Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Eine Untersuchung hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht stattgefunden, da man so schnell nichts untersuchen kann. Jeder, der sich mal die Bänder gerissen hat, sollte sowas wissen. Wenn irgendetwas angeschwollen ist, kann man auf den Untersuchungsbildern noch nichts erkennen. Deswegen muss man immer warten, bis die Schwellung nachgelassen hat.
Allerdings wurde gesagt, dass die Bundesliga-Karriere von Soto beendet ist - wohl auch, weil er nach der Saison zurück in die Heimat wollte.

:tnx:

...auch, weil in mehreren Schritten (Operationen) künstliche Bänder eingesetzt werden müssen, die den Belastungen eines Fußball-Profis kaum standhalten würden.

http://web.de/magazine/sport/fussball/bundesliga/elkin-soto-verletzung-30615332

"Das ist eine der schwersten Verletzungen, die sich ein Fußballer zuziehen kann", bestätigt Sportmediziner Prof. Dr. Imhoff von der Technischen Universität München, der Gründungs- und Vorstandsmitglied der Deutschen Kniegesellschaft ist. Nach dem Videostudium der Szene, die zu Sotos Verletzung führte, ist sich Imhoff sicher, dass auch das hintere Kreuzband und auch das Außenband in Mitleidenschaft gezogen sind. Das verrät dem Mediziner die absolut unnatürliche Haltung des Knies.

Elkin Soto steht eine lange Leidenszeit bevor. Ein möglicher Behandlungsvorgang ist nun, in einer ersten Operation einen Teil der Bänder zu rekonstruieren, erklärt Dr. Imhoff. Diese erste OP wird voraussichtlich bereits in den nächsten Tagen stattfinden. In einer zweiten späteren Operation müssen dann die restlichen Bänder rekonstruiert werden. Laut Imhoff, wird es bis zu sechs Monate dauern, bis Soto überhaupt wieder rund laufen kann. Danach erst können aufbauende Rehamaßnahmen eingeleitet werden.

"Nach so einer Verletzung kann man nicht mehr profimäßig Fußball spielen", schätzt Prof. Dr. Imhoff die Aussichten von Elkin Soto ein. "Hobbymäßig ja, aber nicht mehr richtig". Zwar könne man die verletzten Bänder rekonstruieren, doch den Belastungen des Profifußballs würden sie nicht mehr standhalten. Bei der Regeneration einer solchen Verletzung spielt natürlich auch das Alter des Profis eine große Rolle. Elkin Soto ist bereits 34 Jahre alt. Mit 22 Jahren gäbe es vielleicht noch Hoffnung auf ein Comeback. Mit 34 nicht.
 
Das verrückte ist auch:
Wenn Soto mit seinem Spann den Oberschenkel von vdV getroffen hätte, dann wäre es ein Foul an vdV..

Ja neeee, is klar :lol:

Soto sieht VdV nicht kommen, kann auch nicht damit rechnen, das da einer angeflogen kommt.
WENN Soto ihn getroffen HÄTTE, dann wäre VdV schlicht selbst Schuld gewesen, weil man so nicht reingehen darf.
Aber gut, gibt ja auch Elfer, wenn man auf Kniehöhe zum Kopfball geht, wie wir diese Saison gelernt haben...

Eine Untersuchung hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht stattgefunden, da man so schnell nichts untersuchen kann. Jeder, der sich mal die Bänder gerissen hat, sollte sowas wissen. Wenn irgendetwas angeschwollen ist, kann man auf den Untersuchungsbildern noch nichts erkennen. Deswegen muss man immer warten, bis die Schwellung nachgelassen hat.
Allerdings wurde gesagt, dass die Bundesliga-Karriere von Soto beendet ist - wohl auch, weil er nach der Saison zurück in die Heimat wollte.

:tnx::tnx:
 
Viele lassen sich offenbar von der Schwere der Verletzung ein wenig in der Bewertung der Szene blenden. Ich wette, dass kaum ein Wort darüber verloren worden wäre, wenn nichts weiter schlimmes passiert wäre. Und das ist so, weil genau diese Art Zweikampf 100 mal im Spiel vorkommt. Vdv hält nirgendwo drüber, er streckt sein Bein nach dem Ball. Derjenige, der die Wucht in den Zweikampf bringt ist Soto. Trifft er den Ball, geht wohl alles gut, trifft er VDV leicht anders, verletzt er vielleicht sogar diesen schwer! So wie es jetzt gelaufen ist, ist für ihn das denkbar schlechteste rausgekommen.

