Krieg in Europa

Passt hier gerade nicht in die sehr "technische" Diskussion, aber ich habe vor etwa 3 Monaten einen älteren Herrn, der einen russischen Migrationshintergrund hatte und eine ebensoalte Dame mit ukrainischen Pass in meiner beruflichen Funktion beraten, die beide heiraten wollten. Von dem hiesigen Bürgeramt und der Ausländerbehörde konnte die Bearbeitung des Heiratswunsches trotz rechtzeitig gestellter Anträge, einigen Terminen sowie Telefonaten aus vielerlei Gründen nicht zügig bearbeitet werden, so dass das Visum der Frau auslief und sie vor etwa einem Monat mit dem Hinweis ausgewiesen wurde, dass sie ja in 3 Monaten ein neues Visum beantragen könne. Vorgestern saß der Mann erneut vor mir und berichtete unter Tränen, dass er die letzte SMS von ihr vor etwa einer Woche bekommen hätte, in der sie wohl geschrieben hatte, dass sie mit mehreren Menschen im Keller säßen, um sie herum die Bomben fielen und sie kaum noch Nahrungsmittel und Wasser hätten. Aus der Stadt käme sie nicht heraus, da die Brücke zerstört worden sei. Seitdem ist der Kontakt abgebrochen. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, wohnte die Frau östlich von Kiew. Ich hoffe für ihn, dass er seiner zukünftige Frau keine Blumen aufs Grab legen muss und für viele andere Menschen, dass es nicht so viele Opfer geben wird. Egal ob zivil oder nicht.
Aber ich befürchte, dass das was wir bisher erlebt haben, erst der Anfang von eine sehr grausamen Auseinandersetzung ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Putin von seiner ursprünglichen Idee abrücken wird und sehe in seiner Gesprächsbereitschaft nur die Täuschungen und Lügen der Vergangenheit. Dieses unwahre Geplänkel verschafft ihm nur Zeit, seine Armee besser in Stellung zu bringen und die Hoffnungen des "Westens" auf Frieden zu bedienen. Der Mann wird keine Niederlage akzeptieren und hat keinerlei Skrupel. Leider gibt es weder einen "Stauffenberg" in seiner Führungsriege noch ein rebellierendes Volk. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Üble Geschichte :(
Das relativiert die "Probleme", die wir hier so haben.
 
Am Ende haben beide Parteien die Aufgabe ihr Volk zu überzeugen. Vielleicht vergeht auch den Ukrainern die Lust ihr Leben nach Selenski mit Molotov Cocktails gegen Maschinengewehre zu verteidigen.
Wenn Elektrizität/Nahrung/Wasser nicht zur Verfügung steht, dann wird auch die Zivilbevölkerung sich immer weiter zurück ziehen.

Es könnten sich jedoch langfristig Distrikte in den russischen Besatzungszonen der Ukraine bilden, die als erstes wieder aufgebaut werden, wo sich die Menschen ohne Aufstand friedlich verhalten. Die anderen Distrikte würden dann aus Neid nachziehen, weil sie ebenfalls diesen Wohlstand zurück haben wollen.

Mag sein, dass das ein Szenario ist, aber ehrlich gesagt glaub ich da aus verschiedenen Gründen nicht dran.

Russland wird die Mittel überhaupt nicht haben, da ganze Städte inkl. Infrastruktur wieder aufzubauen. Vor allem dann nicht, wenn die westlichen Sanktionen dauerhaft etabliert werden. Die werden ja nicht zurück gezogen wenn die Russen die Ukraine oder nur einen Teil besetzen. Die Kosten für die Krim Annexion hat Russland schon einen zweistelligen Milliarden Betrag gekostet. Dss wird sich bei dem aktuellen Ausmaß der Zerstörung potenzieren.

Zum anderen wird die eigene Wirtschaft und die eigenen Gebiete unter so einer massiven Aufbauhilfe zusätzlich leiden. Auch das wäre innenpolitisch kaum vermittelbar.

