Homophobie im Fußball

Was willst du mir damit sagen, Addi?

Ich habe nicht gesagt, dass ich die Meinung teile.
Ich habe das gelesen und hier gepostet, damit man sich eine Meinung dazu machen kann.
Ich dachte, der Thread wäre zum Diskutieren da.
Wie dumm von mir - mein Fehler.
Entschuldige bitte.

Ich hab nochmal was dazu geschrieben... ;)

Denk mal drüber nach, die 11Freunde machen ja nichts anderes, als sie der Redaktion von fluter vorwerfen... Sie haben genau so wenig recherchiert...

Ich wollte das doch nur klar stellen... Kein Grund gleich bockig zu werden... ;)
 
Wer hat den Kommentar gepostet?
Woher will der das wissen, wie 11 Freunde recherchiert hat?
Kann ja dann- theoretisch- nur jemand vom Fluter sein.
Das würd ich aber eher ausschließen.
Also ist es nur jemand, der etwas in den Raum wirft.

Auch ganz groß. Respect.
 
Wer hat den Kommentar gepostet?
Woher will der das wissen, wie 11 Freunde recherchiert hat?
Kann ja dann- theoretisch- nur jemand vom Fluter sein.
Das würd ich aber eher ausschließen.
Also ist es nur jemand, der etwas in den Raum wirft.

Auch ganz groß. Respect.

Als Diskussionsgrundlage ganz groß... Respekt!!! :daumen:

Ich könnte dir die Fragen jetzt auch in umgekehrter Reihenfolge stellen, ala: "Woher willst du wissen, dass 11Freunde recherchiert hat?" ;)

Aber das wäre keine Diskussion sondern nur Vorwürfe... :wink:
 
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob das so ein Gegenwind geben würde, wenn sich nen Profi outen würde. Gab in anderen Bereichen (Musik, Politik, Film,...) ja auch nicht so den Wirbel. Die Musik ist immernoch die gleiche, die Filme werden immernoch geguckt und auch die Politik wurde durch Outings nicht besser :D
 
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob das so ein Gegenwind geben würde, wenn sich nen Profi outen würde. Gab in anderen Bereichen (Musik, Politik, Film,...) ja auch nicht so den Wirbel. Die Musik ist immernoch die gleiche, die Filme werden immernoch geguckt und auch die Politik wurde durch Outings nicht besser :D

Aber alle diese Berufsgruppen sind nicht so gnadenlos einem kompletten Querschnitt der Gesellschaft ausgeliefert, wie die Spieler im Stadion. Und das Woche für Woche. Und im Schutze der Gruppe und Anonymität lassen sich im Stadion nunmal ganz leicht Parolen und Beschimpfungen verbreiten.
 
Als Diskussionsgrundlage ganz groß... Respekt!!! :daumen:

Ich könnte dir die Fragen jetzt auch in umgekehrter Reihenfolge stellen, ala: "Woher willst du wissen, dass 11Freunde recherchiert hat?" ;)

Aber das wäre keine Diskussion sondern nur Vorwürfe... :wink:

klar, kannst du - aber da drehen wir uns im Kreis.
Ich vertraue da eher auf die Aussage einer genannten Person, als jemand der sich in der Anonymität versteht und in einem Kommentar irgendetwas raushaut.


Zu dem zynischen ersten Kommentar: klar als Diskussionsgrundlage. Das zeichnet Diskussionen aus - dass es durchaus mehrere, gern widersprüchliche Meinungen geben darf.

Aber gern wieder zurück zu Spekulationen wer es sein KÖNNTE, oder Trainingsbildern vom FC Kölle, beziehungsweise der Vorbildfunktion der USA. :roll:
 
Ein Kommentar der 11 Freunde mit einem interessanten Aspekt.

Wie wahr ist dieses Interview?

Ich denke, ob wahr oder nicht wahr: es bildet dennoch die mögliche Realität eines homosexuellen Spielers in der BuLi ab. DAS Spießrutenlaufen beim Coming out kann ich mir (leider) sehr gut vorstellen, und die Angst vor dem Entdecktwerden ebenso.
Scheißzwickmühle also. Und vielleicht bringt diese Diskussion ja auch etwas in Gang. Was vielleicht durchaus beabsichtigt war.

