Klaus Allofs

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Ein richtig aggressiver Reporter hätte KA schon ganz schön einheizen können, denn die Zahlen und Ergebnisse sind schon ernüchternd:
- schlechteste RR aller Zeiten
- schlechtester Saisonstart unter TS
- kolportierte 13,5 Mio € Minus,
- KdB und Juno geben Interviews, die zumindest zu atmosphärischen Störungen führen usw.

So dünnhätig wie man bei Werder in Punkto Kritik ist, kann es natürlich auch sein, daß Fragen zu diesen Thesen schon im Vorfeld abgelehnt worden sind.
 
Das war ein undankbarer Partner gerade im Sportclub. Ich weiß bis jetzt nicht, worauf der hinaus wollte aber die Gesprächsatmosphäre war mMn keine gute.

Allofs hat gut und ruhig geantwortet, ließ sich nicht aus der Fassung bringen und konnte, obwohl der Freak ihm keine wirkliche Möglichkeit geboten hat, dann doch noch persönliche Worte an die Fans richten können.

Hat er mMn gut gemacht, der Klaus. :daumen:

Ich fand KA sehr nervös.
Das kann aber auch an dem wirklich schlechten Einspieler zum Thema gelegen haben, vielleicht hat der KA sehr aufgebracht. Ich fand den unter aller Sau und für einem Sender wie den NDR, den ich sonst sehr schätze, absolut schlecht.

@syker1983 und @Bremen: Die eingeplante Zeit für KA war auch sehr, sehr kurz. Von daher konnte gar nicht tief eingedrungen werden. Aber alle genannten Punkte wurden zumindest angerissen, das war ok, mehr ging nicht.
 
Allofs Auftritt im SC kann man sich noch mal in der NDR-Mediathek ansehen: http://www.ndr.de/mediathek/index.html?media=sportclub3911

Ich finde, dass KA zwar angespannt wirkte, sich aber ganz souverän geschlagen hat. Und das reine Interview (ohne Einspieler) hat über 9 Minuten gedauert - das ist fürs Fernsehen schon recht lang, finde ich.

Jepp, hat KA, trotz (für mich) augenscheinlicher Nervosität.

Die Kürze des Interviews bezog sich vor allem mal auf den Informationsbedarf von @syker1983, der wohl vieles mehr noch wissen/hören/bearbeitet haben wollte.
Da sich mMn die Problematik Werders als sehr komplex darstellt und sich eben nicht auf Boulevardaussagen "TS ist...", "TS kann nicht...", "TS will nicht..." etc. reduzieren lässt, sind 9 Minuten definitiv nicht ausreichend für diesen Informationsbedarf, zumal am Ende ca. noch eine Minute über Pferdesport und "dem Pferd heisst Klaus, nicht Allofs Du Frisurasket" gefachsimpelt wurde.
 
Jepp, hat KA, trotz (für mich) augenscheinlicher Nervosität.

Die Kürze des Interviews bezog sich vor allem mal auf den Informationsbedarf von @syker1983, der wohl vieles mehr noch wissen/hören/bearbeitet haben wollte.
Da sich mMn die Problematik Werders als sehr komplex darstellt und sich eben nicht auf Boulevardaussagen "TS ist...", "TS kann nicht...", "TS will nicht..." etc. reduzieren lässt, sind 9 Minuten definitiv nicht ausreichend für diesen Informationsbedarf, zumal am Ende ca. noch eine Minute über Pferdesport und "dem Pferd heisst Klaus, nicht Allofs Du Frisurasket" gefachsimpelt wurde.

Nein! Das hast Du falsch verstanden! Ich bin nur auf den Einwurf von @fdb eingegangen, der "persönliche Worte an die Fans" vermisst hatte. :beer:
Mir ist nur KA Nervosität aufgefallen. Mag ja überinterpretiert sein, aber erschien mir, wie auch mola23, sehr angespannt ob der Gesamtsituation.
Wir können alle nur hoffen, dass die nächsten Ergebnisse besser werden, damit Ruhe in und um die Mannschaft eintritt. Anderenfalls... mag ich gar nicht darüber nachdenken.
 
