Dass in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden und dass diese Entwicklung kein reines Zufallsprodukt ist, will ich gar nicht anzweifeln. Aber die überaus erfolgreiche Arbeit der Beiden, als glücklichen Umstand zu titulieren, ist albern, angesichts des Erfolges. Wenn man jetzt KATS für den Misserfolg verantwortlich macht, muss man sie auch bei der Bewertung der letzten Jahre mit einbeziehen.
Genau das meine ich: Es wird hier nicht differenziert. (2007 sicherlich weniger als heute.) Als gäbe es nur Dauernörgler, Einsichtige und KATS-Getreue.
Die Bewertung der letzten Jahre spielt für mich keine Rolle mehr. Wenn am Ende der Abstieg als Ergebnis steht, nützen die Erfolge von gestern einen Dreck.
Wer aber behauptet, dass die Entwicklung überhaupt nicht absehbar war, widerspricht der allgemeinen Auffassung hier, dass KATS über Jahre hinweg relativ klar in ihrer Transferpolitik und ihrer Fußballphilosophie waren. Der rote Faden, die Handschrift, war erkennbar. 2007 wie heute.


