Klaus Allofs

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Jetzt bewahrheitet sich doch nur, dass einige - ich ebenfalls - schon seit etwa zwei Jahren schreiben. Die Mannschaft schmorrt im eigenen Saft. Alle kennen sich, alle schätzen sich. Die frische Brise kommt von Spielern, die 19-21 Jahre alt sind und keine Führungspositionen ausfüllen können. Als gestandene "neue" Profis wurden Pizarro und Borowski verpflichtet. Was wir aber brauchen, bzw. gebraucht hätten, wäre EIN neuer Klasse-Spieler (von ganz woanders). Ein Spieler, der teuer ist, der aber Leistung garantiert (so etwas gibt es). Wenn man sagt, dafür wäre kein Geld da, kann ich mich nur wundern, sollten wir tatsächlich den zweitteuersten Kader der Liga haben.
Es scheint in der Tat so, als ob TS und KA davon überzeugt sind, die Mannschaft wäre mit der Achse Frings - Borowski wettbewerbsfähig. Es kann sein, dass ich einen Mega-schiefen Blick habe, aber bei Frings sehe ich bei jeder Ballberührung und bei jedem Zweikampf, dass er aktuell grundsätzlich überfordert ist. So etwas muss Schaaf auch erkennen und dann reagieren (bei Borowski hat man den Eindruck nicht, weil er nie am Ball ist).
 
Ich werde z. Bsp. auch nie verstehen, warum in Spielen gegen Teams, die keine Dreifach- teils nichtmal Zweifachbelastung, dazu kaum Nationalspieler haben, mit überdimensionalen Ballbesitzquoten, kraftraubendem Fussball in die Breite agiert wird, statt dem "frischeren" Gegner zumindest mal teilweise das Feld zu überlassen, zumindest mal ansatzweise nur zu reagieren.

Jap, dass versteh wer will!
 
Sehr interessante Diskussion hier, die auf den letzten Seiten im Niveau stark gestiegen ist.

Was mir viel zu oft vergessen wird, wenn neue Spieler gefordert werden, ist die Tatsache, dass erstmal die Spieler wegmüssen, die nur noch die Gehaltsliste belasten, aber dafür nichts mehr bringen (dürfen/können/wollen) wie Tosic, Vranjes, Moreno.

Hat man dieses Gehalt eingespart, kann das Gehalt in neue Spieler investiert werden. Beides geschieht aber wohl erst im Sommer.

Und wenn man sich darüber aufregt, dass KA sagt, wie haben "keinen Handlungsbedarf", muss man bedenken, dass er meint AKTUELL (in dieser Winterpause) keinen Handlungsbedarf und das ist nicht so falsch. Aus dem oben genannten Grund sind KA wohl auch die Hände gebunden, da man die Gehaltsliste nicht endlos verlängern kann.

Merke: Nur weil Tosic, Vranjes, Moreno und andere nicht mehr spielen, belasten sie dennoch weiter das (Gehalts)Budget.
 
...Einer hat irgendwo angeführt, dass die Serie schon gegen Nürnberg oder Wolfsburg gerissen wäre, wenn die Punkte nicht glücklich in den Schlussminuten zustande gekommen wären. Das mag stimmen, nur waren diese Punktgewinne insgesamt gesehen alles andere als „glücklich“.
Naja, in beiden Fällen fiel der Ausgleich quasi in der letzten Sekunde. Das nenne ich dann doch am Ende einen glücklichen Ausgang. Moralisch lobenswert, dennoch glücklich.
Desweiteren komme ich bei genauerer Betrachtung der Spielanteile und Spielverläufe in allen benannten Partien zu dem Schluss, dass Werder auch hätte gewinnen können/in den meisten hätte gewinnen müssen.
Tja, ham wir aber nicht. Aufgrund der Vielzahl der Partien, kann es auch nicht immer an mangelndem Glück gelegen haben, daß die partien endeten, wie sie nunmal endeten.
Spielanteile haben wir schon immer reichlich gehabt, leider bringen diese rein gar nichts, wenn das Ganze am Ende nicht mit der nötigen Effektivität veredelt wird...

