Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future....

Offenbar findest du hier - anders als erhofft - keine geeigneten Gesprächspartner zum Thema Klimalüge, sondern nur verblendete NGO-Vertreter. Das ist natürlich sehr schade.
Nachdem wir im WM-Klönschnack Folgendes von dir lesen durften

...ergibt sich daraus für den hiesigen Thread das Folgende:
Sieh mal, es macht keinen Sinn hier seitenweise darüber zu lamentieren, wie dumm und verblendet hier alle sind, obwohl du es doch alles so viel besser weißt. Wenn du mit richtigen Experten auf Augenhöhe sprechen möchtest, ist das dein gutes Recht, aber dann schreibe hier nicht zu diesem Thema.
ups, *micdrop*
 
Wie versprochen, nach dem Vorwort nun die Vorgeschichte die es zu erzählen gibt. Natürlich könnte das viel umfangreicher dargestellt werden, aber die Aufmerksamkeitspanne liegt heutzutage bei 3 Minuten was ich entsprechend (nicht genau) angepasst habe. Wie immer, wer sich nur aufregen oder mich beleidigen möchte, sollte möglichst nicht hier lesen.

Der folgende Text ist eine Zusammenstellung der wichtigsten "Zeitpunkte", eine Selektion der Themen die ich persönlich als Basis-Wissen erachte und somit teils selber geschrieben habe und mir teils von einer KI habe prägnant zusammenstellen lassen. Wichtig zu wissen ist, dass eine KI niemals die Daten ohne Vorwissen so zusammengestellt hätte, es macht die Arbeit nur erheblich schneller. Einer KI ist jedoch niemals zu vertrauen, man muss die Daten selber lesen, redigieren und erst dann kann man einigermaßen sicher sein, dass der Text inhaltlich korrekt ist.

Vorgeschichte:

Der institutionalisierte globale Nachhaltigkeits- und Klimarahmen entstand schrittweise seit den 1970er‑Jahren: vom Bericht „Grenzen des Wachstums“ (1972) über den Brundtland‑Bericht (1987) zur Rio‑Konferenz mit Agenda 21 (1992) und schließlich zur Agenda 2030 (2015). Er ist weniger als „plötzlicher Startpunkt“ zu verstehen, sondern als Verdichtung mehrerer bereits länger laufender wissenschaftlicher, umwelt- und entwicklungspolitischer Debatten.

Frühe Klimaforschung und Umweltdebatten

Die naturwissenschaftliche Diskussion über Klimawandel und Treibhauseffekt beginnt lange vor den 1970ern: Bereits im 19. Jahrhundert beschrieben Forscher wie Fourier und später Arrhenius den Treibhauseffekt und den möglichen Einfluss von CO₂‑Konzentrationen auf die Erdtemperatur. Im 20. Jahrhundert wurde die systematische Erforschung natürlicher und anthropogener Klimaänderungen ausgebaut, etwa über Eiszeitforschung, Messreihen und erste Klimamodelle.

Parallel dazu wuchs in den 1960er‑ und frühen 1970er‑Jahren die allgemeine Umweltbewegung in den Industrieländern (Luft- und Gewässerverschmutzung, Smog, Artensterben), was politische Aufmerksamkeit für Umwelt- und Ressourcenfragen erzeugte. Diese Konstellation bildete den Hintergrund, in dem Fragen zu Grenzen von Wachstum, Ressourcenverbrauch und Bevölkerungsentwicklung politisch anschlussfähig wurden.

„Grenzen des Wachstums“ und der Club of Rome

1972 veröffentlichte eine Forschergruppe am MIT im Auftrag des Club of Rome die Studie „Die Grenzen des Wachstums“. Auf Basis von Systemdynamik‑Modellen argumentierte der Bericht, dass bei unverändertem Wachstum von Bevölkerung, Industrialisierung, Umweltverschmutzung, Nahrungsmittelproduktion und Ressourcenverbrauch die planetaren Wachstumsgrenzen spätestens um die Mitte des 21. Jahrhunderts erreicht würden, mit der Gefahr eines anschließenden rapiden Einbruchs von Produktion und Bevölkerung.

Der Bericht löste eine intensive Debatte über die Nachhaltigkeit unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums aus. Der Club of Rome plädierte nicht für „Nullwachstum um jeden Preis“, sondern für eine bewusste Begrenzung quantitativen Wachstums und eine Umorientierung hin zu qualitativem Wachstum und höherer Lebensqualität. Diese Debatte brachte Umwelt‑, Ressourcen- und Bevölkerungsfragen gemeinsam in die internationale Politik ein und war ein wichtiger intellektueller Vorläufer späterer Nachhaltigkeitskonzepte.

