Homophobie im Fußball

Das sind deine Erfahrungen, meine sind eben anders. ;)
Und obwohl ich einen Penis habe (habe jetzt vorsichtshalber mal nachgeguckt :p), fühlte ich weder angesprochen, noch diskriminiert.
Ich schätze Peggy jetzt nicht als so eine Männerhasserin (obwohl ich das bei ihrem Ehemann verstehen könnte ;)) ein, als dass ich die Aussage nicht richtig einordnen konnte. ;) :beer:

puh na da bin ich aber froh das sich hier nicht gleich jeder Mann von mir diskriminiert gefühlt hat! Und ähm NEIN ich hasse keine Männer, ganz im Gegenteil:D:knutsch:
 
Und das ist für mich genau das falsche Denken, nur weil man selbst so tolerant ist und es einem scheißegal ist wen wer liebt oder eben nicht, heisst das noch lange nicht das es Normalität ist. Und deswegen bin ich nicht bereit zu akzeptieren das man darüber nicht reden sollte. Denn es wird noch viel zu wenig über solche Dinge gesprochen und so gedeiht die Homophobie immer weiter, weil die wenigsten ihrem Mund aufbekommen und was dagegen sagen. Wie soll man denn so daran etwas ändern?

Du kannst darüber reden soviel du willst, tust du ja auch. Und wie du oder Tinchen in der Diskussion hier mal sagten, habe ich der mit seiner Sexualität im reinen ist, auch nicht die Muße über meine und die der anderen zu reden. Wer hat, der hat.
Ich halte die Diskussion in den Medien für fragwürdig und scheinheilig geführt, weil diese die ersten sind, die sich aufgeilen, wenn sich mal wieder, wer auch immer, outet. Und deswegen habe ich die Worte von Friedrich dem Großen hier zitiert.
 
Darf ich mal was sagen: Die ganze Diskussion ist so etwas von überflüssig. Sorry. Aber was zwei Erwachsene Menschen im gegenseitigen Einvernehmen sexuell treiben, geht keine Sau etwas an.
Von daher sollen doch alle das machen, was sie für richtig halten. Das muss auch keinem mitgeteilt werden. Wowi hat da was angerichtet, ist ja grausam.
 
Darf ich mal was sagen: Die ganze Diskussion ist so etwas von überflüssig. Sorry. Aber was zwei Erwachsene Menschen im gegenseitigen Einvernehmen sexuell treiben, geht keine Sau etwas an.
Von daher sollen doch alle das machen, was sie für richtig halten. Das muss auch keinem mitgeteilt werden. Wowi hat da was angerichtet, ist ja grausam.

:rolleyes:
irgendwie hast du den Sinn hinter der Diskussion, die wir die ganze Zeit geführt haben, nicht verstanden, oder?
Natürlich sollte das private privat bleiben dürfen. Im Idealfall, den es aber so nicht gibt.
Wenn aber Menschen deswegen diskriminiert werden und nicht offen alle Facetten ihrer Persönlichkeit ausleben dürfen, muss man auch in aller Offenheit und Öffentlichkeit darüber reden.

Und der Kommentar zu Wowereit: WTF?! :wall:
Der musste sich ja quasi outen, nach Gerüchten, die ihm hinterrücks vermutlich in seiner politischen Karriere geschadet hätten. Ich mein, ich würd mich auch über einen anderen Regierenden Bürgermeister in Berlin freuen, aber das gehört ja nicht hier hin...
 
