Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Jupp, genau das bemängelte mein HSV-Fan-Kollege in den letzten Jahren ähnlich wie wir bei Werder. Umso größer nach den ersten Spielen in dieser Saison seine Anerkennung, dass der HSV mehr Akzente in kämpferischen / athletischen Bereichen setze. Nach den beiden Spielen vor diesem Wochenende schmolz seine dahingehende Begeisterung jedoch dahin. Und gestern war er über die Einstellung des einen oder anderen Spieler ebenfalls not amused.
Haben in Unterzahl auf den Ausgleich gedrückt. Was war denn an der Einstellung so falsch?
 
Was war denn an der Einstellung so falsch?

Das Ergebnis passte halt nicht. Ist wohl so wie hier: Wenn es keinen Sieg gibt kann die Mannschaft im Prinzip gemacht haben was sie will, es ist falsch. Ich habe das Spiel natürlich nicht gesehen. Aber ich habe gelesen, dass der HSV in Unterzahl mehrere Hochkaräter herausgespielt hat die er an normalen Tagen locker versenkt. War aber halt kein normaler Tag. Liest sich aber auch nicht wie eine Mannschaft die sich hängen gelassen hätte. Eher wie eine, die halt nicht soooo gut ist und abhängig von ihrem Torjäger. Trifft der nicht, wird's düster.
 
Aber was hat denn die Chancenverwertung mit der Einstellung zu tun?

Wenn beim Abschluss der Spieler nicht das erforderliche Maß an Konzentration mitbringt, dann kann die Ursache dafür eine nicht ausreichende Einstellung sein. Ob es gestern bei Terodde explizit der Fall war, kann ich nicht beurteilen, weil ich das Spiel nicht gesehen habe, aber lt. meinem Kollegen agierte dieser bei zwei Abschlüssen (O-Wortlaut) "zu schlampig".
 
Wenn beim Abschluss der Spieler nicht das erforderliche Maß an Konzentration mitbringt, dann kann die Ursache dafür eine nicht ausreichende Einstellung sein. Ob es gestern bei Terodde explizit der Fall war, kann ich nicht beurteilen, weil ich das Spiel nicht gesehen habe, aber lt. meinem Kollegen agierte dieser bei zwei Abschlüssen (O-Wortlaut) "zu schlampig".
Und ausgerechnet Terodde soll auf einmal die falsche Einstellung zeigen? Nachdem er vorher für knapp die Hälfte der HSV-Tore gesorgt hat? Finde ich schon sehr weit hergeholt.
 
Das ist ja auch logisch, wenn man das Spiel nicht verlieren will. Es geht um die Grundeinstellung des gesamten Vereins, da ist nicht mehr viel Rückhalt in der Stadt, die Mannschaft lässt vieles vermissen, da hilft auch der Kampf/Krampf gegen das Verlieren nicht.
Es ging ja aber speziell um die vermeintlich unzureichende Einstellung einiger Spieler im gestrigen Spiel.
 
Wenn beim Abschluss der Spieler nicht das erforderliche Maß an Konzentration mitbringt, dann kann die Ursache dafür eine nicht ausreichende Einstellung sein. Ob es gestern bei Terodde explizit der Fall war, kann ich nicht beurteilen, weil ich das Spiel nicht gesehen habe, aber lt. meinem Kollegen agierte dieser bei zwei Abschlüssen (O-Wortlaut) "zu schlampig".
Nein, da war beide male der Keeper auf dem Posten.
 
Gibt es eigentlich etwas Neues im Fall Jatta?

Läuft da noch was im Hintergrund oder wurden alle Untersuchungen und Recherchen eingestellt?
 
Aufstieg? Ja, sicher. Aber...

...will man dann wieder in der ersten Bundesliga vom ersten Spieltag an gegen den Abstieg kämpfen? Natürlich, dann würde man nicht so dermaßen "geschichtsträchtig" absteigen mit Ausschalten der Bundesligauhr etc. Insofern wäre der Fall bei weitem nicht so groß wie als "letzter Dino". Dennoch, will man quasi 34 Spieltage lang ständig mit dem Rücken zur Wand stehen? In der zweiten Liga spielt man oben mit, ein Gefühl, das man in der ersten Liga zuletzt vor gut einem Dutzend Jahren hatte. Und für die Gefühlslage vieler Fans ist es deutlich entspannter, wenn man eher über die Höhe des Sieges spekulieren darf als darüber, wieviele Buden man diesmal fängt.

Natürlich, man will als Sportler und auch als Fan möglichst weit oben stehen. Und es kann auch nicht das Ziel sein, so ähnlich wie Fürth, Jahr für Jahr im oberen Tabellendrittel der zweiten Liga mitzuspielen, nur um dann doch nicht aufzusteigen. Das ist der Anspruch, den man als Verein, als Spieler und auch als Fan hat: Aufstieg. Nur sollte es dann eine Möglichkeit geben, dauerhaft die erste Liga zu halten. Und vielleicht irgendwann auch eher in Richtung einstelliger Tabellenplatz schielt. Eines der Paradebeispiele in den letzten zehn Jahren dafür ist Gladbach. Was dort geschaffen wurde, gerade auch an Strukturen im Verein, sollte für den HSV Vorbild sein. Die Frage, die sich mir stellt, ist dann eher, ob der HSV intern das zulässt. Dazu gibt es aus meiner Sicht immer noch viel zu viele Köche, die den Brei verderben können. Und auch kaum Einsicht zeigen, wenn es darum geht, das eigene Ego zurückzustellen. Solange man "hinter den Kulissen" nicht wirklich an einem Strang zieht, wird man bestenfalls Fahrstuhlmannschaft werden. Und das dürfte für viele Fans viel schwerer zu ertragen sein als einige Jahre zweite Liga mit Ambitionen nach oben.

Wie auch immer, leicht wirds nicht. Aber was ist für einen echten Fan eines sogenannten "Traditionsvereins" schon leicht, wenn "Neureiche" wie Leipzig, Hoffenheim oder Wolfsburg nicht nur weiter oben stehen, sondern auch einen besseren Fußball spielen? Unter anderem auch deswegen, weil sich die Strukturen im Hintergrund nicht selber im Weg stehen.

Jetzt jedenfalls freue ich mich sehr oft, dass der HSV ansehnlichen Offensivfußball spielt, viele Tore schießt und regelmäßig Punkte einfährt.
 
Ach, hab ich ja ganz vergessen...

M E I S T E R S C H A F T !!!


Gut, nur die Halbzeitmeisterschaft. Aber man nimmt ja mit, was man kriegen kann. :ugly::tnx:

Spannend dürfte es jetzt werden, ob wie in den letzten beiden Jahren die Rückrunde wieder so miserabel läuft, dass man am Ende den Aufstieg souverän verpasst. Wobei ich bei Thioune da ein besseres Gefühl habe.

Glückwunsch dazu. Ich gehe davon aus, dass der HSV dieses Jahr die Rückkehr ins Oberhaus schafft. Wie von dir erwähnt, hinterlässt Thioune einen guten Eindruck und Terodde macht die Tore, die dem HSV in den letzten Jahren fehlten.
 
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