Und auch folgende Tatsache...
Dazu wäre erwähnenswert, dass Werder nach wie vor die meisten Chancen aller Bundesligisten kreiert
...ist letztlich ohne erfolgreichen Torabschluß nur ein Muster ohne Wert.
Dabei denke ich spontan an Marin, der zwar einen ganzen Bus austanzen kann, dann aber beim Torabschluß doch bis dato sehr harmlos ist.
Vieles liegt an einer nicht schlauen Spielweise, an einem unzureichend Druck ausübenden Umfeld. Klaus Allofs ist ein Glied, aber auch das ärmste Glied in der Kette.
Sicher, die Spielweise ist oftmals "unglücklich", besonders, da sie zu oft dem gegner in die Karten spielt. Siehe HH, Schalke, Bayern...
Allerdings sehe ich es nicht so, daß KA das ärmste Glied in der kette ist.
Seine Person ist sicherlich mit der von TS sehr eng verknüpft, was generelle Personalentscheidungen betrifft.
Andererseits gibt es sicher eine große Anzahl an Leuten, die seinen Job gerne hätten, da es sicherlich schlechtere Jobs gibt, als Manager bei uns zu sein.
Er genießt bspw das Privileg derart ruhig und ungestört arbeiten zu können, wie wohl kein zweiter in der 1. BL mit vergleichbaren Ambitionen.
Es wird auch desweiteren nicht erwartet, daß er aus Wasser Wein machen muß, er sollte lediglich Schwachstellen in der Mannschaft (und das sind im Grunde gar nicht mal so sonderlich viele) beheben können. Auch wenn wir alle natürlich definitive Zahlen nicht kennen, sollte ihm dafür ein Budget zur Verfügung stehen, welches viele andere wohl ebenfalls gerne zur Verfügung hätten.
Ein LV, ein Stürmer der neben Pizza funktionieren könnte - überschaubare Baustellen. Evtl. ein DM-Spieler, der Frings irgendwann beerben könnte, wobei wir da mit Bargfrede gott sei dank scheinbar bereits eine hausinterne Lösung gefunden haben. (An dieser Stelle ein Lob an TS!)
Alles in allem keine unlösbaren Aufgaben. Leider bisher nur mit sehr mäßigem Erfolg (LV), bzw. gar keinem (Sturm)
Es passt nicht so ganz, sich einerseits stolz (zurecht) hinzustellen und Jahr für Jahr neue Umsatzsteigerungen, erhöhte Sponsorenverträge, etc. zu verkünden, um dann später mit trauriger Miene und nach aussen gestülpten Hosentaschen zu verkünden, daß man sich im Grunde an Spielern kaum mehr was leisten kann. (Achtung, überzeichnete Darstellung!)
Wenn dem tatsächlic so wäre, müsste man schleunigst die Handbremse ziehen, denn dann würde hier einiges falsch laufen.
Auf das Mysterium, daß der Markt früher noch "Normaltemperatur" hatte, möchte ich gar nicht weiter eingehen.
 
Jetzt bewahrheitet sich doch nur, dass einige - ich ebenfalls - schon seit etwa zwei Jahren schreiben. Die Mannschaft schmorrt im eigenen Saft. Alle kennen sich, alle schätzen sich. Die frische Brise kommt von Spielern, die 19-21 Jahre alt sind und keine Führungspositionen ausfüllen können. Als gestandene "neue" Profis wurden Pizarro und Borowski verpflichtet. Was wir aber brauchen, bzw. gebraucht hätten, wäre EIN neuer Klasse-Spieler (von ganz woanders). Ein Spieler, der teuer ist, der aber Leistung garantiert (so etwas gibt es). Wenn man sagt, dafür wäre kein Geld da, kann ich mich nur wundern, sollten wir tatsächlich den zweitteuersten Kader der Liga haben.
Es scheint in der Tat so, als ob TS und KA davon überzeugt sind, die Mannschaft wäre mit der Achse Frings - Borowski wettbewerbsfähig. Es kann sein, dass ich einen Mega-schiefen Blick habe, aber bei Frings sehe ich bei jeder Ballberührung und bei jedem Zweikampf, dass er aktuell grundsätzlich überfordert ist. So etwas muss Schaaf auch erkennen und dann reagieren (bei Borowski hat man den Eindruck nicht, weil er nie am Ball ist).

Oh mein Gott !!! :svw_applaus:

Wenn ich es nicht besser wüsste, dann hätte ich darauf gewettet, dass ich diesen Beitrag verfasst habe.

100% Agree.
 
Sehr interessante Diskussion hier, die auf den letzten Seiten im Niveau stark gestiegen ist.