Brundtland‑Kommission und Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“

1983 setzte die UN die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland‑Kommission) ein, die 1987 ihren Bericht „Our Common Future“ vorlegte. Sie griff die Diskussion um ökologische Begrenzungen auf, verband sie aber systematisch mit Entwicklungs- und Armutsfragen und prägte das bis heute zentrale Leitbild der „nachhaltigen Entwicklung“: Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne künftige Generationen zu gefährden.

Wie bereits der Club of Rome geht der Brundtland‑Bericht von Grenzen des Wachstums aus, betont aber, dass die Zukunft durch politische Maßnahmen, technische Innovation und veränderte Sozialordnungen gestaltbar sei. Ziel war, Spielräume für qualitatives Wachstum zu schaffen und gleichzeitig globale Armut zu bekämpfen – also eine programmatische Verbindung von Umwelt-, Klimaschutz- und Entwicklungsagenda.

Rio 1992 und Agenda 21

Die UN‑Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro („Erdgipfel“) gilt als zentraler politischer Knotenpunkt, an dem die Leitideen des Brundtland‑Berichts in konkrete multilaterale Vereinbarungen übersetzt wurden. In Rio wurden u. a. die Klimarahmenkonvention (UNFCCC), die Biodiversitätskonvention und die nicht rechtsverbindliche, aber politisch gewichtige Agenda 21 beschlossen.

Agenda 21 ist ein umfassendes Aktionsprogramm für nachhaltige Entwicklung, das sowohl globale als auch nationale und kommunale Handlungsebenen adressiert (z. B. „Lokale Agenda 21“‑Prozesse). Sie bildet einen frühen institutionellen Rahmen, in dem Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschonung, Armutsbekämpfung und Bevölkerungsfragen systematisch verknüpft wurden – allerdings noch ohne den späteren starken Fokus auf „Agenda 2030“.

Von Millennium Development Goals zu Agenda 2030

In den 2000er‑Jahren standen zunächst die Millennium Development Goals (MDGs) im Vordergrund, die aus dem UN‑Millenniumsgipfel 2000 hervorgingen und vor allem klassische entwicklungspolitische Ziele wie Armutsreduktion, Bildung und Gesundheit fokussierten. Zugleich liefen im Hintergrund die Rio‑Nachfolgeprozesse und Diskussionen zu nachhaltiger Entwicklung weiter, u. a. auf dem Rio+20‑Gipfel 2012, wo beschlossen wurde, die Bemühungen zu Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in einem neuen Rahmen mit globalen Zielen zu bündeln.

Nach fast vierjährigen Verhandlungen nahm die UN‑Generalversammlung im September 2015 einstimmig die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit 17 Sustainable Development Goals (SDGs) an, in Kraft seit 1. Januar 2016. Die Agenda 2030 verbindet die Stränge aus Agenda 21, MDGs und weiteren Nachhaltigkeitsdiskussionen und legt ein umfassendes Normen- und Zielsystem fest, in dem Klimaschutz (u. a. SDG 13), nachhaltige Produktion, Armut, Gesundheit und Gleichstellung als zusammenhängende globale Herausforderungen behandelt werden.

Einordnung der „Beginnphase“ des heutigen Klimanarrativs

Wenn man nach dem „Beginn“ des heutigen globalen Klimanarrativs im Sinne eines durchgängigen, institutionell verankerten Rahmens fragt, lassen sich mehrere Schichten unterscheiden:
  • Naturwissenschaftliche Basis: Entwicklung der Klimaforschung seit dem 19. Jahrhundert und die wachsende Evidenz für anthropogene Klimaveränderung im 20. Jahrhundert.
  • Ökologische und ressourcenökonomische Debatte: „Grenzen des Wachstums“ (1972) und anschließende Diskussionen über Endlichkeit von Ressourcen, Umweltzerstörung und Bevölkerungswachstum.
  • Politisch‑normatives Leitbild: Brundtland‑Bericht (1987) mit der programmatischen Formel der nachhaltigen Entwicklung und der Verbindung von Umwelt‑, Entwicklungs- und Gerechtigkeitsfragen.
  • Völkerrechtliche und programmatische Verankerung: Rio‑Konferenz 1992 mit Agenda 21 und Klimarahmenkonvention als Startpunkt für eine institutionalisierte globale Nachhaltigkeits- und Klimapolitik.
  • Konsolidierung in Zielsystemen: MDGs und schließlich Agenda 2030, die die bis dahin getrennten Stränge (Entwicklung, Umwelt, Klima, soziale Fragen, Governance) in einem einheitlichen SDG‑Rahmen bündelt.
Die aus Ihrer Perspektive zentrale Verbindung von Bevölkerungswachstum, Ressourcenbegrenzung und Klimapolitik findet sich tatsächlich schon in den 1970er‑Jahren (Club of Rome) und im Brundtland‑Bericht, allerdings primär im Rahmen von „Umwelt‑ und Entwicklungspolitik“, nicht als isoliertes „Klimanarrativ“. Der explizite, politisch dominierende Fokus auf „Klimawandel als zentrale globale Herausforderung“ verdichtet sich erst mit der Klimarahmenkonvention, den späteren Klimakonferenzen (COP‑Prozess) und der Verknüpfung mit der Agenda 2030.

