Klaus Filbry (Vorsitzender der Geschäftsführung)

habe auch hart aber fair gesehen und ich sehe das so. der verteilerschlüssel der fernsehgelder muss natürlich dem platz in der liga angepasst werden. allerdings darf der erste nicht so viel mehr als der letzte bekommen wie es jetzt ist. verstehe sogar die argumentation von stoiber das bayern das geld brauch um international mitzuhalten. allerdings sehe ich es eher wie herr lemke der zur sprache brach das bayer auch nationale gegner auf augenhöhe brauch um international die spanung aufrecht zu erhalten. denke das merkt man auch daran das bayern regelmäßig im august oder so aus dem euro wettbewerb fliegt. desweiteren sehe ich es wie einige meiner vorschreiber die ja garnicht bayern gegen real sehen wollen sondern bremen gegen real(ich lieber gegen barcelona). Es muss einfach egal was alle hier schreiben oder denken,und für jeden verein die möglichkeit geben auf zusteigen oder international zu spielen. es muss der der gerade gut arbeitet auch dafür belohnt werden. ein beispiel: wenn ingolstadt platz 10 belegen würde inder abschlusstabelle. und bayern platz eins. wer sagt den das die bayern die saison besser gearbeitet haben. die voraussetzungen sind einfach ganz andere. davon mal ab will ich keine spanischen verhältnisse wo nurnoch ein oder zwei klubs meister werden können. so ist es aber anscheinend schon bei uns. ich will einfach ehrlichen sport und kein kräftemessen der konzerne.
 
Dieser Verteilungsschlüssel ist doch nach langer Diskussion innerhalb der Profi-Clubs so entstanden. Es gibt immer Härten dabei. MWn wollte man vor allem die Einzelvermarktung zB der Bayern verhindern, damit insgesamt alle Gelder anteilmässig in die Liga fließen. Diesen Kompromiss haben wir nun.
WL hat am Montag sehr richtige und wichtige Statements von sich gegeben. Aber es dringt dabei immer der sozialistische Klassenkampf mit aus seinen Poren, was ihn angreifbar macht.
OT: mit seinen Genossen hat er den Verein genau nach diesen Massstäben geführt, was uns letzten Endes die Probleme seit 2010 eingebrockt hat. Er hätte den Verien breiter aufstellen können, was speziell er aber immer zu verhindern gewusst hat. Das hat er sogar selbst schon vor ca 1 Jahr zugegeben.
1899% Zustimmung :tnx:


Die PL ist mit der Bundesliga nicht vergleichbar, weil dort durch das Pay-TV andere Erlössituationen zu erzielen sind und zudem Mäzene mittlerweile Mrd € kumuliert investieren. Hier versucht man das Traditionelle aufrecht zu halten, macht ständig Ausnahmetatbestände vgl. RBL und versucht die USA in puncto Event zu kopieren. Am Ende sind sie dann doch Epigone siehe Pokalfinale unlängst.
Die Bayern haben die größte Fangemeinde in D. Im Fernsehen sind sie ständig präsent. Die Telekom als einer ihrer Hauptsponsoren hängt doch auch im DSF mit drin. Daher wird zB im Dopa mind 30 min über die grandiosen Bayern schwadroniert. Selbst auf Sky ist der gleiche Trend festzustellen. Daraus hat sich ein gewisses Selbstverständnis mit Hybris entwickelt. Das Double ist nicht genug, das Tripple muss es sein.
Ausblickend würde ich behaupten, dass sie national das Mass aller Dinge weiterhin sein werden, weil sie die hiesigen Kicker an sich binden. Leider ist die Qualität der deutschen Nachwuchskicker im Vergleich zu Lahm und Schweinsteiger schwächer, so dass sie international durch die hohen Transfersummen wahrscheinlich mittelfristig abgehängt werden? Und das bereitet dem gemeinen Bayernfan große Sorgen, wenn die Ergebnisse nicht mehr so klar sind.
Das TV, egal ob öffentlich rechtlich und privat, "lebt" von den Einschaltquoten, die Privaten wegen ihrer nahezu ausschließlichen Finanzierung durch Werbeeinnahmen sogar noch deutlich mehr. Demzufolge ist es auch nicht verwunderlich, daß die Bayern über eine Omnipräsens in den TV-Kanälen verfügen, nicht umsonst wird z.B.Sport1 als "2.FC-Bayern-TV" verspottet. Die Hybris des Triples sehe ich daraus allerdings nicht resultierend, denn den Anspruch, auch in Europa zu den führenden Clubs zu gehören, hegte man beim FC Bayern schon zu Zeiten, als sich das TV-Programm auf ARD, ZDF und den Dritten beschränkte.
 
