Klaus Allofs (Vorstand Fortuna Düsseldorf)

Von mir aus können unsere Jungs im nächsten Spiel Allofs vonne Bank ballern, den ollen Söldner! Der Allofs-Wechsel ist für mich ein unmoralischer Höhepunkt vom Allerübelsten. Da fällt mir nur spontan auf diesem Niveau der Kirschendieb Assauer ein, der seinerzeit den Mann ohne Hals und unseren Kris durch die kalte Küche klaute. Ich will Allofs hier in Bremen nicht mehr sehen ....... wie kann man nur so käuflich sein :crazy:

Ich würdes es zwar nicht so wie du ausdrücken, aber ganz unrecht hast du nicht.
Ich erinnere nur mal an den Klose-Abgang. Wie bitterböse hatte sich KA damals darüber beschwert. Und nu? KA ist nix besser. Bei mir hat er auch allen Kredit verspielt. Ich warte nur wann die ersten Gerüchte auftauchen das der nächste Werderaner (Trainer, Spieler) nach VW wechseln könnte.
 
Das glaubst du doch selbst nicht. Wenn, dann sind die Medien die Huren, die bei Erfolg ganz schnell wieder Lobeshymnen anstimmen. Erinnerst du dich an den Wechsel von Magath von Schalke nach Wolfsburg? Was gab es damals einen Aufschrei, wie schnell das ging. Und wie lange war das Thema? Genau. Selbiges mit Werders Wiesenhof-Deal. Ist der noch Thema?

Auch bei Allofs wird sich das ganz schnell beruhigen und sobald Werder einen (oder mehrere) Nachfolger hat, ist der Wechsel und das Ganze Drumherum wieder Schnee von gestern.

Doch, das glaube ich:
Magath war/ist ein eigenartiger Einzelgänger, den viele gar nicht mehr für voll nehmen. Seine Überraschungen waren - ob Medizinball, Wasserentzug, Verträge oder Vereinswechsel - waren doch keine Meldung mehr wert.

Allofs stand für Kontinuität, Treue, Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und andere Werte. Damit ist jetzt Schluss und das wird seinen Widerhall in den Medien finden.

Persönlich denke ich das man Allofs deswegen nicht verurteilen darf. So sind nun mal die Gesetze und als Angestellter hat man das Recht um Auflösung seines Vertrages zu bitten. Allofs hat in Bremen tolle Arbeit geleistet und dafür gebührt ihm Dank. Den Respekt, den er sich in all den Jahren verdient hat, hat er aber in der letzten Woche wieder verloren.
 
Auch bei Allofs wird sich das ganz schnell beruhigen und sobald Werder einen (oder mehrere) Nachfolger hat, ist der Wechsel und das Ganze Drumherum wieder Schnee von gestern.

Also es wird sich beruhigen ganz sicher, aber Allofs hat definitiv mehr als einen Kratzer erhalten in seinem Ansehen.

Seinerzeit wollte er das legitime Gegengewicht zu Hoeneß und dessen (grenzenlosen) Geschäfsgebaren darstellen. Er hat sich aufgemacht und wie kein anderer Werder´s spielerorientierte kompetente und wirtschaftlich restriktive Politik verkörpert. Jetzt ist er nur noch ein orientierungsloser Jobnomade, frei und gefangen zugleich in der seelenlosen Stadt Wolfsburg unter seelenlosen Managern, die lieber auf Cash Flows vertrauen als auf Ihre Mitmenschen.

Selbst wenn es sich beruhigt, medial um ihn, so wird es in ihm gären, ganz sicher. Es sind schon viele weg von Werder und wurden nicht wirklich glücklich. Aber das er, wo er das zigfach mitbekommen hat, auch so macht. Das verstehe ich nicht.

Das wirkt auch mich alles surreal, vollkommen unverständlich. Was gestorben ist, ist die Assoziation Allofs + Moralisch werdergeprägte Grundsätze. Diese Kurzschluss Handlung hat wirklich alles in Frage gestellt, was ihn ausmachte.

