Klaus Allofs

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Was mir hierbei auffällt: wir schauen doch immer mit einer gewissen Häme nach Schalke, die ihre Zuschauereinnahmen auf Jahre verpfändet haben. Allerdings ist die Situation bei Werder doch nicht ganz unähnlich: wenn die Zuschauereinnahmen in die Stadiongesellschaft fließen und dort zur Tilgung der Kredite benutzt werden, bekommt doch auch Werder auf Jahre weniger (wenn nicht gar nichts) aus den Zuschauereinnahmen. Wo ist der Unterschied zu Schalke (wenn man mal die Laufzeiten außer acht läßt)? Auch Werder wird für längere Zeit Geld aus Zuschauereinnahmen fehlen, das sonst hätte in die Mannschaft investieren können. Also gibt Werder zwar kein Geld für den Stadionumbau aus, sondern nimmt aufgrund des Umbaus weniger Geld ein. Unter dem Strich läuft das doch qualitativ aufs Gleiche heraus: Werder hat weniger Geld für die Mannschaft. Oder verstehe ich da etwas völlig falsch?

P.S.: mir ist schon klar, dass ein Umbau irgendwie finanziert werden muss und dass das Gled irgendwo her kommen muss. Ich möchte es nur verstehen, wie genau das funktioniert.

Die Antwort ist hier eher ein Jein. Die Finanzierung ist nicht linear angelegt, sondern eher regressiv, mit zunehmender Dauer verringert sich also die jährlichen Aufwendungen. In den ersten Jahren laufen hier noch ein paar alte Verbindlichkeiten parallel, die sofern sie nicht schon im neuen Darlehen mit abgelöst wurden, dann wegfallen. Somit wird dann auch der Ertragsanteil wieder merklich ansteigen, den Werder aus der Stadionsgesellschaft erhält. Diese Übergangsjahre sind aber teilweise mit in der Finanzierung eingeplant, damit der Verein nicht gravierend weniger Geld bekommt. Generell ist es aber auch in der privaten Immobilenfinanzierung so, dass man dann an anderen Stellen einsparen muss, z. B. der zweite Urlaub fällt weg, die langfristigen Vorteile aber klar überwiegen. Den Bayern z. B. geht es nicht anders.

Um den Vergleich zu den Schalkern herzustellen, ist es schon eine etwas andere Situation. Werder hat einen festen Betrag den das Stadion kosten wird und der klar in das finanzielle Gesamtkonzept eingebunden ist. Es ist klar wann dieser abgetragen ist und welchen Spielraum man hat und wie man diesen einhalten muss.

Bei Schalke ist es auch ein fester Betrag, der sich aber in den Jahren vergrößert hat, da immer neue Verbindlichkeiten hinzukamen anstelle die alten langsam abzutragen. Hier werden ständig neue Gesellschaften gegründet, die immer wieder neue Schulden aufnehmen, um diese dann an die anderen Gesellschaften umzubuchen, damit es dort finanziell nicht zuende geht.

Ein kleines praktisches Beispiel anhand einer Familie:

Vater hat viele Schulden und die Bank wil ihn die Dispokredite kündigen, wenn er diese nicht zeitnah ausgleicht. Also eröffnet Mutter bei einer anderen Bank ebenfalls ein Konto mit Dispo, den sie ausreizt um die Gelder an Vater zu überwiesen. Irgendwann kommt auch Mutter an die Grenzen und der Sohn steigt in das Spiel an und muss mittlerweile für Vater und Mutter die Konten ausgleichen. Als er nicht mehr kann, muss die Tochter mit ihrer Binität haften und die anderen drei Familienmitglieder ausgleichen. Und so weiter und so weiter...

In diesem Konstrukt wachsen die Schulden Jahr für Jahr an, obwohl es zumindest beim Vater, den alle anderen primär versorgen, gut ausschaut. Ähnlich muss man es sich bei Schalke vorstellen. Dummerweise ist nur der Vater, also die Schalke GmbH" für die Lizensierung wichtig und dort sieht es immer noch einigermaßen gut aus. Würde man das Gesamtkonstrukt betrachten, wäre es hier sehr düster.

