Hoffe, das hilft dir ein wenig:
Wichtig ist besonders der Punkt, daß die Verweigerung auf Gewissensgründen basieren muss. Es reicht nicht, den Dienst an der Waffe zu verweigern, weil man nicht bereit sei, zu töten. Das ist bei näherer Betrachtung auch keine glaubhafte Argumentation, weil die Bereitschaft zu töten bzw. die entsprechende Hemmschwelle vor allem umweltabhängig ist. Stichwort Notwehr.
Vielmehr solltest du darauf eingehen, was sich in dir abspielen würde, hättest du bereits getötet. Als Soldat kann man zwangsweise in Situationen kommen, die ein Töten notwendig machen, etwa wenn es um das eigene Leben oder das der Kameraden geht. Du solltest genau beschreiben, was für einen Gewissenskonflikt so eine Situation in dir heraufbeschwören würde. Daß du es dir niemals verzeihen könntest, ja vielleicht sogar an so einer seelischen Bürde zerbrechen würdest. Quintessenz sollte sein: Der Dienst an der Waffe ist nicht mit deinem Gewissen vereinbar.
Dann kannst du noch eine Art Rahmen darumbasteln, etwa mit pazifistischer Erziehung oder Gläubigkeit (Konfirmation bzw. Kirchenmitgliedschaft kann sich positiv auf die Glaubwürdigkeit auswirken). Beim Pazifismus solltest du aber aufpassen, denn Pazifismus allein ist kein Argument, sondern nur ein Wort. Vielmehr solltest du offenlegen, was du persönlich als Pazifismus versteht. Ich habe damals z.B. angeführt, daß ich Gewalt grundsätzlich nicht als Möglichkeit ansehe, Probleme zu lösen. Aber da musst du eben selber wissen, wie du argumentierst. Deine Einstellungen kennst ja nur du.
Allgemein schadet es auch nicht, einen freundlichen Ton an den Tag zu legen. Wenn man zu sehr die Schiene "Hab' keinen Bock auf den Scheißladen" fährt oder gar sarkastisch oder zynisch wird, kommt der Antrag meist einfach in den Schredder. Denk' einfach daran, daß Menschen wie du und ich darüber entscheiden, ob der Antrag angenommen wird. Und da ist Sympathie nun mal ein entscheidender Faktor.
Wichtig ist besonders der Punkt, daß die Verweigerung auf Gewissensgründen basieren muss. Es reicht nicht, den Dienst an der Waffe zu verweigern, weil man nicht bereit sei, zu töten. Das ist bei näherer Betrachtung auch keine glaubhafte Argumentation, weil die Bereitschaft zu töten bzw. die entsprechende Hemmschwelle vor allem umweltabhängig ist. Stichwort Notwehr.
Vielmehr solltest du darauf eingehen, was sich in dir abspielen würde, hättest du bereits getötet. Als Soldat kann man zwangsweise in Situationen kommen, die ein Töten notwendig machen, etwa wenn es um das eigene Leben oder das der Kameraden geht. Du solltest genau beschreiben, was für einen Gewissenskonflikt so eine Situation in dir heraufbeschwören würde. Daß du es dir niemals verzeihen könntest, ja vielleicht sogar an so einer seelischen Bürde zerbrechen würdest. Quintessenz sollte sein: Der Dienst an der Waffe ist nicht mit deinem Gewissen vereinbar.
Dann kannst du noch eine Art Rahmen darumbasteln, etwa mit pazifistischer Erziehung oder Gläubigkeit (Konfirmation bzw. Kirchenmitgliedschaft kann sich positiv auf die Glaubwürdigkeit auswirken). Beim Pazifismus solltest du aber aufpassen, denn Pazifismus allein ist kein Argument, sondern nur ein Wort. Vielmehr solltest du offenlegen, was du persönlich als Pazifismus versteht. Ich habe damals z.B. angeführt, daß ich Gewalt grundsätzlich nicht als Möglichkeit ansehe, Probleme zu lösen. Aber da musst du eben selber wissen, wie du argumentierst. Deine Einstellungen kennst ja nur du.

Allgemein schadet es auch nicht, einen freundlichen Ton an den Tag zu legen. Wenn man zu sehr die Schiene "Hab' keinen Bock auf den Scheißladen" fährt oder gar sarkastisch oder zynisch wird, kommt der Antrag meist einfach in den Schredder. Denk' einfach daran, daß Menschen wie du und ich darüber entscheiden, ob der Antrag angenommen wird. Und da ist Sympathie nun mal ein entscheidender Faktor.