Also bei allem Respekt. Aber wie du vielleicht weisst oder auch nicht weiss, je nachdem wie sehr du das Forum hier verfolgst, bin ich Mitglied in der FDP. Naturgemäß haben wir relativ viele homosexuelle Mitglieder. Von den meisten weiss/wusste ich das gar nicht, bis sie zu ner geselligen Veranstaltungen ihren Lebensgefährten/in mitgebracht haben. Intessiert auch keinen in der Partei. Das ist dann eben so. Da brauch keiner rumrennen und jedem erzählen, dass er schwul ist, um irgendwelche "Gerüchte" aus der Welt zu schaffen. Das ist doch genau der Unsinn, warum das als was "besonderes"/"anderes" zu sein scheint. Kein Hetero käme auf die Idee irgendwem zu erzählen, dass er hetero ist.
Genauso braucht das auch kein Fussballer. Selbst wenns Gerüchte gibt. Noch abstruser wird es wenn sich die Freundin eines Fussballers in den Medien zu Wort meldet, um zu verkünden, dass ich Freund nicht schwul ist.
In meinen Augen sorgen diese ganzen gutgemeinten Aktionen, die dem Abbau von Vorurteilen oder Diskriminierungen dienen sollen, eher genau für selbiges.
Und das war auch der Bezug zu Wowi. Wie kommt man auf einer politischen Veranstaltung auf die Idee ins Mikro zu Quarken, dass man schwul sei. Macht doch auch kein Hetero. Stell mir das so vor, dass ich irgendwann mal auf nem Parteitag stehe und vor versammelten Delegierten, Gästen und Medien ins Mikro Brülle, dass ich hetero sei und das auch gut so ist.
 
Also bei allem Respekt. Aber wie du vielleicht weisst oder auch nicht weiss, je nachdem wie sehr du das Forum hier verfolgst, bin ich Mitglied in der FDP. Naturgemäß haben wir relativ viele homosexuelle Mitglieder. Von den meisten weiss/wusste ich das gar nicht, bis sie zu ner geselligen Veranstaltungen ihren Lebensgefährten/in mitgebracht haben. Intessiert auch keinen in der Partei. Das ist dann eben so. Da brauch keiner rumrennen und jedem erzählen, dass er schwul ist, um irgendwelche "Gerüchte" aus der Welt zu schaffen. Das ist doch genau der Unsinn, warum das als was "besonderes"/"anderes" zu sein scheint. Kein Hetero käme auf die Idee irgendwem zu erzählen, dass er hetero ist.
Genauso braucht das auch kein Fussballer. Selbst wenns Gerüchte gibt. Noch abstruser wird es wenn sich die Freundin eines Fussballers in den Medien zu Wort meldet, um zu verkünden, dass ich Freund nicht schwul ist.
In meinen Augen sorgen diese ganzen gutgemeinten Aktionen, die dem Abbau von Vorurteilen oder Diskriminierungen dienen sollen, eher genau für selbiges.
Und das war auch der Bezug zu Wowi. Wie kommt man auf einer politischen Veranstaltung auf die Idee ins Mikro zu Quarken, dass man schwul sei. Macht doch auch kein Hetero. Stell mir das so vor, dass ich irgendwann mal auf nem Parteitag stehe und vor versammelten Delegierten, Gästen und Medien ins Mikro Brülle, dass ich hetero sei und das auch gut so ist.

:tnx::tnx::tnx:
 
Kleiner Nachtrag zu Gerüchten. Meiner besten Freundin, die auch meine spätere Trauzeugin war, wurde zu Schulzeiten auch immer ein Verhältnis angedichtet. Getuschel und so weiter. Wir haben uns dann irgendwann sogar nen Spaß draus gemachte selbige noch zu befeuern, aber im Grunde hat das uns nie wirklich interessiert.
Und ja sowas geht zwischen heterosexullen Männlein und Weiblein.
 
Und das war auch der Bezug zu Wowi. Wie kommt man auf einer politischen Veranstaltung auf die Idee ins Mikro zu Quarken, dass man schwul sei. Macht doch auch kein Hetero. Stell mir das so vor, dass ich irgendwann mal auf nem Parteitag stehe und vor versammelten Delegierten, Gästen und Medien ins Mikro Brülle, dass ich hetero sei und das auch gut so ist.

Genau deswegen, weil Homosexuelle in vielen Bereichen der Gesellschaft, in manchen mehr (z.B. Fußball), in manchen weniger (z.B. Medienbranche) diskriminiert werden, ist dieser Vergleich absurd. Dass Du in der fdp bist, passt dazu. Der Liberale geht immer von einer Idee aus und erklärt diese dann zur Realität. Deine Aussage wäre wahr in einer Gesellschaft, in der alle liberal wären und keiner etwas gegen Homosexuelle hätte. In unserer Gesellschaft und erst Recht in unserer Welt, man denke an den Nahen und mittleren Osten oder Afrika, ist sie einfach nur falsch. Weil die Prämisse, von der sie ausgeht, nicht stimmt.
 