Hier unterscheidet sich Werders Situation mehr als deutlich von der Schalker. Hoffe, Du verstehst es so ein bisschen besser.
 
Dann hast du wenig bis gar keine Ahnung von der Berufswelt. Das geht allein schon aus Arbeitsrechtlichen Gründen gar nicht. Und kein Chef der Welt beurteilt nur nach Gegenwärtigen Leistungen.

Ansonsten kommen wir wohl auf keinen nur im Ansatz ähnlichen Nenner, für dich ist einfach alles schlecht, was du als schlecht ansehen möchtest und deine Vermutungen stehen über allen Argumenten die über Vermutungen hinausgehen.

Da ist nicht wirklich ein Diskussiongrundlage gegeben. Schade

1. Ich habe nicht gesagt, dass er "nur nach gegenwärtigen Leistungen beurteilt" wird. Natürlich nicht und Schwächephasen eines Arbeitnehmers können durchaus dabei sein. Wenn aber jemand über einen längeren Zeitraum keine gute Arbeit abliefert, dann wird seine Arbeit früher oder später hinterfragt werden. Wenn du das nicht weißt, dann bist du derjenige, der wenig bis gar keine Ahnung von der Berufswelt hat oder du arbeitest in einem echten Traumjob.
2. Es ist überhaupt nicht mein Ziel, mit jemanden hier auf einen Nenner zu kommen, es sei denn, er oder sie überzeugt mich durch vernünftige Argumente. So hat Werderano z.B. sehr schön erklärt, dass Herr Allofs in finanzieller Hinsicht gute Arbeit abliefert. Das kann ich anerkennen und habe es auch so gepostet. Insofern ist für mich nicht "alles schlecht".
In sportlicher Hinsicht finde ich die Transferpolitik von Herrn Allofs seit Sommer 2007 aber übelst missglückt und ich nehme mir auch die Freiheit, diese meine Meinung hier zu posten und mit Argumenten zu belegen. Dass du das anders siehst, ist deine persönliche Meinung, deswegen brauchst du doch aber nicht gleich so "verschnupft" zu reagieren. Ich schätze deine Beiträge nämlich durchaus, da sie sachlich und in höflichem Ton formuliert sind. Das weiß man hier irgendwann zu schätzen :). In diesem Sinne wünscht euch allen ein frohes neues Jahr der mezzo. GWG!
 
Seid doch mal realistisch. Wir sprechen hier über Manager und nicht über 0-8-15 Arbeiter. Sie sollen ein Unternehmen leiten. Da ist es ganz normal, dass man weit mehr als 10 Std am Tag arbeitet und eigentlich nie wirklich Urlaub hat. Man steht in einer ganz anderen Verantwortung. Mit dem Gehalt steigen die Erwartungen und Entscheidungen, die man treffen muss. Es zählen nun mal nur Fakten, da kann man auf persönliche Dinge kein Rücksicht nehmen. Es muss geschaut werden, was in der jüngeren Vergangenheit vorgefallen ist. Da fallen mir zunächst Einkäufe wie Moreno ein, den man zunächst für zig Mios holen wollte und glücklicherweise durch eigene Unzulänglichkeiten nicht bekommen hat. Danach hatte man noch mal die Chance, ihn für 2 Mio und gutem Grundgehalt zu leihen und jagt ihn nach einer halben Saison wieder vom Hof. Ähnlich ist es doch mit Transfers wie Tosic. Man bezahlte 1,8 Mio€ an Ablöse. Das summiert sich.

