Hertha BSC Berlin

Ich kann deine Abneigung gegen Hertha verstehen und teile sie auch, allerdings betrachte ich diese Vorkomnnisse etwas differenzierter. Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einen Platzsturm gesehen, aber nach Spielende - die Tore wurden geöffnet und es wurde auf dem Rasen gefeiert. Hier verhält es sich doch ganz anders: Ab der 85. Minute sind massenweise Düsseldorfer-Fans über die Banden an den Spielfeldrand herangetreten und haben sich von dort die letzten Minuten angeschaut. Die Bullen standen teilweise auf dem Spielfeld vor dem Hertha-Block und dann wird ca. zwei Minuten vor Ende das Spielfeld gestürmt. So etwas ist absolut irregulär. Ich würde mal gern deine Meinung haben, wenn so etwas bei einem Werder-Spiel passiert und wir die benachteiligte Mannschaft sind... ob du dann auch noch diese Meinung vertrittst, stelle ich hiermit absolut in Frage....

:tnx: Genau das habe ich mir auch vorgestellt!
 
Bezweifle ich. Hertha hätte einen Nachteil nachweisen müssen. Und wenn man die Verhandlungen so verfolgt hat, dann ist das wohl nur dann der Fall, wenn ein Herthaner durch den Vorfall verletzt worden wäre.

Nein, das stimmt nicht. Hertha konnte nicht nachweisen, daß bei ihren Spielern die Belastung höher war als bei den Düsseldorfern. Das Gericht hat nun zum 2. Mal festgestellt, daß die Beinträchtigungen für beide Mannschaften gleich hoch bzw. niedrig waren.

Nun bin ich sehr sehr gespannt auf die Strafen von allen Spielern beider Vereine.

Das ist ein anderes Verfahren und das haben hier immer ganz viele vermischt.

Wer trägt hier eigentlich die kosten für den Fortuna Anwalt? Hertha hat beide Prozesse verloren. Also kann man davon ausgehen das Hertha alles zahlen muss? Wieviel kostet so eine Verhandlung?

Grüße

Die Kosten des Verfahrens trägt in beiden Fällen die Hertha. Wie hoch die Kosten sind, kann ich Dir nicht sagen, dürfte aber nicht ganz billig sein.

Ich hoffe ja nun, daß die Hertha Ruhe gibt und für D´dorf und die restlichen BL-Vereine nun die Planung für die neue Saison beginnen kann.
 
Nein, das stimmt nicht. Hertha konnte nicht nachweisen, daß bei ihren Spielern die Belastung höher war als bei den Düsseldorfern. Das Gericht hat nun zum 2. Mal festgestellt, daß die Beinträchtigungen für beide Mannschaften gleich hoch bzw. niedrig waren.

Defniere Beeinträchtigung bzw. Benachteiligung! ;) Darum geht es ja eben. Hertha konnte eine größere Benachteiligung nicht nachweisen, da dass Argument der psychischen Beeinträchtigung ("Angst") vom Gericht nicht anerkannt wird. Ergo hätte es einer physischen Beeinträchtigung bedurft. Genau so hat ja auch der Anwalt der Fortuna plädiert. Kein Herthaspieler verletzt von daher keine stärkere Benachteiligung.

Das ist ein anderes Verfahren und das haben hier immer ganz viele vermischt.
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Was nicht verwundert, denn in der ersten Instanz ging es ja um fast nichts anderes. Der Lorenz hat ja die meiste Zeit genau auf diesem Punkt rumgeritten.


Ganz grundsätzlich bleiben Urteile der DFB-Gerichte für mich fragwürdig. Sie müssen ihr eigenes Verhalten auf Richtigkeit überprüfen. Das ganz unabhängig von dem Fall Hertha./.Düsseldorf. Noch fragwürdiger wird die Geschichte dadurch, dass es die DFL ja sogar quasi verbietet. Im Amateurbereich hingegen ist es möglich auch vor ordentliche Gerichte zu gehen, genauso bei Grenzüberschreitenden Sachverhalten und es ist ja nun schon häufiger vorgekommen, dass diese Gerichte den Sportgerichten massiv auf die Füße getreten haben.
 
Defniere Beeinträchtigung bzw. Benachteiligung! ;) Darum geht es ja eben. Hertha konnte eine größere Benachteiligung nicht nachweisen, da dass Argument der psychischen Beeinträchtigung ("Angst") vom Gericht nicht anerkannt wird. Ergo hätte es einer physischen Beeinträchtigung bedurft. Genau so hat ja auch der Anwalt der Fortuna plädiert. Kein Herthaspieler verletzt von daher keine stärkere Benachteiligung.