Nein! Das hast Du falsch verstanden! Ich bin nur auf den Einwurf von @fdb eingegangen, der "persönliche Worte an die Fans" vermisst hatte. :beer:
Mir ist nur KA Nervosität aufgefallen. Mag ja überinterpretiert sein, aber erschien mir, wie auch mola23, sehr angespannt ob der Gesamtsituation.
Wir können alle nur hoffen, dass die nächsten Ergebnisse besser werden, damit Ruhe in und um die Mannschaft eintritt. Anderenfalls... mag ich gar nicht darüber nachdenken.

Da hast Du mich falsch verstanden :D. Nicht ob der Gesamtsituation (Werders), sondern des Interviewsettings mit dem bekloppten Einspieler und der daraus zu erwartenden Qualität der Fragen.
:beer:
 
Allofs und die Turbulenzen: „Plötzlich drehen hier alle durch“

Mir gefällt die neue ungewohnte kritische Haltung der Presse im Werder-Umfeld. Freu mich schon auf den zweiten Teil des Interviews. ;)

Das war doch nicht kritisch !?

Man hat die Kritik aufgenommen, die man sowieso überall bei allen Werder-Interessierten und Fans hört. Die Fragen waren lasch formuliert und bei den teils hanebüchenen Antworten zum Trainer wurde überhaupt nicht nachgehakt - was mich bei der fehlenden Fussball-Kompetenz der Zeitung nicht sonderlich wundert. Obwohl Allofs ja garadezu Steilpässe für kritisches Nachhaken "gespielt" hat.
Bei "werder.tv" wäre das Interview wohl auch nicht anders abgelaufen.

Bremen mit seiner Kuschel-Medienlandschaft ist schon sehr speziell.
Normaler Weise ist das ja seit Jahren ein Standortvorteil von Werder, der ruhige Arbeit ermöglicht.

Das Gegenteil wäre wohl Köln, wo sie alles, was nicht sofort ultimativen Erfolg bringt, gnadenlos zerlegen und kaputt schreiben.

Eine ganz kleine Dosis Köln wünsche ich mir für Werder, nur eben auf besserem fachlichen Niveau.

Damit die Veränderungen bei Werder nicht nur daraus bestehen, dass man in der Winterpause nicht zum gefühlt 124. Mal nach Belek fliegt, sondern wie die Bayern nach Dubai (weil der DFB was dazu zahlt).
 
Das war doch nicht kritisch !?

Man hat die Kritik aufgenommen, die man sowieso überall bei allen Werder-Interessierten und Fans hört. Die Fragen waren lasch formuliert und bei den teils hanebüchenen Antworten zum Trainer wurde überhaupt nicht nachgehakt - was mich bei der fehlenden Kompetenz der Zeitung nicht sonderlich wundert. Bei "werder.tv" wäre das Interview doch auch nicht anders abgelaufen.

Bremen mit seiner Kuschel-Medienlandschaft ist schon sehr speziell. Normaler Weise ist das ja seit Jahren ein Standortvorteil von Werder,

Das Gegenteil wäre wohl Köln, wo sie alles, was nicht sofort ultimativen Erfolg bringt, gnadenlos zerlegen und kaputt schreiben.

Eine ganz kleine Dosis Köln wünsche ich mir für Werder, nur eben auf besserem fachlichen Niveau.

Also im Vergleich zu den Geseiere der letzten Jahre finde ich die Töne aus den letzten Wochen schon als Veränderung. Ja, die Fragen sind lasch, aber das Nachgehake gegen Schaaf ist für mich neu.
 
Also, bei der Antwort zu Schaaf musste ich schon lachen, weil ich mich bei der Wortwahl doch schon sehr an eine bekannte Protagonistin in diesem Forum erinnert fühlte:

Zitat von Allofs:
Weil er seine Arbeit gut macht. Wenn ich sehe, mit welcher Hingabe er diesen Job macht, wie detailverliebt er ist, wie akribisch er arbeitet – dann stärkt mich das immer wieder in meiner Überzeugung. Thomas ist da auch im Vergleich mit anderen Kollegen ganz weit vorne. Ich halte ihn taktisch für sehr stark, das gilt auch für die Spielanalyse. Wenn jetzt nach 13 Jahren mal ein neuer Trainer kommen würde, dann wäre das für Sie als Journalisten sicherlich interessant, vielleicht auch für die Fans, um mal eine andere Geschichte zu hören. Aber das wäre nur eine vorübergehende Erscheinung. Am Ende würden wir wahrscheinlich sagen: Die Arbeit des Vorgängers war fundierter, sie war einfach besser. Deswegen bin ich mir sicher: Das Gesamtpaket Schaaf stimmt.

