüsste aber nicht, warum wir anderen Mods da eingreifen sollten, sofern diese Meinung unserer Ansicht nach nicht den schon angesprochenen Werten und Prinzipien von Werder Bremen widerspricht. Denn auch Eisbaer hat sich in seiner Erklärung gestern eindeutig positioniert:

6. Gewalt, Rassismus und Faschismus verdienen keine Toleranz. Nirgends!

Genauso sieht es aus.

Und nochmal kurz hierzu:

Zitat von Schnapper!:
Eher nicht, ich wollte mich nur zu dem Thema äussern, weils mir unter den Nägeln gebrannt hat. Hat es schon, als Eisbär zum Mod gemacht wurde, aber das hielt ich für unangebracht, hier hat das Brennen gewonnen.

Eisbaer wurde von uns gefragt, ob er das Moderatorenamt übernehmen möchte, schon bevor diese ganze Diskussion angefangen hat. Ich kann nur für mich persönlich sagen, dass ich Eisbaer auch mit vorgeschlagen habe, da er mir noch nie wirklich negativ hier im Forum aufgefallen war. Dass Deine Empfindungen da scheinbar in eine ganz andere Richtung gehen, zeigt wahrscheinlich auch, dass dieses Thema bei vielen Leuten auf ganz verschiedene Art und Weise wahrgenommen wird. Dinge, die vielleicht in der Allgemeinheit als relativ neutral wahrgenommen werden, stoßen bei anderen auf ganz andere Reaktionen. Ich selbst habe das bei der letzten Debatte rund um dieses Thema gemerkt, als uns vorgeworfen wurde, wir hätten einen User sperren müssen, weil der eindeutig Nazi-Jargon verwendet hätte. Ich selbst muss auch zugeben, dass ich nicht mal wusste, dass einige Worte tatsächlich dem Nazi-Jargon zugeordnet werden können, aber das liegt ja nicht an Böswilligkeit, sondern einfach an Unwissen meinerseits. Leute, die sich intensiver mit solchen Themen beschäftigen, haben einen ganz anderen Wissensstand als andere. Und manchmal wählt man völlig unbedarft und ohne jeden Hintergedanken Worte oder Formulierungen, die bei anderen direkt die rote Lampe angehen lassen. Manche Beiträge, die von uns Mods als stumpfes Stammtischgelaber wahrgenommen und dann entsprechend gelöscht werden, führen bei anderen Usern direkt dazu, lebenslange Sperren für die "eindeutigen Nazis" zu fordern. Von daher würde ich bei diesem Thema doch alle mal darum bitten, nicht sofort den Vorurteils-Hammer kreisen zu lassen, wenn das Geschriebene einem gerade mal nicht in den Kram passt. Und nicht immer gleich jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.
 
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