Dann gab es in dieser Saison die Aktion mit der Gehaltskürzung. Ich weiß nicht, was man sich dabei gedacht hat. Man kann erfolgsabhängige optionale Prämien zurückbehalten, aber das Grundgehalt nur teilweise zu bezahlen, ist schon sehr merkwürdig. Es ist klar, dass so etwas mit Zinsen nachgezahlt werden muss, wenn triftige Gründe fehlen. Zudem ist so etwas für die Stimmung im Team immer großartig.
Des Weiteren hat er sich bei dem Transfer von Almeida sehr unglücklich verhalten. Wenn ich einen Spieler nicht länger an mich binden kann und deshalb verkaufen möchte, dann kritisiere ich ihn nicht mehr öffentlich. Ist doch klar, dass so etwas die Ablöse drückt.

Bei einem Spieler wie Özil 18 Mio an Ablöse rauszuholen scheint bei seinem damaligen Marktwert direkt nach der WM von 27Mio € auch keine so große Kunst zu sein. Wir haben bei Marin (gleiche Umstände) genau die Ablöse bezahlt, die er laut seinem Marktwert auch wert war. Das wir natürlich auch noch den größten Transferflop der letzten Jahre im Vergleich mit allen anderen BL Vereinen haben, ist auch ein Titel, auf den man gerne verzichtet.

:tnx:
 
Bei einem Spieler wie Özil 18 Mio an Ablöse rauszuholen scheint bei seinem damaligen Marktwert direkt nach der WM von 27Mio € auch keine so große Kunst zu sein. Wir haben bei Marin (gleiche Umstände) genau die Ablöse bezahlt, die er laut seinem Marktwert auch wert war. Das wir natürlich auch noch den größten Transferflop der letzten Jahre im Vergleich mit allen anderen BL Vereinen haben, ist auch ein Titel, auf den man gerne verzichtet.

Seh ich nicht so. Das ist doch genau das was Werder Bremen ausmacht. Sobald KATS meinen, dass ein Spieler ins System passt und uns weiter bringt versucht man ihn zu verpflichten. Dies geschieht mit allen finanziellen Möglichkeiten die als sinnvoll betrachtet werden. Wie z.B. Marins Millionen auch wenn es der volle Preis ist.

Lieber so als wie die Stellinger die alles kaufen was 2 Beine und nen Marktwert von mind 10 mio ohne überhaupt zu gucken ob der spieler ins System passt. :wall: By the way die wollten ja sogar Leute kaufen weil sie günstig rankommen ohne aber einen Trainer zu haben. Ich schweife ab..

Genauso verhält es sich bei Verkäufen. Özil war nen klasse Spieler keine Frage aber er hatte extrem viele Spiele plus ne wm in den Knochen und nur noch 1 Jahr Vertrag. Da hat er keinen Marktwert von knapp 30 mio. Man kann froh sein, dass man noch soviel für ihn eingestrichen hat.

Im Großen und Ganzen ist es ja nicht so, dass KA utopische Preise für schwache Spieler hinlegt genauso bei den Verkäufen verlangt. Er handelt halt im Rahmen seiner Möglichkeiten und das macht er gut.

Ach und über unseren Transferflop kann ich ja fast nur noch lachen. Nur weil ein Spieler nicht einschlägt muss es ja im anderen sinne kein schlechter Transfer zu dem Zeitpunkt gewesen sein. Da kann ich dir 10 andere bsp. geben wo buli Vereine genausoviel geld verpulvert haben in Spieler, die noch nichtmal im Ansatz soviel Potenzial haben wie CA :lol:
 
Genauso verhält es sich bei Verkäufen. Özil war nen klasse Spieler keine Frage aber er hatte extrem viele Spiele plus ne wm in den Knochen und nur noch 1 Jahr Vertrag. Da hat er keinen Marktwert von knapp 30 mio. Man kann froh sein, dass man noch soviel für ihn eingestrichen hat.

Doch, Özil hatte einen Marktwert von 30 Millionen, die man auch locker bekommen hätte. Aber eben nicht ein Verein wie Werder Bremen. Genau da liegt der Unterschied. Größere Vereine wie Bayern hätten die 30 Millionen eingestrichen. Bei kleineren Vereinen wie Werder Bremen weiß jeder das sie es sich zu 100 Prozent nicht leisten können einen Spieler dann ablösefrei gehen zu lassen. Und genau das drückt extrem den Preis.