Nachfolgend habe ich auch hier mal meinen Beitrag aus dem Thema "Willi Lemke" reinkopiert:

Während ich noch vor einigen Jahren die Bundesligaspiele insgesamt gerne in der Sportschau gesehen habe, hat sich mein Interesse aufgrund der Einseitigkeit in der Spitze der Bundesliga durch die Dominanz der Bayern noch mehr auf Werder Bremen und die Spiele der Vereine in der Tabellennähe von Werder konzentriert. Bayern München hat sich zwar kontinuierlich wirtschaftlich weiter entwickelt und sich dadurch wirtschaftlich von den anderen Vereinen der Bundesliga abgesetzt, doch für die Bundesliga ist dies sehr nachteilig. Die Meisterschaft ist doch seit Jahren praktisch schon vorher entschieden. Die Frage muss erlaubt sein, ob es richtig ist, wie die Fernsehgelder an die Bundesligavereine verteilt werden. Willi Lemke hat recht, wenn er sagt, dass die Schere immer weiter auseinander geht. Die Bayern rechtfertigen dies mit dem Vergleich zu den europäischen Spitzenklubs. Dies mag aus deren Sicht ja gerechtfertigt sein, doch für die Spannung in der Bundesligameisterschaft ist dies abträglich.
Auch finde ich es nicht richtig, dass im DFB-Pokal die Bayern-Spiele übermäßig direkt übertragen werden. In der zweiten Runde wurde bereits das Spiel der Bayern gegen Augsburg gezeigt. Es war ein Langweiler. Dadurch wird das Interesse der Fans insgesamt in Deutschland nicht gerade gestärkt. In den ersten Runden können doch auch mal interessantere andere Spiele direkt gezeigt werden. Aber Bayern ist fast immer dabei. Ich habe an die ARD geschrieben und auch eine Antwort bekommen, doch ich bezweifle, ob sich hier etwas ändert. Der Einfluss der Bayern und die Hörigkeit der Fernsehanstalten ist spürbar. Wenn jetzt auch noch die Champions League - Spiele nur noch Pay-TV zu sehen sein sollten, wäre wieder eine Stufe
erreicht, womit die Masse der Fans nicht einverstanden sein kann.
Die Entwicklung in den letzten Jahren speziell hinsichtlich der Ablösesummen und der Spielergehälter in Europa (vor allem in Spanien und England und als Folge davon auch mehr und mehr in Deutschland) ist aus Sicht des normalen Fans doch völlig aus dem Ruder gelaufen. Die UEFA und auch die FIFA (siehe China) sind diesbezüglich nach meiner Meinung noch zu nachlässig. Die Einführung des Financial Fairplay (FFP) der UEFA ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch noch nicht ausreichend.
 
Ich profitiere auch davon, dass ich privat krankenversichert bin. Trotzdem kritisiere ich die Zwei-Klassen-Gesellschaft in diesem Bereich.

Das ist für mich dann allerdings scheinheillig. Sorry.
Ich beschweree mich ja auch nicht über die Managerboni weil ich selbst einen bekomme.
Wasser predigen und Wein trinken und dann wundern wir uns wie wir uns als gesellschaft entwickeln?
 