Als nächsten Teil werde ich kritisch auf die Agenda 21 und 2030 eingehen, die muss man nämlich kennen um zu verstehen, welche Schritte für die Zukunft geplant sind.
Dein Text liefert vor allem eine historische Übersicht darüber, wie sich Umwelt-, Entwicklungs- und Klimapolitik über Jahrzehnte entwickelt haben. Daraus resultiert aber nicht automatisch die Schlussfolgerung, dass Agenda 21 oder Agenda 2030 Ausdruck eines zentral gesteuerten Plans seien. Im Gegenteil: Die von dir dargestellte Entwicklung zeigt eher, dass unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Interessen und internationale Verhandlungen schrittweise zu diesen Programmen geführt haben.

Auffällig ist auch die Verwendung des Begriffs „Klimanarrativ“. Dieser Begriff suggeriert bereits, dass es sich primär um eine Erzählung, einer ideologischen / politischen Konstruktion handelt. Die von dir genannten Grundlagen – vom Treibhauseffekt im 19. Jahrhundert bis zur modernen Klimaforschung – beruhen jedoch auf naturwissenschaftlicher Forschung und nicht auf politischen Programmen wie der Agenda 21 oder Agenda 2030.

Wer die Agenda 21 oder 2030 kritisieren möchte, sollte deshalb konkret benennen, welche Ziele oder Maßnahmen problematisch sind und warum. Eine historische Auflistung der Entstehungsgeschichte internationaler Umweltpolitik ist kein Beleg dafür. Sie zeigt zunächst nur, dass Staaten seit Jahrzehnten versuchen, auf Herausforderungen wie Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch, Armut und Klimawandel gemeinsame Antworten zu finden.
 
Seit einiger Zeit wird über die Medien ein manipulativer Trick angewandt, die Wetterkarten bei heißem Wetter farblich entsprechend tief rot darzustellen. Wer sich mit den Daten des DWD´s (Deutscher Wetterdienst) einmal ganz neutral auseinandergesetzt hat wird feststellen, dass der Temperaturanstieg (1960 - 2025) gering und immer wieder auch rückläufig ist.

Nimmt man sich die Zahlen (1881 - 2025) von Statista, dann sieht man direkt, dass die Werte in Deutschland zwar gestiegen sind, jedoch schon 1934 (Durchschnittstemperatur 9,6 Grad) im Vergleich zu 2025 (10 Grad) kein signifikanter Anstieg zu vermelden ist.

Mit Sicherheit kann sich der ein- oder andere Forist noch an die heißen Tage im Sommer 2003 erinnern, hier gab es über mehrere Wochen Temperaturen zwischen 30 - 38 Grad und sogar recht viele Tage am Stück mit über 40 Grad. In dieser Zeit gab es aber nirgends die Panikmache, die wir heutzutage in den Medien täglich erleben können, Hitze gehörte damals einfach zur Normalität. Man ging ins Schwimmbad, verdunkelte die Räume und schmiss die Klimaanlage an, wenn man eine hatte.

Die Durchschnittstemperatur in diesem "Jahrhundertsommer" lag im Übrigen bei 9,4 Grad.
Die Fehler in deiner Argumentation beginen bereits damit, dass dass du einzelne Jahre herausgepickt hast, um einen langfristigen Trend zu widerlegen. Wenn 1934 mit 2025 verglichen wird, könnte man genauso behaupten, der Aktienmarkt entwickle sich seit Jahrzehnten nicht, weil zwei beliebig ausgewählte Jahre ähnliche Werte aufweisen. So funktioniert Statistik jedoch nicht.

