Harry Potter

Voldemort ist einfach der dümmste Bösewicht aller Zeiten. Der schlägt ale Bond-Bösewichte auf einmal.

In fast jedem Buch hat er MINDESTENS einmal die Chance, aus total überlegender Situation Harry Potter zu töten oder töten zu lassen... jedes Mal verbockt er es!
 
Der HP-Hype nervt mich genauso wie der HDR-Hype damals. Daher boykottiere ich nicht nur die Bücher, sondern auch die Filme, um ja nicht Gefahr zu laufen, dass sie mir gefallen könnten. :D

Der einzige Hype, der wirklich schlimm geworden ist, ist Twilight finde ich. Die HP/HDR Zielgruppe ist doch irgendwie noch ein bisschen reifer... :lol: Und es ist Schwachsinn etwas nur deswegen zu boykottieren. Harry Potter (und übrigens auch Twilight) habe ich vorher schon gelesen und Herr der Ringe habe ich erst so wirklich kennen gelernt, als überall die Werbung kam. Na und? Ich lass mir davon doch nicht den Spaß am Lesen versauen... :rolleyes: Um Fußball wird auch immer so ein Hype gemacht, ich gucks trotzdem.

Rowling hat immer betont sie hat einen Masterplan, außerdem gab es immer wieder Hinweise das irgendwelche Dinge wichtig sein werden und die wurden dann am Ende gar nicht mehr erwähnt. Dann die Geschichte mit den Deathly Hallows, das wirkt als wenn sie sich das erst sehr spät und nachträglich ausgedacht hat. Irgendwie war das 7. Buch anders als die zuvor. Es wirkt einfach als wenn sie das Konzept nachträglich verändert hat.

Zu Voldemort, ich fand seinen Charakter immer mysteriös und undurchschaubar und dann ist sein Ende doch sehr unspektakulär. Am Ende war er halt doch nur ein einfacher machtbesssener Bösewicht, der an seiner Selbstüberschätzung unterging. Ich hatte da mehr erwartet.

Bei mir hat die Geschichte nach 6 Büchern sehr viel Erwartungen geweckt und die wurden durch den 7. Band nicht 100% erfüllt. Das meine ich mit verschenktem Potential.


:tnx: beschreibt sehr gut mein Gefühl beim Lesen, nur dass ich mir sogar irgendwie ein bisschen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorkam.
Ja manche Dinge von vorher wurden aufgegriffen, zB. das Tagebuch von Tom Riddle, das ja ein Horcrux war usw, aber es gab trotzdem einfach so furchtbar viele lose Enden, die hängen gelassen wurden. Stattdessen wurden dann in Band 7 mit den deathly hallows und mit Abstrichen auch in Band 6 mit den Horcruxen völlig neue Dinge eingeführt. Ich fand ja zunächst schon die Horcruxe an den Haaren herbeigezogen, aber ich hätte damit leben können. Band 7 ging aber gar nicht mehr.

Was mir in Band 7 ebenfalls gefehlt hat ist der Alltag, gerade das habe ich an Harry Potter immer so geliebt... den Unterricht usw. Klar, das war mit dem Plot nicht vereinbar, aber es ist auch nicht der Grund, wieso ich so enttäuscht war.
 
also teil 7/1 ist echt besser als ich gedacht hab... wurden zwar wieder sachen weg gelassen und neu hinzugedichtet aber war echt nicht schlecht.... muss ihn mir aber noch mal auf dvd angucken um das abschließend beurteilen zu können!

ich will eigentlich sofort teil 7/2 sehen.... nerv....!
 
ach so...

teil 1 -7 - 3 - 5 - 6 - 4 - 2 ;)

in teil 7 wird doch der alltag zu genüge beschrieben... ist ja krieg... da ist der alltag nunmal nich so rosig ^^
 
Soo komme grad ausm Kino. Der Film war...keine Ahnung. Es ist schwer, einen zweiteiler zu bewerten (noch dazu mit Alkohol im Blut). Gefühlt war der Film etwas zu hektisch, zu viel Action bei zu wenig Hintergrund. Allerdings hab ich dieses Gefühl bei so ziemlich jeder Buchunsetzung. Man fühlt sich halt immer im Zeitraffer das Buch durchlesen.
 
