Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Arnesen schleppte die ganzen Aussortierten von Chelsea an, Kreuzer fädelte den Calhanoglu Deal ein und was kommt jetzt? Hockeyspieler?

Hockeyspieler sicher nicht, denn Hoffenheims A-Jugend wurde unlängst Deutscher A-Jugendmeister.
Beim HSV wird jetzt richtig Geld in die Hand genommen. Ein Peters mit Team wird nicht billig sein, denn er muss ja alles erst komplett neu aufbauen.
Ich würde mich nicht wundern, wenn Beiersdorfer nicht nur einen Kühne als Investor hätte? Wo kommt denn das ganze Geld plötzlich her? Vom HC-Transfer und Lasogga-Ablöse sicher nicht. Auch ein Djourou kostet 3,5 Mio€ als Fixum. Stieber dann noch für 1,5 Mio€ usw.
 
Hockeyspieler sicher nicht, denn Hoffenheims A-Jugend wurde unlängst Deutscher A-Jugendmeister.
Beim HSV wird jetzt richtig Geld in die Hand genommen. Ein Peters mit Team wird nicht billig sein, denn er muss ja alles erst komplett neu aufbauen.
Ich würde mich nicht wundern, wenn Beiersdorfer nicht nur einen Kühne als Investor hätte? Wo kommt denn das ganze Geld plötzlich her? Vom HC-Transfer und Lasogga-Ablöse sicher nicht. Auch ein Djourou kostet 3,5 Mio€ als Fixum. Stieber dann noch für 1,5 Mio€ usw.

vielleicht hat Beiersdorfer irgend nen Russen im Hintergrund.
 
Beiersdorfer hat früher schon beim HSV sehr gute Arbeit geleistet. Ich halte ihn für einen Top-Manager. Er hat früher viele junge hochbegabte Spieler für wenig Geld verpflichtet und für gutes Geld weiter verkauft. Er hat jedes Jahr ein Plus bei den Transfer gehabt (glaube ich).
Beiersdorfer ist auch international sehr gut vernetzt. Ich denke schon, dass er den HSV ausmisten kann und wird. Beiersdorfer hat in der Wirtschaft und bei den Sponsoren einen guten Ruf. Denn braucht er sich nicht erst erarbeiten. Und er wird das Geld, das er braucht auch bekommen. Ich bin leider fest davon Überzeugt dass er den HSV spielerisch und auch finanziell leider wieder Fit bekommt.
 
Och mien Jung, nimm das doch nich so ernst. Dafür war doch extra der Smiley ;)
Da haben wir ja was gemeinsam, auch mein Beitrag war mit nem Smilie verziert. ;)

Wie bereits gesagt, auch nach Kreuzers Weggang wirds sicher nicht langweilig beim HSV und es dürfte noch den einen oder anderen Lacher geben. Insofern... :beer::tnx:


vielleicht hat Beiersdorfer irgend nen Russen im Hintergrund.
Naja, immerhin ist St. Petersburg die Partnerstadt von Hamburg. Und Putin hat seine Wurzeln in St. Petersburg respektive Leningrad. Nur für die Verschwörungstheoretiker. ;)
Gespannt bin ich, ob Beiersdorfer die Scouting-Abteilung wieder hinbekommt, die ja unter seiner Führung sehr gute Arbeit geleistet hat. Das dürfte auch ein wichtiger Punkt seiner Arbeit sein.
 
Normalerweise müsste man sich Sorgen machen wenn der Erzrivale kompetente Leute holt. Aber beim HSV muss man das zum Glück nicht. Hier kann man sicher sein, dass bei der ersten kleinen Unstimmigkeit ein verrückter Milliardär aus seinem Loch kommt und seinen Willen durchsetzt, was er dank HSV+ ja jetzt noch leichter kann. Und falls nicht gibt es ja noch genug mediengeile Selbstdarsteller die garantiert keine Gelegenheit zu einem inoffiziellen Plausch mit der Lokalpresse auslassen.
Also freue ich mich lieber, denn Peters war bestimmt nicht billig (neues Gehalt und mögl. Ablöse) und seine Entlassung wird das sicherlich auch nicht.
:tnx:

Ich halte Peters auch für sehr kompetent. Auch wenn Klinsmann ihn damals nicht bekommen hat, würde ich mich nicht wundern, wenn sein Einfluss auf Grinsi-Klinsi und Jogi trotzdem Früchte getragen hat. Ich denke Peters trägt einen Anteil am WM-Titel.

