Krieg in Europa

Was willst du mit der Aufzählung zeigen? Syrien geht nicht auf Russlands Kappe sondern mit auf unsere, Afghanistan, äh, die Sache von 1979 oder wie? Georgien, ja, da wollte der größenwahnsinnige Saakashwili es den Russen so richtig zeigen weil die NATO ja eingreifen würde, dumm gelaufen, hat sie aber nicht. Bleibt Tschetschenien. Da haben andere Länder viel miesere Bilanzen.
Naja, Russland hat Assad doch offfensichtlich unterstützt.
Man hätte schon bei der Krimannektierung seinerzeit schon mehr als hellhörig werden können/müssen wo der Hase langläuft, Kind ist in den Brunnen gefallen.
Hoffen wir, dass die Nummer bald vorbei ist, ist aber nicht abzusehen.
 
Naja, Russland hat Assad doch offfensichtlich unterstützt.

Der Konflikt in Syrien ging 2011 los, unterstützt insbesondere aus der Türkei heraus, aus den Golfstaaten aber eben auch von Deutschland (Die "Exilregierung" saß in Berlin...). Russland hat erst 2015 in den Konflikt eingegriffen, als Assad auf verlorenem Posten stand. Bei allem was Russland gerade an Verbrechen auf sich lädt, aber man sollte schon aufpassen nun keine Geschichtsklitterung zu betreiben. An der Zerstörung Syriens ist NICHT Russland schuld. Und wer zb als Kronzeugen Ost-Aleppo aufführt (nicht du jetzt, aber üblicherweise kommt das) sollte nicht vergessen, was bei der "Befreiung" von Rakka in Syrien und Mossul im Irak passiert ist.

Man hätte schon bei der Krimannektierung seinerzeit schon mehr als hellhörig werden können/müssen wo der Hase langläuft

Klar, im Nachhinein ist man schlauer. Wobei die Krim ja ohne Blutvergießen abgelaufen ist, damit wäre Putin mMn. durchgekommen und hätte sich das ins Geschichtsbuch schreiben können. Aber den Krieg in der Ostukraine, ab da hätte man klarer reagieren müssen.
 
Der Konflikt in Syrien ging 2011 los, unterstützt insbesondere aus der Türkei heraus, aus den Golfstaaten aber eben auch von Deutschland (Die "Exilregierung" saß in Berlin...). Russland hat erst 2015 in den Konflikt eingegriffen, als Assad auf verlorenem Posten stand. Bei allem was Russland gerade an Verbrechen auf sich lädt, aber man sollte schon aufpassen nun keine Geschichtsklitterung zu betreiben. An der Zerstörung Syriens ist NICHT Russland schuld. Und wer zb als Kronzeugen Ost-Aleppo aufführt (nicht du jetzt, aber üblicherweise kommt das) sollte nicht vergessen, was bei der "Befreiung" von Rakka in Syrien und Mossul im Irak passiert ist.



Klar, im Nachhinein ist man schlauer. Wobei die Krim ja ohne Blutvergießen abgelaufen ist, damit wäre Putin mMn. durchgekommen und hätte sich das ins Geschichtsbuch schreiben können. Aber den Krieg in der Ostukraine, ab da hätte man klarer reagieren müssen.

Mach dir doch mal die Mühe deine Formulierung betreffend "Geschichtsklitterung" zu erläutern. Bitte auch um Erläuterung,
ausgehend vom Beginn des Krieges (Hintergrund) 2011 inwiefern du Deutschland einbeziehst.
Das hier liest sich anders und weist wohl eher auf Geschichtsverklitterung deinerseits hin:
Eine Chronik des Syrienkonflikts| National Geographic | National Geographic
 
Wobei die Krim ja ohne Blutvergießen abgelaufen ist, damit wäre Putin mMn. durchgekommen und hätte sich das ins Geschichtsbuch schreiben können.
Na ja, auch ohne Blutvergießen war die Annexion ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Dass bewertete, wenn auch erst mit 7 Jahren Verspätung, sogar Putin-Freund Gerhard Schröder so: https://www.dw.com/de/gerhard-schröder-krim-annexion-brach-völkerrecht/a-56248461
 
Russland bereitet der Krieg grosse Probleme. Am Anfang dachte man mit viel Kampfkraft einfach die Ukraine zu besiegen und Kiew zu erobern. Der Plan ging nicht auf, die Ukraine war kein Opfer sondern ein Gegner.

Russland hat dann einfach auf seine Feuerkraft gesetzt und "blind" alles zerstört was im Weg stand. Ganze Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht um zu zeigen wozu man "fähig" ist.

Die Ukraine hat sich sehr gut verteidigt und gezielt die Invasoren bekämpft. Russland war überrascht und der schnellen Sieg war nicht möglich.

Danach hat Russland seine Ziele geändert und war mit dem erobertem Gebiet zufrieden. Die Ukraine hat aber die weiteren Fehler Russlands erkannt und weiter gezielt mit Hilfe der Unterstützung des Westens die Besatzer geschwächt.

Russland war überfordert und dann schafft die Ukraine eine massive Rückeroberung.