Genau deswegen, weil Homosexuelle in vielen Bereichen der Gesellschaft, in manchen mehr (z.B. Fußball), in manchen weniger (z.B. Medienbranche) diskriminiert werden, ist dieser Vergleich absurd. Dass Du in der fdp bist, passt dazu. Der Liberale geht immer von einer Idee aus und erklärt diese dann zur Realität. Deine Aussage wäre wahr in einer Gesellschaft, in der alle liberal wären und keiner etwas gegen Homosexuelle hätte. In unserer Gesellschaft und erst Recht in unserer Welt, man denke an den Nahen und mittleren Osten oder Afrika, ist sie einfach nur falsch. Weil die Prämisse, von der sie ausgeht, nicht stimmt.


Aber machst du es durch so etwas besser. Das ist doch die Frage. Im Grunde sind solche Aktionen gut gemeint, sondern aber die Betroffenen von allen anderen ab. Das ist eben auch diskriminierend. Wir Menschen sind unterschiedlich. Und wenn man sich zu irgendeiner Gruppe zählt, die man an diversen Unterscheidungsmerkmalen festmachen kann, kann man immer über alle anderen die Nase rümpfen.
In meinen Augen wird man die Gesellschaft nicht verbessern, in dem man immernoch ein in einer Person liegendes Merkmal, was zu Diskriminierungen führt, was ich ja nicht bestreitet, noch immer hervorhebt. Man kann einfach normal miteinander Leben. Normalität zeigen ist das Stichwort, daher verwies auf den Umgang in der Partei. Das wir Gesellschaflich nicht so weit sind weiss ich auch. Und ich habe auch Merkmale, die dazu führen, dass ich gewisse Diskriminierungen erfahre.

Übrigens durchaus auch ganz positive Beispiele. Wahlkampf: Vereine, Gewerkschaften und Medien laden da ja mal gerne zu Podiumsdiskussionen. Wen laden die natürlich als erstes ein, wenn es um Integration geht? Besser noch ne Fernsehsendung im OK zu dem Thema. Da haben se Abgeordnete aller damals in der Bürgerschaft vertretenen Parteien mit Migrationshintergrund eingeladen. Weil bei uns kein Abgeordneter nach Außen so schien, als hätte er einen Migrationshintergrund, haben sie mich als Beiratsmitglied eingeladen. Sehe halt eher so klassische migrantisch aus. Nur wir hatten einen Bürgerschaftsabgeordneten, der deutsch-englischer Herkunft und Schweden geboren war.
Du wirst den Leuten ihre Vorurteile nie abgewöhnen, wenn sie diese haben. Du machst es durch solch eine herangehensweise nur viel Schlimmer.
 
Es ist grotesk und ehrlich gesagt eine Unverschämtheit, dass jemand wie Du, die nur betuliches Blabla, Stereotype und überkommende Geschlechterrollen anzubieten hast, die Beiträge anderer Diskutanten als "Unsinn" oder nicht konstruktiv abqualifizieren willst. Da solltest Du vielleicht mal in den Spiegel schauen.

sorry aber wenn du dich hier hinstellst und mir erzählen willst das die Akzeptanz von Homosexualität mit der Branche zu tun hat, wo man arbeitet dann ist das für mich ziemlicher Unsinn. Das kann man doch so überhaupt gar nicht sagen. Und du redest von blabla und Stereotypen. Ja nee ist klar! Sorry das kann ich in keinster Weise ernst nehmen. Im Endeffekt geht es nicht um eine bestimmt Gruppe von Menschen, sondern darum wie die Menschen untereinander miteinander umgehen und da kann man sich nunmal nicht hinstellen und sagen wenn einer in der Modebranche arbeitet ist er aufgeschlossener dem Thema gegenüber als jemand er aufm Bau arbeitet. Das das vielleicht in der Gesamtheit so den Eindruck macht, mag richtig sein, lässt aber keinen Rückschluss darauf zu wie der einzelne Mensch dazu steht.
 
sorry aber wenn du dich hier hinstellst und mir erzählen willst das die Akzeptanz von Homosexualität mit der Branche zu tun hat, wo man arbeitet dann ist das für mich ziemlicher Unsinn. Das kann man doch so überhaupt gar nicht sagen. Und du redest von blabla und Stereotypen. Ja nee ist klar! Sorry das kann ich in keinster Weise ernst nehmen.

