Klaus Allofs

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Man kann einen "Leistungssportunternehmen" nicht mit einem normalem Dienstleistungs- oder Produktionsunternehmen vergleichen. Besonders nicht bei der Planbarkeit.
 
Man kann einen "Leistungssportunternehmen" nicht mit einem normalem Dienstleistungs- oder Produktionsunternehmen vergleichen. Besonders nicht bei der Planbarkeit.

Das ist mir schon bewusst , die Mechanismen sind aber in meinem beschriebenen Szenario genau die gleichen , das was hier mit Spielerleistungen an Risiko einhergeht sind in der Wirtschaft die Absatzzahlen , in der Wirtschaft ist zur Risikominimierung das Marketing zuständig ( was Werder im übrigen auch hat) und bei Werder ist für diese Art der Risikominimierung die Scoutingabteilung zuständig .

Ich denke das man es zwar nicht 1-1 vergleichen kann aber im Großen überblick schon.

MfG 7
 
Oh Mann, sind die BWLer wieder auf Freigang? :lol:

Wären es BWLer, dann wäre es fundierter.

@ FDB

Er vergleicht hier das Spielerrisiko mit Absatzzahlen. So ein Blödsinn..
Das Absatzrisiko hat der Verein auch immer noch neben dem Spielerrisiko.
Dazu kommt eine ganz anderer (abgegrenzter) Markt.
Ich könnte noch weiter machen, habe dazu aber keine Lust, da man sieht, das sich hier nicht die Mühe gemacht wurde, selber mal etwas weiter zu blicken.
 
Es reicht doch schon, dass die sportliche Leistung wesentlich mehr Risiko birgt als jedes Produkt in der Wirtschaft. Da ist halt nichts berechenbar oder irgendwie Risiko minimierbar, weil unglaublich viele Faktoren eine Rolle spielen. Die menschliche Komponente gibt es in dieser Form NUR im Sport und daher sollte da kein Vergleich zur normalen Wirtschaft möglich sein. Sind einfach Welten dazwischen.
 
Wären es BWLer, dann wäre es fundierter.

@ FDB

Er vergleicht hier das Spielerrisiko mit Absatzzahlen. So ein Blödsinn..
Das Absatzrisiko hat der Verein auch immer noch neben dem Spielerrisiko.
Dazu kommt eine ganz anderer (abgegrenzter) Markt.
Ich könnte noch weiter machen, habe dazu aber keine Lust, da man sieht, das sich hier nicht die Mühe gemacht wurde, selber mal etwas weiter zu blicken.


Wer hier nicht weit genug blickt lasse ich jetzt mal dahingestellt , aber es ist ja anscheinend zu
schwierig sich dort hineinzudenken , ausserdem war mein Ursprünglicher Post etwas mehr als
Spieler gegen Absatzzahlen.
Um genau zu sein war es ein Verweis darauf das die Scoutingabteilung wohl die Aufgabe Risikominimierung nicht sehr ernst nimmt sondern nur auf Teilbereiche der Fußballer schaut .
 
Es reicht doch schon, dass die sportliche Leistung wesentlich mehr Risiko birgt als jedes Produkt in der Wirtschaft. Da ist halt nichts berechenbar oder irgendwie Risiko minimierbar, weil unglaublich viele Faktoren eine Rolle spielen. Die menschliche Komponente gibt es in dieser Form NUR im Sport und daher sollte da kein Vergleich zur normalen Wirtschaft möglich sein. Sind einfach Welten dazwischen.

Sehe ich genau so. Number7 scheinbar nicht.

Allein der Vergleich "Scoutingabteilung" und Marketing (welches btw. nicht wirklich für das Risikomanagment zuständig ist).
 
Ist zwar auch eine Art der Risikominimierung, aber eigentlich gehts da mehr darum, was der Kunde überhaupt haben will. Risikominimierung ist in erster Linie Qualitätsmanagement für mich.

Aber hat ja mit dem Fußballgeschäft nix zu tun.

Danke das du so sachlich Antwortest , dafür schonmal mein Dank.

Aus meiner Sicht ist Werder der Kunde und die Scoutingabteilung ist das externe Qualitätsmanagement welches das Risiko für den Verein und im speziellen KA minimieren soll ( wenn ich es auf darauf beziehe was du gerade geschrieben hast ) Reden wir aneinander vorbei :thumb:

MfG 7
 
Es stimmt schon, dass gutes Scouting das Risiko minimiert, aber leider nur rein theoretisch. Praktisch spielen da nun einmal noch zig andere Aspekte rein, die man nicht scouten kann. Man kann leider nicht in den Kopf eines Spielers reinschauen und auch immer schwer beurteilen, wie er im neuen Verein zurecht kommt. Es gibt Spieler, die brauchen ein bestimmtes Umfeld, einen bestimmten Verein/Trainer oder eine bestimmte Taktik und es gibt Spieler, die kommen überall ohne Probleme zurecht. Letztere sind allerdings die absolute Ausnahme. Nicht einmal ein Diego konnte das. Von daher ist da leider nicht viel an Risiko zu minimieren.
 
Danke das du so sachlich Antwortest , dafür schonmal mein Dank.

Aus meiner Sicht ist Werder der Kunde und die Scoutingabteilung ist das externe Qualitätsmanagement welches das Risiko für den Verein und im speziellen KA minimieren soll ( wenn ich es auf darauf beziehe was du gerade geschrieben hast ) Reden wir aneinander vorbei :thumb:

MfG 7

1) Ist die Scoutungabteilung intern!
2) Ist sie nur ein kleiner Teil des Qualitätsmanagments, da ja auch das Scouting nur ein kleiner Teil ist.

Ich sage ja, es lässt sich mit einem normalem Unternehmen nicht im Ansatz vergleichen, da es hier weitaus komplexer ist.
 
Man darf vor allem nicht vergessen: Wirft man junge neue Spieler in eine nicht funktionierende Mannschaft, funktionieren sie im Normalfall auch nicht. Wer weiß wie z.B. ein Arnautovic hier in einer Mannschaft mit Diego und Özil ausgesehen hätte? Ich bin sicher, der wäre inzwischen Gold wert gewesen.
 
Man darf vor allem nicht vergessen: Wirft man junge neue Spieler in eine nicht funktionierende Mannschaft, funktionieren sie im Normalfall auch nicht. Wer weiß wie z.B. ein Arnautovic hier in einer Mannschaft mit Diego und Özil ausgesehen hätte? Ich bin sicher, der wäre inzwischen Gold wert gewesen.

Hmm...hieß es nicht, dass Werder so brilliant in der HR war? Danach kamen die 2-3 jüngeren Spieler zum Einsatz. Oder meinst Du wirklich Arnautovic...dazu würde mir in der Tat nichts mehr einfallen :-)
 
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