Dass es früher heiße Sommer gab, ist ebenfalls keine neue Erkenntnis. Niemand behauptet, vor 50 oder 100 Jahren hätte es keine Hitzewellen gegeben. Der Klimawandel besteht nicht darin, dass erstmals Temperaturen über 30 Grad erreicht werden, sondern darin, dass solche Ereignisse häufiger, länger und intensiver auftreten.

Auch die Erinnerung an den Sommer 2003 ist kein Gegenargument. Im Gegenteil: Damals galt er als außergewöhnlicher „Jahrhundertsommer“. Heute wurden viele seiner Rekorde bereits erreicht oder übertroffen. Was früher als Ausnahme galt, wird zunehmend zur Regel.

Zur angeblichen „Manipulation“ der Wetterkarten: Die Farben auf einer Grafik verändern keine einzige gemessene Temperatur. Wer ernsthaft glaubt, dass ein dunkleres Rot auf der Karte die Realität verändert, sollte seine Kritik vielleicht eher auf die Darstellung als auf die Messdaten konzentrieren.
 
Kleine Denksportaufgabe für den Abend:

Wenn man sich die Entwicklung des BIP´s (Bruttoinlandprodukt) ansieht kann man sehr gut sehen, dass sich dieses für den "Westen" halbiert, in den BRICS Staaten hingegen verdreifacht hat. Ein klarer Abstieg des Westens, der sich bei noch neueren Zahlen weiter verschärft hat.

Frage: Bestehen Korrelation und Kausalität zwischen diesen Werten und den harten Klimazielen in Europa bzw. Deutschland und was werden die naheliegenden Folgen sein ?

BIP.jpg
Hüstel... Der Aufstieg der BRICS-Staaten begann lange bevor die heutigen europäischen Klimaziele beschlossen wurden. Dass der Anteil westlicher Volkswirtschaften am Welt-BIP sinkt, ist zunächst eine Folge des schnelleren Wachstums großer Schwellenländer und nicht automatisch ein Beweis für die Auswirkungen europäischer Klimapolitik. Wer einen kausalen Zusammenhang behauptet, müsste zeigen, welcher Anteil der Entwicklung tatsächlich auf Klimaziele zurückzuführen ist und welcher auf Faktoren wie Demografie, Globalisierung, Produktivität, Bildung, Investitionen oder technologische Entwicklung. Ohne diesen Nachweis bleibt Deine Behauptung spekulativ.
 
Und statt auf Widerlegungen resp. Gegen-Positionen zu reagieren, wird einfach Fäßchen um Fäßchen mit anderen Themen eröffnet.
Das ist nicht 'Diskussion' sondern 'Verkündungskultur' und Whataboutism - so wie es von etlichen Verschwörungserzählern (und selbsternannten Experten bzw. 'Geiheimwissenden') bekannt ist.
 
Die Zahlen des Horrors - Energiewende in der Realität:
Dein Text liefert vor allem eine historische Übersicht darüber, wie sich Umwelt-, Entwicklungs- und Klimapolitik über Jahrzehnte entwickelt haben. Daraus resultiert aber nicht automatisch die Schlussfolgerung, dass Agenda 21 oder Agenda 2030 Ausdruck eines zentral gesteuerten Plans seien. Im Gegenteil: Die von dir dargestellte Entwicklung zeigt eher, dass unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Interessen und internationale Verhandlungen schrittweise zu diesen Programmen geführt haben.

Auffällig ist auch die Verwendung des Begriffs „Klimanarrativ“. Dieser Begriff suggeriert bereits, dass es sich primär um eine Erzählung, einer ideologischen / politischen Konstruktion handelt. Die von dir genannten Grundlagen – vom Treibhauseffekt im 19. Jahrhundert bis zur modernen Klimaforschung – beruhen jedoch auf naturwissenschaftlicher Forschung und nicht auf politischen Programmen wie der Agenda 21 oder Agenda 2030.

Wer die Agenda 21 oder 2030 kritisieren möchte, sollte deshalb konkret benennen, welche Ziele oder Maßnahmen problematisch sind und warum. Eine historische Auflistung der Entstehungsgeschichte internationaler Umweltpolitik ist kein Beleg dafür. Sie zeigt zunächst nur, dass Staaten seit Jahrzehnten versuchen, auf Herausforderungen wie Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch, Armut und Klimawandel gemeinsame Antworten zu finden.