Russland geht die überlegene Feuerkraft aus, aus dem kurzen geplanten Krieg ist ein Debakel geworden.

Die Ukraine ist aktuell überlegen auf dem Schlachtfeld, moderne westliche Waffen und eine viel bessere Aufklärung machen den Besatzern Probleme. Russland ist komplett überfordert.

Russland setzt nun verzweifelt auf noch mehr Terror. Gute Beispiele sind hier der Anschlag auf die Pipeline und der Einsatz von Kamikaze Drohnen. Man zeigt wie ernst es einem ist, untermauert jetzt die Drohung mit Atomwaffen durch die Verlegung von Spezial Einheiten.

Russland brauch Zeit und will mit Terror den Vormarsch verhindern um so schnell wie möglich die Besatzungsarmee wieder aufzubauen.
Dafür brauch man aber Monate, die Verluste an Material waren enorm und so etwas dauert. Die Ukraine hatte auch grosse Verluste, aber der enorme Unterschied an Feuerkraft wie zu Beginn des Krieges hat sich geändert. Sicher sollte man Russland nicht unterschätzen, aber in der nächsten Zeit wird die Ukraine weiter Boden gut machen, nicht mehr so schnell, aber stetig bis es zu einer neuen Front und einem Abnutzungskrieg.

Die Frage ist wie weit geht Russland? Putins Wahn ist nicht gebrochen, er scheint keine Grenzen zu kennen.
Jetzt wird abgewartet wie die Welt auf den Terror reagiert. Bekommt der Westen Angst oder hält man weiter zusammen?

Nach meiner Meinung muss der Westen jetzt weiter gegenhalten und Russland zeigen egal was ihr macht, wir werden weiter die Ukraine unterstützen. Russland darf man keine Schwäche zeigen, darauf haben sie von Tag 1 an gebaut. Bisher ohne Erfolg.
Geht Russland seinen Weg weiter, baut seinen Terror weiter aus, muss es direkte, gezielte Antworten geben, bis Putin versteht er hat verloren. Das will er nicht. Irgendwann geht er zu weit und hat keine Mittel mehr ausser den 3. Weltkrieg anzufangen.
Russland wird diesen Schritt aber höchstwahrscheinlich nicht gehen, man kann diesen nicht gewinnen.

Hoffe dieser Verbrecher wird bald seinen Rückhalt verlieren und Russland erkennen der Westen ist kein Feind sondern als Partner viel besser geeignet. Putin seine Verbündeten sind Schurkenstaaten mit eigenem Problemen. China ist für mich "neutral".
Der Westen hält zusammen und damit stärkt man das grösste Bündnis der Welt. Die nächsten Monate werden zeigen wie sich die Welt entwickelt, aber Krieg bringt niemanden Vorteile.

Die Welt muss in Zukunft zusammen arbeiten und das alte Denken muss verschwinden. Fängt beim Austausch von Impfstoffen an und hört bei der Bekämpfung des Klimawandels auf. Schafft die Menschheit das nicht werden alle an Wohlstand und Sicherheit verlieren.
Das Internet wird nicht umsonst in Ländern gesperrt die auf Lügen basieren. Kranke Machthaber die sich an ihrem eigenen Volk bereichern werden es in Zukunft schwer haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
In meinen Augen ist "die Welt" kurz davor, komplett jedweden Verstand über Bord zu werden. Es reicht nicht, dass Putin und seine Pudel Lawrow, Medwedew, Kadyrow und wer auch immer, immer wieder kaum verhohlen mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen. Im Gegenzug fordert nun Selenskyj nukleare Präventivschläge des Westens. Gleichzeitig droht China immer wieder damit, Taiwan einzunehmen, Erdo spackt auch wieder wegen irgendwas rum und droht einem anderen NATO- Mitglied (!) mit einem Einmarsch und "Little Rocket Man"- möchte auch mitreden und feuert munter mit Raketen um sich. Gleichzeitig und aus allem anderen resultierend erlebt man eine Wirtschaftskrise, Energiemangel, neue Flüchtlingsströme, Inflation, natürlich den Klimawandel und den Abschied vom Wohlstand. Da wird man langsam wirklich bekloppt.
 
Veto, @mezzo19742 , wir haben keinen Energiemangel. Die Märkte funktionieren nur nicht und das seit bald einem Jahr. Traut sich nur keiner in selbige einzugreifen. Einzig und allein deswegen haben wir diese extremen Preise. Dass die Welt ansonsten komplett bekloppt geworden ist, da stimme ich dir zu. Wir hangeln und von Krise zu Krise, so langsam sind alle erschöpft und drehen durch...
 
Wir haben auch keinen weltweiten Fachkräftemangel, sondern nur Fachkräfte, die nicht bezahlt werden können. Wenn Energie weltweit günstig wäre, dann wären auch die Löhne in der Branche entsprechend niedrig.

Am Ende ist es auch eine Frage des allgemeinen Wohlstands, wie Geld verteilt wird.
Mit der Windkraft hatten wir mit Aloys Wobben einen Multimilliardär, den es in der Kernkraft seinesgleichen sucht.
Das sind dann vermutlich fiktive Personen wie Montgomery Burns.
 
