Klaus Allofs

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Ich bin echt mal gespannt, ob es bei Neuverpflichtungen im Sommer wieder Ärger zwischen Lemke und Allofs gibt. Ich traue Lemke leider alles zu.

Mal ne ganz andere Frage, zu den Strukturen unseres Vereines. Wie könnte man Lemke eigentlich los werden??
 
Ich bin echt mal gespannt, ob es bei Neuverpflichtungen im Sommer wieder Ärger zwischen Lemke und Allofs gibt. Ich traue Lemke leider alles zu.

Mal ne ganz andere Frage, zu den Strukturen unseres Vereines. Wie könnte man Lemke eigentlich los werden??

Wegloben? Eventuell zum DFB?

Andererseits muss man auch sagen, dass Allofs viel Geld verbraten hat mit schlechten Transfers. Ob Lemke das vorausgesehen hätte wag ich aber mal zu bezweifeln.

Ich rechne aber ohnehin nicht mit teuren Neuzugängen diesen Sommer.
 
Mir fällt in den letzten Tagen etwas auf, das bei der ganzen Diskussion darum, ob TS jetzt abgelöst werden sollte oder nicht, ein wenig untergeht: der Grundton hat sich hier im Forum merklich geändert. Zwar ist man sich über den Weg uneinig, aber es gibt quasi kaum noch jemanden, der der Meinung ist, dass bei Werder insgesamt alles richtig läuft und man nur abwarten müsse, dann würde alles wieder gut. Vielmehr scheinen diejenigen, die gerne mal als Schaafjünger verunglimpft werden, oftmals einen viel weitergehenden Schnitt zu fordern als diejenigen, die Schaaf gerne als Trainer ersetzt sähen. Da hat sich schon einiges getan im letzten halben Jahr in der Meinung der Fan.

Wie seht ihr das?
 
Mir fällt in den letzten Tagen etwas auf, das bei der ganzen Diskussion darum, ob TS jetzt abgelöst werden sollte oder nicht, ein wenig untergeht: der Grundton hat sich hier im Forum merklich geändert. Zwar ist man sich über den Weg uneinig, aber es gibt quasi kaum noch jemanden, der der Meinung ist, dass bei Werder insgesamt alles richtig läuft und man nur abwarten müsse, dann würde alles wieder gut. Vielmehr scheinen diejenigen, die gerne mal als Schaafjünger verunglimpft werden, oftmals einen viel weitergehenden Schnitt zu fordern als diejenigen, die Schaaf gerne als Trainer ersetzt sähen. Da hat sich schon einiges getan im letzten halben Jahr in der Meinung der Fan.

Wie seht ihr das?

Beziehen sich Deine Beobachtungen auf die letzten Tage oder das letzte halbe Jahr?
 
Zitat von [SVW]Andi;2164333:

Steht sehr viel spekulatives drin. Ob das wahr ist, weiss ich nicht.

Vielleicht auch in ihren eigenen Taschen ?!?!?

Auch mit ? finde ich die unterstellende Tendenz hier ziemlich abenteuerlich.

Beziehen sich Deine Beobachtungen auf die letzten Tage oder das letzte halbe Jahr?

Er widerspricht sich da doch nicht, ihm ist in den letzten Tagen in der Diskussion etwas aufgefallen, was sich aber auf einen längeren Zeitraum bezieht.
 
Mir fällt in den letzten Tagen etwas auf, das bei der ganzen Diskussion darum, ob TS jetzt abgelöst werden sollte oder nicht, ein wenig untergeht: der Grundton hat sich hier im Forum merklich geändert. Zwar ist man sich über den Weg uneinig, aber es gibt quasi kaum noch jemanden, der der Meinung ist, dass bei Werder insgesamt alles richtig läuft und man nur abwarten müsse, dann würde alles wieder gut. Vielmehr scheinen diejenigen, die gerne mal als Schaafjünger verunglimpft werden, oftmals einen viel weitergehenden Schnitt zu fordern als diejenigen, die Schaaf gerne als Trainer ersetzt sähen. Da hat sich schon einiges getan im letzten halben Jahr in der Meinung der Fan.

Wie seht ihr das?

Eine wirkliche "Zufriedenheit" kann ich eigentlich bei kaum einem User feststellen. Einzig eine gewisse "Abwehrhaltung" sieht man bei einigen und eben auch die Angst vor Neuem.
Ansonsten ist man sich schlich uneins darüber welcher Weg für Werder der Richtige ist.
 