Wenn Du genau gelesen hättest wäre Dir aufgefallen, dass ich die Themen in mehrere Punkte gegliedert hatte, den Prolog, die Vorgeschichte und als nächste Themen hatte ich die Agenda 21 und 2030 angekündigt.

Meine Kernaussage, die ich entsprechend ausführen werde ist, dass wir über ein Narrativ sprechen wenn es darum geht, den Klimawandel (den es immer gegeben hat) ursächlich auf die Menschheit zu schieben. Ich bin weder Klimaleugner (was schon als Anschuldigung wirklich dumm ist), noch negiere ich die Veränderung des Klimas. Was ich jedoch vehement verneine ist, dass der Klimawandel "Menschgemacht" ist. Das Schlimmste an der ganzen Angelegenheit ist jedoch, dass die Lösungsansätze (vorausgesetzt, es gebe überhaupt ein Problem) Europa und vor allem Deutschland gerade in eine Katastrophe führen.

Immerhin bis Du bisher der Einzige, der versucht sich über das Thema sachlich zu unterhalten.
 
Und bevor du wieder eine deiner 'Wundertüten' öffnest, noch eine Klarstellung:

„Anthropogen“ bedeutet in der Fachliteratur meist: dominant durch Treibhausgase, Landnutzung etc., nicht „ausschließlich menschengemacht“.
Die Unsicherheit betrifft eher Details (Sensitivität, regionale Effekte), nicht die Grundursache der Erwärmung seit ~1850–1900.
Paläoklimaforschung (seit ~1700 bzw. länger) zeigt: natürliche Variabilität erklärt den aktuellen Trend nicht ausreichend.
Zur aktuellen Lage der Wissenschaft:
Anthropogene Hauptursache für die aktuelle Erwärmung (seit ca. Mitte 20. Jh.):etwa 96–99% Konsens unter aktiv publizierenden Klimawissenschaftlern, die sich mit Klima-/Atmosphärenphysik, Paläoklima und Attributionsstudien beschäftigen.
Bei stärker selektierten Gruppen (aktive Forschung + Veröffentlichungen zu Attribution): eher ~98–100%.
Gegenposition (primär natürliche Ursachen als Haupttreiber der aktuellen Erwärmung):
in der peer-reviewten Literatur und unter aktiven Forschern sehr klein, typischerweise <1–2%. Ein Teil davon publiziert selten oder außerhalb der Kernjournale der Klimaforschung.

Du willst uns offenbar für den anthropogenen Klimawandel eine Analogie zu Ryke Geerd Hamers 'Neue Germanische Medizin' verkaufen.
Nochmal die Frage:
Wenn 99 von 100 Onkologen dir sagen, du hättest Krebs - würdest du dann den einen aufsuchen, der mit 'Naturheilmitteln' und 'Stress- bzw. Konfliktbewältigung' Heilungschancen an die Wand malt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Fehler in deiner Argumentation beginen bereits damit, dass dass du einzelne Jahre herausgepickt hast, um einen langfristigen Trend zu widerlegen. Wenn 1934 mit 2025 verglichen wird, könnte man genauso behaupten, der Aktienmarkt entwickle sich seit Jahrzehnten nicht, weil zwei beliebig ausgewählte Jahre ähnliche Werte aufweisen. So funktioniert Statistik jedoch nicht.

Ja, das Klima hat sich entwickelt, nach oben und nach unten. Um Deine Aktienmarkt Analogie aufzugreifen, wenn ich 1934 investiert bis heute gewartet hätte, wäre ich genauso reich / arm wie vorher (Inflation lasse ich außen vor). Überlege einmal, was Du damit ganz freimütig zugegeben hast.

Dass es früher heiße Sommer gab, ist ebenfalls keine neue Erkenntnis. Niemand behauptet, vor 50 oder 100 Jahren hätte es keine Hitzewellen gegeben. Der Klimawandel besteht nicht darin, dass erstmals Temperaturen über 30 Grad erreicht werden, sondern darin, dass solche Ereignisse häufiger, länger und intensiver auftreten.

Die Hitzewellen sind lediglich intensiver, weil Deine Erinnerung verblasst ist und die Intensität medial aufbereitet ist. Es geht um ein psychologisches Phänomen, bar jeder rationalen Begründung.

Auch die Erinnerung an den Sommer 2003 ist kein Gegenargument. Im Gegenteil: Damals galt er als außergewöhnlicher „Jahrhundertsommer“. Heute wurden viele seiner Rekorde bereits erreicht oder übertroffen. Was früher als Ausnahme galt, wird zunehmend zur Regel.