Was mir viel zu oft vergessen wird, wenn neue Spieler gefordert werden, ist die Tatsache, dass erstmal die Spieler wegmüssen, die nur noch die Gehaltsliste belasten, aber dafür nichts mehr bringen (dürfen/können/wollen) wie Tosic, Vranjes, Moreno.

Hat man dieses Gehalt eingespart, kann das Gehalt in neue Spieler investiert werden. Beides geschieht aber wohl erst im Sommer.

Und wenn man sich darüber aufregt, dass KA sagt, wie haben "keinen Handlungsbedarf", muss man bedenken, dass er meint AKTUELL (in dieser Winterpause) keinen Handlungsbedarf und das ist nicht so falsch. Aus dem oben genannten Grund sind KA wohl auch die Hände gebunden, da man die Gehaltsliste nicht endlos verlängern kann.

Merke: Nur weil Tosic, Vranjes, Moreno und andere nicht mehr spielen, belasten sie dennoch weiter das (Gehalts)Budget.

Der Handlungsbedarf besteht eigentlich schon seit vergangenem Winter. KA versprach nach der letzten Saison den Kader genau zu durchleuchten und eine Art Umbruch zu vollziehen. Geschehen ist freilich nichts.

Es ist mir - und ich denke den meisten anderen auch - bewusst, dass die, von dir genannten, Spieler Geld kosten. Allerdings ist es genau auch die Aufgabe von KA solche Spieler dann eben auch zu verkaufen oder mit bestimmten Spielern keine Verträge zu machen, die eine überlange Laufzeit haben.
 
Tja, ham wir aber nicht. Aufgrund der Vielzahl der Partien, kann es auch nicht immer an mangelndem Glück gelegen haben, daß die partien endeten, wie sie nunmal endeten.
......
Spielanteile haben wir schon immer reichlich gehabt, leider bringen diese rein gar nichts, wenn das Ganze am Ende nicht mit der nötigen Effektivität veredelt wird...

Sicher, die Spielweise ist oftmals "unglücklich", besonders, da sie zu oft dem gegner in die Karten spielt. Siehe HH, Schalke, Bayern...
Genau mein Reden! Siehe oben. Es liegt nicht an der Qualität des Kaders, sondern eben an diesen Dingen.

Andererseits gibt es sicher eine große Anzahl an Leuten, die seinen Job gerne hätten, da es sicherlich schlechtere Jobs gibt, als Manager bei uns zu sein.
Er genießt bspw das Privileg derart ruhig und ungestört arbeiten zu können, wie wohl kein zweiter in der 1. BL mit vergleichbaren Ambitionen.
Es wird auch desweiteren nicht erwartet, daß er aus Wasser Wein machen muß, er sollte lediglich Schwachstellen in der Mannschaft (und das sind im Grunde gar nicht mal so sonderlich viele) beheben können. Auch wenn wir alle natürlich definitive Zahlen nicht kennen, sollte ihm dafür ein Budget zur Verfügung stehen, welches viele andere wohl ebenfalls gerne zur Verfügung hätten.
Wer kann das schon beurteilen? KA beschwert sich ja auch nicht über seinen Job. Ausserdem gehe ich mit der Aussage weitestgehend konform, dass der Kader dennoch stark genug ist. Viel mehr geht es um die Aussagen, er würde praktisch nichts machen oder den Verein kaputt sparen. Beim Trainer hingegen lässt sich die Arbeit aber genauer bewerten, spätestens an dem, was dauerhaft auf dem Platz zu sehen ist.

Es passt nicht so ganz, sich einerseits stolz (zurecht) hinzustellen und Jahr für Jahr neue Umsatzsteigerungen, erhöhte Sponsorenverträge, etc. zu verkünden, um dann später mit trauriger Miene und nach aussen gestülpten Hosentaschen zu verkünden, daß man sich im Grunde an Spielern kaum mehr was leisten kann. (Achtung, überzeichnete Darstellung!)
Wenn dem tatsächlic so wäre, müsste man schleunigst die Handbremse ziehen, denn dann würde hier einiges falsch laufen.
Werderano hat`s doch deutlich erläutert.
Umsatz ist nicht gleichzeitig Gewinn. Erhöhte Einnahmen müssen auch erhöht versteuert werden. Zudem gehen die Umsatzsteigerungen auch parallel mit den erhöhten Ausgaben in den Spielerkader, da viele leistungsabhängige Bezahlungen, bspw. für Punkte in der CL, UEFA-Finale oder DFB-Pokalgewinn an die Spieler gehen. Dazu die ungünstig aufgeteilten Ausgaben in den Stadionumbau. Das ist nun mal so, wenn ein Verein seinen Status Quo, sukzessive der wichtigen Spieler, halten will.
 