Deshalb waren die 18 Millionen schon recht in Ordnung. Ich hatte mit maximal 20 gerechnet damals.
 
Hier meint jemand dassman für Özil 30 Mill. bekommen hätte. Ich glaube dass dies übertrieben ist.. Seht doch bei Dzeko, er hat einen Merktwert von über 30 Mill. aber keiner will diese Summe ausgeben. Beide Dzeko und wolfsburg haben sich verzockt.
Nud Man City dieser Scheich ist vielleicht so verrückt solch eine Summe zu zahlen. Er hat wohl Milliarden Doller aber bei so einer Summe überlegt man dooch mal.
Oder Chelsea könnte Dzeko kaufen ist aber zu teuer.
Özil ist ein Talent und dass er noch 1 Jahr Vertrag hatte sind 18 Mill. ein fairer Preis.
Aber einen almeida für 2 Mill. abzugeben , sorry das ist schwachsinn :mad:
 
Seid doch mal realistisch. Wir sprechen hier über Manager und nicht über 0-8-15 Arbeiter. Sie sollen ein Unternehmen leiten. Da ist es ganz normal, dass man weit mehr als 10 Std am Tag arbeitet und eigentlich nie wirklich Urlaub hat. Man steht in einer ganz anderen Verantwortung. Mit dem Gehalt steigen die Erwartungen und Entscheidungen, die man treffen muss. Es zählen nun mal nur Fakten, da kann man auf persönliche Dinge kein Rücksicht nehmen. Es muss geschaut werden, was in der jüngeren Vergangenheit vorgefallen ist. Da fallen mir zunächst Einkäufe wie Moreno ein, den man zunächst für zig Mios holen wollte und glücklicherweise durch eigene Unzulänglichkeiten nicht bekommen hat. Danach hatte man noch mal die Chance, ihn für 2 Mio und gutem Grundgehalt zu leihen und jagt ihn nach einer halben Saison wieder vom Hof. Ähnlich ist es doch mit Transfers wie Tosic. Man bezahlte 1,8 Mio€ an Ablöse. Das summiert sich.

Dann gab es in dieser Saison die Aktion mit der Gehaltskürzung. Ich weiß nicht, was man sich dabei gedacht hat. Man kann erfolgsabhängige optionale Prämien zurückbehalten, aber das Grundgehalt nur teilweise zu bezahlen, ist schon sehr merkwürdig. Es ist klar, dass so etwas mit Zinsen nachgezahlt werden muss, wenn triftige Gründe fehlen. Zudem ist so etwas für die Stimmung im Team immer großartig.
Des Weiteren hat er sich bei dem Transfer von Almeida sehr unglücklich verhalten. Wenn ich einen Spieler nicht länger an mich binden kann und deshalb verkaufen möchte, dann kritisiere ich ihn nicht mehr öffentlich. Ist doch klar, dass so etwas die Ablöse drückt.

Bei einem Spieler wie Özil 18 Mio an Ablöse rauszuholen scheint bei seinem damaligen Marktwert direkt nach der WM von 27Mio € auch keine so große Kunst zu sein. Wir haben bei Marin (gleiche Umstände) genau die Ablöse bezahlt, die er laut seinem Marktwert auch wert war. Das wir natürlich auch noch den größten Transferflop der letzten Jahre im Vergleich mit allen anderen BL Vereinen haben, ist auch ein Titel, auf den man gerne verzichtet.

Woher willst Du eigentlich wissen, dass bei den von dir aufgezählten Spielern überhaupt Unmengen an Geldern verbraten wurden? Die Realität sieht nämlich ganz anders aus.