Ich sachs nochmal, daß Gute ist, TS wirkt irgendwie befreit und Werder ist in unseren Herzen ..... zum Glück unereichbar für den schnöden Mammon irgendwelcher seelenloser Fußballfunktionäre! :schal::schal::schal:
 
Immer wieder diese Söldner-Geschichte: Auch wenn wir bei KA über andere Beträge sprechen und er schon ausgesorgt haben dürfte: Aber wer würde bei einer Verdoppelung seines Gehalts nicht einen Gedanken an einen Wechsel des Arbeitgebers verschwenden - unabhängig von allen anderen Faktoren?

Ich glaube nicht, dass in den Gehaltsklassen das noch eine solch primäre Rolle spielt. Da geht es mehr um Macht und um Gestaltungsmöglichkeiten. Das Gehalt muss da dem Marktüblichen entsprechen und kann im Zweifel dann das Zünglein an der Waage sein. Schau dir Born an, der für einen Euro pro Jahr den Job des GF bei Werder gemacht hat.
 
Ich finde es erstaunlich wie Allofs es geschafft hat innerhalb einer Woche mein inneres Bild von ihm total umzudrehen. Er war für mich solide und konstant (von mir aus Ehre und Anstand) Er war auf dem Weg wie Hoeneß bei Bayern. Er stand für Werder Bremen. Er hätte der personifizierte Chef sein können.

Nun wirkt er für mich wie so viele Jobnomaden, die ohne feste Betonpfeiler in Ihrem Leben von Aufgabe zu Aufgabe hoppen, in der Hoffnung Ihrem Leben irgendeinen fremdgesteuerten Sinn zu geben, traurig :roll:

Kein in sich ruhender Mensch läßt sich so schnell von etwas anderem überzeugen wie Allofs. Da muß es noich andere Gründe geben. Entweder im privaten oder bei Werder. Und als Naldo gestern dem Wiese das Ding reingeknallt hat und Allofs süffisant gegrinst hat, wirkte es auf mich wie Ailton in München im Meisterschaftsjahr. Die Gesellschaftlichen Zwänge zur Selbstbestätigung oder Gier, haben die sich binden wollende menschlichen Seele ihrer Wurzeln entrissen.

Wie auch immer, wenn einer nach 13 Jahren Werder Identifikation mitten in der Saison den Schalter umlegt und fortan für VW stöhnt ist er Bindungsunfähig und so führt er wohl auch sein Leben. Ich könnte das nicht!

Ich finde das bei der Position die er bei Werder inne hatte höchst unpassend, so söldnermäßig den Verein zu verlassen.

So und jetzt komme ich zum Zitat und damit zum eigentlichen Thema. Mußte mir nur erstmal Luft machen.

So einem Managersöldner ist alles zuzutrauen. Und er favorisiert vor allem seinen Job. Ist nicht gestanden in seinen Werten und unterwirft sich den Gesetzmäßigkeiten des kalten Geschäftes ohne moralische Glanzpunkte zu setzen. Wenn Allofs die Chance hat einen aus Bremen günstig zu schiessen (oder teuer jetzt kann er ja) wird er es tun! basta

Allofs hat es geschafft vom Saulus zum Paulus, nur invertiert. Fürchterlich wie man sich selbst so die Identität klauen kann!

ABER alles Schlechte hat auch was Gutes. SO GELÖST wie TS in den letzten Interviews war habe ich ihn selten gesehen. Als wenn ein dunkler Schatten von ihm abgefallen ist ...... mal drauf achten!

:tnx: Meine absolute Zustimmung zu diesem Beitrag !
 
Ich kann die Enttäuschung vieler Fans verstehen, aber:
Der Abgang von Allofs tut mir vor Allem für ihn persönlich leid. Denn diese Beleidigungen, die hier immer wieder auftauchen, hat der Mann nicht verdient. Er hat über ein Jahrzehnt den SVW nahezu perfekt vertreten. Er hat insgesamt eine sehr gute Transferbilanz vorzuweisen und hat durch seine Außenwirkung einen sehr großen Anteil daran, dass wir seit Jahren zu den sympathischsten Vereinen zählen.
Wenn er also, warum auch immer, eine Veränderung anstrebt, ist das sein gutes Recht. Ihm dabei Söldnertum zu unterstellen, ist eine Frechheit!
Wenn ich am Wochenende in Wolfsburg sein werde, bringe ich auf jeden Fall dem ihm gegenüber verdienten Respekt zum Ausdruck.
Ich wünsche ihm alles Gute (nur nicht sportlich!).
 