Wenn ein Spieler nur einen 3 Jahresvertrag hat und einschlägt wird KA vorgeworfen das der Vertrag zu kurz war. Ist der Neuzugang eine Niete sind 3 Jahre plötzlich viel zu lang und KA wird fast vorgeworfen das er einen Rentenvertrag gemacht hat.

Die Spieler um die es hier hauptsächlich geht waren zu dem Zeitpunkt wo Werder diese verplichtet hat wirklich vielversprechend. Das hat sich nun als Trugschluss erwiesen, das diese Spieler jetzt ganz gerne weiter zu den Konditionen arbeiten möchten auf die Ihr Vertrag läuft ist im Grunde verständlich nur findet sich für die Spieler aufgrund ihrer gezeigten Leistung halt nicht wirklich ein Verein der die Forderung dieser Spieler bezahlt.

So ist leider das Geschäft. Aber im Nachhinein ist es immer leicht zu beurteilen ob der Vertrag zu lang oder zu kurz war oder zu hoch oder zu niedrig dotiert war. Keiner von uns kennt die Abläufe wirklich sondern Spekuliert nur oder entwickelt Behauptungen anhand seiner eigenen Handlungeweise beim Fußballmanagerspiel.
 
Genau mein Reden! Siehe oben. Es liegt nicht an der Qualität des Kaders, sondern eben an diesen Dingen.
DOCH! Das versemmeln von Torchancen oder der letztlich nutzlose Ballbesitzanteil ohne Ertrag ist ein Fall mangelnder Qualität!
Viel mehr geht es um die Aussagen, er würde praktisch nichts machen oder den Verein kaputt sparen.
"Kaputt sparen" ist eine Floskel, die ich hier nie verwendet habe.
"Nichts machen" ist zwar auch etwas platt, trifft es allerdings eher. Wie beschrieben, wurde im Sturm nichts gemacht und auch auf der LV-Position weiß ich nicht, ob unser tunesier letztlich genügend Qualität mitbringt, um sich bei uns behaupten zu können.
Umsatz ist nicht gleichzeitig Gewinn. Erhöhte Einnahmen müssen auch erhöht versteuert werden. Zudem gehen die Umsatzsteigerungen auch parallel mit den erhöhten Ausgaben in den Spielerkader, da viele leistungsabhängige Bezahlungen, bspw. für Punkte in der CL, UEFA-Finale oder DFB-Pokalgewinn an die Spieler gehen. Dazu die ungünstig aufgeteilten Ausgaben in den Stadionumbau. Das ist nun mal so, wenn ein Verein seinen Status Quo, sukzessive der wichtigen Spieler, halten will.
Das ist mir alles klar und soweit nicht neu. Dennoch sollte nach Abzug aller laufenden Kosten, Steuern, etc. etwas "übrig" bleiben, womit man die Mannschaft qualitativ zumindest beieinander hält.
Sollte dies trotz steigender Einnahmen und 5maliger CL-Teilnahme nicht möglich sein, läuft etwas falsch.
Ich habe bei KA eher das Gefühl, daß der CA-Deal doch mehr Narben hinterlassen hat, als man vielleicht annehmen konnte.
 
@ Mick_666

Ich war derjenige, der gepostet hat, daß die Siegesserie durch glückliche Remis in Nürnberg und gegen Wolfsburg nicht vorher gerissen ist, weil ein Unentschieden durch ein Tor in der Nachspielzeit zu retten, ein glücklicher Umstand ist. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man bis dahin die höheren Spielanteile und/oder mehr Torchancen hatte oder der Gegner, denn die höheren Spielanteile und mehr Torchancen sind legentlich ein Indiz dafür, daß eine Mannschaft die spielerische Qualität hat, eine Partie zu führen. Aber wenn ein Team bei dieser spielerischen Dominanz erst in in der Nachspielzeit gerade mal ein Unentschieden retten kann, dann fehlt ihr die Qualität, ihre spielerische Dominanz so umzusetzen, daß das Match vorzeitig zum eigenen Gunsten entschieden ist, so daß man schon von einem glücklichen Remis sprechen muß.