Da kann VDV aber nichts dazu, mit dieser Wucht kannst du dich in jedem Zweikampf und tatsächlich auch ohne Gegenspieler schwer verletzen (wie schon jemand erwähnte). Ich habe im Sportunterricht mal eine leere Plastik tüte wegtreten wollen = Muskelbündelriss, 6 Monate kein schmerzfreies Laufen.

Mir geht es auch nicht darum vdv generell zu verteidigen. Seit er langsam geworden ist, ist er bei Fouls oft eine ziemlich linke Socke. Ihm aber hier eine Mitschuld zu geben finde ich unfair, weil falsch. Bzw. selbst WENN es ein Foul war, wäre die Verletzung immer noch einfach Pech, und nicht von vdv provoziert.
 
Ja neeee, is klar :lol:

Soto sieht VdV nicht kommen, kann auch nicht damit rechnen, das da einer angeflogen kommt.
WENN Soto ihn getroffen HÄTTE, dann wäre VdV schlicht selbst Schuld gewesen, weil man so nicht reingehen darf.
Aber gut, gibt ja auch Elfer, wenn man auf Kniehöhe zum Kopfball geht, wie wir diese Saison gelernt haben...
:tnx::tnx:
Wenn ein Torwart mit dem Hinterkopf gegen den Pfosten prallt, dann konnte er Ihn nicht sehen. Ist nun der Pfosten schuld ?
Wie konnte Soto vdV nicht kommen sehen, wenn der Mensch eine 180° Sicht hat :confused:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesichtsfeld
Außerdem bringt ein vdV es kaum noch auf 30 km/h :p ...klar wusste Soto zumindest, dass da ein Zweikampf stattfindet.
Soto nimmt durch den Schussversuch ebenfalls eine Verletzung billigend in Kauf.
 
Natürlich ist das ein Foulspiel.
VdV kommt seitlich von hinten angesprungen. Soto hat keine Chance ihn zu sehen. Dazu sieht man jawohl mehr als deutlich, dass VdV auch komplett durchzieht.
Das sind die schlimmsten Foulspiele, die es gibt. Eine Grätsche, die den Mann abräumt, tut weh, gibt Prellungen, sonstwas.
Ein gestrecktes Bein, ohne das der Gegner was sieht, gibt häufiger schwere Verletzungen. Er tritt entweder gegen das gestreckte Bein oder sogar unter den Fuß, was nicht selten zu Mittelfußbrüchen führt.

Nun, jedem seine Meinung. Soweit ich dass mitbekommen habe, sind im Nachgang auch andere Schiedsrichter befragt worden: Es liegt hier kein Foulspiel vor. Selbst Heidel, und der wirkte nach der Szene noch Recht betroffen, sprach von einem Unfall. So drängt sich der Verdacht auf, dass bei einigen hier in die Wertung der Szene noch ein paar andere Faktoren einfließen.
 
Nun, jedem seine Meinung. Soweit ich dass mitbekommen habe, sind im Nachgang auch andere Schiedsrichter befragt worden: Es liegt hier kein Foulspiel vor. Selbst Heidel, und der wirkte nach der Szene noch Recht betroffen, sprach von einem Unfall. So drängt sich der Verdacht auf, dass bei einigen hier in die Wertung der Szene noch ein paar andere Faktoren einfließen.
Dann müssen diese Schiris aber dringend eine Nachschulung erhalten. VdV kommt von seitlich hinten und stellt sein Bein in Hüfthöhe quasi als Schranke in den Laufweg von Soto. Die Verletzung ist allerdings äußerst unglücklich. Normalerweise war eine Verletzung von VdV da wesentlich wahrscheinlicher. Soto hat allerdings das nur Millisekunden lang offene Fenster erwischt, in dem er sich eher verletzen konnte als VdV.

