Gernandt ist wohl ein noch größerer Dampfplauderer als sein Vorgänger. Erst bezeichnet er Calhanoglu als "ungezogenen Jungen" und nun muss Stieber mit dem Makel leben, dass er von der neuen Vereinsführung nicht gewollt sei, bevor er überhaupt einmal den Ball getreten hat.
Interessant ist auch, dass von dem 100 Millionen Euro durch Anteilsverkäufen, von denen Rieckhoff noch vor wenigen Monaten sprach, nun nicht mehr die Rede ist. Selbst Kühne wird nach den neuesten Aussagen von Gernandt zunächst keine Anteile zeichnen, sondern "nur" mit einem weiteren Kredit von 20 Mio. Euro aushelfen. Der HSV macht also da weiter, wo er aufgehört hat: Mit einer massiven Neuverschuldung und einer immer größeren Abhängigkeit von Kühne.