Im Moment läuft es für mich eher auf das Szenario raus, dass dort alles in Schutt und Asche gelegt wird, der Diktator irgendwann sagt "Mission erfüllt, Demilitariaierung der Ukraine abgeschlossen" und sich dann zurückzieht und die Ukraine sich selbst überlässt - getreut dem Motto, stets halt zu wo ihr bleibt. Das würde Jahrzehnte des Aufbaus in der Ukraine nach sich ziehen.

Militärisch kann Russland die Ukraine vielleicht bezwingen (dann muss allerdings noch sehr viel mehr Material herangeschafft werden), besetzen und kontrollieren wird aber noch um ein vielfaches schwerer (vgl. Auch hier den FSB Bericht).
 
Warum bloß wurden die baltischen Staaten nie von Putin angegriffen?
Weil sie in der NATO sind.

Wer war eigentlich größter Gegner des NATO-Beitritts der Ukraine?
Frank-Walter Steinmeier, damals Außenministerdarsteller, heute spielt er Bundespräsident und spricht der Ukraine seine Solidarität.

Ich würde diesen Heuchler gerne mit der Schubkarre nach Kiew fahren.
Dort kann er sich dann gerne auf einen Marktplatz stellen und den Ukrainern erklären, warum es richtig war, sie nicht in die NATO aufzunehmen.
 
Je länger der Krieg dauert, desto mehr russische Soldaten müssen beerdigt werden,
Das wird dem einen Russen egal sein.
Je länger der Krieg dauert, desto weniger Vorräte werden die Ukrainer habe. Eingekesselte Städte werden quasi ausgehungert. Und das passiert auch so langsam. Von fehlender Energie- und Wasserversorgung mal abgesehen. Die Russen wollen jetzt Fluchtkorridore täglich in Richtung Russland zu öffnen. Was passiert wohl, wenn der Zustand noch länger anhält? Dann werden die Menschen irgendwann voller Verzweiflung und Angst diese Flucht vielleicht doch noch annehmen. Und dann "lacht" sich der Putin ins Fäustchen.

Deswegen sehe ich das hier überhaupt nicht so:
Positiv: je länger das ganze geht, desto "stärker" wird die ukrainische Position.
 
Jegliche Forderungen, die er für einen Frieden stellen wird, werden weiterhin für den Westen, die NATO und erst recht die Ukraine völlig inakzeptabel sein. Dieser Illusion sollte man sich also erst gar nicht hingeben.
Was mich tatsächlich wundert ist, dass es im Laufe der Woche so klang, als habe Putin ein bisschen seine Forderungen reduziert und Selenskyj war bereit, einige davon zu erfüllen. Es hatte auf mich den Anschein, als wäre die Differenz dazwischen, unter Berücksichtigung der aktuellen Umstände, soooo klein, dass man da eigentlich eine Lösung schnell hätte finden können. Aber nun liest man davon kaum noch was. (Quellen, Artikel könnte ich noch liefern, muss aber gerade arbeiten)
 
Was mich tatsächlich wundert ist, dass es im Laufe der Woche so klang, als habe Putin ein bisschen seine Forderungen reduziert und Selenskyj war bereit, einige davon zu erfüllen.

Habe ich auch zuerst gedacht (und die Börse auch, ist ja immer ein guter Indikator...). Ich vermute aber einfach, dass Selenskyj, zurecht, diese "Zugeständnisse" nicht ernst nehmen kann, solange sein Land bombardiert wird. Einseitige Feuerpause und so ein Angebot, das wäre etwas worüber man reden könnten.
 
Habe ich auch zuerst gedacht (und die Börse auch, ist ja immer ein guter Indikator...). Ich vermute aber einfach, dass Selenskyj, zurecht, diese "Zugeständnisse" nicht ernst nehmen kann, solange sein Land bombardiert wird. Einseitige Feuerpause und so ein Angebot, das wäre etwas worüber man reden könnten.
Ja. Verhandeln und gleichzeitig schießen ist wenig vertrauenserweckend, das stimmt. Zumal ja auch einige vereinbarte Feuerpausen schon nicht funktioniert haben.
 
https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/afd-ukraine-russland-101.html

Wörtlich erklärte Schmidt [...] "Es gibt keine Demokratie in Deutschland. Das heißt, es wird eine einheitliche Meinung aufgedrängt, und zwar von der regierenden Elite, und alle anderen politischen Meinungen werden mit allen möglichen Mitteln unterdrückt: im Internet, in den Medien, unter anderem auch durch körperliche Übergriffe auf Andersdenkende."