Das ging mir bei den Büchern auch immer so. Deshalb hatte ich auch, bevor ich mit Band 7 angefangen hatte, wirklich Sorgen, dass mir der Band nicht gefallen könnte. Dennoch hat mich der letzte Teil wie immer begeistert.

Daher freue ich mich auch schon, um 17 Uhr den Film im Cinemaxx Trier schauen zu dürfen! :):beer:
 
Der einzige Hype, der wirklich schlimm geworden ist, ist Twilight finde ich. Die HP/HDR Zielgruppe ist doch irgendwie noch ein bisschen reifer... :lol: Und es ist Schwachsinn etwas nur deswegen zu boykottieren. Harry Potter (und übrigens auch Twilight) habe ich vorher schon gelesen und Herr der Ringe habe ich erst so wirklich kennen gelernt, als überall die Werbung kam. Na und? Ich lass mir davon doch nicht den Spaß am Lesen versauen... :rolleyes: Um Fußball wird auch immer so ein Hype gemacht, ich gucks trotzdem.
Naja, ich hab meine Prinzipien.^^
Mal davon abgesehen, lese ich ungerne Romane. Bei HDR bin ich beispielsweise nach 100 Seiten vor Langeweile eingeschlafen. Lese lieber Sachbücher. ;)
 
Ich finde, man kann die Bücher schlecht untereinander vergleichen, weil sich die thematischen Schwerpunkte immer mehr verschoben haben. Bestes Beispiel Quidditch: Im ersten Band war's noch ein ganz großes Ding, im dritten Band nur noch eine Randbemerkung und in den letzten Büchern hat es gar keine Rolle mehr gespielt. Außerdem sind die Bücher, wie auch die Filme, im Laufe der Zeit "erwachsener" und vor allem dunkler geworden.

Ich persönlich sehe die Sache etwas zwiespältig: Einerseits hat Rowling es geschafft, die Entwicklung der Buchreihe parallel zur Entwicklung der Hauptleserschaft auszurichten und den gewachsenen literarischen Ansprüchen gerecht zu werden. Andererseits ist in den späteren Bänden, gerade ab Band 5, in meinen Augen etwas der "Zauber" verlorengegangen, den man zu Beginn so an den Büchern geschätzt hat.

Den angesprochenen fünften Band halte ich übrigens für den schwächsten der Serie. Die Story um die Prophezeiung hat mich nie wirklich gereizt. Den Film fand ich entsprechend bisher auch am schwächsten. Der letzte Band schließlich hat es zumindest geschafft, viele lose Enden zusammenzuknüpfen und ist insgesamt ein befriedigender Abschluss der Serie. Als einzelnes Buch betrachtet fand ich ihn aber storymäßig eher mau.

Bleiben noch ein paar Worte zum Epilog zu verlieren: Der ist wirklich ganz, ganz furchtbar. Nicht nur, weil er sich wie Fan-Fiction liest. Irgendwie stellt er auch die vorher angesprochene literarische Entwicklung innerhalb der Serie in Frage, wo doch mit dem infantilen Schlusskapitel eine sieben Jahre andauernder Vorgang des Erwachsenwerdens über den Haufen geworfen wird. Da hatte Rowling leider nicht die Courage, es womöglich nicht allen recht zu machen. Wobei die Frage ist, warum. Denn sie hat es zweifellos weder finanziell (wie die Angaben über ihr Vermögen zeigen) noch künstlerisch (wie die personellen Kollateralschäden, die sich durch den letzten Band ziehen, zeigen) nötig, sich irgendwelchen süßlich-romantischen Begierlichkeiten eines Teils der Leserschaft hinzugeben.
 