Was nicht verwundert, denn in der ersten Instanz ging es ja um fast nichts anderes. Der Lorenz hat ja die meiste Zeit genau auf diesem Punkt rumgeritten.


Ganz grundsätzlich bleiben Urteile der DFB-Gerichte für mich fragwürdig. Sie müssen ihr eigenes Verhalten auf Richtigkeit überprüfen. Das ganz unabhängig von dem Fall Hertha./.Düsseldorf. Noch fragwürdiger wird die Geschichte dadurch, dass es die DFL ja sogar quasi verbietet. Im Amateurbereich hingegen ist es möglich auch vor ordentliche Gerichte zu gehen, genauso bei Grenzüberschreitenden Sachverhalten und es ist ja nun schon häufiger vorgekommen, dass diese Gerichte den Sportgerichten massiv auf die Füße getreten haben.

Absolut zutreffend.:tnx: Es steht nun zu befürchten, dass bei jetzt vermehrt zu erwartenden bzw. drohenden Platzstürmen jeder Heimklub sich auf die "Lex Düsseldorf" berufen wird. Schlimm ist allein der Gedanke, dass sich Spieler des Gästeklubs künftig eine physische Beeinträchtigung (in Form einer Beule oder sonstwas) einfangen werden, um vor den sog. DFB-Gerichten bestehen zu können. Ich hoffe, dass die Jubiläumssaison 2012/2013 jetzt nicht zum Dilettantenstadl verkommt.Nur weil so ein paar 1c-Juristen nicht in der Lage sind, klare Vorgaben für die Zukunft zu machen. Nach ihnen die Sintflut, oder?
 
Ich verwette mein linkes Ei, dass NICHTS passieren wird. Ganz einfach, weil selbst die dümmsten Fans intelligent genug sind, um sowas nicht zu machen. Und selbst wenns einer macht, der Rest machts nicht. Platzsstürme gibt es sowieso nur bei sehr großen Spielen.
 
Otto Rehhagel, hat mit seiner provokanten Art während seiner Aussage vor dem DFB-Bundesgericht der Hertha einen Bärendienst erwiesen :lol:

Aber den absoluten Vogel hat natürlich Michael Preetz abgeschossen mit der Entlassung von Markus Babbel.

Mit Babbel wäre die Hertha nie dort unten gelandet und so wäre auch die Relegation niemals ein Thema geworden.

Das die Hertha-Verantwortlichen an so einen Mann festhalten ist mir unverständlich.

Auch das ein Preetz von sich aus nicht seinen Amt zur Verfügung stellt, kann ich nicht nachvollziehen.

Es ist doch ein Desaster sondergleichen was über der Hertha gekommen ist.
 
Auch das ein Preetz von sich aus nicht seinen Amt zur Verfügung stellt, kann ich nicht nachvollziehen.

Gerade das kann ich nachvollziehen: Der Mann findet doch momentan nie und nimmer irgendwann einen Job bei einem anderen Verein. Insofern bleibt ihm nur die Möglichkeit, sein Image durch einen Wiederaufstieg zu verbessern.
Ob er gut genug ist, dass ihm das gelingt, ist ein anderes Thema.
 
Gerade das kann ich nachvollziehen: Der Mann findet doch momentan nie und nimmer irgendwann einen Job bei einem anderen Verein. Insofern bleibt ihm nur die Möglichkeit, sein Image durch einen Wiederaufstieg zu verbessern.
Ob er gut genug ist, dass ihm das gelingt, ist ein anderes Thema.

:tnx:

Preetz hat sich durch sein ganzes Verhalten selbst verbrannt. Er wirkt in der Öffentlichkeit äußerst unseriös. Wobei man auch bei der Entlassung von Babbel schlicht nicht wissen kann, was da intern wirklich vorgefallen ist. Aber die Aktion mit Skibbe war dann eben doch mehr als peinlich.
 
Ja Preetz, die Pfeife in Person. Natürlich ist er unten durch, und zwar überall. Allein deswegen kann / will er nicht gehen.



Aber bei Hertha sind noch viel mehr Leute unten durch. Dieses Gewusel jetzt ist schon mehr als nervig, und verdient hat von denen keiner, dass die diese Gurken in Liga 1 bleiben.