:facepalm:
 

Der Haufen wird ja zum Glück von Verfassungsschutz beobachtet und bei dieser Knalltüte sollte man sehr genau hinschauen wem er sich eigentlich verpflichtet fühlt. Der deutschen Verfassung wohl offenbar weniger. Hilfreich wäre es ggf auch, sich mal seine Finanzströme der letzten Jahre so anzugucken und ggf. auch den BND mit einzubeziehen.
 
Der Haufen wird ja zum Glück von Verfassungsschutz beobachtet und bei dieser Knalltüte sollte man sehr genau hinschauen wem er sich eigentlich verpflichtet fühlt. Der deutschen Verfassung wohl offenbar weniger. Hilfreich wäre es ggf auch, sich mal seine Finanzströme der letzten Jahre so anzugucken und ggf. auch den BND mit einzubeziehen.

Wird sicherlich auch passieren - für gänzlich unfähig halte ich unsere Dienste dann doch nicht :tnx:

War aber ja klar, das die sich quasi auf die Seite von Putin stellen... wundert mich, das die so lange gebraucht haben von der AFD... haben die gepennt? :denk:
 
Am Ende haben beide Parteien die Aufgabe ihr Volk zu überzeugen. Vielleicht vergeht auch den Ukrainern die Lust ihr Leben nach Selenski mit Molotov Cocktails gegen Maschinengewehre zu verteidigen.
Wenn Elektrizität/Nahrung/Wasser nicht zur Verfügung steht, dann wird auch die Zivilbevölkerung sich immer weiter zurück ziehen.

Es könnten sich jedoch langfristig Distrikte in den russischen Besatzungszonen der Ukraine bilden, die als erstes wieder aufgebaut werden, wo sich die Menschen ohne Aufstand friedlich verhalten. Die anderen Distrikte würden dann aus Neid nachziehen, weil sie ebenfalls diesen Wohlstand zurück haben wollen.

Es wird keine Distrikte geben, in denen sich eine ukrainische Mehrheit den russischen Besatzern unterwerfen wird. Eher werden diese sterben. Das scheint in Europa immer noch nicht komplett durchgedrungen zu sein. Hält Russland an besetzten Zonen fest, wird es dort täglich zu Anschlägen und somit einem Partisanenkrieg kommen, der zu hunderttausenden Toten führen wird. Alles andere sind westliche Fantastereien und abstruse Vorstellungen davon, wie sich die ukrainische Bevölkerung zu verhalten hätte. Solange Selenskyj lebt, wird es erbitterten Widerstand auf allen Ebenen geben. Und selbst nach seinem möglichen Tod wird es aufgrund seines mittlerweile erreichten Heldenstatus keine Kapitulation geben. Ein Ende dieses Krieges ist einzig und allein durch den Tod Putins und seines Gefolges zu erreichen. Die ersten Anschläge auf Putin, ob nun von intern oder extern, sind nur noch eine Frage der Zeit. Gewisse Geheimdienste sind sicherlich seit mind. 2 Wochen mit nichts anderem beschäftigt, als seinen Standort auszuspionieren und mögliche Anschlagspläne zu schmieden.
 
Was mich tatsächlich wundert ist, dass es im Laufe der Woche so klang, als habe Putin ein bisschen seine Forderungen reduziert und Selenskyj war bereit, einige davon zu erfüllen. Es hatte auf mich den Anschein, als wäre die Differenz dazwischen, unter Berücksichtigung der aktuellen Umstände, soooo klein, dass man da eigentlich eine Lösung schnell hätte finden können. Aber nun liest man davon kaum noch was. (Quellen, Artikel könnte ich noch liefern, muss aber gerade arbeiten)

