Kein Kader kann so stark sein, dass sie bei einer nicht funktionierenden Mannschaft ein Abstieg gänzlich auszuschließen wäre. Siehe die Radkappen vor wenigen Jahren, die trotz nominell starker Kader gleich 2x in Folge in die Relegation mussten.
Wie soll dieses Durchleuten seitens der DFL denn funktionieren? Wenn im Innenverhältnis eine rechtlich dazu nicht befugte Person / nicht befugtes Gremium eines Unternehmensentscheidung fällt, dürfte es für jedes Gericht Sportverband es schwer werden, hier einen Verstoß gegen geltende Gesetze bzw. Verbandsregularien zweifelsfrei nachzuweisen. Entscheidend ist, dass im Außenverhältnis eine vertretungsbefugte Person diese Entscheidung vertritt. D.h. wenn ein Investor Lars Windhorst gegenüber GF Carsten Schmidt oder ein AR-Chef Marco Bode gegenüber GF Frank Baumann die Anweisung verkündet, "Schmeiß den Trainer raus" oder "Vertragsverlängerung mit dem Trainer" und GF Schmidt bzw. GF Baumann brav ihre Unterschrift unter Kündigung bzw. neuen Vertrag setzen, obwohl dies nicht ihre persönliche Entscheidung war, lässt sich dahingehend nichts anfechten. Mal ganz abgesehen davon, dass der DFL gerade beim beim Thema Investor nur eine Angelegenheit wichtig ist: nämlich die, die mit "G" anfängt und mit "eld" aufhört.