Wenn die Schiris auch im vorherigen Spiel ordentlich ihre Arbeit verrichtet hätten, wäre VdV allerdings gar nicht auf dem Platz gewesen und bis zum Saisonende gesperrt.

Ich hoffe inständig, diese Type nach dieser Saison nie wieder in der Bundesliga auflaufen zu sehen.
 
Eine Untersuchung hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht stattgefunden, da man so schnell nichts untersuchen kann. Jeder, der sich mal die Bänder gerissen hat, sollte sowas wissen. Wenn irgendetwas angeschwollen ist, kann man auf den Untersuchungsbildern noch nichts erkennen. Deswegen muss man immer warten, bis die Schwellung nachgelassen hat.
Das stimmt so nicht. Eine manuelle Untersuchung lässt sich nicht durchführen, wenn das Knie geschwollen ist, weil es dann bewegungseingeschränkt ist. Eine MRT lässt sich am geschwollenen Knie aber durchführen. Man kann da sehr wohl sehen, ob die Bänder noch durch das Gelenk laufen oder nicht. Außen und Innenband laufen zudem außerhalb der Kapsel.

Viele lassen sich offenbar von der Schwere der Verletzung ein wenig in der Bewertung der Szene blenden. Ich wette, dass kaum ein Wort darüber verloren worden wäre, wenn nichts weiter schlimmes passiert wäre.
Ich sage mal Ballack gg Boateng. Auch eine Szene die in jedem zweiten Spiel passiert, meist mir glimpflicherem Ausgang. Boateng nimmt dabei die Verletzung bewusst in Kauf. Die Schwere einer Verletzung sollte imho immer mit einfließen müssen. Wenn ich im Straßenverkehr jmd anfahre, weil ich die Vorfahrt missachte, und derjenige hat ein paar Kratzer kP. Wenn derjenige aber auf den Kopf fällt und stirbt, dann werden die Folgen aber ganz andere sein.

Derjenige, der die Wucht in den Zweikampf bringt ist Soto.
Hm ok, also wenn ein Spieler auf mich zukommt, ich lasse ihn fast passieren und stelle ihm dann das Bein, ist der andere Schuld? Selbiges gilt fürs drüber halten? Soll der andere ebn nicht versuchen aufs Tor zu schießen.

Ich habe im Sportunterricht mal eine leere Plastik tüte wegtreten wollen = Muskelbündelriss, 6 Monate kein schmerzfreies Laufen.
Ein Muskelfaser/bündel Riss ist doch mit einer solchen Verletzung gar nicht zu vergleichen. Dafür reicht es schon, wenn man sich nicht warm macht, eine Verhärtung hat......

Ihm aber hier eine Mitschuld zu geben finde ich unfair, weil falsch. Bzw. selbst WENN es ein Foul war, wäre die Verletzung immer noch einfach Pech, und nicht von vdv provoziert.
Natürlich ist es Pech, das bestreitet wohl auch keiner. Aber ohne vdv wäre es zu dieser verletzung nicht gekommen, natürlich ist er dann schuld. Und es ist eben schon die zweite schwerere Verletzung innert 3 Wochen, die der Typ verursacht, nur weil er nicht klar kommt, dass er schlecht spielt und das mit übertriebener Aggressivität im Zweikampf wett machen will. Ist ja gut, wenn jmd motiviert auf dem Platz steht und für seinen Verein alles gibt. Aber es gibt eben auch Grenzen. Über van Bommerl habe ich mich seinerzeit auch aufgeregt und ich weiß gar nicht mit wievielen dreckigen Nummern der davon gekommen ist "normale Härte". Bin gespannt, wer dafür noch mit seiner Gesundheit bezahlen darf.
 
Dann müssen diese Schiris aber dringend eine Nachschulung erhalten. VdV kommt von seitlich hinten und stellt sein Bein in Hüfthöhe quasi als Schranke in den Laufweg von Soto. [/I]

VDV berührt den Gegner nicht sondern nur den Ball. Der Versuch Soto den Ball wegzuspitzeln kann nicht per se als Risikoaktion gewertet werden oder damit verglichen wenn jemand mit den Stollen voraus in den Gegenspieler hinein rauscht. Jedem, ob HSV Anhänger und auch VDV selbst tut es leid was Soto widerfahren ist. Ein Foul lag hier erkennbar nicht vor. Jede Sportart birgt das Risiko einer Verletzung. Diese hier war sehr unglücklich.
 