Zu Moreno: Als wir ihn vor zwei Jahren holen wollten, stand er "voll im Saft", da er Stammspieler war. Im letzten Jahr kam er als Bank- bzw. Tribünenstammkraft zu uns, ohne größere Spielpraxis. Ausserdem war das Risiko überschaubar, da Werder für die Hinrunde ca. 1 Mio. ausgegeben hat und nach dem Wechsel nach England nichts mehr, da die Leihe abgebrochen wurde. Das zweite Halbjahr haben nämlich die Engländer bezahlt. Wäre Moreno hier durchgestartet wie erhofft, wäre er mit der KO ein gutes Schnäppchen gewesen.

Zu Almeida: KA hat sich erst nach dem Abschluß der Verhandlungen mit Besiktas gegenüber der Kreiszeitung so geäußert. Deshalb hat er dort auch seinen Unmut zum Ausdruck gebracht, da der Spieler zu 99 Prozent weg war. Es fehlte nur noch die Einigung zwischen Istanbul und Hugo, die aber nur noch eine Formsache war. Man mag hier vielleicht darüber streiten können, ob KA so etwas überhaupt öffentlich sagen muss, unter den gegebenen Umständen war seine Reaktion jedoch menschlich nachvollziehbar. Hätte man zudem auf 4 oder 5 Mio bestanden, hatten KATS berechtigten Grund zur Annahme, dass sich Hugo bei einem ablösefreien Wechsel im Sommer die letzten 6 Monate hätte hängen lassen. Bitte fragt nicht nach dem WIESO, denn ich werde es hier nicht andeuten, die Befürchtungen waren jedoch durchaus berechtigt. So hat Werder lieber das noch mitgenommen, was Besiktas maximal bereit war zu zahlen.

Zu Alberto: Hier magst Du mit dem sportlichen Flop recht haben, da sich alle von dem Spieler mehr erhofft haben, als es am Ende wurde. Das war jedoch nur Pech und kann jedem Manager der Welt passieren. Eine die Zukunft deutende Glaskugel hat schließlich noch keiner erfunden. Finanziell war der Verlust schon etwas höher, jedoch auch hier bei weitem kein Totalverlust, so konnte man zumindest 35 % der Kosten wieder zurückbekommen und es könnte in Zukunft noch mehr werden, wenn man ein anhängiges Verfahren in BRA gewinnt, bei dem es um die Rechtmäßigkeit der Vertretung durch die MSI geht. Das Geld von damals liegt bis heute immer noch auf dem Treuhänderkonto. Eventuell fällt der MSI-Anteil davon an Werder zurück.

Zu Tosic: Der war ein kleiner Fisch und fällt weder sportlich noch finanziell besonders ins Gewicht.

Zu Özil: Wieviele ernsthafte Interessenten gab es für Özil und wieviel Jahre hatte er noch Vertrag? Hier sind fixe 18 Mios + x an Prämien ein sehr guter Wert. Da Du selbst den Vergleich zu Marin gezogen hast, möchte ich dir sagen, dass die erste Forderung von BMG 100 Prozent über dem ersten Angebot von Werder lag, nämlich 6 Mio Werder zu 12 Mio Gladbach. Hat Gladbach Marin jetzt auch "verschenkt", so wie Werder, deiner Meinung nach, Özil an Real verschenkt hat?

Wenn man an jemanden etwas aussetzen will und wird man immer Fehler finden die einem in der persönlichen negativen Meinung bestärken. Betrachtet man die Arbeit von KA aber objektiv und sachlich, dann fällt das Gesamtfazit mehr als positiv aus.

Mir erscheint es immer so, als schielt so mancher Werderfan hier heimlich auf die großen Namen Raul, van Nistelrooy oder Huntelaar, die andere Vereine geholt haben. Nur sollte diese Leute mal darüber nachdenken, dass es bei den Vereien, die es getan haben, finanziell nicht sehr rosig aussieht, bzw. sich das Geld für die Spieler geliehen werden musste. Bei Werder hingegen wird KEIN Spieler auf Pump gekauft, obwohl man es durchaus hätte tun können. Dies macht mich wesentlich stolzer auf die Vereinsleistung, als irgendwelche Altstars mit Phantasiegehältern aus Prestigegründen zu verpflichten.
 