Werder Bremen hat ohne Zweifel mit die, vielleicht sogar die höchste Spielqualität in der Bundesliga, aber durch die falsche Einstellung ist die Mannschaft so unkonzentriert, überheblich und selbstzufrieden, daß sie ihre spielerische Überlegenheit nicht dazu nutzt, ausreichend Tore zu erzielen und Gegentore zu verhindern, um den verdienten Sieg einzufahren. Und das ist im höchsten Maße ärgerlich, denn bei den vielen nicht gewonnenen Partien in den letzten 1,5 Jahren kann man die Partien, in denen Werder spielerisch unterlegen war, an einer Hand abzählen.
 
DOCH! Das versemmeln von Torchancen oder der letztlich nutzlose Ballbesitzanteil ohne Ertrag ist ein Fall mangelnder Qualität!

"Kaputt sparen" ist eine Floskel, die ich hier nie verwendet habe.
"Nichts machen" ist zwar auch etwas platt, trifft es allerdings eher. Wie beschrieben, wurde im Sturm nichts gemacht und auch auf der LV-Position weiß ich nicht, ob unser tunesier letztlich genügend Qualität mitbringt, um sich bei uns behaupten zu können.

Das ist mir alles klar und soweit nicht neu. Dennoch sollte nach Abzug aller laufenden Kosten, Steuern, etc. etwas "übrig" bleiben, womit man die Mannschaft qualitativ zumindest beieinander hält.
Sollte dies trotz steigender Einnahmen und 5maliger CL-Teilnahme nicht möglich sein, läuft etwas falsch.
Ich habe bei KA eher das Gefühl, daß der CA-Deal doch mehr Narben hinterlassen hat, als man vielleicht annehmen konnte.

Wieder einmal ein sehr guter Beitrag!:tnx:
 
Ich werde z. Bsp. auch nie verstehen, warum in Spielen gegen Teams, die keine Dreifach- teils nichtmal Zweifachbelastung, dazu kaum Nationalspieler haben, mit überdimensionalen Ballbesitzquoten, kraftraubendem Fussball in die Breite agiert wird, statt dem "frischeren" Gegner zumindest mal teilweise das Feld zu überlassen, zumindest mal ansatzweise nur zu reagieren.

Weil viele dieser Mannschaften, wie Köln, Frankfurt, gar nicht mitspielen "wollen". Diese Mannschaften können mit einem Punkt sehr viel besser leben gegen uns, als wir gegen die.
Ergo spielen sie nicht mit, was dazu führt das Werder das Spiel kontrollieren muss und versuchen muss Lücken zu finden, was im Gegenschluss dem Gegner die Möglichkeit gibt Konter zu fahren und so vielleicht doch mehr als den gewollten Punkt mitzunehmen.

Außer Mannschaften wie die Bayern, Leverkusen oder Hoffenheim z.B. sind doch viele Mannschaften gar nicht fähig wirklich das Spiel zu machen und ruhen sich hinten aus, weil 1 Punkt reicht ja gegen Bremen.
 
Allerdings ist es [...] auch die Aufgabe von KA [...] mit bestimmten Spielern keine Verträge zu machen, die eine überlange Laufzeit haben.

Auch Klaus kann leider nicht in die Zukunft sehen. Schließlich bergen auch kurze Vertragslaufzeiten ein Risiko, wenn der Spieler sich so (oder sogar noch besser) entwickelt, als man das bei Vertragsschluss erwartete. Nehmen wir nur mal Mesut: Da hätte Klaus im Nachhinein sicher gerne einen Fünfjahresvertrag gemacht, bei Dusko hingegen hätte er - im Nachhinein - besser einen Zweijahresvertrag geschlossen.
Hinzu kommt dann noch, dass die Spieler ja nicht jeden Vertrag unterschreiben, den man ihnen hinhält. Hätte man Jurica nur einen Zweijahresvertrag angeboten, wäre der vielleicht zu einem Konkurrenten gewechsel, der ihn längerfristig binden wollte. (Was im Nachhinein wohl für beide Seiten besser gewesen wäre, aber wie gesagt: in die Zukunft sehen geht nun mal nicht.)
 
Na bitte, da sind wir doch fast beieinander....