@DR AKR
Es ist ja ganz offensichtlich, dass sich der Wind gedreht hat. Das liegt daran, dass ja im Grunde die meisten der User hier mit dem Herzen bei Werder sind und das beste für den Verein wollen (um einfach schönen Fußball zu sehen und Spass zu haben). Und da ist die lange Zeit bewährte Strategie des "Mit Schaaf und Allofs läuft es letztlich am besten" auch bei den Befürwortern nicht mehr unumstösslich. Der allgemein desolate Zustand des Vereins wenigstens in sportlicher Hinsicht ist einfach zu deutlich und nicht mehr zu übersehen. Wir spielen gerade wie ein Abstiegskandidat, ganz gleich, wo wir noch in der Tabelle stehen. Andere Mannschaften, wie Augsburg, Freiburg oder Mainz, die einen erheblich preiswerteren Kader haben, sehen aktuell ganz anders aus. Die spielen auch nicht Halleluja, sondern die spielen einen soliden Stiefel. Sogar davon sind wir meilenweit entfernt.
 
...Er widerspricht sich da doch nicht, ihm ist in den letzten Tagen in der Diskussion etwas aufgefallen, was sich aber auf einen längeren Zeitraum bezieht.

OK.

Wenn es um Veränderungen im letzten halben Jahr geht, muss man konstatieren, dass die schlechte Rückrunde wohl bei allen "Spuren" hinterlassen hat. Das kann man ja, wenn man sich um Werder sorgt, nicht einfach ignorieren! Jetzt, wo eine Entscheidung gefallen ist (Verpassen des Saisonziels), fällt eine objektive Beurteilung leichter als vorher!

Wenn es um die letzten Tage gegangen wäre, hätte ich behauptet, dass die Qualität vieler Beiträge hier stark mit dem letzten Werder-Ergebnis korrespondiert!

Insgesamt würde ich felissilvestris dahin gehend recht geben, dass weiterhin Uneinigkeit darüber besteht, was für Werder das Beste ist/sein wird!
 
"Ein Trainer muss das nächste Spiel gewinnen, ein Sportdirektor das nächste Jahrzehnt."

Ich vermisse von Klaus Allofs und dem gesamten Werder-Managment Ideen, Konzepte, Pläne und deren Umsetzung um Werder wieder zu einem der Top4-Teams in Deutschland zu machen!

Man lebt bei Werder mMn zu sehr in der Vergangenheit und zu wenig in der Gegenwart und Zukunft!
 
Beziehen sich Deine Beobachtungen auf die letzten Tage oder das letzte halbe Jahr?

Mir ist es heute Morgen aufgefallen, als ich mir ein wenig über die Diskussionen hier die letzten Wochen Gedanken gemacht habe. Ich denke nicht, dass man da einen genauen Zeitpunkt festmachen kann, aber gefühl würde ich sagen, dass es nach den Spielen gegen Augsburg, Mainz und Köln Stück für Stück gekippt ist.

Eine wirkliche "Zufriedenheit" kann ich eigentlich bei kaum einem User feststellen. Einzig eine gewisse "Abwehrhaltung" sieht man bei einigen und eben auch die Angst vor Neuem.

Ich würde es nicht "Angst vor Neuem" nennen, sondern eher das Gefühl, sich nicht sicher zu sein, was denn jetzt die richtige Maßnahmen wären und solange man das nicht weiß, lieber erstmal mit dem Bekannten arrangieren zu wollen. Ich glaube schon, dass viele wirklich offen für etwas neues wären, wenn nur ein wirklich überzeugendes Konzept käme. Dass jenes noch nicht gekommen ist, mag ein Zeichen dafür sein, dass dafür viel größere Veränderung bei Werder nötig sind, als nur der Austausch von ein, zwei oder drei Personen. 1999 ist zwar mit KATS der Erfolg gekommen, aber die Tür wurde mMn erst dadurch geöffnet, dass das damalige Präsidium um Dr. Böhmert geschlossen zurück trat und Platz für neue, modernere Strukturen machte.
 
Mir fällt in den letzten Tagen etwas auf, das bei der ganzen Diskussion darum, ob TS jetzt abgelöst werden sollte oder nicht, ein wenig untergeht: der Grundton hat sich hier im Forum merklich geändert. Zwar ist man sich über den Weg uneinig, aber es gibt quasi kaum noch jemanden, der der Meinung ist, dass bei Werder insgesamt alles richtig läuft und man nur abwarten müsse, dann würde alles wieder gut. Vielmehr scheinen diejenigen, die gerne mal als Schaafjünger verunglimpft werden, oftmals einen viel weitergehenden Schnitt zu fordern als diejenigen, die Schaaf gerne als Trainer ersetzt sähen. Da hat sich schon einiges getan im letzten halben Jahr in der Meinung der Fan.