Aber: Schon van Marwijk habe ich für überaus kompetent gehalten. Es kommt darauf an wie viel Zeit man Peters lässt.
 
Exakt. Peters ist ohne Frage ein Top-Mann der sogar beim HSV etwas bewegen kann - aber bei jenem HSV sind auch schon andere Top-Leute gescheitert.
 
Aber: Schon van Marwijk habe ich für überaus kompetent gehalten. Es kommt darauf an wie viel Zeit man Peters lässt.
Die Situation bei van Marwijk und Peters ist denke ich sehr verschieden: Peters soll ja etwas aufbauen, also genau das, was er in Hoffenheim schon so erfolgreich gemacht hat.
Van Marwijk hatte bis dato "nur" bewiesen, dass er eine Reihe ausgereifter Profis, nämlich die Elftal, erfolgreich durch ein Turnier bringen kann, ziemlich genau das, was auch andere Trainer gut können: Mit fertigen Spielern, die konditionell und spielerisch jedenfalls nicht bei Null anfangen, über einen Zeitraum von 8-10 Wochen das Maximum herauszuholen. Die tägliche Trainingsarbeit, die ja bei einem Bundesligaverein nötig ist, stellt sich da völlig anders dar. Und Klinsmann ist daran und wohl auch an den Erwartungen der Bayern-Führung gescheitert, während er das Sommermärchen 2006 ziemlich gut hinbekommen hat. Die Früchte trägt der deutsche Fußball jetzt noch.

Slomka ist hingegen ein anderer Trainer-Typ als van Marwijk, jemand, der genau diese tägliche Arbeit annimmt und lebt. Was auch schon daran sichtbar wird, dass er täglich in Hamburg weilt, während van Marwijk dies eben nicht tat, sondern quasi nur "halbtags" dort arbeitete und entsprechend weniger auch trainieren ließ.

Man darf gespannt sein, wie es sich weiter entwickelt. Und ob vielleicht noch Neuverpflichtungen ins Haus stehen, jetzt da HSVplus gestartet ist.
 
@ Brummsel

Selbstverständlich sind die Situationen bei Peters und BvM sehr verschieden, aber beim HSV sind so viele Fallstricke gespannt, daß jeder losgelöst von Fähigkeiten, Posten und den damit verbundenen Aufgaben darüber stolpern kann.
 
Die Situation bei van Marwijk und Peters ist denke ich sehr verschieden: Peters soll ja etwas aufbauen, also genau das, was er in Hoffenheim schon so erfolgreich gemacht hat.
Das ist gerade das, was mir Hoffnung macht. In Hoffenheim (und auch beim Hockey) hatte er Ruhe. Das wird in HH anders sein.
Van Marwijk hatte bis dato "nur" bewiesen, dass er eine Reihe ausgereifter Profis, nämlich die Elftal, erfolgreich durch ein Turnier bringen kann, ziemlich genau das, was auch andere Trainer gut können: Mit fertigen Spielern, die konditionell und spielerisch jedenfalls nicht bei Null anfangen, über einen Zeitraum von 8-10 Wochen das Maximum herauszuholen.
Naja. Das war eine Mannschaft, die seit Jahren - was sag ich: Jahrzehnten - über sehr starke Individualisten verfügt. Aber die Holländer haben auch seit jeher zu viele Problemspieler gehabt. Wann hatten die schon eine Mannschaft? Unter Hiddink, ja. Danach erst wieder unter van Marwijk.