DOCH! Das versemmeln von Torchancen oder der letztlich nutzlose Ballbesitzanteil ohne Ertrag ist ein Fall mangelnder Qualität!
Mitnichten, denn....
Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man bis dahin die höheren Spielanteile und/oder mehr Torchancen hatte oder der Gegner, denn die höheren Spielanteile und mehr Torchancen sind legentlich ein Indiz dafür, daß eine Mannschaft die spielerische Qualität hat, eine Partie zu führen. Aber wenn ein Team bei dieser spielerischen Dominanz erst in in der Nachspielzeit gerade mal ein Unentschieden retten kann, dann fehlt ihr die Qualität, ihre spielerische Dominanz so umzusetzen, daß das Match vorzeitig zum eigenen Gunsten entschieden ist, so daß man schon von einem glücklichen Remis sprechen muß.
Werder Bremen hat ohne Zweifel mit die, vielleicht sogar die höchste Spielqualität in der Bundesliga, aber durch die falsche Einstellung ist die Mannschaft so unkonzentriert, überheblich und selbstzufrieden, daß sie ihre spielerische Überlegenheit nicht dazu nutzt, ausreichend Tore zu erzielen und Gegentore zu verhindern, um den verdienten Sieg einzufahren. Und das ist im höchsten Maße ärgerlich, denn bei den vielen nicht gewonnenen Partien in den letzten 1,5 Jahren kann man die Partien, in denen Werder spielerisch unterlegen war, an einer Hand abzählen.
Eben genau das meinte ich! Es ist grundsätzlich Qualität, Talent, fussballerische Substanz vorhanden, diese aber umzumünzen in Erfolg ist sozusagen eine andere Qualität, die allerdings a) der Trainer mitverantwortlich einbringen muss, da er ja für Taktik, Ausrichtung und Einstellung zum Spiel sorgt und b) das Umfeld, welches entsprechende Drucksituationen schafft.
Nichts anderes rede ich doch!
Nur siedele ich den Anteil des Managers an der Misere daher (Fettmarkiertes!) wesentlich niedriger an, denn schließlich hat er trotz des unterstellten Sparkurses und der Flops immer noch für einen starken Kader gesorgt. was daraus gemacht wird, kann er bestenfalls sekundär beeinflussen.
 
Auch wenn der Beitrag schon 2 Tage her ist @Karusselbremser
Wie humorlos bist du denn? :)
Ist doch so - jedes Jahr zur selben Zeit der gleiche Kram - Murmeltiertag, weil Werder den Rückrundenstart vergeigt. Da wird gleich das gesamte Gebilde in Frage gestellt.
Also: Lemmingverhalten.
Und was kommt am Ende bei raus? N Titel oder CL Startplatz.
Und dann zum Saisonende die kollektive Meinung: Ich habs ja gewußt.
Ihr Allwissenden :) Wie sind denn nu die Lottozahlen?
Oder: Herr Doktor ich kann hellsehen! - Wann hat das angefangen? - Nächsten Donnerstag!

Und lacht mal - auch über euch, notfalls über mich.
:beer:
 
@ mick666: ich lese deine beiträge sehr gerne, weil viel gehaltvolles und fussballwissen dahinter steckt. aber manchmal werde ich den gedanken nicht los, dass du hier an TS´ stuhl sägen willst, um den posten selber zu bekleiden. ;) wer bist du wirklich ??? :D
 
Bei Tosic kann ich ja noch verstehen, dass man einen entsprechenden Vertrag gemacht hat. Bei Vranjes absolut unverständlich. Vranjes war in seiner gesamten Bundesligakarriere nie ein herausragender Spieler.

Grundsätzlich sind längere Vertragslaufzeiten wohl auch ok, aber die Belastung des Budgets durch Spieler, die wir nicht brauchen aber da sind, geht eben auch auf Konto der Geschäftsführung. Folglich ist das ein Problem, welches KA zu lösen hat. Das ist halt sein Job. Genauso wie einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen.
 
Einer der wohl arrogantesten und überflüssigsten Kommentare überhaupt. Wenn man nicht ins gleiche Horn stößt, hat man es einfach nur nicht verstanden. So kann man sich´s natürlich auch hindrehen...
Ich denke, "Mezzo1974" hatte mit seiner Frage durchaus recht. Viel weniger Druck als Rosi in den letzten Monaten hier ertragen musste, geht kaum. Bei wohl jedem anderen BL-Verein hätte man mittlerweile eingesehen, daß das krampfhafte hoffen auf Rosi, begleitet mit immer wiederkehrenden Durchhalteparolen, sinnlos ist und versucht, einem anderen Stürmer eine Chance einzuräumen. .

