Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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:tnx::tnx:

Bis auf dem Teil mit dem Wechsel zu Bayern, an Neuer war man wohl schon im Jahre 2009 dran, da hätte dann die Verletzung von Adler nicht viel dran geändert.

Ansonsten ist an Adler tatsächlich ein verdammt guter Keeper verloren gegangen, das hätte wirklich zu einem echten Kampf um Nr. 1 werden können. (vermutlich hätte den Adler sogar für sich entschieden)
 
...und wenn Robert Enke 2009 eine andere Möglichkeit gesehen hätte, als den Selbstmord, hätte es vermutlich nie ein Torwart-Duell zwischen Adler und Neuer um die Nr. 1 für die WM 2010 gegeben. Und Neuer wäre auch unter Umständen nie der Held der WM 2014 geworden.
Im Leben läuft vieles nicht stringent. Wichtig ist eben, das maximal Erreichbare aus den sich bietenden Möglichkeiten zu machen. Und das hat Neuer eben geschafft. Bei Adler waren da die Verletzungen tatsächlich im Weg. Ich wünsche ihm nur, dass er nochmal richtig fit wird und wirklich angreifen kann. Und bis dahin bin ich froh, dass wir mit Drobny wohl einen der besten "zweiten" Torhüter der Liga haben. :tnx:
 
Sorry, aber wenn ich solch be...scheidene Kommentare lese, nachdem man sich mal die Mühe macht nen bisschen längeren sachlichen Text zu schreiben, frag ich mich echt was ich hier noch soll. :crazy:

Dein länger Kommentar hat seine Berechtigung, denn er erklärt, was du meintest, als du Adler über Neuer angesiedelt hast. Ist auch alles nachvollziehbar und fundiert. ABER: Spekulatius bleibt Spekulatius, spätestens bei dem Verweis auf eine alternative Entscheidung Enkes und deshalb mein bescheidener Kommentar.
Fühl dich halt nicht gleich angegriffen. Nicht jeder hier legt es drauf an, sich mit dir zu wälzen. :beer:
 
Ich spreche da von dem Adler bis 2010 im Vergleich zu Neuer bis 2010.

Ich fand Adler in seiner Zeit in Leverkusen bis zu den ersten schweren Verletzungen, kurz vor der WM 2010 als talentierteren Keeper. Ich fand ihn ausgeglichener im Vergleich zum damals noch etwas wilderen Neuer. Ich fand Adler berechnender, irgendwie risikoloser, was aber bei ihm ein Vorteil war, weil er das Risiko bewusst und meist richtig wählte.

Ich fand und finde Adler auf der Linie immer noch stärker, verglichen mit Neuers hervorragenden Fähigkeiten in allen Belangen des Torwartspiels ist seine Fähigkeit in Sachen Reflexen auf der Linie eher "mäßig" (wie gesagt... im Vergleich zu allen anderen Fähigkeiten). Adler hatte zu Beginn beinahe keine Schwächen gezeigt, war modern und auf alte Tugenden gleichermaßen bedacht. Einzig seine Strafraumbeherrschung war ausbaufähig, aber trotzdem überdurchschnittlich.

Adler hat nach seinen schweren Verletzungen massiv abgebaut, hat seine Stärken nicht weiterentwickelt und seine Schwächen haben sich verstärkt. Und seine ständigen Aussetzer in den letzten eineinhalb Jahren sind meiner Meinung nach, wie bei Wiese in Hoffenheim, ein Kopfproblem.

Hätte Adler sich nicht verletzt, hätte er sehr sicher die WM 2010 gespielt. Ohne die ganzen Verletzungen hätte er in Leverkusen seinen Stammplatz nicht verloren und wäre vermutlich nach England oder Bayern gewechselt. Ich kann es nicht sicher sagen, aber aufgrund den Anlagen und den Fähigkeiten, die ich bei Adler und Neuer bis 2010 gesehen habe, hätte ich Adler den erfolgreicheren Weg zugetraut.

Jetzt, 2014, ist Adler natürlich kein Vergleich zu Neuer bzw umgekehrt, da hast du natürlich recht.