Stimmt gar nicht, keiner der letzten 23 Sommer war so heiß wie er damals war und die Durchschnittstemperaturen beweisen das.

Zur angeblichen „Manipulation“ der Wetterkarten: Die Farben auf einer Grafik verändern keine einzige gemessene Temperatur. Wer ernsthaft glaubt, dass ein dunkleres Rot auf der Karte die Realität verändert, sollte seine Kritik vielleicht eher auf die Darstellung als auf die Messdaten konzentrieren.

Du erklärst es doch vollkommen richtig, die farbliche Darstellung spiegelt nicht die Realität wieder, sondern eine Mediale Scheingefahr, eine Schimäre. In der Wahrnehmungspsychologie gelten warme, gesättigte Farben wie Rot/Orange als „Alarmfarben“, diese erhöhen physiologische Erregung, lenken Aufmerksamkeit stärker und werden schneller mit Gefahr, Hitze, Stopp, Warnung assoziiert.

Einfach lesen und zur Kenntnis nehmen:

13 Farben
 
Offenbar findest du hier - anders als erhofft - keine geeigneten Gesprächspartner zum Thema Klimalüge, sondern nur verblendete NGO-Vertreter. Das ist natürlich sehr schade.
Nachdem wir im WM-Klönschnack Folgendes von dir lesen durften

...ergibt sich daraus für den hiesigen Thread das Folgende:
Sieh mal, es macht keinen Sinn hier seitenweise darüber zu lamentieren, wie dumm und verblendet hier alle sind, obwohl du es doch alles so viel besser weißt. Wenn du mit richtigen Experten auf Augenhöhe sprechen möchtest, ist das dein gutes Recht, aber dann schreibe hier nicht zu diesem Thema.

Es gibt immer stumme Leser und Schreihälse, ich adressiere mein Wissen an die Interessierten.

Es ist entlarvend, wie bemüht hier einige Foristen sind, diese notwendige Diskussion unterbinden zu wollen. Die freie Rede ist das höchste Gut einer Demokratie, daran können Trusted Flagger und sonstige Störenfriede nichts ändern.

PS: Wenn Du mir eine Stelle zeigst, an der ich irgendwen in dieser Diskussion namentlich als dumm oder verblendet bezeichnet habe der es nicht verdient hätte, gebe ich einen aus. Dumm ist es, mich als Klimaleugner zu bezeichnen.
 
Es gibt immer stumme Leser und Schreihälse, ich adressiere mein Wissen an die Interessierten.
Die da wären?
Es ist entlarvend, wie bemüht hier einige Foristen sind, diese notwendige Diskussion unterbinden zu wollen. Die freie Rede ist das höchste Gut einer Demokratie, daran können Trusted Flagger und sonstige Störenfriede nichts ändern.
Niemand hindert dich. Du hörst ja eh nicht auf zu reden.
 
Es ist entlarvend, wie bemüht hier einige Foristen sind, diese notwendige Diskussion unterbinden zu wollen.
Du bist doch gar nicht an einer Diskussion interessiert. Es gab hier genügend Reaktionen auf deine Pamphlete auf die du hättest eingehen können, die auch durchaus sachlich waren. Du pickst dir aber nur ein paar wenige heraus, auf die du noch imstande bist was zu sagen. Entscheidest dann für dich, was sachlich ist und was nicht.
 
als dumm oder verblendet bezeichnet habe der es nicht verdient hätte
Anmaßend bis zum Erbrechen: Du entscheidest also, wann etwas "berechtigt" beleidigend/abwertend ist?
Und erneut: Du diskutierst nicht, du verkündest. Niemand würde eine Diskussion, wenn es eine wäre, unterbinden wollen.
Doch du willst den Mitlesenden hier einen Bären aufbunden, desinformieren, Verschwörungserzählungen platzieren - untrer dem selbstgetrickten Mantel deines selbsterklärten Expertentums.
Und da du (endlich) die Meinungsfreiheit ansprichst, wiederhole ich gerne meinen Hinweis:
Widerspruch ist ein zentraler Bestandteil dieser Meinungsfreiheit. Gewöhne dich dran, dass deiner Einzelmeinung entgegengetreten wird.

Laut Harry Frankfurt ist Bullshit kein einfaches Lügen, sondern eine Aussage oder Redeweise, bei der dem Sprecher die Wahrheit egal ist. Entscheidend ist also die Gleichgültigkeit gegenüber dem, wie die Dinge wirklich sind.
 
