Ich kann mir den Spießrutenlauf einfach nicht vorstellen. Das ist doch alles durch die Medien (Bildniveau) hochgepushed ("die bööööösen Fußballfans würden das Leben zur Hölle machen").
Natürlich wird es vereinzelte (hoffentlich leise!?) Schmähgesänge bei einigen Klubs geben, aber die gibt/gab es auch schon die letzten Jahrzehnte zu unterschiedlichen "Gründen".... Schwarze in (vor allem, aber nicht nur) ostdeutschen Stadien, Wiese in Hamburg, Großkreutz auf Schalke, Owomojela von der NPD, kürzlich der Ex-Hannoveraner (Pogatetz?) in WOB von 96-Fans... Selbst die eigenen Spieler (Hunt in Bremen, Pezzoni in Köln,...) waren (leider) schon mal dran.
Sicherlich nicht schön, aber sie haben es alle (?) überlebt.
Die deutliche Mehrheit der Fußballfans/der deutschen Gesellschaft verabscheut die Art und Weise "Andersartigkeit" mit Ablehnung zu bestrafen. Meist wurden sofort Initiativen gegründet, wo es für die betreffenden Spieler sehr große Rückendeckung gab. Ich denke es würde in diesem Falle auch so laufen. Sogar noch größer als je zuvor. Politik, DFB, Trainer, Spieler, Verantwortliche, mindestens 90 % der Fußballfans... erst recht womöglich gleichgesinnte Spieler.. alle würden ein Coming-Out eines Spielers unterstützen. Ich glaube der erste Spieler hätte ein positives Standing und würde sämtliche Preise (Bundesverdienstkreuz und so ein Schmarn) absahnen.