:ugly:
 
Das war doch nicht kritisch !?

Man hat die Kritik aufgenommen, die man sowieso überall bei allen Werder-Interessierten und Fans hört. Die Fragen waren lasch formuliert und bei den teils hanebüchenen Antworten zum Trainer wurde überhaupt nicht nachgehakt - was mich bei der fehlenden Fussball-Kompetenz der Zeitung nicht sonderlich wundert. Obwohl Allofs ja garadezu Steilpässe für kritisches Nachhaken "gespielt" hat.
Bei "werder.tv" wäre das Interview wohl auch nicht anders abgelaufen.

Hier forderst Du, dass die Presse mehr den "Friedmann" machen soll, um Allofs mehr zu fordern. :O

Bremen mit seiner Kuschel-Medienlandschaft ist schon sehr speziell.
Normaler Weise ist das ja seit Jahren ein Standortvorteil von Werder, der ruhige Arbeit ermöglicht.

Das Gegenteil wäre wohl Köln, wo sie alles, was nicht sofort ultimativen Erfolg bringt, gnadenlos zerlegen und kaputt schreiben.

Eine ganz kleine Dosis Köln wünsche ich mir für Werder, nur eben auf besserem fachlichen Niveau.

Damit die Veränderungen bei Werder nicht nur daraus bestehen, dass man in der Winterpause nicht zum gefühlt 124. Mal nach Belek fliegt, sondern wie die Bayern nach Dubai (weil der DFB was dazu zahlt).

Hier beschreibst Du, welch Segen die Presse in Bremen doch ist, meinst dann aber im weiteren Verlauf allen Ernstes, es bräuchte Medien um einem Verein ordentliches vernünftiges wirtschaftliches Handeln abzuverlangen?

Mit dem Verweis auf Köln zeigst Du dann auch noch auf, in welche Richtung es dann wohl vorzugsweise gehen würde, weil die Arbeitsatmosphäre latent gestört werden wird. Was das für die Arbeit eines Vereines bedeutet werde ich wohl nicht weiter aufzeigen müssen. Die Forderung ist für mich nicht nachvollziehbar und wenn ich es recht bedenke bindet diese mediale Aufbereitung schon jetzt viel und viel zu viele Ressourcen des Vereines, die sinnvoller genutzt werden könnten.
 
Nein. Der vorsichtig von Dir angedeutete Widerspruch ist keiner, denn ich habe nur das eine falsche Extrem (Werder-Kuschel-Medienlandschaft in Bremen) dem anderen, gegensätzlichen und ebenso falschen Extrem (Köln-Kaputtschreibe-Hysterie) gegenüber gestellt.

Richtig wäre eine grundsätzlich wohlwollende, fundierte jedoch nicht liebedienerische Auseinandersetzung mit unserem SVW. Wenn im Verein viele Dinge richtig schlimm laufen und man den Eindruck bekommt, das zunehmend Betriebsblindheit einzieht und keine kritische Eigenkontrolle mehr vorhanden ist, muss dieser Part eben von einer kritischen Presse übernommen werden.

Diese "Balance" finden die Medien nicht und es fehlt wohl auch eine ganze Menge Fachwissen. Oder hat man vielleicht Angst, die Leserschaft damit zu überfordern ?

Man hätte durchaus mit der gleichen Sachlichkeit nach haken können, ja sogar nach haken müssen.
Statt dessen lässt man sich mit vagen, allgemein gehaltenen Aussagen abspeisen.

Das eigentliche Problem ist aber doch nicht, dass Thomas Schaaf inkompetent wäre, das behaupten ja wohl nur die allerwenigsten Kritiker.

Das Problem ist, dass dieser für mich ohne Zweifel sehr fleissige, intelligente, akribisch arbeitende und fachkundige Trainer seit Jahren versucht DINGE umzusetzen, die ebenso lange nicht funktinionieren, dabei immer wieder im Wesentlichen die gleichen Symptome des Scheiterns auch für Laien offensichtlich werden und selbst der dieses Jahr angeblich gründliche Umbruch, was die grundsätzliche Spielanlage angeht, in Wahrheit kein echter spielerischer Umbruch, sondern wieder nur eine neue Variation der gleichen, seit Jahren scheiternden Trainer-Vorstellungen ist.