Bleiben noch ein paar Worte zum Epilog zu verlieren: Der ist wirklich ganz, ganz furchtbar. Nicht nur, weil er sich wie Fan-Fiction liest. Irgendwie stellt er auch die vorher angesprochene literarische Entwicklung innerhalb der Serie in Frage, wo doch mit dem infantilen Schlusskapitel eine sieben Jahre andauernder Vorgang des Erwachsenwerdens über den Haufen geworfen wird. Da hatte Rowling leider nicht die Courage, es womöglich nicht allen recht zu machen. Wobei die Frage ist, warum. Denn sie hat es zweifellos weder finanziell (wie die Angaben über ihr Vermögen zeigen) noch künstlerisch (wie die personellen Kollateralschäden, die sich durch den letzten Band ziehen, zeigen) nötig, sich irgendwelchen süßlich-romantischen Begierlichkeiten eines Teils der Leserschaft hinzugeben.

Was den Epilog angeht kann ich dir nur recht geben. Ich habe das Buch verschlungen, und fand es allem in allem ganz okay, auch wenn es einige Sachen gab, die ich nicht so toll fand. Und dann kam der Epilog. Der hat irgendwie das ganze Leseerlebnis mehr oder weniger zunichte gemacht. Ich liebe die Bücher, und habe sie auch mehrmals gelesen. Auch die Filme habe ich mir alle angeschaut. In den letzten Büchern hat sich immer mehr abgezeichnet, dass der Ruhm doch nicht einfach so an Rowling vorbeigegangen ist. Für mich machte es den Anschein, als ob sie von ihrem eigentlichen Weg abgekommen ist und das Buch für einen grösseren Lesekreis interessant machen wollte und somit mehr Geld verdienen. Kann sein, dass ich jetzt sehr unfair bin, aber so machte es auch mich einfach den Eindruck.

Der Epilog war dann noch das traurige Ende des ganzen. Auf den hätte man getrost verzichten können und es den Lesern selbst überlassen, wie es denn wohl mit Harry und dem Rest weitergeht.
Auf der anderen Seite wirkt es als ob sie sich damit selbst beweisen wollte, dass sie sich nicht vom Geld hat verderben lassen. Denn mit dem Epilog verhindert sie ja eigentlich, dass sie noch mehr schreibt. Aber eben, mir persönlich gefällt der Epilog überhaupt nicht, und ich kenne viele, denen es genauso geht.

Morgen geht's dann ins Kino wo ich mir den 7.Film anschaue. Bin ja wirklich gespannt, wie sie das alles so aufgebaut haben...
 
Bei HDR bist du eingeschlafen aber du liest mit Beigeisterung Sachbücher? Das erschließt sich mir nicht so ganz ;)

Mir schon, wenn hier vom Silmarillion die Rede ist... denn dies ist weitgehend geschrieben wie die Bibel... :D Ansonsten ist und bleibt Tolkiens Werk für mich DER Maßstab dieses Genres - und weit darüber hinaus. :tnx:

btt: Werde dieses Jahr wohl "gezwungen" werden, mir den aktuellen Potter-Film anzuschauen. Bis dato kenne ich nicht mehr als ein paar Schnipsel einzelner Filme, auch die Bücher habe ich nie angerührt... Ich bin echt gespannt, ob sich meine Befürchtungen bestätigen oder nicht... ;)
 
Also ich saß gestern von 15:50 - 19:15 im Kino und hatte keine Langeweile. :)
Alles kann man halt nicht in einen Film stecken obwohl ich mir hier und da schon gewünscht hätte dass auf einige Sachen besser eingegangen hätte werden sollen. Ich hab ja das Buch gelesen und somit war alles schlüssig. Ich erwarte eh nicht von einer Verfilmung dass sie 1:1 umgesetzt wird, das klappt meistens nicht. (Tiefpunkt: HP 3) aber es war spannend und kurzweilig, auch wenn einem Hogwarts mit der ganzen coolen Zauberei schon etwas fehlt. Aber es war ja klar, die Horkruxe werden Harry sicherlich nicht im Verwandlungsunterricht aufs Pult geworfen werden.
Details spare ich mir hier mal, will Mela ja nicht den Film verderben :D
 
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