Ich bin empirischer Sozialwissenschaftler und neige dazu, erstens die Realität, so wie sie sich empirisch darstellt, zur Kenntnis zu nehmen und zweitens dazu, vom Durchschnitt zu sprechen. Und da ist es eben so, dass im Durchschnitt in bestimmten Branchen weniger Vorurteile und Diskriminierungen gegen Homosexuelle stattfinden. Nimm doch allein den Vergleich Damenfußball-Herrenfußball. Hinzu kommt noch, dass die Rede von der Verfolgung Homosexueller auch an der empirischen Realität vorbeigeht. Es sind fast immer Schwule, die verfolgt und diskriminiert werden, weil diese als "weich" und "unmännlich" gelten, weswegen wie, ähnlich wie Frauen übrigens, in "klassischen Männerdomänen" mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen haben.
 
Du wirst den Leuten ihre Vorurteile nie abgewöhnen, wenn sie diese haben. Du machst es durch solch eine herangehensweise nur viel Schlimmer.

Ich habe auch nicht gesagt, dass so ein Outing gegen Vorurteile hilft. Es ist aber ohne Zweifel hilfreich für die Schwulen und ihr Selbstbewusstsein. Diese werden heute immer noch regelmäßig mit Vorbehalten ihrer eigenen Eltern konfrontiert, bis hin zur Verleugnung. Da ist ein regierender Bürgermeister wie Wowi gold wert für sie. Es kann meiner Ansicht nach auch in einer Gesellschaft wie unserer gar nicht das Ziel sein, die Vorbehalte alle abzubauen, denn Ziele muss man realistisch setzen.
 
Also wenn ich mal mit Schwulen über dieses Thema geredet haben, dann wollen sie genau das gleiche wie andere, einfach "normal" behandelt werden. Und genau das endet doch schon da, wo sich ein Schwuler öffentlich zu seiner Sexualität bekennen soll. Darum gehts doch. Nochmal: Kein Hetero rennt durch die Landschaft und redet über seine sexuellen Vorlieben. Warum soll das jemand machen der Homosexuell ist?
 
Also wenn ich mal mit Schwulen über dieses Thema geredet haben, dann wollen sie genau das gleiche wie andere, einfach "normal" behandelt werden. Und genau das endet doch schon da, wo sich ein Schwuler öffentlich zu seiner Sexualität bekennen soll. Darum gehts doch. Nochmal: Kein Hetero rennt durch die Landschaft und redet über seine sexuellen Vorlieben. Warum soll das jemand machen der Homosexuell ist?

Es wäre ja wünschenswert wenn das alles so einfach wäre.
 
Ich bin empirischer Sozialwissenschaftler und neige dazu, erstens die Realität, so wie sie sich empirisch darstellt, zur Kenntnis zu nehmen und zweitens dazu, vom Durchschnitt zu sprechen. Und da ist es eben so, dass im Durchschnitt in bestimmten Branchen weniger Vorurteile und Diskriminierungen gegen Homosexuelle stattfinden. Nimm doch allein den Vergleich Damenfußball-Herrenfußball. Hinzu kommt noch, dass die Rede von der Verfolgung Homosexueller auch an der empirischen Realität vorbeigeht. Es sind fast immer Schwule, die verfolgt und diskriminiert werden, weil diese als "weich" und "unmännlich" gelten, weswegen wie, ähnlich wie Frauen übrigens, in "klassischen Männerdomänen" mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen haben.

das mag alles bei irgendwelchen Erhebungen wohl so stimmen, aber macht es den normalen Umgang leichter wenn ich davon ausgehe alle in der Modebranche sind offener, bei denen erwarte ich dann ne Akzeptanz aber mit denen vom Bau brauch ich damit nicht zu kommen?
 