Ich teile Deine Einschätzung zu Adler.
Unabhängig davon finde ich, dass die mit Drobny einen sehr starken zweiten Torwart haben.
 
Ich spreche da von dem Adler bis 2010 im Vergleich zu Neuer bis 2010.

Ich fand Adler in seiner Zeit in Leverkusen bis zu den ersten schweren Verletzungen, kurz vor der WM 2010 als talentierteren Keeper. Ich fand ihn ausgeglichener im Vergleich zum damals noch etwas wilderen Neuer. Ich fand Adler berechnender, irgendwie risikoloser, was aber bei ihm ein Vorteil war, weil er das Risiko bewusst und meist richtig wählte.

Ich fand und finde Adler auf der Linie immer noch stärker, verglichen mit Neuers hervorragenden Fähigkeiten in allen Belangen des Torwartspiels ist seine Fähigkeit in Sachen Reflexen auf der Linie eher "mäßig" (wie gesagt... im Vergleich zu allen anderen Fähigkeiten). Adler hatte zu Beginn beinahe keine Schwächen gezeigt, war modern und auf alte Tugenden gleichermaßen bedacht. Einzig seine Strafraumbeherrschung war ausbaufähig, aber trotzdem überdurchschnittlich.

Adler hat nach seinen schweren Verletzungen massiv abgebaut, hat seine Stärken nicht weiterentwickelt und seine Schwächen haben sich verstärkt. Und seine ständigen Aussetzer in den letzten eineinhalb Jahren sind meiner Meinung nach, wie bei Wiese in Hoffenheim, ein Kopfproblem.

Hätte Adler sich nicht verletzt, hätte er sehr sicher die WM 2010 gespielt. Ohne die ganzen Verletzungen hätte er in Leverkusen seinen Stammplatz nicht verloren und wäre vermutlich nach England oder Bayern gewechselt. Ich kann es nicht sicher sagen, aber aufgrund den Anlagen und den Fähigkeiten, die ich bei Adler und Neuer bis 2010 gesehen habe, hätte ich Adler den erfolgreicheren Weg zugetraut.

Jetzt, 2014, ist Adler natürlich kein Vergleich zu Neuer bzw umgekehrt, da hast du natürlich recht.

Sehe ich ganz genauso, Campino!
:tnx:

Damit hättest Du jetzt schon mindestens 3 "Likes" für diesen Beitrag. :D :daumen:
 
Wow.....ein Bart macht noch lange keinen Philosophen. Mit sowas macht man keine Witze....... da gehts um Menschenleben ;)
Interpretiert Ihr da nicht alle etwas zu viel in Dwights Beitrag hinein? Meinst Du wirklich, dass er sich auf Enkes Freitod bezogen haben muss?

Vielleicht hat er das. Aber im Kontext betrachtet empfinde ich das als gar nicht so schlimm. Es ging wohl eher um das "Was wäre wenn" im Sinne von "Wenn der Hund nicht gestorben wäre, hätte er den Hasen gekriegt".

Ich bin durch meine persönliche Geschichte für dieses Thema durchaus sensibilisiert, man muss es aber auch nicht übertreiben.
 
Wow.....ein Bart macht noch lange keinen Philosophen. Mit sowas macht man keine Witze....... da gehts um Menschenleben ;)
Interpretiert Ihr da nicht alle etwas zu viel in Dwights Beitrag hinein? Meinst Du wirklich, dass er sich auf Enkes Freitod bezogen haben muss?

Vielleicht hat er das. Aber im Kontext betrachtet empfinde ich das als gar nicht so schlimm. Es ging wohl eher um das "Was wäre wenn" im Sinne von "Wenn der Hund nicht gestorben wäre, hätte er den Hasen gekriegt".

Ich bin durch meine persönliche Geschichte für dieses Thema durchaus sensibilisiert, man muss es aber auch nicht übertreiben.
 