Veto, @mezzo19742 , wir haben keinen Energiemangel. Die Märkte funktionieren nur nicht und das seit bald einem Jahr. Traut sich nur keiner in selbige einzugreifen. Einzig und allein deswegen haben wir diese extremen Preise. Dass die Welt ansonsten komplett bekloppt geworden ist, da stimme ich dir zu. Wir hangeln und von Krise zu Krise, so langsam sind alle erschöpft und drehen durch...
Ja. Erklärst du mir das mit dem nicht vorhandenen Energiemangel? Habe da wenig Ahnung und freue mich ja, wenn es da irgendeinen Silberstreif gibt...
 
In meinen Augen ist "die Welt" kurz davor, komplett jedweden Verstand über Bord zu werden. Es reicht nicht, dass Putin und seine Pudel Lawrow, Medwedew, Kadyrow und wer auch immer, immer wieder kaum verhohlen mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen. Im Gegenzug fordert nun Selenskyj nukleare Präventivschläge des Westens. Gleichzeitig droht China immer wieder damit, Taiwan einzunehmen, Erdo spackt auch wieder wegen irgendwas rum und droht einem anderen NATO- Mitglied (!) mit einem Einmarsch und "Little Rocket Man"- möchte auch mitreden und feuert munter mit Raketen um sich. Gleichzeitig und aus allem anderen resultierend erlebt man eine Wirtschaftskrise, Energiemangel, neue Flüchtlingsströme, Inflation, natürlich den Klimawandel und den Abschied vom Wohlstand. Da wird man langsam wirklich bekloppt.
Nicht zu vergessen, dass Nordkorea auch gerade wieder einmal mit dem Abschießen von Raketen provoziert. Und auch, dass sich bei uns im Westen u.a. menschenverachtendes Gedankengut sowie Angriffe auf die Pressefreiheit bedenklich zugenommen haben.
 
Erklärst du mir das mit dem nicht vorhandenen Energiemangel?

Preisbildung an Börsen ist doch meistens durch Erwartungen getrieben und selten durch echten Mangel/Überschuss. Die Preise gingen durch die Decke, da floss sowohl Gas als auch Öl ganz normal und gerade für (Heiz)Öl gab es keinerlei Gründe für Preissteigerungen. Was Strom angeht, so exportiert Deutschland weiterhin um Frankreichs deaktivierte AKW zu kompensieren (die laufen aber wieder an...), europaweit gab es noch nicht mal im Ansatz sowas wie Blackouts oder Netzschwankungen. Unsere Gasspeicher sind fast voll (und füllen sich weiter) und kein Land ist so wie Deutschland abhängig gewesen von Russland. Wie das im kommenden Jahr sein wird, das ist sicherlich noch mal ein anderer Schnack. Aber jetzt im Moment sehen wir Effekte eines nicht funktionierenden Marktes.

P.S.: Die Wut auf Deutschland, weil es sich zZt selbst am nächsten ist, könnte (und wird hoffentlich) zu mehr Europa führen. Als vor Monaten hier in Deutschland eine gemeinsame Lösung und Verteilung bezüglich Gas diskutiert wurde, da kamen nicht eben positive Antworten darauf. Vermutlich hinter vorgehaltener Hand eher Schadenfreude. Das Problem für jene anderen ist nur: Deutschland weiß sich sehr wohl alleine zu helfen, treibt aber damit die Preise und das wird zum Problem für andere. Und die selben, die vorher eher gehässig waren, sind jetzt sauer wegen des deutschen Alleingangs. Habecks politische Dummheit ist es allerdings, Ideologie vor Pragmatismus zu stellen. Er hätte sich ein frühes Denkmal setzen können, wenn er die drei popeligen AKW 6 Monate länger laufen lässt, ein paar Kohlekraftwerke neu anfährt und damit punktet, dass er das als Grüner wegen staatstragender Verantwortung macht. Aber nein....
 
Nicht zu vergessen, dass Nordkorea auch gerade wieder einmal mit dem Abschießen von Raketen provoziert. Und auch, dass sich bei uns im Westen u.a. menschenverachtendes Gedankengut sowie Angriffe auf die Pressefreiheit bedenklich zugenommen haben.

Ich stelle mir vor, eine der Raketen hat eine Fehlfunktion und schlägt auf der japanischen Hauptinsel ein...das wird ein "Spaß".
 
Wir haben auch keinen weltweiten Fachkräftemangel, sondern nur Fachkräfte, die nicht bezahlt werden können. Wenn Energie weltweit günstig wäre, dann wären auch die Löhne in der Branche entsprechend niedrig.

Am Ende ist es auch eine Frage des allgemeinen Wohlstands, wie Geld verteilt wird.
Mit der Windkraft hatten wir mit Aloys Wobben einen Multimilliardär, den es in der Kernkraft seinesgleichen sucht.
Das sind dann vermutlich fiktive Personen wie Montgomery Burns.
"See my vest, see my vest, made of real gorilla chest!"
Ausgezeichnet!
 
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