Wer weiterhin daran auch nur eine Sekunde glaubt, Putin würde von seinen Wahnvorstellungen eines russischen Reiches von vor 1917 auch nur einen Deut abweichen, hat diesen Mann - trotz aller aktuellen Geschehnisse - immer noch nicht verstanden. Die vorgeschobene Propaganda-Märchen-Erzählung, die NATO Osterweiterung wäre der Grund für das alles, sollte seit 2 Wochen ohnehin aus sämtlichen Geschichtsbüchern gestrichen oder eben als diese deklariert werden. Wie deutlich soll er es denn noch sagen als in seiner Rede? Er spricht der Ukraine ihre Staatlichkeit bzw. ihr Existenzrecht komplett ab, indem er von einem Fehler in 1917 spricht, der korrigiert werden müsse. Das ist sein Wahn. Das ist seine Mission. Jegliche vorgetäuschten "Friedensgespräche" oder Zugeständnisse sind lediglich taktische Überlegegungen, um sein Ziel zu erreichen. Der Vergleich mit Hitler trifft es in dieser Hinsicht zu 100%. Und Putin würde auch sein eigenes Volk für diese Wahnvorstellung opfern. Zum Ende des 2. Weltkrieges ließ Hitler die eigene Infrastruktur und Industrie bombardieren, weil er angesichts der drohenden Niederlage, das deutsche Volk als unwürdig seiner Führung und Idee erachtete. Jahrzehnte später ist alle Welt sich einig, dass man Hitler viel eher das Handwerk hätte legen müssen, sprich ihn umzubringen. Heute sehen wir erneut einem wahnsinnigen Diktator in die Augen, der einen Angriffskrieg auf ein freies Land vollzogen hat und hier wird in Teilen des Westens weiter an naiven Vorstellungen festgehalten, die Putin weiterhin zu einem "gleichberechtigten" Gesprächspartner erklären. Das ist der Wahnsinn unsererseits. Nichts wird ihn aufhalten, bis auf sein eigenes Ableben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dies ist ja nun auch eine sehr merkwürdige Nummer:

https://www.welt.de/politik/ausland...skau-erstes-Gespraech-mit-Putin-gefuehrt.html

Mal schauen, was dabei rum kommt und was man erfährt.

Ich werde aus diesem Mann nicht schlau. Ich war immer überzeugt, dass er -egal was er geschäftlich in Russland macht- Kanzler der Bundesrepublik bleibt und (auch) in diesem Sinne handelt. Ich habe es sogar absolut positiv gesehen, dass an einer Schlüsselstelle deutscher (europäischer) Energieversorgung, ein Kanzler sitzt, völlig egal was er dabei privat verdient. Und sein Handeln immer mit Hinsicht auf Deutschland und Europa erfolgt. Das ist nun durch diesen Angriffskrieg erheblich ins Wanken kommen und doch...naja, traue ich ihm weiterhin zu, genau so ein Vermittler zu sein wie er jetzt mglw. wirklich ist. Es wäre wirklich spannend zu erfahren, was den Mann treibt, was er eigentlich wirklich macht. Denn in einem muss ich Schröder-Kim recht geben: Die Rufe nach Rücktritten/Austritt etc, sind dann doch eher peinlicher Natur.
 
Wegen Putins Heldenstatus würde sein Tod nichts ändern. Iwan Normalverbraucher vom Lande findet ihn super.

Die coolen transsexuellen veganen Liegeradfahrer mit Bekannten aus dem Ausland sind in der Minderheit.

Iwan Normalverbraucher wäre aber nicht von selbst auf die Idee gekommen, einen Angriffskrieg zu führen. Somit wird er sich auch nicht nach Putins Ableben eigenständig in den militärischen Transportwagen an die Front fahren lassen, um diesen Krieg auf fremdem Boden weiterzuführen. Der Unterschied zwischen Maulheld Iwan Normalverbraucher und einem ukrainischen Soldaten ist, das letzterer SEIN EIGNES Land verteidigt und nicht irgendwelchen Wahnvorstellungen eines Diktators folgt. Deine Einschätzung und auch Dein zwar lustig gemeinter aber letztendlich recht peinlicher Vergleich sind sehr wahrscheinlich sehr falsch.
 
