Klaus Allofs

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Ich glaube schon, dass SB ein neuen Vertrag bei Werder bekommt. Dann werden die gleichen Fans, die jetzt das hohe Lied auf ihn angestimmt haben, kommende Saison bei Nichterfüllung der Erwartung diesen Spieler hart kritisieren. Warten wir es doch einfach mal ab. Die Zukunft wird es weisen.
 
Wer hebt denn deiner Meinung nach hier Boenisch in den Himmel? Dass wir ihn uns zurückwünschen, ist nicht unbedingt verwunderlich, wenn man sich die Alternativen anschaut. Dass ihn hier aber jemand stark redet, hab ich auch noch nicht gesehen. Fakt ist nur, dass wir keinen konstanteren LV hatten, seit....kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern. Sämtliche LV, die wir so hatten in den letzten Jahren, schwankten immer zwischen starken Leistungen und absolutem Kreisliganiveau. Boenisch spielt konstant im Mittelmaß, weder besonders stark, noch besonders schwach.
 
Es geht doch unter anderem darum, ob ein Boenisch eine Verstärkung für Werder darstellt, ja oder nein.
Medizinisch bestenfalls Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit gegeben?! Was hier im Forum völlig ausgeblendet wird, ist die sportliche Perspektive von Boenisch. Wenn man das hier alles so liest, denkt man, dass SB einer DER LV der Zukunft ist und sein wird.
Schauen wir doch einmal in die Vergangenheit von SB. Das Forum von SB war doch zumeist immer der Meinung, dass eher zu weit weg vom Mann steht, seine Flanken kommen nicht an, oft ungestüm in seinen Aktionen, läßt sich leicht ausspielen etc.
Das soll sich jetzt ändern nach seiner Rekonvaleszenz? Ihr steht alle unter den Eindrücken eines Abdenours und Silvestre. Daher wohl auch die sehnsucht nach Boenisch.

:tnx:
Genau das ist der Punkt. Ich habe mir vor einem Jahr nicht vorstellen können, dass ich einmal einen SB mir in die Mannschaft zurück wünschen würde. Aber genau das ist der Fall. Eben wegen der schlimmen Experimente mit Abdenours und Silvestre. Ich hätte mir sogar zwischenzeitlich vorstellen können, Jensen dorthin zu stellen. Der hätte es nicht schlimmer werden lassen können.
 
Das Kniegelenk beim Menschen ist ein bicondyläres Gelenk. Es wird von Bändern (vorderes/hinteres Kreuzband, sowie vom Innenband und Außenbandapparat) zusammen gehalten. Innen und Außenrotationen sind nur im Beugezustand möglich.
Der Knorpel wie u.a zB der Meniskus verhindert, dass die Knochen Oberschenkel (Femur) und Unterschenkel (Tibia) aufeinander reiben. Durch einen Knorpelschaden, der - je nach Ausprägungsgrad von leicht nach schwer-, kommt es bei Scherbewegungen und Überlastungen zu reaktiven Gelenkergüssen. Knorpel ist nicht richtig durchblutet, daher regeneriert er so schlecht und bei schwerem Schaden eben gar nicht.
Was SB wohl derzeit macht, ist Rehatherapie mit Muskelaufbau der Ober- und Unterschenkelmuskulatur, um das Gelenk muskulär zu stabilisieren. Es gibt entsprechende Berichte von Hochleistungsskifahrern, die überhaupt keine Kreuzbänder mehr haben und alles über ihre Muskulatur kompensieren.
Ich wünsche ihm von ganzen Herzen, dass ihm das gelingt und er noch viele Jahre spielen kann!!!
Das Problem bei Knorpelschäden ist bei Hochleistungssportlern allgemein (!!!) wie u.a. Fussballern und auch Skisportlern, ist die starke Belastung dieses Gelenks mit kurzen Sprints, Drehungen auf der Stelle usw. Nur durch eine sehr starke Muskulatur ist dies kompensierbar. Im Falle eines Knorpelschadens, der quasi wie eine visköse Schmiere im Gelenk wirkt, kommt es zu Arrosionen der Gelenkfläche, die wiederum Ergüsse u.a. machen. Diese Arrosionen sind wie chronische Entzündungen und führen zu dauerhafter Arthrose.
SB kann noch viele Jahre Fussball spielen. Nur eines muss sich der Verein immer gewiss sein, jedwede Fehlbelastung und/oder Überlastung, (was beim Fussball obligat ist, weil oft auch unnatürliche Bewegungsmuster)führt zu Gelenkschmerzen mit Reizerguss und einer wochenlangen Pause, in der der Spieler nicht einsatzfähig ist. Je schwerer der Knorpelschaden umso häufiger diese Ereignisse.
Übersetzt heißt das, es ist durchaus möglich, dass ein Spieler 2 gute Spiele macht, ein Bagatelltrauma auf dem Platz erleidet, zB im Rasen leicht hängen bleibt, dann durch dieses Trauma wochenlang ausfällt. Jeder Verein weiß, dass diese Spieler sehr verletzungsanfällig sind und muss für sich abwägen, ob er dieses Risiko trägt oder nicht.
Deswegen noch einmal: das hat gar nichts mit der Person Boenisch zu tun, sondern ist ein grundsätzliches Problem bei diesem Verletzungsmuster.
 