@Addi
edit: @masa

Ich sehe uns im Moment zum Glück "weiter", also liberaler als die USA. Hoffentlich bleibt das auch so.
 
Ich kann mir den Spießrutenlauf einfach nicht vorstellen. Das ist doch alles durch die Medien (Bildniveau) hochgepushed ("die bööööösen Fußballfans würden das Leben zur Hölle machen").
Natürlich wird es vereinzelte (hoffentlich leise!?) Schmähgesänge bei einigen Klubs geben, aber die gibt/gab es auch schon die letzten Jahrzehnte zu unterschiedlichen "Gründen".... Schwarze in (vor allem, aber nicht nur) ostdeutschen Stadien, Wiese in Hamburg, Großkreutz auf Schalke, Owomojela von der NPD, kürzlich der Ex-Hannoveraner (Pogatetz?) in WOB von 96-Fans... Selbst die eigenen Spieler (Hunt in Bremen, Pezzoni in Köln,...) waren (leider) schon mal dran.

Sicherlich nicht schön, aber sie haben es alle (?) überlebt.

Die deutliche Mehrheit der Fußballfans/der deutschen Gesellschaft verabscheut die Art und Weise "Andersartigkeit" mit Ablehnung zu bestrafen. Meist wurden sofort Initiativen gegründet, wo es für die betreffenden Spieler sehr große Rückendeckung gab. Ich denke es würde in diesem Falle auch so laufen. Sogar noch größer als je zuvor. Politik, DFB, Trainer, Spieler, Verantwortliche, mindestens 90 % der Fußballfans... erst recht womöglich gleichgesinnte Spieler.. alle würden ein Coming-Out eines Spielers unterstützen. Ich glaube der erste Spieler hätte ein positives Standing und würde sämtliche Preise (Bundesverdienstkreuz und so ein Schmarn) absahnen.
 
Aber alle diese Berufsgruppen sind nicht so gnadenlos einem kompletten Querschnitt der Gesellschaft ausgeliefert, wie die Spieler im Stadion. Und das Woche für Woche. Und im Schutze der Gruppe und Anonymität lassen sich im Stadion nunmal ganz leicht Parolen und Beschimpfungen verbreiten.

Ich glaub, es gibt noch einen anderen Grund, weshalb es im Fußball so viel komplizierter ist. Das Thema Fußball ist immer noch zu ca 80 % (?) von Männern dominiert, und ich behaupte, dass Männer mit homosexuellen Männern größere Probleme haben, als Frauen mit homosexuellen Männern (oder mit lesbischen Frauen). In den Bereichen Musik, Politik, ShowBizz, Kunst, Literatur ist das viel ausgeglichener. Dort sind in etwa gleich viel Männer und Frauen sowohl als Protagonisten, als auch als Auditorium vertreten.
Ich höre von Männern, mit denen ich mich schon darüber unterhalten hatte, immer wieder so was wie Ekel bei der Vorstellung, dass und wie .... :tnx:

Die Frage ist aber: warum muss man sich das vorstellen, bei heterosexuellen Paaren tut man(n) das doch auch nicht?
 
Ich glaube ganz so toll eingestellt sind die meisten Leute dann doch nicht.
Ich habe bei vielen immer das Gefühl, dass "schwul" okay ist, solange es nicht hier ist.
Vielleicht wäre das in Bremen okay, oder in Freiburg, ja vielleicht auch im Pott. Aber es wird immer überall Idioten geben.
Entscheidend ist dabei aber nicht der kleine Teil, sondern die große Masse, die es eben eher argwöhnisch betrachten. Die werden Spieler nicht beschimpfen, die werden sie nicht angreifen, aber das sind die, die einem schwulen Spieler auch nicht mehr normal gegenübertreten.
Und sowas tut im Endeffekt mehr weh, als jemand der offen seine Abneigung zeigt.

@Stürmi: 100%-ige Zustimmung!
Männer haben da irgendwie sofort vor Augen, dass ein schwuler Mann über sie herfällt. ;)
 
Ich glaube ganz so toll eingestellt sind die meisten Leute dann doch nicht.
Ich habe bei vielen immer das Gefühl, dass "schwul" okay ist, solange es nicht hier ist.
Vielleicht wäre das in Bremen okay, oder in Freiburg, ja vielleicht auch im Pott. Aber es wird immer überall Idioten geben.
Entscheidend ist dabei aber nicht der kleine Teil, sondern die große Masse, die es eben eher argwöhnisch betrachten. Die werden Spieler nicht beschimpfen, die werden sie nicht angreifen, aber das sind die, die einem schwulen Spieler auch nicht mehr normal gegenübertreten.
Und sowas tut im Endeffekt mehr weh, als jemand der offen seine Abneigung zeigt.

