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Filbry ist ein echter Profi in seinem Aufgabenbereich, tolle Wahl!
Marco Bode würde auch ich trotzdem sehr gerne bald in einem Amt bei Werder sehen, aber eher in sportlicher Funktion. Ihm traue ich durchaus auch irgendwann die Nachfolge von Klaus Allofs zu, als Geschäftsführer Sport.
Gruß vom
Werder-Oldie
Und was ist mit Baumi?

Ich bin skeptisch. Ich hätte mir jemanden gewünscht, der mehr Bezug zu Werder hat.
Obwohl die Gegend ja eher zu Schlacke oder Dortmund tendiert.


Ich bin eben Fußballromantiker. Da ist's mir der Rationalität oftmals nicht so weit her.Es ist durchaus sinnvoll, Externe zu holen. Jemanden mit großen Bezug zum Verein zu holen, hätte den Kreis an Kandidaten erheblich eingeschränkt und hätte womöglich dazu geführt, dass man auf jemanden mit deutlich weniger Kompetenz hätte zurückgreifen müssen.


Man sieht aber ja an Werderano, das es lobenswerte Ausnahmen gibt![]()
Es ist durchaus sinnvoll, Externe zu holen. Jemanden mit großen Bezug zum Verein zu holen, hätte den Kreis an Kandidaten erheblich eingeschränkt und hätte womöglich dazu geführt, dass man auf jemanden mit deutlich weniger Kompetenz hätte zurückgreifen müssen.

Erstmal spricht dafür, dass man einen Mann, der einen derart eindrucksvollen Lebenslauf vorweisen kann, wohl kaum aus dem direkten Umfeld des Vereins bekommen hätte. Hinzu kommt, dass Impulse von außen gerade bei einem derart ruhigen Club wie Werder eigentlich bei jeder Gelegenheit geholt werden sollten, da die Gelegenheit dazu sich bei uns ja zum Glück nicht so oft ergibt
Der Nachteil ist natürlich, dass Filbry vermutlich in ein par Jahren eine neue Karrierestation vor Augen haben wird ...
Für Geschäftsführer Klaus Filbry ist das Ausland die Geldquelle einer Zukunft, die schon begonnen hat
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Wir werden versuchen, uns internationaler aufzustellen, formuliert er einen Satz, dessen Bedeutung erst durch weitere Nachfragen klarer wird. Trainingslager nicht mehr nur in der Türkei oder Österreich nein, Werder müsse raus in die Welt, um sich zu zeigen, sich zu präsentieren. Um Freunde, Fans und Sponsoren zu finden. Um der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zu helfen, die noch etwas unterentwickelte Auslandsvermarktung weiter voranzutreiben. Das alles bringt Geld, das deutsche Clubs und damit auch Werder bislang nicht verdient haben. Filbry soll es etwas salopp gesagt nun einholen. Es wird nicht leicht, sagt er, aber in Dubai ist schon mal ein positiver Anfang gemacht. Werder wird in dieser Region durchaus wahrgenommen, die Menschen mögen den Verein. Und aus Sympathie kann Kaufverhalten werden. Trikots, Fanartikel all das eben, was Gewinn bringt.
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Filbry, durch Studium und Beruf eng mit England und auch den USA verbunden, siehts so: Die Premier League ist überdominant, eine Liga für sich. Aber die Bundesliga ist auf einem guten Weg, die zweitbeste Liga der Welt zu werden. Sie dürfe nur nicht schlafen und Italien, Spanien, Frankreich einfach davon ziehen lassen.
Was Werder tun kann, um das zu verhindern, tut Werder gerade: Präsenz zeigen. Das erste Mal in Dubai und vermutlich nicht das letzte Mal. Filbry erklärt, wie er sich die Eroberung eines Marktes vorstellt: Man kann nicht sagen, wir sind jetzt da, sind wieder weg und kommen die nächsten fünf Jahre nicht wieder. Dann bringt es nichts. Man muss eine Strategie entwickeln und eine Nachhaltigkeit schaffen.
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Vielleicht wird sich Werder für den Mittleren Osten entscheiden, vielleicht für andere Teile Asiens, vielleicht für Nordamerika oder Südafrika. Das müssen wir noch analysieren
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"... Aber ich denke auch, dass es Sinn macht, sich mit dem Thema strategische Investoren zu beschäftigen. Da hat Bayern München mit Audi und adidas einen sehr guten Mittelweg gefunden. Der Verein gibt Anteile ab, hat aber weiter die Hosen an. Für Werder Bremen wird es aber nicht leicht, einen strategischen Investor zu finden. Da kommt niemand dahergeflogen und will mal eben 100 Millionen Euro investieren wie Audi bei den Bayern.
Der Name Weserstadion steht für etwas Besonderes. Bevor man ihn aufgibt, sollte man genau die Vor- und Nachteile abwägen. Und auch mit den Fans diskutieren, die haben da durchaus ein Mitspracherecht. Momentan stellt sich das Thema aber nicht. Nur wenige Partner sind bereit, exorbitant viel Geld für einen Stadionnamen zu bezahlen, weil alle wirtschaftliche Probleme haben. Ich glaube also nicht, dass wir mit dem Stadionnamen pro Jahr 20 Millionen Euro erwirtschaften können.