Und natürlich ist das Trainieren einer Vereinsmannschaft was anderes. Aber a) hat er das auch in Dortmund schon sehr gut gemacht (mit deutlich schlechteren Spielern als Klopp heute) und b) hätte ich ihm gerade wegen seiner Erfahrung mit der Elftal zugetraut aus eurem Trümmerhaufen in 8-10 Wochen eine Mannschaft zu formen, die mindestens das Mittelfeld erreicht.

Daran ist er aber gescheitert. Und wenn einer von diesem Format scheitert, wird's zum Teil auch am Umfeld gelegen haben (aber da sage ich nix neues...).
 
Daran ist er aber gescheitert. Und wenn einer von diesem Format scheitert, wird's zum Teil auch am Umfeld gelegen haben (aber da sage ich nix neues...).
Dass das Umfeld letzte Saison alles andere als optimal war, darüber müssen wir nicht reden. Jetzt sind immerhin die Weichen gestellt, dass es etwas besser werden kann. Abwarten, was draus wird. Insofern sehe ich da andere Voraussetzungen für Slomka als für van Marwijk letzte Saison.


Selbstverständlich sind die Situationen bei Peters und BvM sehr verschieden, aber beim HSV sind so viele Fallstricke gespannt, daß jeder losgelöst von Fähigkeiten, Posten und den damit verbundenen Aufgaben darüber stolpern kann.
Der Vorteil von Peters ist denke ich, dass er nicht so im Mittelpunkt steht wie van Marwijk und deswegen wohl eher etwas Ruhe haben kann, als wenn er wirklich an der Front stünde.
Wobei ich Bild oder anderen Pamphleten durchaus zutraue, dass sie schon nach 1-2 Jahren die "neue Goldene Generation" im HSV-Nachwuchs fordern. Da übertreffen sie sich regelmäßig gegenseitig... :ugly:

Letztlich bleibt einem als Fan nur eines: Abwarten und :bier: :tnx:
 
Schon möglich, daß Peters etwas weniger im Mittelpunkt stehen wird. Aber ebenso ist es möglich, daß seine erfolgreiche Vita die ohnehin schon hohen Begehrlichkeiten im Umfeld des HSV noch weiter in die Höhe schnellen lassen wird. Und weil das HSV-Umfeld sich nun wahrlich nicht durch Geduld auszeichnet, kann Peters schnell in den Focus der Kritik geraten.
 
Schon möglich, daß Peters etwas weniger im Mittelpunkt stehen wird. Aber ebenso ist es möglich, daß seine erfolgreiche Vita die ohnehin schon hohen Begehrlichkeiten im Umfeld des HSV noch weiter in die Höhe schnellen lassen wird. Und weil das HSV-Umfeld sich nun wahrlich nicht durch Geduld auszeichnet, kann Peters schnell in den Focus der Kritik geraten.

Das ist richtig. Aber man darf nicht vergessen, dass ein Peters in Hoffenheim mit dem Mäzen Hopp auch gute finanzielle Möglichkeiten hatte und regelmässig die besten Talente abwerben konnte. Man sieht es jetzt an RBL als Pendant mit Mateschitz dazu.
Beim HSV wird es ihm kaum gelingen, viel Geld für Nachwuchsspieler zB aus Stuttgart aufzuwenden, weil die Probleme des A-Kaders immanent sind. Er muss vieles von Grund auf neu aufbauen. Das dauert. Geduld ist nicht gerade eine HSV-Tugend, die Erwartungen sind dort sehr hoch.
 