Das macht mich besonders traurig/wütend/ konfus, weil eine Vielzahl woanders erfolgreicher Neuerungen in Spielanlage und Taktik, u.a. ein systemisches Positionsspiel, konsequent nicht umgesetzt werden.

Man bekämpft mit der neuen Spielanlage und dem neuen System die vorher jahrelang im Werder-Offensivspiel herrschende Raumarmut, die es Gegnern gestattete, einfach die Mitte dicht zu machen und dann schnell mit einem Pass auf die Außen und von dort zurück mit einem Pass in die Halbposition oder die offene Werder-Zentrale zu kontern.

Gleichzeitig bekämpft man mit der neuen Spielanlage, bei der unsere Abwehr grundsätzlich tiefer steht, auch die alten Probleme, die gerade in einer Überkompaktheit der zentralen Mittelfeldzone bestanden (um dort beim "Rautensystem" mit Überzahl durchbrechen zu können).

Das ist grundsätzlich ja erfolgreich, weil man jetzt bei Werder-Spielen jedes Mal (Ausnahme das untypische Bayern-Spiel) denkt, dass das Spielfeld immer viel größer sei, weil Werder immer viel Platz hat. Das Dumme daran ist, dass diese "neuen Erfolge" auch zu neuen "Fehlern" führen, die bei genauer Betrachtung die "alten Fehler in neuer Verkleidung" sind und sich auch ähnlich auswirken, wie die alten Fehler:

Die neu "gewonnenen" Räume hat nämlich auch der Gegner. Nur kann der Gegner jetzt nicht wie früher ein überkompaktes Mittelfeld schnell um- und dann ausspielen, dafür muss er jetzt bei Ballgewinn im Wesentlichen nur hinten richtig raus spielen, um das offensive Anlaufen von meist 3 Werder-Offensivkräften verpuffen zu lassen.

Danach hat der Gegner dann aufgrund des "groß" gemachten Spielfelds, des (altmodisch) riesengroßen Abstands zwischen dem nicht organisiert verteidigenden Mittelfeld und der jetzt tief stehenden Abwehr gewaltige Räume in der Zentrale und kann so leicht und gefährlich vor das Werder-Tor kommen. Als Werder-MF-Spieler ist es extrem schwer, sich bei diesen großen zu verteidigenden Räumen individuell schnell genug richtig zu bewegen und die Viererkette wird durch die großen Räume vor ihr in eine ähnlich ungemütliche Lage gebracht, wie es die alte Verteidigung mit dem überkompakt hohen Stehen schon häufig erdulden musste.

Kurz gesagt: Ein neues intelligentes System des Trainers löst einige alte Probleme, schafft damit aber neue Probleme und beinhaltet letztlich die gleiche Überforderung der Spieler, wie es sie schon früher jahrelang gab.
Klappt es nicht, sind immer die Spieler schuld, weil sie "nicht in die Zweikämpfe kommen", oder "zu viele individuelle Fehler begehen" oder "nicht die richtige Balance finden".

Anstelle zu merken, dass die neue Spielanlage schon nach 7 Spieltagen grandios gescheitert ist und es selbst Trainerneulingen von unterlegenen Abstiegskandidaten (Weinzierl mit dem FCA) zunehmend leicht fällt, unsere Spielanlage für eigene Siege zu nutzen, wird mit dem erneut gescheiterten Schaaf'schen Individualismus weiter gemacht, obwohl die Entwicklung des modernen Fussballs immer mehr aufzeigt, dass dies zunehmend "altmodisch" wird und immer weniger Erfolg verspricht.

Und auch, obwohl die Voraussetzungen dafür im Gegensatz zur "fetten Zeit" 2004-2009 schon länger nicht mehr gegeben sind und sie erkennbar (13,7 Mio € Verlust !) auch in den nächsten Jahren nicht mehr erreichbar sind. Denn wenn man Siege einfahren will dadurch, dass man individuell starken Fussballern viele Freiheiten lässt, damit sie ihre individuelle Überlegenheit umsetzen, dann muss man auch in der Lage sein, solche individuell stärkeren Fussballer auszubilden, zu holen und zu halten. Doch das ist seit dem Weggang von Özil gescheitert und eine Neuauflage von Micoud-Diego-Özil ist nicht in Sicht. Denn dafür braucht man so stark überlegene Leute, die man nie und nimmer holen kann. Wo man ja schon 21-jährige belgische Talente nicht verpflichten, sondern nur für 1 Jahr ausleihen kann.