Natürlich sollst du und Ihr dann bitte 20 € Trinkgeld geben.
Nur rumnölen verändert gar nix, selbst die Initiative in die Hand nehmen.

Wer nölt den hier?

Okay dann wende ich das mal auf den hergestellten Vergleich an. Dann gebe ich demnächst bei meinem Ticketkauf, einfach noch 500 Euro (Relation) "Trinkgeld" und erwähne, daß dies den "benachteiligten" Bundesligisten zur Verfügung stehen sollte.
.
Deine Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen, ist noch verbesserungswürdig.
 
Ich beschweree mich ja auch nicht über die Managerboni weil ich selbst einen bekomme.

Ich finde es da eher scheinheilig im Stillen zu denken, dass das ungerecht ist, dass ich soviel Geld bekomme, aber klammheimlich die Schnauze halte, weil ich den Kies ja doch gut gebrauchen kann.

Um auf mein Beispiel zurück zu kommen ist, dass ich als Beamter wenig Auswahl habe, ich muss mich privat versichern lassen. Trotzdem finde ich diese Zwei-Klassen-Gesellschaft unfair. Der Meinung kann ich ohne Weiteres sein und trotzdem meinen Vorteil daraus ziehen. Ich darf mich lediglich nicht beschweren, wenn ich den Vorteil irgendwann nicht mehr habe.

Insofern ist es natürlich "leicht" aus der heutigen Sicht von Werder über den Verteilerschlüssel herzufallen, heute profitiert man auch nicht mehr. Aber, wenn ich richtig in Erinnerung habe, hat ein Lemke diesen Schlüssel auch zu Hochzeiten von Werder kritisiert. Und ich finde dieses "Binden" von "Wir profitier(t)en davon, also dürfen wir es nicht kritisieren" extrem kurz und eingeschränkt gedacht.
 
Du musst nicht. Du könntest Dich auch freiwillig in der GKV versichern und dem Solidaritätsgedanken folgen. OK, da würde die Beihilfe wegfallen, aber Du würdest dich besser fühlen :) - oder auch nicht!
Ist zwar OT :D..aber um den Gedanken aufzunehmen, ja das kann man machen, damit verliert man aber jegliche Unterstützung des AG.

http://www.krankenkasse-vergleich.de/artikel/beamter-freiwillig-gesetzlich-krankenversichert/

Was in der Konsequenz einen nicht unerheblichen persönlichen monetären Nachteil beinhaltet, ähnlich wie Trinkgeld (Frisör), Spende für "benachteiligte" Vereine, kann man machen, ändert aber an dem Missstand nichts.
 
Soweit würde ich eigentlich nicht gehen. Ich finde eine solche Einstellung wie von Rantanplan schon ziemlich cool. Wenn er die Möglichkeit hat zu profitieren, zur Hölle aber ja warum denn nicht? Aber sich im gleichen Moment zu solidarisieren und für die benachteiligten das gleiche zu fordern, wie er selbst hat, DAS finde ich fehlt in unserer Gesellschaft. Freue dich über das was du hast aber gönne auch deinem Nachbarn etwas und nicht wie es derzeit ist: Fürchte dich davor das dein Nachbar auch was hat, umso weniger bleibt für dich übrig. Wie in unserer Gesellschaft ist das ein elitäres eingepflanztes Denken in die Hirne der Mittelschicht. Trete nach unten, dort sitzt dein Feind und will dir das nehmen was du hast. Es ist aber genug da, damit es einem total Affengeil geht, vielen total gut aber den ganz unten muss es nicht schlecht gehen, auch für ihn ist noch genug da. Gerade beim Thema Gesundheit, sollte JEDEM der auf 2 Klassen steht mal gehörig der Kopf gewaschen werden, das ist Unmenschlichkeit pur.

Sorry wieder für OT, ich finde deine Einstellung super Rantanplan!
 