schlechte schiedrichterentscheidungen werden in bremen seit jeher einfach hingenommen. das ist auch schön und gut, aber man hat letztendlich nichts davon.

die medien versuchen zwar immer KA und TS etwas zu entlocken, scheitern dabei aber kläglich. ich glaube, wir haben nun lange genug auch noch die andere wange hingehalten! TS und KA sollten nun mal öffentlich sagen, was die schiris falsch gemacht haben. machen andere genauso - in münchen gehört das zum guten ruf, gegen den schiri zu wettern, wenn der mal falsch gelegen hat... und die haben über die jahre gesehen, mehr fehlentscheidungen für sich - ist natürlich nur gefühlt. aber die bayern kriegen ja auch tore gepfiffen, die gar nicht drin waren... ;)

jahrelange haben wir "hurra-fussball" und fair gespielt - auch im umgang mit den schiris. und - hat uns das geholfen?

wenn ein schiri gegen uns scheisse pfeift, hat er gar nichts aber auch rein gar nichts zu befürchten. der dfb/die dfl machen eh nichts. die medien kriegen kein futter, weil KA und TS nichts dazu sagen. wir kriegen das auch nicht im bezug auf spielersperren oder sowas zurückgezahlt - die sind immer am höchstmass usw usw usw :tnx:

da wird immer fairplay gepredigt und diejenigen, die sich dran halten, sind die dummen! das ist die lehre, die ich aus unserem umgang mit fehlentscheidungen ziehe. :rolleyes:
 
Das ist sicherlich nicht falsch.

Allerdings muss man bei Kritik an die Schiedsrichter auch immer aufpassen, dass man

a) keine Situationen unterschlägt, in denen man selbst bevorteilt worden ist. Denn dann wirkt die Kritik ziemlich lächerlich.

b) den Spielern kein Alibi für eine schlechte Leistung gibt, wenn man nach einem Misserfolg auf den Schiri einhackt. Denn meistens liegen bei einer Niederlage doch viel elementarere Gründe vor als Fehlentscheidungen vom Schiri.

...unterm Strich muss man m.E. auch anmerken, dass ständiges Wettern gegen die Schiedsrichter irgendwann auch mal zu einem Imageproblem werden kann. Werder darf sich über ein sauberes Image freuen, das ist sicherlich unbestritten - während ein Uli Hoeneß als Gegenbeispiel oft für seine öffentlichen Aussagen belächelt worden ist. Fordergungen, wie z.B. "Schiri XY darf bei uns kein Spiel mehr pfeifen" führen doch eher zur allgemeinen Erheiterung als dass es irgendwas sinnvolles bewirkt.
 
Das ist sicherlich nicht falsch.

Allerdings muss man bei Kritik an die Schiedsrichter auch immer aufpassen, dass man

a) keine Situationen unterschlägt, in denen man selbst bevorteilt worden ist. Denn dann wirkt die Kritik ziemlich lächerlich.

b) den Spielern kein Alibi für eine schlechte Leistung gibt, wenn man nach einem Misserfolg auf den Schiri einhackt. Denn meistens liegen bei einer Niederlage doch viel elementarere Gründe vor als Fehlentscheidungen vom Schiri.