Wird sicherlich auch passieren - für gänzlich unfähig halte ich unsere Dienste dann doch nicht :tnx:

War aber ja klar, das die sich quasi auf die Seite von Putin stellen... wundert mich, das die so lange gebraucht haben von der AFD... haben die gepennt? :denk:
Die sind ja auch demonstrativ nicht aufgestanden bei der Bundestagssitzung als es um die Ukraine ging.
Diese ganze Partei ist eine Frechheit.
 
Die sind ja auch demonstrativ nicht aufgestanden bei der Bundestagssitzung als es um die Ukraine ging.
Diese ganze Partei ist eine Frechheit.

Hm ja, aber das ging nicht so durch die Medien.
Sie zeigt in solchen Krisen ihr "wahres" Gesicht - find ich "ok", damit werden da viele ehemalige Protestwähler wieder entweder nicht oder was anderes wählen in 3,5 Jahren. Ein paar davon kenn ich sogar.

Jedenfalls find ich das spannend mit Schröder - mal sehen, ob der wirklich den "lupenreinen Demokraten" komplett zur Vernunft bringen kann, bezweifle ich zwar, aber für Kriegstreibereien ist Schröder nun auch nicht bekannt. Abwarten.

Bleibe dabei: solange die Gesprächskanäle offen sind, ist noch nicht alles verloren.
 
Ich werde aus diesem Mann nicht schlau. Ich war immer überzeugt, dass er -egal was er geschäftlich in Russland macht- Kanzler der Bundesrepublik bleibt und (auch) in diesem Sinne handelt. Ich habe es sogar absolut positiv gesehen, dass an einer Schlüsselstelle deutscher (europäischer) Energieversorgung, ein Kanzler sitzt, völlig egal was er dabei privat verdient. Und sein Handeln immer mit Hinsicht auf Deutschland und Europa erfolgt. Das ist nun durch diesen Angriffskrieg erheblich ins Wanken kommen und doch...naja, traue ich ihm weiterhin zu, genau so ein Vermittler zu sein wie er jetzt mglw. wirklich ist. Es wäre wirklich spannend zu erfahren, was den Mann treibt, was er eigentlich wirklich macht. Denn in einem muss ich Schröder-Kim recht geben: Die Rufe nach Rücktritten/Austritt etc, sind dann doch eher peinlicher Natur.

Schröder sprach noch wenige Tage vor Kriegsbeginn und angesichts einer von 150k russischen Soldaten umzingelten Ukraine von einem "Säbelrasseln" der Ukraine, das diese doch bitte einstellen solle! Dieser Mann hat jegliches Recht, in Deutschland noch ernstgenommen zu werden, verwirkt. Er ist letztendlich nichts anderes als ein Vasalle und teuer bezahlter nützlicher Idiot Putins. Deinen Einschätzungen zu seiner Funktion und Person kann ich absolut nicht zustimmen. Und ein Einstellen seiner Bezüge als Ex-Kanzler ist ohnehin längst überfällig. Da ändert auch dieses skurrile Schreiben seiner Frau und deren an Realsatire grenzenden Bildes, das sie betend vor dem Hintergrund des Kremls zeigt, während ihr Gerd dort sich eine Geschichtsstunde von Putin abholen darf, nichts.

EDIT:
 
Zuletzt bearbeitet:
Komm mal runter @*Diggler* , deine letzten Beiträge sind zwar eine sehr deutliche Meinung, aber eben auch nur das: Deine Meinung. Nur ein Beispiel: Die Zerstörung deutscher Infrastruktur sollte den Vormarsch der Alliierten verlangsamen (in völliger Verkennung der wahren Situation der Wehrmacht, Stichwort Armee Wenck, ganz am Ende). Hitler war der Meinung, dass die Alliierten nach einem deutschen Gegenschlag ihrerseits alles vernichten würden, was der Wehrmacht bei ihrem Vormarsch helfen würde. Das war der simple Grund für den Nerobefehl (oder vielmehr Befehle, denn schon in '44 gab es was ähnliches), und nicht weil Hitler die eigene Bevölkerung für unwürdig erachtet hätte. Das verwechselst du mit den Aussagen von Albert Speer in den Nürnberger Prozessen. Aber Hitlervergleiche sind eh fast immer unangebracht und relativieren den Rassewahn und die Vernichtungsideologie der Nazis, so auch hier.
 
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