wonach es mMn durchaus aussieht ...
Richtig, dann hat man zig Millionen (~28 Millionen für drei Spieler! lt. tm.de) investiert, die Marktwerte/Wiederverkaufswerte könnten stark absacken, etc. pp.
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wonach es mMn durchaus aussieht ...
Das mit den Fehlinvestitionen seit 2007 stimmt sicherlich auch. Ein weiterer Baustein, der das Absacken erklärt.
Aber eben nicht der einzige, siehe die im TS-Fred vorgetragene Kritik.
Alles sicherlich richtig. Aber erstens bleibt doch die Frage, ob ein Verein bei Spielerverpflichtungen immer ins Risiko gehen muss.Zitat von Klaus Allofs:Es gehört nun einmal dazu, dass man mit einer Verpflichtung Risiken eingeht. Wir wären übermenschlich gut, wenn das immer hinhauen würde. Immerhin haben wir es meistens geschafft, Transfers, die aus welchen Gründen auch immer nicht so erfolgreich waren, finanziell fast neutral für den Verein abzuwickeln - wie bei Wesley. Bei Marko Marin haben wir auch unser Geld zurückbekommen. Wir sind sehr verantwortungsvoll mit dem Geld umgegangen.
Klar. Aber auch hier muss sich doch die Frage stellen, woran der Absturz liegen könnte. Die Mannschaft war eben nicht nur teuer, sondern auch qualitativ absolut tauglich, mindestens um unter den ersten vier oder fünf in der BL mitzuspielen. Dies ist aber in den letzten 4 Jahren nur einmal gelungen.Zitat von Klaus Allofs:Auf Sicht gesehen haben wir nicht mehr ausgegeben, als wir eingenommen haben. Wie gesagt: Das Vereinsvermögen übersteigt das Minus. Wir hatten nun einmal im letzten und vorletzten Jahr Spielerverträge, die auf die Champions League ausgerichtet waren. Die kann man nicht einfach so kündigen. Uns war klar, dass man diese Mannschaft nur bezahlen kann, wenn man international dabei ist.
@ Sofatester
Eine Strategie oder eine Vision bringt aber nichts, wenn diese Strategie zu Verlusten führt.
Es ist nun mal so, dass die Preise für Stadionbauten explodiert sind. Ein Neubau mit über 50.000 Plätzen und den heutigen Standards ist meines Erachtens heutzutage nicht für unter 150 Mio. realisierbar. Der Umbau hat letztlich 76 Mio. gekostet. Bei einer Annuität von 7 % (optimistisch gerechnet) hätte ein Neubau also einen Mehraufwand von über 5 Mio. im Jahr gegenüber dem Umbau verursacht (eher mehr). Selbst wenn also 8.000 Zuschauer im Schnitt mehr gekommen wären, hätten diese 8.000 Zuschauer durchschnittlich 625 Euro netto im Jahr einbringen müssen, um mit einer schwarzen Null rauszukommen. Das ist mehr als die teuerste Dauerkarte im Weserstadion kostet. Überflüssig zu erwähnen, dass die 19% Mehrwertsteuer, die Abgabe an den Verkehrsverbund, Kosten für Reinigung, Security, usw. auch noch mit einkalkuliert hätten werden müssen.
Richtiger Einwand. Vergleichen wir doch einmal die Allianz-Arena in München mit Werder. Da ist der Name schon Programm. Man hat einen privaten Investor, der sich langfristig an einen Verein bindet. Das geht in München, aber eben nicht in Bremen, zumal hier immer noch der bankrotte Senat mit im Boot sitzt.
Meiner Meinung nach sind die Fehlinvestitionen aber der wichtigste Baustein, der das Absacken erklärt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte einfach nicht mehr.
Hier kann man alle Transfers der letzten Jahre nachvollziehen:
http://www.transfermarkt.de/de/sv-werder-bremen/transfers-alle/verein_86.html
Da waren einfach zu viele Flops dabei. Einige Fehleinkäufe hatte ich längst wieder vergessen. Andere Vereine können sich eine so hohe Flop-Quote leisten, Werder nicht.
Ich wäre im Übrigen längst von einem Trainerwechsel überzeugt, wenn Marin nun bei Chelsea aufblühen würde oder Sanogo in Frankreich Tore am Fließband geschossen hätte oder Marcelo Moreno woanders ganz groß rausgekommen wäre, usw. Aber wenn man sich den weiteren Werdegang dieser Spieler anschaut, muss man einfach zu dem Schluss kommen, dass diese Spieler nicht so gut waren wie sie gemacht wurden bzw. sich auch unter anderen Trainern lernresistent gezeigt haben. Diese Spieler kicken jetzt z.T. in der Zweiten Liga oder sind sogar arbeitslos.
Eine recht gute Auflistung, wobei die Nennwerte in diesen Tabellen immer mit viel Vorbehalt zu sehen sind.
Sicher hat sich die Einkaufspolitik zuletzt wieder gebessert. Aber manchmal fragt man sich schon, wer z.B. Denni Avdic gescoutet hat, der weder bei uns noch in der Dritten Liga oder jetzt bei Zwolle in Holland (also unter drei verschiedenen Trainern) seine Bundesligatauglichkeit auch nur angedeutet hat.
Was jedoch bedeuten würde, dass allein die Scouting-Abteilung neben Ihrer Arbeit am Ende auch entscheidungstragend ist, was die Resonanz ihrer Bewertungen bspw. aus Spielerbeobachtungen anbelangt. Dem ist aber nicht so, weiss ich zufällig aus einigermaßen zuverlässiger Quelle....weil es nämlich ein bezeichnendes Licht auf die Scoutingabteilung von Werder wirft.
Wir hatten Spieler, die unter normalen Umständen nicht bei Werder Bremen gespielt hätten. Angefangen mit Johan Micoud. Das gilt auch für Miroslav Klose oder Diego – und nicht zu vergessen Claudio Pizarro nach seiner Rückkehr.
Bei Juventus kam er ein Jahr nicht zum Einsatz. Das wirkt natürlich nach. Aber nur deshalb konnten wir ihn überhaupt verpflichten. Er ist also wieder so ein Spieler, der eigentlich nie in Bremen gespielt hätte.
Er ist ein Spieler wie Pizarro, der normalerweise nicht für uns spielen kann, weil seine Ablöse viel zu hoch ist.