Wie seht ihr das?

Ich kann ja nur für mich sprechen und ich bin zum Beispiel jemand, der noch an Schaaf glaubt und ich habe ja auch oft genug gesagt, dass ich mir sicher bin, dass es ohne die vielen Verletzten locker für Platz 5 gereicht hätte und wir natürlich auch über TS diskutieren würden, aber doch in einer anderen Dimension.
Ich bin auch jemand, der einem Neuanfang, sprich einem neuen Trainer offen gegenüberstehen würde. Zu glauben, dass ein neuer Trainer das System umstellt und mit dem Finger schnippt und wir dann plötzlich wieder tollen, erfolgreichen Fußball spielen, dass ist jedoch naiv.
Auch stelle ich mir die Frage, welcher neue Trainer mit den Strukturen hier im Verein zurechtkommen würde. Es wurde ja schon angedeutet, dass Lemke und KDF schon irgendwo in der Entwicklung stehengeblieben sind und ich weiss nicht, wo wir heute ohne Born und Müller stünden. Deshalb ist die Grundvoraussetzung für mich, einen neuen Trainer hier erfolgreich zu installieren, dass man die Philosophie des Vereines neu ausrichtet und Lemke und KDF ersetzt.
Ich denke da an Leute wie Marco Bode oder auch Frank Baumann, die sicher auch hanseatisch bedacht agieren würden, jedoch mal mit neuen Ideen aufwarten würden und sich offen für Veränderungen zeigen. Wie schon mal gesagt, hat ja auch nach der Rehhagel-Ära nur ein Eigengewächs wie TS es letztendlich geschafft, Lemko und Co wirklich hinter sich zu bringen. Daher würde ich bei jedem neuen Trainer große Probleme sehen.
Da man jedoch nicht Lemke, KDF, KA und TS mal eben ersetzen kann, ist es für mich absolute Vorraussetzung für jeden Neuanfang, dass KA bleibt und die Fäden des operativen Geschäfts in der Hand behält. Ob er vielleicht die Position von Lemke einnehmem sollte und dann ein neuer Manager kommt, dass ist ein anderes Thema.
Dann stellt sich ja immer ncoh die Frage, welcher Trainer ist überhaupt verfügbar und welcher Trainer will zu Werder. Man kann hier natürlich bspw. einen Tuchel fordern, vergißt dabei jedoch, dass der Vertrag in Mainz hat und man ja nichtmal weiss, ob der zu Werder wollte. Mir fällt im Moment nur ein Name ein, den ich mir hier vorstellen könnte und das ist Dieter Hecking, den ich eben aus seiner Aachener Zeit intensiv verfolgt habe.
Da ich jedoch auch TS noch als hungrig genug empfinde, gerade nach der schwächeren Phase wieder zu beweisen, dass er das noch schaffen kann, bin ich auch optimistisch, dass wir mit ihm wieder Erfolg haben werden, wenn ein Ruck durch den Verein in Form von neuen Leuten in der Führung gehen würde.
 
"Ein Trainer muss das nächste Spiel gewinnen, ein Sportdirektor das nächste Jahrzehnt."

Ich vermisse von Klaus Allofs und dem gesamten Werder-Managment Ideen, Konzepte, Pläne und deren Umsetzung um Werder wieder zu einem der Top4-Teams in Deutschland zu machen!

Man lebt bei Werder mMn zu sehr in der Vergangenheit und zu wenig in der Gegenwart und Zukunft!

Top 4 Teams wird schwer,aber an die Top 4 ranführen wäre schon mal was.
Leider sieht es im Moment so aus als würde man hier eher zur grauen Maus werden.
Die spielerischen Leistungen lassen eher auf Abstiegskampf blicken als an Top4.
Schlimm wird es erst wenn TS/KA im Sommer wieder erst zum ende der Vorbereitung neue Spieler holen.
Dann muss man wie fast jedesmal innerhalb von 2 Wochen die neuen einbauen,das ist auch so eine Sache die sich hier ständig wiederholt und dann ins Hemd geht.
Während andere Mannschaften mit ihrem neuen Kader ins Trainingslager fahren ,fängt man hier erst an zu verhandeln.
Es muss sich vieles ändern und zwar schnellstens.:thumb:
 