Du musst nicht. Du könntest Dich auch freiwillig in der GKV versichern und dem Solidaritätsgedanken folgen. OK, da würde die Beihilfe wegfallen, aber Du würdest dich besser fühlen :) - oder auch nicht!
Das war nicht ganz ernst gemeint; hoffe, es ist auch so aufgefasst worden. Selbstverständlich würde ich die Vorteile einer Beamtenversicherung auch mitnehmen, ohne den Gedanken an "die Bürgerlichen" (so die Benennung meines Beamtenfreundes für die Nichtbeamten) beiseite schieben zu wollen. Über kurz oder lang wird man das System sowieso überdenken müssen, weil viele Menschen versichert werden (müssen), die nicht so viel zum Solidarpakt beisteuern und das kostet nun mal ´ne Stange Geld und die Beiträge lassen sich nicht beliebig steigern. Ich plädiere für eine Bürgerversicherung für alle über den Staat finanziert (Umfinanzierung kann man über Steuern lösen). Wer dann möchte, kann sich dann die Extraleistungen oder Chefarztvisite extra versichern lassen.
 
Darf ich fragen was du an Gemüse, Kleidung, Kosmetika, Möbel etc. hast/kaufst?

Früher nannte man es Kolonialisierung heute Globalisierung. Und ja wenn jeder einfach was von seinem Wohlstand abgibt dann würde es helfen.
Aber jeder redet und tut wenig bzw. zeigt auf den anderen und sagt "die da oder der da". Stattdessen muss sich jeder selbst hinterfragen was ich für wieviel kaufe. Krasseste Beispiel ist Primar: Die Bude wäre ich verbieten.

@diestulle Und an der Einstellung "Ich mach mir die Taschen voll" und forder selbiges für alle wohlweislich das trifft niemals ein ist alles aber nicht "super". Sorry. Vorschläge und Forderungen sind leicht zu machen insbesondere wenn es einen nicht selbst betrifft.
 
Langsam, langsam;) immer Schritt für Schritt. Erst muss es in den Köpfen "klick" machen, dann kann sich endlich gesellschaftlich etwas ändern. Momentan sind wir noch in der "was soll ich als einzelner schon ausrichten" Lethargie gefangen. Ich hoffe das ändert sich, aber ich muss wirklich gestehen, das ich die Hoffnung schon fast aufgegeben habe. Diese stirbt bekanntlich ja aber zuletzt. Wer weiß, vielleicht muss es in Deutschland erst richtig knallen....wir werden sehen...ich hoffe nicht das es irgendwann soweit kommt. Der soziale Frieden ist wirklich gefährdet und niemand der Politiker will es wirklich erkennen. Der Armutsbericht ist wirklich erschreckend und das dieser auch noch beschönigend frisiert wird ist das wahre Traurige daran....

Aber ich glaube wir driften hier ziemlich ab in einem Fußball Forum....;)
 
Darf ich fragen was du an Gemüse, Kleidung, Kosmetika, Möbel etc. hast/kaufst?

Früher nannte man es Kolonialisierung heute Globalisierung. Und ja wenn jeder einfach was von seinem Wohlstand abgibt dann würde es helfen.
Aber jeder redet und tut wenig bzw. zeigt auf den anderen und sagt "die da oder der da". Stattdessen muss sich jeder selbst hinterfragen was ich für wieviel kaufe. Krasseste Beispiel ist Primar: Die Bude wäre ich verbieten.

@diestulle Und an der Einstellung "Ich mach mir die Taschen voll" und forder selbiges für alle wohlweislich das trifft niemals ein ist alles aber nicht "super". Sorry. Vorschläge und Forderungen sind leicht zu machen insbesondere wenn es einen nicht selbst betrifft.
Das habe ich jetzt nicht verstanden.
Über Deine Umverteilungsvorschläge ließe sich trefflich streiten, würde aber den Rahmen hier sprengen. Solche Diskussionen gab es schon im Politik-Thread, den es leider nicht mehr gibt - oder soll ich lieber sagen: Gott sei Dank :)
 
Back
Top