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Super beitrag,
schade das die amas gegen den abstieg spielen, sonst hätte diese saison sicher der ein oder andere hier öfter gespielt wenn nicht sogar den sprung geschafft

Das gestrige Spiel hat (leider) eindeutig gezeigt, dass man in der Vergangenheit versäumt hat, einen Kader aufzubauen, der auch bei mehreren ausfällen noch konkurrenzfähig ist.
Einen gleichzeitigen Ausfall von Merte und Diego sowie ein zwei Verletzungen können wir nicht mal ansatzweise kompensieren.
Keiner verlangt das für einen Ausnahmespieler wie Diego ein gleichwertiger Ersatz da ist.
Trotzdem sollte der Trainer die Möglichkeit haben zwischen mehreren Spielern auszuwählen, wen er aufstellt und gegebenenfalls auswechselt um während des Spiels reagieren zu können.
Unser Trainer konnte das gestern nicht. Die Mannschaft stellte sich von allein auf. Zudem war eine sinnvolle Auswechseltaktik kaum möglich.
Auf der Bank saß nur ein Spieler der das Zeug zum Stammspieler hat, nämlich Pasanen, aber auf dessen Position gabs nicht wirklich einen Bedarf zu wechseln.
Statt dessen muss Petri auf die rechte Seite, ein völlig überforderter Boenisch muss durchspielen, ein Özil bekommt keinerlei Unterstützung im Mittelfeld, ein völlig verunsicherter Rosenberg muss spielen und ausgerechnet im Europapokalfinale ein Erfolgserlebnis erzwingen usw.
Auf der Bank sitzen dagegen Spieler wie Harnik, Tziolis und Tosic, die uns wohl kaum weiterbringen können. Dazu ein Hunt, der mehr verletzt ist als er spielt (ja ich weiß er ist ganz toll, bringt uns aber nichts wenn er ständig nicht spielen kann und so auch keine Routine reinbekommt, Talent hin Talent her)
Fazit von gestern: Kader verbreitern. Es muss nicht jeder Spieler ein Pizarro, Diego, Merte, Marin oder sonstwie sein.
Hier besteht Handlungsbedarf.


Zitat von [SVW]Andi;418794:Desweiteren wird KA noch einen Stürmer verpflichten müssen, falls Pizza nicht zu halten ist.

Das wäre es. Und vor der Abwehr müsste Ulllllliiiiii Borowka noch einmal alles wegfegen, und Rudi Völler neben Marco Bode im Sturm!Ich wünsche mir einen erfahrenen Mittelfeldspieler, der Offensivqualitäten hat und auch mal ein Tor schießt. Dazu noch was zum Spielen. Und Schokolade...
Ist Nedved noch Stammspieler bei Juve? Wenn ja, dann sollten wir für Diego noch ein bißchen mehr verlangen - Nedved beendet nach der Saison die Karriere. Das wäre ein Spieler, den ich gerne mal in Bremen gesehen hätte. Hm, jetzt muss ich weitergucken. Vielleicht Micoud nochmal anlocken?

kreiszeitung.de"Ich bin der Überzeugung, dass wir das Finale gewonnen hätten, wenn wir komplett gewesen wären. Dass wir es sogar klar gewonnen hätten", sagte Allofs in überraschender Deutlichkeit.
Reife, Erfahrung, Persönlichkeit - eine Mannschaft braucht so etwas, wenn sie eine starke Mannschaft sein will. Ist es ein Zufall, dass Werder einst sein Double in dem Jahr gewann, als Valerien Ismaël, Ümit Davala und Andreas Reinke kamen, reife, erfahrene, selbstbewusste Profis mit eingebautem Sieger-Gen? Wenn man Werders Regie-Zentrale der Einfachheit halber mal einteilen würde in die Ära Micoud, die Ära Diego und demnächst eine Ära Özil/Marin, dann wäre der Reifegrad von Ära zu Ära nicht eben angestiegen.
Dieser Mannschaft, die es bis kurz vor den Gipfel eines Europapokalsieges geschafft hat, möchte man trotz ihres Fast-Erfolges wünschen, sich neu zu erfinden. Sie hat zu viel Personal, das im großen Strom mitschwimmt, sie hat nur zwei Verteidiger von großer Reife, sie hat nur einen Angreifer von großer Reife. Sie hat wenig Qualität, wenn wichtige Leute ausfallen. Sie schafft nur einen Fast-Erfolg. "Es ist keine Genugtuung, dass man in Europa vorne dabei ist", sagte Clemens Fritz. Für den Europa-Triumph war die Mannschaft am Mittwoch nicht gut genug. Auf der Werder-Bank in Istanbul saßen Männer wie Jurica Vranjes, Dusko Tosic oder Alexandros Tziolis. Tziolis hatte Werder für ein halbes Jahr ausgeliehen, man wird ihn wohl nicht verpflichten im Sommer.
Allofs wunderte sich, dass etliche Spieler "zu nervös" waren im großen Finale. "Das war nicht das wahre Werder", sagte er. Die Siege in den Spielen gegen den HSV hätten Spuren hinterlassen. Die großartigen Siege in den tollen Derbys ließen Werder Führungskräfte verlieren. "Bei uns haben Spieler nicht gespielt", sagte Per Mertesacker, "die schon den Unterschied ausgemacht haben." Das war, dachte sich so mancher Zuhörer von Mertesacker, die Botschaft aus Istanbul: Werder braucht noch mehr Spieler, die den Unterschied ausmachen.