Mit anderen Worten: das grundsätzliche Konzept des Trainers ist ein "Weiter so mit meiner grundsätzlichen Richtung" , obwohl die Voraussetzungen in den nächsten Jahren dafür erkennbar nicht mehr gegeben sind.

Was nutzt es da, dass der Trainer fachkundig, akribisch, fleissig, dem Verein mit ganzem Herzen verbunden ist, wenn all diese Qualifikationen nicht dazu führen, das das Richtige getan wird ?

Jetzt die wirklich interessanten Fragen, die KA nicht gestellt wurden: Sind die Trainer der anderen Bundesligisten, die sich nicht so einen Bockmist einfallen lassen, sondern mit viel schlechteren Einzelspielern alle modernen Erkenntnisse verarbeiten und ihre Teams so spielen lassen, dass diese damit Erfolg haben können nun weniger intelligent, weniger akribisch, weniger fussball-besessen als Thomas Schaaf ?
 
Das sehe ich anders, aber das ist ja auch nicht so tragisch. Wenn ich Medienkritik äußern würde, dann dahingehend, dass die sich gerne mal ein wenig mehr um die U23 scheren dürfen. Da gibt es mE sehr wohl Nachholbedarf. Da wäre es bspw. schön, auch mal Interviews von unseren Nachwuchsleuten zu lesen.
 
Hab das mal aus dem TS-Faden kopiert...
Bei aller hervorragenden Arbeit, die in den besten Jahren hier getätigt worden ist, hat man bei Werder Bremen auch davon profitiert, daß so mancher finanzstärkerer Club seine wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht ähnlich effizient abgerufen bzw. angewendet hat, wie es bei Werder Bremen in den besten Jahren geschehen ist. D.h. wenn alle oder ein größerer Teil dieser "schlafenden Riesen" ihre stärkeren Ressourcen effizienter nutzen (so wie es momentan bei Hannover 96 zu beobachten ist), dann kann man sich bei Werder Bremen noch sehr abstrampeln und noch so vieles richtig machen, es würde trotzdem nicht zu Platz 4 geschweige denn mehr reichen.
Und hier liegt für mich ein Diskussions-Streitpunkt.
Wer sagt uns denn, dass nie ausreichende Mittel generiert werden können? Kann ich jenseits der sportlichen Ebene nicht ebenso fragen, ob Werder tatsächlich seine "wirtschaftlichen Möglichkeiten so effizient abgerufen bzw. angewendet", wie es immer gerne behauptet wird? Mich stört diese Leier von den grundsätzlich nicht vorhandenen Mitteln ein wenig, die seit den 80ern grassiert, uns ins (Unter-)Bewusstsein eingebleut wird und letztlich von Willi Lemke ausging.

Wie kann eigentlich ein Verein wie Mönchengladbach, bei ähnlichen Rahmenbedingungen wie Werder (Stadion, Finanzkraft des Umfeldes), unter schlechteren Voraussetzungen, da keine CL, Reus- und Dante-Ablöse, aber die hatten wir auch, dazu stärkere Konkurrenz in unmittelbarer Umgebung, solche Summen in Neue investieren, während Werder noch nie eine zweistellige Mio.-Summe für einen Spieler und ich glaube auch nie über 15 Mio. an Ablösen ausgegeben hat? Private Investoren? Oder wegen niedriger Gehälter?

Wieso hat Hannover effizientere Ressourcen?

Wer von uns kennt die Zahlen, die wirklich hinter den Bilanzen stehen? GuV? Dynamik der Erträge? Welche Rücklagen (bspw. Immobilien)? Was sagt der Umsatz tatsächlich im Hinblick auf die Gesamtkosten/ Erträge/ versteckte Einnahmen aus?

Ich frage das nur so laienhaft und ohne was behaupten zu wollen, weil ich wie gesagt dem Ganzen nicht mehr traue.
 
@Sofatester
Großes Kino. :tnx: :beer: Danke.

Aber im Urteil sollten wir vielleicht noch bis zum 20. -25 ST abwarten, "Schaaf`s Phase" nach der WP. Was anderes bleibt uns sowieso nicht übrig.
 
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