Ich glaube, dass was mal bisher so beim HSV war, nicht wieder kommen wird. Der HSV erfindet sich neu muss er auch wegen den Schulden.
Mit Beiersdorfer und jetzt Peters und vielleicht auch mit Peter Knäbel hat der Umbau wirklich gute Leute bekommen und auch Fahrt aufgenommen.
Peters wird dem HSV eine neue sportliche Ausrichtung bzw. Philosophie geben wie beim Hockey oder der TSG Hoffenheim (von Kindern bis zum Profi). So eine Philosophie hätte ich auch gerne bei uns.
Nach den letzten Jahren glaube ich auch, dass die Fans, Presse und auch die Stadt sich nach dieser Neuausrichtung sehnt und die Geduld auch aufbringen wird. Die Stadt, das Umfeld und auch die Sponsoren werden es auch mit finanziellen Mitteln unterstützen.
Bis alles in ein andere Greift wird es aber noch etwas Zeit benötigen (diese Zeit wird man ihnen auch geben) und in der Liga wird es auch nicht sofort sichtbar sein, aber später schon.
Der HSV hat sich mit wirklich guten Leuten (Beiersdorfer und Peters) verstärkt die Kreativ, Innovativ sind und auch über den Tellerrand hinaus schauend sind.
Hier kann etwas ganz Großes entstehen und wir sollten wirklich gut aufpassen, dass wir nicht vom HSV total abgehängt werden. Die Wirtschafskraft in Hamburg ist nun mal größer als in Bremen.
Deshalb sollten Wir / Werder unsere Anstrengungen verdoppeln was unsere Philosophie/sportliche Ausrichtung/System angeht. Wir haben ja auch den Weg eingeschlagen und ich würde es mir wünschen, dass er noch schneller und mit noch mehr Nachdruck verfolgt wird. Wir sollten auch keine allzu große Angst haben mal einen neuen Weg dabei zugehen.
 
Das ist richtig. Aber man darf nicht vergessen, dass ein Peters in Hoffenheim mit dem Mäzen Hopp auch gute finanzielle Möglichkeiten hatte und regelmässig die besten Talente abwerben konnte. Man sieht es jetzt an RBL als Pendant mit Mateschitz dazu.
Beim HSV wird es ihm kaum gelingen, viel Geld für Nachwuchsspieler zB aus Stuttgart aufzuwenden, weil die Probleme des A-Kaders immanent sind. Er muss vieles von Grund auf neu aufbauen. Das dauert. Geduld ist nicht gerade eine HSV-Tugend, die Erwartungen sind dort sehr hoch.

Richtig, aber ebenso hat Peters schon bewiesen, auch ohne großes Geld erfolgreich agieren zu können; u.a. wurde als Coach mehrmals Hockeyweltmeister, er ist Referent an der Sporthochschule in Köln und gilt als sehr innovativ. Daher hege ich an seiner Qualifikation wenig Zweifel, so daß ein etwaiges Scheitern, wie meinen beiden vorherigen Beträgen geschrieben, wohl eher an den HSV-typischen Fallstricken wie z.B. der mangelnden Geduld begründet sein dürfte.
 
Richtig, aber ebenso hat Peters schon bewiesen, auch ohne großes Geld erfolgreich agieren zu können; u.a. wurde als Coach mehrmals Hockeyweltmeister, er ist Referent an der Sporthochschule in Köln und gilt als sehr innovativ. Daher hege ich an seiner Qualifikation wenig Zweifel, so daß ein etwaiges Scheitern, wie meinen beiden vorherigen Beträgen geschrieben, wohl eher an den HSV-typischen Fallstricken wie z.B. der mangelnden Geduld begründet sein dürfte.

Ich zweifele auch in keinster Weise seine Qualifikation an. Nur kann man nicht Hockey mit Fußball vergleichen.
Da ich in der Nähe von Hoffenheim lebe, kenne ich deren excellente Rahmenbedingungen und Trainingsgelände. Zudem spielt bei der TSG dank Hopp Geld kaum eine Rolle. Das schlägt sich dann auch in der Talentförderung nieder. Gerade bei der Abwerbung aus Stuttgart hat das gut funktioniert. RBL macht es genauso.
Das sind Rahmenbedingungen, die der HSV bislang (!!!) nicht hat. Ich glaube allerdings, dass der HSV auf längere Sicht gesehen dann mit Großinvestoren auch dem BVB ernsthaft Konkurrenz machen kann.
Werder spielt als reiner "Familienbetrieb" in dieser Hinsicht keine Rolle mehr.
 
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