Es wäre ja wünschenswert wenn das alles so einfach wäre.

Wenn man immer alles kompliziert macht, auch wenn man es im Grunde gut meint und eigentlich helfen will, dann wirds eben nie einfacher.

Hab mal zu ner guten Frau gesagt, die mich schon fast wegen meiner Herkunft bedauert hat, dass ich nicht gehandicapt sei. Es gibt nichts schlimmeres als dieses "Aber, das muss ja so schwer sein"-Geblubber. Gar nichts ist schwer. Übrigens muss ich auch nichts auf Leute geben, die meinen, die meine ich würde nen Bombengürtel tragen oder Kamele treiben.
 
Wenn man immer alles kompliziert macht, auch wenn man es im Grunde gut meint und eigentlich helfen will, dann wirds eben nie einfacher.

Hab mal zu ner guten Frau gesagt, die mich schon fast wegen meiner Herkunft bedauert hat, dass ich nicht gehandicapt sei. Es gibt nichts schlimmeres als dieses "Aber, das muss ja so schwer sein"-Geblubber. Gar nichts ist schwer. Übrigens muss ich auch nichts auf Leute geben, die meinen, die meine ich würde nen Bombengürtel tragen oder Kamele treiben.

puh also meine schwulen Freunde hab ich bisher noch nicht bedauert, ich glaub da würde ich ihnen ganz schön aufn Keks gehen wenn ich das tun würde.:p Ich sehe aber eben auch das es manchmal nicht so einfach ist!
 
puh also meine schwulen Freunde hab ich bisher noch nicht bedauert, ich glaub da würde ich ihnen ganz schön aufn Keks gehen wenn ich das tun würde.:p Ich sehe aber eben auch das es manchmal nicht so einfach ist!

Wer sagt, dass das Leben einfach ist? Wir haben alle unsere Päckchen, manchmal Pakete zu tragen.

Und mal ganz ehrlich. Jeder von uns weiss, dass es homosexuelle Fussballer gibt. Warum wollen wir denn unbedingt wissen, wer das ist? Das ist doch bloß purer gesellschaftlicher Voyeurismus. Das ist der gleiche Grund warum Leute die "Bunte", die "Gala" oder sonst so nen Blättchen lesen. Und nur weil es Menschen gibt, die sich meinen mit ihrer neuen Gespielin ablichten lassen zu müssen oder in Welt rumposaunen, was sie so im Bett treiben, müssen das andere Leute noch lange nicht tun. In meinen Augen sollte man das auch nicht, weils mit das privateste ist, was es gibt. Wir machen uns ohnehin viel zu gläsern.
 
Ich habe auch nicht gesagt, dass so ein Outing gegen Vorurteile hilft. Es ist aber ohne Zweifel hilfreich für die Schwulen und ihr Selbstbewusstsein. Diese werden heute immer noch regelmäßig mit Vorbehalten ihrer eigenen Eltern konfrontiert, bis hin zur Verleugnung. Da ist ein regierender Bürgermeister wie Wowi gold wert für sie. Es kann meiner Ansicht nach auch in einer Gesellschaft wie unserer gar nicht das Ziel sein, die Vorbehalte alle abzubauen, denn Ziele muss man realistisch setzen.

:tnx:

Was mich bei dieser Sache auch interessiert, ist der Vergleich zwischen der Diskriminierung von Menschen nach ihrem Äußeren (bzw Namen, was weiß ich) und Diskrimierung von Schwulen. Schwule werden diskriminiert, wenn sie sich outen. Bei Menschen, die auf Grund ihres Äußeren diskriminiert werden, muss nicht der Akt des Outings stattfinden. Was kann man hier für Schlüsse ziehen. Schwule outen sich, um ihre Situation zu verbessern oder wenn sie sich nicht outen, sind sie dadurch opportunistischer?
 
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