Ich kann ja nur für mich sprechen und ich bin zum Beispiel jemand, der noch an Schaaf glaubt und ich habe ja auch oft genug gesagt, dass ich mir sicher bin, dass es ohne die vielen Verletzten locker für Platz 5 gereicht hätte und wir natürlich auch über TS diskutieren würden, aber doch in einer anderen Dimension.
Ich bin auch jemand, der einem Neuanfang, sprich einem neuen Trainer offen gegenüberstehen würde. Zu glauben, dass ein neuer Trainer das System umstellt und mit dem Finger schnippt und wir dann plötzlich wieder tollen, erfolgreichen Fußball spielen, dass ist jedoch naiv.
Auch stelle ich mir die Frage, welcher neue Trainer mit den Strukturen hier im Verein zurechtkommen würde. Es wurde ja schon angedeutet, dass Lemke und KDF schon irgendwo in der Entwicklung stehengeblieben sind und ich weiss nicht, wo wir heute ohne Born und Müller stünden. Deshalb ist die Grundvoraussetzung für mich, einen neuen Trainer hier erfolgreich zu installieren, dass man die Philosophie des Vereines neu ausrichtet und Lemke und KDF ersetzt.
Ich denke da an Leute wie Marco Bode oder auch Frank Baumann, die sicher auch hanseatisch bedacht agieren würden, jedoch mal mit neuen Ideen aufwarten würden und sich offen für Veränderungen zeigen. Wie schon mal gesagt, hat ja auch nach der Rehhagel-Ära nur ein Eigengewächs wie TS es letztendlich geschafft, Lemko und Co wirklich hinter sich zu bringen. Daher würde ich bei jedem neuen Trainer große Probleme sehen.
Da man jedoch nicht Lemke, KDF, KA und TS mal eben ersetzen kann, ist es für mich absolute Vorraussetzung für jeden Neuanfang, dass KA bleibt und die Fäden des operativen Geschäfts in der Hand behält. Ob er vielleicht die Position von Lemke einnehmem sollte und dann ein neuer Manager kommt, dass ist ein anderes Thema.
Dann stellt sich ja immer ncoh die Frage, welcher Trainer ist überhaupt verfügbar und welcher Trainer will zu Werder. Man kann hier natürlich bspw. einen Tuchel fordern, vergißt dabei jedoch, dass der Vertrag in Mainz hat und man ja nichtmal weiss, ob der zu Werder wollte. Mir fällt im Moment nur ein Name ein, den ich mir hier vorstellen könnte und das ist Dieter Hecking, den ich eben aus seiner Aachener Zeit intensiv verfolgt habe.
Da ich jedoch auch TS noch als hungrig genug empfinde, gerade nach der schwächeren Phase wieder zu beweisen, dass er das noch schaffen kann, bin ich auch optimistisch, dass wir mit ihm wieder Erfolg haben werden, wenn ein Ruck durch den Verein in Form von neuen Leuten in der Führung gehen würde.

Mal losgelöst von der aktuellen sportlichen Entwicklung und von Namen sowie Funktionen ist dies ein strategischer Grundansatz, der meine völlige Unterstützung erfährt
:tnx:
 
FDB wird Schaaf auch in die 2. Liga folgen und dann vermutlich heulen...

Was ihn aber nicht davon abhält, von Zeit zu Zeit auch mal richtig zu liegen. Mick hat in vielen Punkte durchaus recht. Allerdings ist die triste Gegenwart und alle die Verantwortung, die TS dafür trägt, kein Grund, die durchaus erfolgreiche Vergangenheit zu verklären. Dass TS alles Negative zugesprochen wird, alles Positive in die Verantwortung KA und der Spieler zugeschrieben wird, ist nicht sonderlich zielführend, wenn wir beurteilen wollen, welcher Kategorie Schaaf als Trainer ist. Pokalsiege, Meisterschaft, EC-Endspiel, jahrelange Zugehörigkeit zur CL, sind sicher nicht mit einem Blinden auf der Bank zu erreichen. Wenn man Schaaf die immer gleichen Fehler mit unterschiedlichen Spielern unterstellt, so muss man zwangsläufig auch die Erfolge mit unterschiedlichen Spielern gutschreiben. Alles auf die individuelle Klasse durch die genialen Schachzüge Allofs´zu schieben, ist mir da auch einfach zu billig. In diesem Zusammenhang: Ist Schaaf nur für Einkäufe Carlos Alberto, Abdennour, Sanogo und Wesley zuständig - oder auch für die Transfers von Diego, Micoud, Ismael und Klose?