Versucht ihr jetzt allen Ernstes zu ergründen, ob die Rahmenvorgaben und die damit verbundene Transferstrategie die richtige(n) war(en)?
und: JA!@ Sofatester
Eine Strategie oder eine Vision bringt aber nichts, wenn diese Strategie zu Verlusten führt................................

Was ich für den üblichen Trugschluss halte, der uns aber immer wieder gerne eingetrichtert wird.Wir können qualitativ starke Fußballer nur verpflichten, weil sie anderen Vereinen zu riskant sind bzw. unterschätzt werden.
Bin ich anderer Ansicht. "Diese Qualität" oder Qualität auf den Positionen, die jahrelang Großbaustellen sind?Andererseits wurde diese Qualität (bzw. Potential) gebraucht, um erfolgreich Fußball zu spielen.
Erstmal sprach ich, da Du mich ja offenbar meinst, bei den genannten Attributen von oder, nicht von und.Gibt es denn überhaupt einen für Werder finanzierbaren DM, der dauerhaft zumindest solide Leistungen auf BuLi-Niveau gezeigt hat, leicht integrierbar und charakterlich einwandfrei ist?
Die ganzen Hätte-wäre-wenns verstellen mir aber nicht den Blick darauf, dass insgesamt abzusehen war, dass Werder nicht gelang, dauerhaft einen Kader mit überragender individueller Qualität zu halten und deswegen schon viel früher, spätestens 2009 mit dem Umsteuern bei der Spielanlage und bei der Taktik und dem systemischen Spiel hätte begonnen werden müssen. Dies ist für mich letztlich der alles überragende Punkt.

Was ich für den üblichen Trugschluss halte, der uns aber immer wieder gerne eingetrichtert wird.
Bin ich anderer Ansicht. "Diese Qualität" oder Qualität auf den Positionen, die jahrelang Großbaustellen sind?
Erstmal sprach ich, da Du mich ja offenbar meinst, bei den genannten Attributen von oder, nicht von und.
Ehrlich - wer weiss das schon. Wir alle nicht und deshalb ist auch nicht Sinn der Diskussion, Namen zu nennen, sondern die Schwachstellen. Ich kann lediglich mutmaßen, dass uns vor zwei oder drei Jahren Kluge, Jones oder Kehl sicher weitergeholfen hätten. Kvist letzte Saison auch. Die Benders hätte Werder seinerzeit möglicherweise bekommen können, als Dauer-CL-Aspirant. Nur ein paar Namen, die mir ad hoc einfallen.
Warum ist das ein Trugschluß?
Zu den genannten DMs: War denn die Entwicklung der Benders, als die noch bezahlbar waren, so abzusehen? Die haben bei 1860 im Mittelfeld der zweiten Liga gekickt. Peer Kluge finde ich jetzt nicht als gutes Bsp, oder meinst Du einen anderen Kluge? Die anderen genannten waren mMn zu teuer. Kvist ist zum Beispiel von einem CL-Teilnehmer und Meister nach Stuttgart gewechselt, das hat sicher die eine oder andere Mark Schmerzensgeld gekostet. Zudem hat man sich bei der Kaderzusammenstellung vermutlich auf eine bessere Entwicklung von Bargfrede verlassen.
Ich finde es schon wichtig, dann eben auch mal Butter bei die Fische zu legen, sprich: Namen zu nennen. Es ist sonst zu leicht, jemandem Inkompetenz, Naivität, falsche Schwerpunktlegung etc. zu unterstellen.
wir dürfen nicht den Fehler machen und Äpfel mit Birnen vergleichen. Spieler A blüht noch lange nicht in Team Y auf wo Spieler B groß aufspielte und umgekehrt genauso! der Spieler muss von seiner Spielanlage her einfach ins Team passen. abgesehen davon gibt es natürlich auch Talente die so multiple veranlagt sind das sie in nahezu jeder Mannschaft mehr oder weniger Leistung bringen.
entscheidend ist also: passt Spieler A, B oder C zu WERDER? bei der Vielzahl der Faktoren die in diesem Zusammenhang ausschlaggebend sind kann kein Mensch zu 100 % sagen das ein Spieler einschlagen wird. was uns einzig und allein bleibt ist unsere Phantasie, unser Gespür und unseren Fussballsachverstand spielen zu lassen