...von Özil und Almeida waren aus sportlichen Gründen absolute Fehlentscheidungen und bei Werder handelt es sich - offensichtlich haben das viele vergessen - um einen Fussballverein und eben nicht um eine Bank. Die Saison wäre mit Özil erfolgreicher verlaufen und wird nach dem Verkauf von Almeida nun noch schwieriger werden. Die Saison "hinzuschenken" und dies damit begründen zu wollen, immerhin habe man noch genug Geld für abwanderungwillige Spieler erhalten ist zynisch. Der Kaufmann würde von Oppertunitätskosten sprechen, aber dazu müsste man etwas davon verstehen.

B.
 
Nein, Werder ist keine Bank, aber mittlerweilen ist Profifussball auch wirtschaftlich zu betrachten. Und da muss man durch verkäufe auch mal eine sportliche Schwächung hinnehmen um langfristig(!) sportlich nicht unterzugehen.
Zudem frage ich mich, warum die Saison mit MÖ erfolgreicher gelaufen wäre (Also auf jedenfall zu 100%).

€: Das finde ich übrigens auch scheiße, aber so lauft das Spiel heutzutage nunmal.
 
...ist schon ziemlich alt, das ist keine Neuerung der letzten Jahre. Die besten Mitarbeiter verlieren zu müssen, um wirtschaftlicher zu werden ist hingegen neu. Als ob ein solches Vorgehen planbar sei, also quasi parametrierbar. Nach dem Motto, ein verkaufter Özil = 3 neue Durchschnittsspieler = langfristiger sportlicher Erfolg ??? Wo läge denn bitte der langfristige Erfolg, also in Tabellenplätzen gesprochen.

Natürlich wäre eine Saison mit MÖ erfolgreicher verlaufen, genauso wie der Abgang HA´s noch schmerzen wird. Deiner Logik folgend, könnte man ausschliesslich auf Spieler der 2.Reihe bauen, ohne einen qualitativen Verlust der Mannschaft spüren zu müssen - absurd.

B.
 
Natürlich wäre eine Saison mit MÖ erfolgreicher verlaufen,

Niemand... auch du nicht.... lann diese hättewärewenn Situation lösen.

Und meine Logik hast du nicht verstanden. Die ist nämlich: Man muss sinnvoll für den Verein handeln, was das bedeutet kann ich in vielen Fällen nicht detailliert beurteilen, da mir dazu einfach Informationen fehlen.
Wenn du diese hast (und bitte keine Spekulationen) dann teile uns diese doch mit.
 
...von Özil und Almeida waren aus sportlichen Gründen absolute Fehlentscheidungen und bei Werder handelt es sich - offensichtlich haben das viele vergessen - um einen Fussballverein und eben nicht um eine Bank. Die Saison wäre mit Özil erfolgreicher verlaufen und wird nach dem Verkauf von Almeida nun noch schwieriger werden. Die Saison "hinzuschenken" und dies damit begründen zu wollen, immerhin habe man noch genug Geld für abwanderungwillige Spieler erhalten ist zynisch. Der Kaufmann würde von Oppertunitätskosten sprechen, aber dazu müsste man etwas davon verstehen.

B.

Das sind keine Oppurtunitätskosten(nicht eingebrachte Erlöse durch nicht nutzen, erkennen blabalbla einer Chance salop gesagt). Und sowohl wirtschaftlich als auch sportlich waren der Verkauf von Özil, Almeida etc. mittel-, langfristig sinnvoll, sogar notwendig.
Warum wirst du dir ja selbst denken können, verstehst du ja nehm ich an oder? Falls nicht bin ich gerne gewillt es wie mindestens 10 Leute vor mir es ein 100023123423mal zu erklären
 
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