Süddeutsche:

"Ein bisschen ungewohnt war es schon, ihn da so sitzen zu sehen in neuer Arbeitskluft. Klaus Allofs hatte erstmals als neuer Wolfsburger Manager auf der VfL-Bank Platz genommen - und er zeigte sich bestens gelaunt. Unter der Woche war sein Wechsel aus Bremen zum Debatten-Gegenstand geworden: Es ging um die Frage, ob er das einfach so darf, mitten in der Saison aus Bremen weggehen. Bremen! Dieses Idyll der Bundesliga, wo die Welt bis auf ein paar Finanzprobleme sonst immer so heile wirkt. Die Antwort auf alle moralischen Rückfragen lautet: Ja, Allofs darf einfach gehen - nur hätte er seine Demission vielleicht ein bisschen aufrichtiger gestalten können."

:applaus:
 
Süddeutsche:

"Ein bisschen ungewohnt war es schon, ihn da so sitzen zu sehen in neuer Arbeitskluft. Klaus Allofs hatte erstmals als neuer Wolfsburger Manager auf der VfL-Bank Platz genommen - und er zeigte sich bestens gelaunt. Unter der Woche war sein Wechsel aus Bremen zum Debatten-Gegenstand geworden: Es ging um die Frage, ob er das einfach so darf, mitten in der Saison aus Bremen weggehen. Bremen! Dieses Idyll der Bundesliga, wo die Welt bis auf ein paar Finanzprobleme sonst immer so heile wirkt. Die Antwort auf alle moralischen Rückfragen lautet: Ja, Allofs darf einfach gehen - nur hätte er seine Demission vielleicht ein bisschen aufrichtiger gestalten können."

:applaus:

Na ja, wenn er da mit hängenden Schultern gesessen hätte, würde irgendein Schmierblatt behaupten, der gute Klausi hätte ein schlechtes Gewissen.Hat er aber nicht- nicht mal ein schlechtes. Er hat definitiv gar keins. Darf man in dem Geschäft aber wohl offensichtlich auch nicht haben.
 
http://www.spox.com/de/sport/fussba...thomas-schaaf-mirko-slomka-werder-bremen.html


Zitat: Wir sind im Moment nicht auf Trainersuche und werden versuchen, die beste Lösung für den VfL zu finden", sagt Allofs. Die Verpflichtung von Thomas Schaaf könne und wolle er nicht ausschließen. "Ich kann aber versichern, dass es in unseren Gesprächen nicht darum ging und dass es aktuell überhaupt kein Thema ist." Tja, "aktuell" kann morgen schon vorbei sein, man weiß ja wie das im Fußball so ist! :roll:
 
Ich finde es erstaunlich wie Allofs es geschafft hat innerhalb einer Woche mein inneres Bild von ihm total umzudrehen. Er war für mich solide und konstant (von mir aus Ehre und Anstand) Er war auf dem Weg wie Hoeneß bei Bayern. Er stand für Werder Bremen. Er hätte der personifizierte Chef sein können.

Nun wirkt er für mich wie so viele Jobnomaden, die ohne feste Betonpfeiler in Ihrem Leben von Aufgabe zu Aufgabe hoppen, in der Hoffnung Ihrem Leben irgendeinen fremdgesteuerten Sinn zu geben, traurig :roll:

Kein in sich ruhender Mensch läßt sich so schnell von etwas anderem überzeugen wie Allofs. Da muß es noich andere Gründe geben. Entweder im privaten oder bei Werder. Und als Naldo gestern dem Wiese das Ding reingeknallt hat und Allofs süffisant gegrinst hat, wirkte es auf mich wie Ailton in München im Meisterschaftsjahr. Die Gesellschaftlichen Zwänge zur Selbstbestätigung oder Gier, haben die sich binden wollende menschlichen Seele ihrer Wurzeln entrissen.

