Hertha BSC Berlin

Außerdem war es ja auch ein Taschenspielertrick mit der Bewertung des Vereins. Indem bei der zweiten Tranche wesentlich mehr Geld für wesentlich weniger Anteile gezahlt wurde (keine Lust, die Zahlen gerade zu googlen, meine aber, Verhältnis wäre 2:1 gewesen), wurde eine deutlich steigende Bewertung des Vereins simuliert, die dann auch die alten Anteile wertvoller erscheinen ließ, was die kreditwürdigkeit des Investors erhöhen sollte.

Kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sich ein Kreditgeber von so etwas blenden lässt. (wobei: wer sich mit Windhorst einlässt, hat noch ganz andere Defizite.)
Habe mal nachgelesen:
1. Tranche: 224 Millionen Euro für 49,9 Prozent der Anteile
2. Tranche: 150 Millionen Euro für 16,7 Prozent der Anteile
Das entspricht nahezu einer Verdoppelung der Anteils-Bewertung, so wie Du auch geschrieben hast.
 
Natürlich geht es darum Gewinne zu erwirtschaften.
Durch eine Stiftung kann anschließend immer noch ein Stück Moral zurück gekauft werden. Schwieriger ist der umgekehrte Weg: Aus Moral Geld zu machen.
 
Wenn ich schon Windhorst hieße, dann würde ich mir keinen Sprecher namens Fritzenkötter zulegen. Der müsste schon mindestens Tyler Durden, John McClane oder Dr. Blofeld heißen.
 
Also Shirts mussten sie ausziehen, nicht würdig.
Als Spieler würde ich jetzt erstmal mein Kind in die Kita bringen und bei jeder Gruppen Umarmung mitmachen.
Absteigen, und dank günstiger Ablöse ordentlich Handgeld kassieren...
 
Ich bin mal gespannt, ob die Hertha sich gegen den HSV durchsetzt? Ich habe da so meine Zweifel. Zudem würde mich interessieren, ob die Spieler Verträge für die 2.Liga innehaben? Dann wird es dort lustig werden. 374 Mio€ in den Sand gesetzt und zwar vom Verein mit 50+1. Der Investor gab sein Geld, der Verein hat die Personalpolitik gemacht. Spannend.
 
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