Mag sein. Unglücklich von mir, daher sorry.

Aber auch Du scheinst den Zusammenhang, in dem ich das geschrieben habe, nicht wahrnehmen zu wollen. Es ging mir nicht darum, ob es sich lohnt, weiter auf eine Leistungsexplosion bei Rosenberg zu warten. Ich habe auch nicht geschrieben, dass es unsinnig wäre, sich nicht um eine Verstärkung im Sturm zu bemühen. Es geht einzig und allein um die Öffentlichkeitsarbeit in dieser Sache. Sieht man den Rosenberg in dieser Saison über den Platz schleichen, dann ist es mein Eindruck nicht, als ob ausgerechnet Rosenberg jede Woche neue Namen um die Ohren gehauen werden müssten, damit er zu mehr Leistung findet. Er kommt mir gemeinhin nicht so vor, als komme man bei ihm mit Druck weiter.

Ganz abgesehen von den Interessen des Vereins, der darum bemüht sein sollte, einen spiel- und abschlußstarken Stürmer zu finden. Ganz offensichtlich hat man sich bemüht, noch offensichtlicher hat es nicht geklappt.

Aber so weit ich das beurteilen kann, hat man mit Mandzukic schon denjenigen gefunden, den man möchte. Werderlike ist es nun einmal, die Situation abzupassen, wenn die Gelegenheit da ist. Nicht "werderlike" ist es, für ihn 12 Mio. € hinzulegen. Nicht "werderlike" ist es auch, jetzt die Pläne über den Haufen zu werfen und eine andere teure Alternative zu verpflichten, nur weil es mit Mandzukic jetzt nicht geklappt hat.

Ob das alles richtig ist, ist eine ganz andere Frage. Die Antwort wird der Rest der Saison geben. Insofern schließe ich mich Schmolle ganz ausdrücklich an. Die Schwarzseher haben jetzt Rückenwind, weil sie es ja alles haben kommen sehen. Am Ende der Saison werden, so Schmolle denn Recht hat, wieder Andere den Wind spüren, falls es bis dahin wieder besser läuft.
 
Nur siedele ich den Anteil des Managers an der Misere daher (Fettmarkiertes!) wesentlich niedriger an, denn schließlich hat er trotz des unterstellten Sparkurses und der Flops immer noch für einen starken Kader gesorgt. was daraus gemacht wird, kann er bestenfalls sekundär beeinflussen.


Ja und Nein. Der Manager hat einen äußerst geringen Einfluß darauf, wenn die Ergebnisse einer Mannschaft unter ihren Möglichkeiten bleiben; er kann zwar Konsequenzen androhen und sie im Gegensatz zu Klaus Allofs auch umsetzten, aber das kann ja auch kein Dauerzustand sein, ständig die verbale Keule rausholen zu müssen.

Allerdings hat ein Manager einen nicht unerheblichen Einfluß auf die die Zusammenstellung der Mannschaft, und wenn zu wenige Spieler verpflichtet werden, die sich voll reinhängen, um jeden Grashalm kämpfen, hoch konzentriert im Spiel sind und jede Partie gewinnen wollen und daher ihr vorhandenens Potential zu selten abrufen, so daß die Resultate in keinem Verhältnis zu der überdurchschnittlichen Spielstärke stehen, dann hat neben dem Trainer und der Mannschaft auch der Manager seinen Anteil an der Misere.
 
Zitat von Lothar Matthäus;839916:
Aber so weit ich das beurteilen kann, hat man mit Mandzukic schon denjenigen gefunden, den man möchte. Werderlike ist es nun einmal, die Situation abzupassen, wenn die Gelegenheit da ist. Nicht "werderlike" ist es, für ihn 12 Mio. € hinzulegen. Nicht "werderlike" ist es auch, jetzt die Pläne über den Haufen zu werfen und eine andere teure Alternative zu verpflichten, nur weil es mit Mandzukic jetzt nicht geklappt hat.

.

Auch hier erwarte ich eigentlich, dass neben "Plan A" auch ein "Plan B" vielleicht sogar ein "Plan C" existiert.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top