Wow.....ein Bart macht noch lange keinen Philosophen. Mit sowas macht man keine Witze....... da gehts um Menschenleben ;)
Interpretiert Ihr da nicht alle etwas zu viel in Dwights Beitrag hinein? Meinst Du wirklich, dass er sich auf Enkes Freitod bezogen haben muss?

Vielleicht hat er das. Aber im Kontext betrachtet empfinde ich das als gar nicht so schlimm. Es ging wohl eher um das "Was wäre wenn" im Sinne von "Wenn der Hund nicht gestorben wäre, hätte er den Hasen gekriegt".

Ich bin durch meine persönliche Geschichte für dieses Thema durchaus sensibilisiert, man muss es aber auch nicht übertreiben.
 
Wenn ein Zinnbauer meint durch härte im Zweikampf die Liga zu halten, dann wird das eine weitere "harte" Saison für seine Truppe werden.
Das geht so was an die Substanz /Physis der eigenen Spieler, dass die Rippe Gefahr läuft Mitte der Rückrunde total einzubrechen!

Was mann aktuell aus Hamburg hören darf, ist "das Pfeifen aus dem dunklen Wald";)
Das gehört dazu und ich hoffe, dass unsere Truppe die richtige Antwort auf dem Platz findet:daumen:
 
Zum Thema Überinterpretieren: Vielleicht wird ja auch Zinnbauers Aussage ein wenig überinterpretiert. Meiner Ansicht nach geht es ihm darum, dass er seinen Spielern einerseits die nötige Einstellung für ein Derby mitgeben will und andererseits ihnen klarmachen will, dass Schönspielerei keine Punkte bringt, sondern dass Abstiegskampf genau das ist: Kampf. Sie sollen bereit sein, den Kampf des Gegners anzunehmen als auch den Gegner, wenn es spielerisch nicht klappt, zu foulen, bevor der ein Tor erzielt. Dass es eine Art Freifahrtschein sei, den Gegner krankenhausreif zu treten, wie das teils ausgelegt wird - vor allem von den Medien - ist deutlich übertrieben. Bzw überinterpretiert. :tnx:
 
Danke an den Ammerlandbremer. Ich hätte nicht gedacht, dass man das überhaupt anders verstehen könnte.

Und das Brummsel sieht das wohl auch ganz richtig "Der Rasen muss brennen", klingt mit Sicherheit martialischer, als der Zinnober das gemeint hat. Man darf natürlich gespannt sein, ob seine Spieler das auch begreifen.
 
Ich fand Adler berechnender, irgendwie risikoloser, was aber bei ihm ein Vorteil war, weil er das Risiko bewusst und meist richtig wählte.

Ich fand und finde Adler auf der Linie immer noch stärker, verglichen mit Neuers hervorragenden Fähigkeiten in allen Belangen des Torwartspiels ist seine Fähigkeit in Sachen Reflexen auf der Linie eher "mäßig" (wie gesagt... im Vergleich zu allen anderen Fähigkeiten). Adler hatte zu Beginn beinahe keine Schwächen gezeigt, war modern und auf alte Tugenden gleichermaßen bedacht.
Es ist aber auch eine Stärke, den Ball vorher zu klären und deshalb erst gar nicht in die Bredouille zu kommen, denselben Ball auf dem selben Angriff heraus mit Superreflexen auf der Linie halten zu müssen.

Ich würde es im funktionierenden Kontext bewerten wollen. Was wie risikolos ist, kommt auf die Sitaution an. Ich sehe bei Adler irgendwie die Eigenschaften nicht, die Du bei ihm vor 2010 sahst.
 
Es ist aber auch eine Stärke, den Ball vorher zu klären und deshalb erst gar nicht in die Bredouille zu kommen, denselben Ball auf dem selben Angriff heraus mit Superreflexen auf der Linie halten zu müssen.

Logisch, das predige ich ja selbst am Fließband. Adler war ja auch kein Linienkleber wie Wiese, er hat oft offensiv gespielt um solche Situationen vorher zu klären.

Ich fand nur, dass er die richtige Balance aus Offensivität, Risiko und Sicherheit bereits hatte, als Neuer noch danach gesucht hat.
 
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