Und bevor du wieder eine deiner 'Wundertüten' öffnest, noch eine Klarstellung:

„Anthropogen“ bedeutet in der Fachliteratur meist: dominant durch Treibhausgase, Landnutzung etc., nicht „ausschließlich menschengemacht“.
Die Unsicherheit betrifft eher Details (Sensitivität, regionale Effekte), nicht die Grundursache der Erwärmung seit ~1850–1900.
Paläoklimaforschung (seit ~1700 bzw. länger) zeigt: natürliche Variabilität erklärt den aktuellen Trend nicht ausreichend.
Zur aktuellen Lage der Wissenschaft:
Anthropogene Hauptursache für die aktuelle Erwärmung (seit ca. Mitte 20. Jh.):etwa 96–99% Konsens unter aktiv publizierenden Klimawissenschaftlern, die sich mit Klima-/Atmosphärenphysik, Paläoklima und Attributionsstudien beschäftigen.
Bei stärker selektierten Gruppen (aktive Forschung + Veröffentlichungen zu Attribution): eher ~98–100%.
Gegenposition (primär natürliche Ursachen als Haupttreiber der aktuellen Erwärmung):
in der peer-reviewten Literatur und unter aktiven Forschern sehr klein, typischerweise <1–2%. Ein Teil davon publiziert selten oder außerhalb der Kernjournale der Klimaforschung.

Du willst uns offenbar für den anthropogenen Klimawandel eine Analogie zu Ryke Geerd Hamers 'Neue Germanische Medizin' verkaufen.
Nochmal die Frage:
Wenn 99 von 100 Onkologen dir sagen, du hättest Krebs - würdest du dann den einen aufsuchen, der mit 'Naturheilmitteln' und 'Stress- bzw. Konfliktbewältigung' Heilungschancen an die Wand malt?

Der Naturheiler leugnet ja nicht, das der Mensch Krebs hat. Auch er kann den Krebs heilen oder zumindest eindämmen. Nur es braucht dazu eine 100 % tige Lebensumstelung. Anderes Klima, völlig neue Lebensweise. Körperliche Betätigung also Sport und 100% Gesunde Ernährung. Das verringert das Krebsrisiko und oder verlangsamt das Krebswachstum. Eine Heilung kann nicht erfolgen, wenn der Krebs zu spät erkannt wurde. Der Naturheiler wird ihn eher sagen, das man Krebs nicht heilen kann. Wenn er den die Prognose stellt, das es Krebs ist, was ihn krank macht.

So zurück zum Klimawandel, der Klimawandel ist von Menschen gemacht. Das ist der erste Klimawandel der durch Mendchen gemacht wird, aber nicht der letzte. Der Zweite, aber den werden wir nicht erleben, der wird eine Abkühlung verursachen. Das wird nämlich noch mind. 100 Jahre dauern bis unsere Maßnahmen greifen. In den 2090 Jahren wird es erstmals zu Verlangsamung des Klimawandel kommen. Denn meines Erachtens nach gab es erst in den 80er und 90er die ersten Wirksamen Veränderungen in Sachen Luftverschmutzung.

Es braucht ca. 100 Jahre bis die Klimafeindlichen Gase oben in der Atmosphäre ankommen. Erst in den 80er haben wir auch Flächendeckend in Europa DDR eingeschlossen mit der wieder Aufforstung der Wälder begonnen.

Im Übrigen ist das was ich behaupte in Bio und Physik sowie Geographie Büchern nachzulesen. Aber das ist für Klimaleugner keine Glaubhafte Quelle.

Es gibt trotzdem auch andere Quellen bezüglich dazu.

Wir werden die Abkühlung nicht erleben.
Derzeit hätte es aber eben eine sein müssen.
Wenn es ein Klimawandel Natürlichen Ursprung wäre, wäre dieser durch den Mensch nur noch mehr verstärkt worden. Doch wir haben Glück der Natürliche Klimawandel verlangsamt den von Menschen gemachten Klimawandel. Es würde sonst alles noch schneller gehen.

Ich kann nicht Verstehen, das man Behaupten kann, wer für den Klimaschutz was tut, vernichte Deutschland als Industriestandort. Wenn in MV, Bremen, HH und Teilen in NDS, wo man am meisten für Erneuerbare Energie tut, ein überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum gibt und in den übrigen Ländern Ausgenommen SH ein Null Wachstum gibt.

Das sind die Länder, die sich weigern, die Stromnetze weiter auszubauen, damit der Günstige Strom von der Küste auch in den Industriestandorte ankommt. Stattdessen müssen die Bayern teuren Atomstrom aus dem Ausland kaufen.