Wie auch immer, wenn einer nach 13 Jahren Werder Identifikation mitten in der Saison den Schalter umlegt und fortan für VW stöhnt ist er Bindungsunfähig und so führt er wohl auch sein Leben. Ich könnte das nicht!

Ich finde das bei der Position die er bei Werder inne hatte höchst unpassend, so söldnermäßig den Verein zu verlassen.

So und jetzt komme ich zum Zitat und damit zum eigentlichen Thema. Mußte mir nur erstmal Luft machen.

So einem Managersöldner ist alles zuzutrauen. Und er favorisiert vor allem seinen Job. Ist nicht gestanden in seinen Werten und unterwirft sich den Gesetzmäßigkeiten des kalten Geschäftes ohne moralische Glanzpunkte zu setzen. Wenn Allofs die Chance hat einen aus Bremen günstig zu schiessen (oder teuer jetzt kann er ja) wird er es tun! basta

Allofs hat es geschafft vom Saulus zum Paulus, nur invertiert. Fürchterlich wie man sich selbst so die Identität klauen kann!

ABER alles Schlechte hat auch was Gutes. SO GELÖST wie TS in den letzten Interviews war habe ich ihn selten gesehen. Als wenn ein dunkler Schatten von ihm abgefallen ist ...... mal drauf achten!


Danke! Besser hätte ich das nicht formulieren können.
 
Ich kann die Enttäuschung vieler Fans verstehen, aber:
Der Abgang von Allofs tut mir vor Allem für ihn persönlich leid. Denn diese Beleidigungen, die hier immer wieder auftauchen, hat der Mann nicht verdient. Er hat über ein Jahrzehnt den SVW nahezu perfekt vertreten. Er hat insgesamt eine sehr gute Transferbilanz vorzuweisen und hat durch seine Außenwirkung einen sehr großen Anteil daran, dass wir seit Jahren zu den sympathischsten Vereinen zählen.
Wenn er also, warum auch immer, eine Veränderung anstrebt, ist das sein gutes Recht. Ihm dabei Söldnertum zu unterstellen, ist eine Frechheit!
Wenn ich am Wochenende in Wolfsburg sein werde, bringe ich auf jeden Fall dem ihm gegenüber verdienten Respekt zum Ausdruck.
Ich wünsche ihm alles Gute (nur nicht sportlich!).

Etwas weniger Demut wäre angebracht. Die Leistung, die er gebracht hat, stellt hier niemand in Frage.
Aber durch die Art und Weise seines Abgangs hat er natürlich Respekt verspielt. Er hat schließlich einen Vertrag bis 2015 gehabt. Er hat die Fans belogen.
Wie nennst Du es denn, wenn Du es nicht Söldnertum nennen willst?
Vielleicht Prostitution, weil er sich wie eine Hure dem nächsten Freier an den Hals wirft, der mit ein paar Kröten mehr wedelt?

Er tut mir überhaupt nicht leid. Er hat sich so entschieden und er ist nicht dumm. Er weiß genau, wie schäbig er sich verhalten hat. Dafür braucht er mein Mitleid nicht.
 
Komisch....
Als Allofs noch hier war, wurde er abgefeiert, und plötzlich ist er das größte Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;), der unfähigste geldgierigste Söldner??
:lol::crazy:
 
Nach 13 Jahren soll ihn nichts mehr mit Werder verbinden?

So´n Unsinn und das hat er auch nicht verdient.

Alles, was ihn mit Werder verbindet, liegt in der Vergangenheit.

Ich kann sein Gesülze nicht mehr ertragen und stelle den Ton ab, wenn er im Fernsehen gezeigt wird. Er hat total verschissen, hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Ich sehe nicht den geringsten Grund, ihn noch irgendwie als ein Teil von Werder Bremen zu sehen. Er hat Großes geleistet und dafür wurde er groß bezahlt, fertig!

Man kann sich nicht so verhalten und glauben, dass man wegen irgendwelcher Verdienste aus der Vergangenheit weiter auf der Freundesliste bleiben darf.
 
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