Da ist viel wahres dran Masa und obwohl ich mich als absolut tolerant bezeichnen würde, bin ich mir sicher, dass ich den Spieler im ersten Moment auch anders sehen würde. Klingt blöd und legt sich auch sicher schnell, aber erstmal wäre das so. Das gestehe ich ein.

Und nein, ich habe keine Angst, dass Schwule über mich herfallen würden
 
Natürlich kann hier gerne über Homosexualität im Fußball diskutiert werden. Ebenso steht es Euch selbstverständlich frei über das Fluter-Interview zu schreiben. Was wir hier aber nicht stehen lassen werden sind jegliche Gerüchte, um welchen Spieler es sich bei genannten Interview handelte. Der betreffende Fußballer wollte anonym bleiben und das ist sein gutes Recht, zumal jegliche Spekulationen hier letztlich nichts als vage Gerüchte sind. Deshalb habe ich alle Spekulationen hier im Thread gelöscht. Bitte bedenkt dies in Zukunft

Viele Grüße
CG
(Moderatorenteam)
 
Ein Kommentar der 11 Freunde mit einem interessanten Aspekt.

Wie wahr ist dieses Interview?

Ich habs so ähnlich woanders auch kommentiert. Natürlich kann und soll man dieses Interview vielleicht auch hinterfragen. Das allerdings die Elf Freunde Redaktion wirklich NUR darauf eingeht ob das Interview nun ein Fake ist und sich absolut Null mit dem Thema an sich und dem was es momentan auslöst beschäftigt, wirft bei mir schon Fragen auf. Nämlich danach, was der Grund für so einen Artikel ist. Und da kommt man ziemlich schnell zu dem Gedanken, das da wohl schon ein wenig der Neid mitspielt, eben nicht so ein Interview geführt zu haben. Ich finde das schon ein wenig ein Armutszeugnis.
 
Ich kann mir den Spießrutenlauf einfach nicht vorstellen. Das ist doch alles durch die Medien (Bildniveau) hochgepushed ("die bööööösen Fußballfans würden das Leben zur Hölle machen").
Natürlich wird es vereinzelte (hoffentlich leise!?) Schmähgesänge bei einigen Klubs geben, aber die gibt/gab es auch schon die letzten Jahrzehnte zu unterschiedlichen "Gründen".... Schwarze in (vor allem, aber nicht nur) ostdeutschen Stadien, Wiese in Hamburg, Großkreutz auf Schalke, Owomojela von der NPD, kürzlich der Ex-Hannoveraner (Pogatetz?) in WOB von 96-Fans... Selbst die eigenen Spieler (Hunt in Bremen, Pezzoni in Köln,...) waren (leider) schon mal dran.

Sicherlich nicht schön, aber sie haben es alle (?) überlebt.

Die deutliche Mehrheit der Fußballfans/der deutschen Gesellschaft verabscheut die Art und Weise "Andersartigkeit" mit Ablehnung zu bestrafen. Meist wurden sofort Initiativen gegründet, wo es für die betreffenden Spieler sehr große Rückendeckung gab. Ich denke es würde in diesem Falle auch so laufen. Sogar noch größer als je zuvor. Politik, DFB, Trainer, Spieler, Verantwortliche, mindestens 90 % der Fußballfans... erst recht womöglich gleichgesinnte Spieler.. alle würden ein Coming-Out eines Spielers unterstützen. Ich glaube der erste Spieler hätte ein positives Standing und würde sämtliche Preise (Bundesverdienstkreuz und so ein Schmarn) absahnen.

Was bringen dir aber das Standing in Presse und Verein, wenn das Hauptproblem schlussendlich doch die Fans sind?!
Kann da immer wieder nur das Buch "Schweigen der Männer" empfehlen. Da ist das ganz gut beleuchtet, dass es klar gut gehen kann, aber der Spießrutenlauf auch ni ht so unwahrscheinlich ist.
 
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