...unterm Strich muss man m.E. auch anmerken, dass ständiges Wettern gegen die Schiedsrichter irgendwann auch mal zu einem Imageproblem werden kann. Werder darf sich über ein sauberes Image freuen, das ist sicherlich unbestritten - während ein Uli Hoeneß als Gegenbeispiel oft für seine öffentlichen Aussagen belächelt worden ist. Fordergungen, wie z.B. "Schiri XY darf bei uns kein Spiel mehr pfeifen" führen doch eher zur allgemeinen Erheiterung als dass es irgendwas sinnvolles bewirkt.

a) nein natürlich nicht - das möchte ich auch nicht sehen/hören. genau das hat aber klopp gestern im interview nach dem spiel gemacht. sehr sehr peinlich.

b) kann man die mannschaft auch ruhig EINMAL in schutz nehmen, wenn man so einen unfähigen und/oder parteiischen schiri hatte.

und es geht mir nicht ums ständigen "rumwettern", aber bei einem schiri, der seine eigenen regeln, über die aus dem regelwerk stellt, sollte man sich schon trauen was zu sagen. dabei schaue ich nicht auf die aktion mit dem elfer, sondern auf die aktion mit der dortmunder schwalbe, die gelb-rot für pasanen provozieren sollte. täuschung des schiedrichters - klare gelbe laut regelwerk. da er erkannt hatte, dass pasanen nicht gefoult hat und der dortmunder ohne karte davon kam, ist er des regelwerks nicht mächtig oder parteiisch. oder habe ich da einen logikfehler drin?! :D
 
Wie kann denn Herr Allofs als Zielsetzung immer noch die EL haben ?

Man muss nach unten schauen und sich mal in der Winterpause verstärken.


Aber sollange er immernoch glaubt das wir keinen Özil ersatz benötigen bzw nen Spielmacher....sehe ich nich viele Chancen das wir weiter nach oben schauen können.
 
Wie kann denn Herr Allofs als Zielsetzung immer noch die EL haben ?

Man muss nach unten schauen und sich mal in der Winterpause verstärken.


Aber sollange er immernoch glaubt das wir keinen Özil ersatz benötigen bzw nen Spielmacher....sehe ich nich viele Chancen das wir weiter nach oben schauen können.

Na du bist gut.Was soll er denn sagen?Das Werder Platz 10 am Ende Erreichen soll?

Wo ich dir Recht gebe ist : das Werder in der Winterpause verstärkungen holen muss , und Werder einen "Spielmacher" brauch der die Fäden zieht im Spiel.Letztendlich ist es allerdings nach wie vor so das 11 Spieler auf dem Spiel sind , und einer alleine au nix bewirken wird.Die müssen alle Harmonieren dann klappt das auch.
 
So ein Gerede von der EL zeigt nur, dass man dieses anscheinend auf der Führungsebene noch nicht erkannt hat.
So unterscheidlich sind die Menschen. Ich finde es gut, was er wie aktuelle öffentlich(!) kundtut. Ob das das selbe ist, was intern gesagt wird, wage ich zu bezweifeln. Für mich wirkt die Mannschaft immer noch leicht verunsichert, da macht eine draufkloppen nicht wirklich Sinn. Und das würde von den Medien wahrscheinlich passieren, wenn er sich so äußert wie du es möchtest.
 
Er soll sagen, dass man den Ernst der Lage erkannt hat und aufpassen muss, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

So ein Gerede von der EL zeigt nur, dass man dieses anscheinend auf der Führungsebene noch nicht erkannt hat.
Man muss nicht alles öffentlich aussprechen, um eine Lage zu bewerten. Werder redet nach Außen hin eben anders als intern. Hier glaubt doch nicht ernsthaft jemand, dass man bei Werder intern nicht den Ernst der Lage erkannt hat oder?
Für wie naiv haltet ihr Werders Führung? Heile Welt ist nur rein äußerlich.
 
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