Hingegen wir in Norddeutschland Strom an unsere Nachbarn verkaufen.

Im Übrigen Verkauft Deutschland mehr Strom als es dazu kauft. Und das seitdem das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet wurde. Auch das lässt sich nachweisen. Übrigens ein Erbe von der Ampel Regierung. Wer das ignoriert, leugnet den Ausbau der Erneuerbaren und die Wirksamkeit. Der leugnet auch das Seefahrer und auch Müller sich damals den Wind für ihr Bestehen zu nutze gemacht haben. Als die Müller angefangen haben den Wind sich zu nutze zu machen, wurde die Menschliche Arbeitskraft, die es brauchte zwar ersetzt aber es entstanden neue Arbeitsplätze. Es gab auch Müller die sich Wasserkraft sich zu nutze gemacht haben. Im Übrigen gibt es jetzt auch wieder Wasserkraftwerke. Dieses Mal aber nicht um Korn zu malen oder Maschinen anzutreiben sondern um Strom zu erzeugen. Dieser der Mensch sich auf unterschiedlicher Weise zu nutze macht.

Nun denn, der jenige, der den Klimawandel nicht als Menschen gemacht hinnimt. Leugnet es und leugnet auch das es ein Problem gibt, was sich in den nächsten 100 Jahre noch verschärfen wird. Solange wir nicht Global an einen Strang ziehen und es Regierungen gibt, die den Klimawandel gänzlich leugnen, dann wird es vermutlich kein weiteren Klimawandel geben.

Es gibt eine Partei, die den Klimawandel deshalb leugnet, weil es für die Industrie billiger ist nichts zu tun und einfach alles so laufen zu lassen, als in neue und effektivere Maschinen zu investieren. Dazu selbst für den Ausbau der Erneuerbaren zu sorgen.
 
Wenn in MV, Bremen, HH und Teilen in NDS, wo man am meisten für Erneuerbare Energie tut, ein überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum gibt und in den übrigen Ländern Ausgenommen SH ein Null Wachstum gibt.
Jop. Mein Arbeitgeber baut seit Jahren auf Photovoltaik, Elektro-Flotte, Wärmepumpen - wurde gerade auch dafür ausgezeichnet - und wir wachsen und wachsen und wachsen. Gilt auch beim Thema Digitalisierung. Wir haben - auch vor allem durch mich - schon vor Corona massiv auf Home Office, papierloses Arbeiten, etc. umgestellt und dadurch die Konkurrenz abgehängt.
 
Jop. Mein Arbeitgeber baut seit Jahren auf Photovoltaik, Elektro-Flotte, Wärmepumpen - wurde gerade auch dafür ausgezeichnet - und wir wachsen und wachsen und wachsen. Gilt auch beim Thema Digitalisierung. Wir haben - auch vor allem durch mich - schon vor Corona massiv auf Home Office, papierloses Arbeiten, etc. umgestellt und dadurch die Konkurrenz abgehängt.
Ein sehr schön positives Beispiel.
Danke an euren Beitrag.
 
Der Naturheiler leugnet ja nicht, das der Mensch Krebs hat. Auch er kann den Krebs heilen oder zumindest eindämmen. Nur es braucht dazu eine 100 % tige Lebensumstelung. Anderes Klima, völlig neue Lebensweise. Körperliche Betätigung also Sport und 100% Gesunde Ernährung. Das verringert das Krebsrisiko und oder verlangsamt das Krebswachstum. Eine Heilung kann nicht erfolgen, wenn der Krebs zu spät erkannt wurde. Der Naturheiler wird ihn eher sagen, das man Krebs nicht heilen kann. Wenn er den die Prognose stellt, das es Krebs ist, was ihn krank macht.
Na, dann hör dir mal die "Neue Germanische Medizin" an, die der Sergeant meint. Da wirste vielleicht noch mal anders drauf blicken.
 
Na, dann hör dir mal die "Neue Germanische Medizin" an, die der Sergeant meint. Da wirste vielleicht noch mal anders drauf blicken.

Na gut, das ist dann ein ganz anderes Thema. Ich gebe zu das ich mich da geirrt hat. Ich hatte eigentlich nicht an die Naturheilprädiger gedacht. Sondern an die normalen Mediziener, die auf Naturheilkunde setzen. Allerdings gibt es unter den Medizinern viele die ihr eigene Berufskolegen Verleugnen.
 
Back
Top