@ Laurel & Hardy

Du hast Recht. Mit Babbel wär das nicht passiert!
 
Ich verwette mein linkes Ei, dass NICHTS passieren wird. Ganz einfach, weil selbst die dümmsten Fans intelligent genug sind, um sowas nicht zu machen. Und selbst wenns einer macht, der Rest machts nicht. Platzsstürme gibt es sowieso nur bei sehr großen Spielen.

Wow, welch ein Einsatz! :D

Wie oft wagst Du diese Wette?

Naja, Lebensplanungen sind manchmal halt auch sehr unterschiedlich! :lol:
 
Otto Rehhagel, hat mit seiner provokanten Art während seiner Aussage vor dem DFB-Bundesgericht der Hertha einen Bärendienst erwiesen :lol:

Aber den absoluten Vogel hat natürlich Michael Preetz abgeschossen mit der Entlassung von Markus Babbel.

Mit Babbel wäre die Hertha nie dort unten gelandet und so wäre auch die Relegation niemals ein Thema geworden.


Das die Hertha-Verantwortlichen an so einen Mann festhalten ist mir unverständlich.

Auch das ein Preetz von sich aus nicht seinen Amt zur Verfügung stellt, kann ich nicht nachvollziehen.

Es ist doch ein Desaster sondergleichen was über der Hertha gekommen ist.

Zum wiederholten, jetzt aber letzten, Mal:

Babbel hat sich in Berlin "selbst abgeschossen"! Ein weiteres Engagement Babbels war defninitiv nicht mehr denkbar
 
Es ist eben kein bullshit!

Es kann nicht im Sinne des Fußballs sein, solche Dinge zu dulden.

Unabhängig von der Beliebtheit der beteiligten Vereine!

Es ging dabei aber nicht um die Frage, ob Platzstürme künftig geduldet werden sollen, sondern ob zu erwarten ist, dass künftig bei jedem x-beliebigen Ligaspiel der Platz gestürmt wird; das Letztere wird eben von vielen - zu Recht, wie ich finde - in Zweifel gezogen.
 
Es ging dabei aber nicht um die Frage, ob Platzstürme künftig geduldet werden sollen, sondern ob zu erwarten ist, dass künftig bei jedem x-beliebigen Ligaspiel der Platz gestürmt wird; das Letztere wird eben von vielen - zu Recht, wie ich finde - in Zweifel gezogen.

:tnx:
und ob das Platzstürmen wirklich dran schuld ist, dass Hertha abgestiegen ist... auch das wird zurecht bezweifelt
 
:tnx:
und ob das Platzstürmen wirklich dran schuld ist, dass Hertha abgestiegen ist... auch das wird zurecht bezweifelt

Darum ging es nun nicht wirklich. Aber polemisch argumentiert es sich ja besser.

EDIT:

Schön finde ich auch, wie Preetz immer wieder die Babbelgeschichte reingeschoben wird, ohne das man es beurteilen kann. Mich würde es nicht wundern, wenn da auch viel von Babbel falsch lief.
 
Es ging dabei aber nicht um die Frage, ob Platzstürme künftig geduldet werden sollen, sondern ob zu erwarten ist, dass künftig bei jedem x-beliebigen Ligaspiel der Platz gestürmt wird; das Letztere wird eben von vielen - zu Recht, wie ich finde - in Zweifel gezogen.

Da hast Du natürlich recht.

Aber: Nach dem Urteil gestern, wird in Zweifesfällen (rein theoretisch) immer die Möglichkeit für einen "Platzsturm" bestehen.

Und Zweifelsfälle kann es immer wieder und aus vielfachen Gründen geben!
 
:tnx:
und ob das Platzstürmen wirklich dran schuld ist, dass Hertha abgestiegen ist... auch das wird zurecht bezweifelt

Aber eben darum ging es ja nicht.
Hertha hatte sich das Recht erspielt, sich in zwei Relegationsspielen mit Düsseldorf messen zu können. Es geht nur darum, ob diese regulär durchgeführt worden sind oder nicht. Sollte das nicht der Fall gewesen sein - und meiner Meinung nach spricht einiges dafür - hätte das letzte Spiel wiederholt werden müssen. Und dann vor mir aus auch gerne mit einer deutlichen Niederlage für die Hertha, diese aber eben regelkonform.

Wenn es tatsächlich darauf hinauslaufen sollte, dass am Dienstag die Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen beschließt, dürfte das Urteil vom Freitag wohl nicht das letzte Wort gewesen sein.
 
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