Es ist relativ einfach, Begründungen zu finden, warum etwas schief läuft, wenn man einen sportlich Hauptverantwortlichen hat. Nur muss man das natürlich auch im Kontext zu all den Dingen tun, für die dieser Trainer nur zum Teil oder gar nicht verantwortlich ist. Darüber hinaus gibt es sicher auch Erfolge, für die der Trainer wenig oder nichts kann. Nur alles dem Glück, der Mannschaft. KA oder dem Co-Trainer zuzuschreiben, ist mir dann doch zu billig.
 
"Ein Trainer muss das nächste Spiel gewinnen, ein Sportdirektor das nächste Jahrzehnt."

Ich vermisse von Klaus Allofs und dem gesamten Werder-Managment Ideen, Konzepte, Pläne und deren Umsetzung um Werder wieder zu einem der Top4-Teams in Deutschland zu machen!

Man lebt bei Werder mMn zu sehr in der Vergangenheit und zu wenig in der Gegenwart und Zukunft!

Als wenn man bei Werder die Zukunftspläne, die zum großen Teil ja noch nicht verwirklicht sind, vorher der breiten Öffentlichkeit und damit allen Konkurrenten zugänglich machen würde. Wie weit sinkt das Niveau der Beiträge hier noch, um wie viel kindischer wird es hier noch ?

Das ist die Frage, die ich schon fast spannender finde als die Fragen in Bezug auf das weitere Schicksal des SVW.

Man wird akzeptieren müssen, das erfolgreicher Fussball seit dem Bosman Urteil und wegen der bis heute innerhalb der UEFA nicht erreichten Chancengleichheit in erster Linie eine Umsetzung von Geld und Marktmacht ist. Interessant wird es durch die Vereine, die mit sehr viel Geld unerwartet schlecht wirtschaften und den Vereinen, die mit wenig Geld besonders gut wirtschaften. Im Zeitraum zwischen 2002 und ca. 2005 gehörte Werder zu den letzteren Vereinen.

Die Generierung langfristigen Erfolges ist einem kleinen Verein wie Werder NUR dann möglich, wenn über eine lange Phase besonderes Glück mit besonderem Können aller Beteiligten zusammen kommen und daraus dann so stark in die Strukturen investiert wird, das aus einem kleinen Verein ein größerer wird.

Das Werder dies nur zu einem leider kleinen Teil geschafft bzw. auch nur zu einem kleinen Teil versucht hat, ist die einfache Begründung dafür, das der unerwartet lange Erfolg nun wie zu erwarten nach der ersten sportlichen Enttäuschung, die jeden Club, auch die größten immer mal wieder ereilt, ausbleibt und der in Gang gekommene Abschwung von der sportlichen Leitung mit einem Umbruch aufgefangen werden muss.

Zu dem derzeit eingeschlagenen Weg gibt es m.E. keine überzeugende Alternative. Die gesamte Kritik geht daher an den EIGENTLICHEN Kritikpunkten vorbei: Das das eingesetzte Geld für die Strukturänderungen letztlich verbraten wurde, weil man in der Vergangenheit nach dem Double 2004 ZU KLEIN gedacht hatte. Das rächt sich jetzt. Für diese Entscheidungen waren aber sowohl AR als auch damalige Geschäftsführung verantwortlich. Die vorhandene typisch bremische kleingeistige Mittelmäßigkeitsplanung führt dann eben auch bestenfalls nur zu mittelmäßigen Ergebnissen und so ist es fast ein Wunder, das Werder trotzdem so lange ganz oben war.

Ich mache hier mal Schluss, damit es nicht zu lang wird, ich könnte hier noch Seiten schreiben und ins Detail gehen. Mit anderen Worten: Die Kritik hauptsächlich am Trainer anzusetzen und dann vielleicht noch auf ein paar misslungene Transfers zu beschränken ist viel zu kurzsichtig. Die Kritik an den Umständen, die zu Abschwung und dem derzeitigen Umbruch geführt haben, müßte viel weiter gehen, sogar über Geschäftsführung und Management von Werder hinaus in die Brmeer Landespolitik. Aber die spielt ja ohnehin mit all ihren um die Pfründe buhlenden Parteien schon seit Jahrzehnten nur in der 4. Liga.
 
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