Diese Frage zeigt einfach nur, sowohl bei Cyril als auch bei dir, dass ihr entweder nicht lesen wollt oder nicht lesen könnt was geschrieben wird. Man kann euch noch so oft sagen, dass eine rassistische Aussage den Sender nicht automatisch zum Rassisten macht. Es ist müßig, ihr versteht es nicht, könnt es vermutlich nicht. Daher kommen dann diese fürchterlichen whataboutisms und diese Verteidigungshaltung und DIE ist das eigentliche Problem, nicht eine Aussage von Jens Lehmann. Aussagen, der Empfänger soll sich quasi nicht so anstellen und sich doch erst mal mit dem Sender auseinandersetzen sind das Problem. Diese Aussagen kommen aber nicht von Lehmann. Lehmann deckt nur den verbreiteten Alltagsrassismus auf. Ihr bedient ihn.
Eigentlich dachte ich, dass ich klar zum Ausdruck gebracht habe, dass ich mich mit derartigen sozialem Verhalten (Rassismus, Verurteilung von Gleichgeschlechtichkeit, Rassentrennung, etc.) nicht identifiziere, das ablehne.
Hat wohl nicht funktioniert.
Meine Intuition auf das Verhalten sollte sich weniger darauf beziehen, Lehmanns, aber auch m.M.n. die viel schlimmer zu bewertende Aussage Aogos, richtig zu bewerten.
Im Prinzip geht sowas nicht, aber für mich macht es schon einen Unterschied, ob es z.B. bewusst in eine Rede oder Referat eines Politikers eingearbeitet wird oder Hohlbirnen, wie in diesem Fall Lehmann und Aogo, sowas in dieser dümmlichen Art kommunizieren.
Ich unterstelle beiden dieses Gedankengut nämlich nicht, sondern Doofheit, was die Sache natürlich nicht besser macht oder entschuldigt.
Deine Aussage, dass ich den Sendern automatisch Rassismus unterstelle, kann ich nicht nachvollziehen.
Vielleicht hast Du da auch etwas missverstanden.
Was ich meinte ist, dass Sky gut beraten wäre, Aogo ebenso als Berater zu entfernen, wie es Hertha bei Lehmann getan hat.
Obwohl der Sender null Schuld hat, was Aogo so von sich gibt, würde Sky m.M.n. mit einem solchen Handeln etwaige Vorwürfe, Aogos Aussagen zu tolerieren, klar und deutlich entgegentreten.
Verstehst Du jetzt, was und wie ich es meine?
Abschließend nochmals klar und deutlich.
Ich habe absolut kein Verständnis dafür, wenn man andere Menschen Gewalt androht, sie rassistisch beleidigt oder ihnen anderweitig soziale Gerechtigkeit vorenthalten wird.
Allerdings mit einer, FÜR MICH wesentlichen Voraussetzung.
Nämlich, dass sie sich den gesellschaftlichen Normen des Landes anpassen, in dem sie Leben.
Das heißt, dass ausländische Mitbürger zunächst die Landessprache erlernen und die Kultur des Landes anpassen, in dem sie leben.
Natürlich bedeutet das, dass ihnen auch die Basis, sprich Sprachkurse, angeboten werden
Das soll auch nicht heißen, dass sie ihre eigene Kultur abschwören sollen!!!
Die Einhaltung gesellschaftlicher Normative obliegt natürlich auch den im jeweiligen Land geborenen Menschen.
Für mich bedeutet das in Summe, gegenseitiger Respekt, ein allseits guter Umgang und kein Schmarotzertum einzelner Menschen.
Mehr an Erklärung, dass ich gegen keinen Menschen etwas habe, keinen vorverurteile, nicht rassistisch denke und handle, kann ich an dieser Stelle nicht anbieten.
Das war mir wichtig klarzustellen!