VdV ist da recht ungestüm von Hinten in de Zweikampf gegangen. Aber er spielt da ja nicht den Mann. Insgesamt ist das eine unglückliche Situation gewesen und die schwere der Verletzung eine noch viel unglücklichere Folge. Man kann die Kirche auch mal im Dorf lassen. Ich schätze vdV auch nicht so ein, dass er dort seinen Gegenspieler schwer verletzten wollte oder überhaupt foulen wollte.
Für Soto ist es mehr als bitter. Man kann ihm nur wünschen, dass er nach den OPs und der Reha soweit beschwerdefrei durch sein weiteres Leben gehen kann. Mit dem Profifussball ist es ja jetzt leider vorbei.

Insgesamt muss man aber auch fesstellen, dass Sport auf dem höchsten Niveau den menschlichen Körper einfach an seine Belastungsgrenzen und darüber hinaus fordert. Es passieren immer wieder schwere Verletzungen. Bei Fussball sogar nicht selten ohne gegnerische Einwirkung. Da vertritt man sich, bleibt im Rasen hängen oder sonst was und ganz schnell ist das Kreuzband oder sonst was kaputt.
 
VdV ist da recht ungestüm von Hinten in de Zweikampf gegangen. Aber er spielt da ja nicht den Mann. Insgesamt ist das eine unglückliche Situation gewesen und die schwere der Verletzung eine noch viel unglücklichere Folge. Man kann die Kirche auch mal im Dorf lassen. Ich schätze vdV auch nicht so ein, dass er dort seinen Gegenspieler schwer verletzten wollte oder überhaupt foulen wollte.
Für Soto ist es mehr als bitter. Man kann ihm nur wünschen, dass er nach den OPs und der Reha soweit beschwerdefrei durch sein weiteres Leben gehen kann. Mit dem Profifussball ist es ja jetzt leider vorbei.

Insgesamt muss man aber auch fesstellen, dass Sport auf dem höchsten Niveau den menschlichen Körper einfach an seine Belastungsgrenzen und darüber hinaus fordert. Es passieren immer wieder schwere Verletzungen. Bei Fussball sogar nicht selten ohne gegnerische Einwirkung. Da vertritt man sich, bleibt im Rasen hängen oder sonst was und ganz schnell ist das Kreuzband oder sonst was kaputt.


Ja, so ist es gut formuliert. Die Grenzen werden erreicht, und wenn sie überschritten werden, dann kann es eben knacken, ob gewollt oder ungewollt. Und vdV will ich auch nicht unterstellen, dass es so gewollt war. Bloß weil der in HH spielt, muss das kein Grund sein, ihn deshalb für die Verletzung und noch dazu die Schwere verantwortlich zu machen. Es ist einfach wirklich mehr als dumm gelaufen für Soto. Und bei dem Tempo und der Intensität heute ist eine schwere Verletzung kein Problem. Das passiert dauernd, siehe auch Bayern.


vdV: ich mag ihn insgesamt nicht, aber hier steht er eben blöd da.
 
Bei der Szene von Boateng damals bin ich zu hundert Prozent sicher, dass er Ballack verletzen wollte, weil dieser ihn vorher beleidigt hat.
Bis heute ein Witz, dass der nicht lebenslang bestraft wurde für die Aktion.
 
Bei der Szene von Boateng damals bin ich zu hundert Prozent sicher, dass er Ballack verletzen wollte, weil dieser ihn vorher beleidigt hat.
Bis heute ein Witz, dass der nicht lebenslang bestraft wurde für die Aktion.

Es gibt bestimmt Fouls die absichtlich begangen werden, keine Frage. Wie schlimm sie dann im Endeffekt sind, weiß man ja nicht. Das Boateng-Foul war sicher eines mit Ansage, und Boateng hat auch eine mögliche Schwere der Verletzung in Kauf genommen. Er wusste, was er machte, aber nicht, was letztendlich dabei rauskommt.

By the way: Er ist ein Prince, den bestraft man anders .............(oder gar nicht)

:ugly:
 
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