Halbfinale (POR - SPA/GER - ITA)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas slemke
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Wer kommt ins Finale?

  • Deutschland und Spanien

    Votes: 33 38,4%
  • Deutschland und Portgal

    Votes: 23 26,7%
  • Italien und Spanien

    Votes: 22 25,6%
  • Italien und Portugal

    Votes: 8 9,3%

  • Total voters
    86
  • Poll closed .
Nun ja, es ist ja ein offenes Geheimnis das zahlreiche andere Sportler, auch Fußballer auf der Liste von Fuentes gestanden haben sollen.

Ob da etwas dran ist können wir natürlich nicht beurteilen. Von daher muss man sich natürlich mit Verdächtigungen zurückhalten.

Aber es stimmt schon, irgendwas wird dort scheinbar besser gemacht als in anderen Nationen.
Fußball ist da ja eh noch so eine Sache, auch in Deutschland, wenn man sieht wie schnell manche Spieler wieder spielen.
Jedoch hat der Fußball so eine Macht, dass da kaum was öffentlich gemacht werden wird.
 
um Gottes Willen jetzt hab ich echt den Ton wieder angemacht und die labern wieder einen Scheiß! Jetzt soll man schon nicht mehr Siege entsprechend feiern, so wie es nun mal üblich ist:stirn:
 
In der Tat, da habe ich von Willen gesprochen, wo ich hätte Einsatz schreiben sollen. Und jetzt?

Also hast du ihnen doch den Willen abgesprochen?!
Ach nee, stimmt mit keinem einzigen Wort erwähnt...:lol:
Solange du es selbst verstehst, ist ja alles palletti:cool:

@DR AKR: Naja aber waren die Franzosen nicht auch nur so gut/schlecht, wie es Spanien zulässt?! Gerade bei Xavi und auch Iniesta sehe ich noch Luft nach oben, auch Busquets/Xabi nicht ganz so stark heute.


So, Bettchen ruft :)
 
Ob Einsatz oder Wille. Ich halte das mit Verrlaub für relativ unsinnig.
Es war ein EM Halbfinale. Aus welchem Grund sollte da eine Mannschaft auf Einsatz verzichten?
Ich glaube es ist ein bisschen das Problem der Körpersprache (bzw. der "Spielsprache"). Das spanische Spiel ist im besten Fall so leichtfüßig und teilweise körperlos, kommt ohne Fouls und Grätschen aus. Das Konzept besteht nicht aus Kampf, und nicht aus den typischen Gesten, die man mit Leidenschaft, Kampf usw. verbindet. Sondern es ist ein spielerisches, wo es um Ballbesitz, Raumgewinn, Geduld usw. geht.
Wenn dann ein schwächeres Spiel kommt, sieht es vielleicht irgendwo unleidenschaftlich, so aus, als würde die Mannschaft nicht kämpfen. Die Spanier waren mit Sicherheit teilweise auch ratlos, weil sie ihr Konzept nicht durchspielen konnten. Da haben ihnen die Portugiesen den Schneid abgekauft.
Aber dass ihre Leistung heute irgendwie mit mangelndem Einsatz oder Willen zu tun hatte, würde ich in Abrede stellen. Wenn, dann hat es eher damit zu tun, dass die Spanier zu unflexibel waren und lange Zeit Probleme hatten, sich auf das Spiel einzustellen, einfach weil es anders lief als gewohnt. Das war schon paarmal zu sehen bei der EM, und darum glaube ich, dass die Spanier sich sehr steigern werden müssen, wenn sie das Finale gewinnen wollen. Denn sowohl der italienischen als auch der deutschen Mannschaft ist zuzutrauen, dass sie nicht nur wie Portugal das spanische Spielkonzept stören und zerstören können, sondern dann auch was draus machen.

MFG dkbs
 
Ob Einsatz oder Wille. Ich halte das mit Verrlaub für relativ unsinnig.
Es war ein EM Halbfinale. Aus welchem Grund sollte da eine Mannschaft auf Einsatz verzichten?
Ich glaube es ist ein bisschen das Problem der Körpersprache (bzw. der "Spielsprache"). Das spanische Spiel ist im besten Fall so leichtfüßig und teilweise körperlos, kommt ohne Fouls und Grätschen aus. Das Konzept besteht nicht aus Kampf, und nicht aus den typischen Gesten, die man mit Leidenschaft, Kampf usw. verbindet. Sondern es ist ein spielerisches, wo es um Ballbesitz, Raumgewinn, Geduld usw. geht.
Wenn dann ein schwächeres Spiel kommt, sieht es vielleicht irgendwo unleidenschaftlich, so aus, als würde die Mannschaft nicht kämpfen. Die Spanier waren mit Sicherheit teilweise auch ratlos, weil sie ihr Konzept nicht durchspielen konnten. Da haben ihnen die Portugiesen den Schneid abgekauft.
Aber dass ihre Leistung heute irgendwie mit mangelndem Einsatz oder Willen zu tun hatte, würde ich in Abrede stellen. Wenn, dann hat es eher damit zu tun, dass die Spanier zu unflexibel waren und lange Zeit Probleme hatten, sich auf das Spiel einzustellen, einfach weil es anders lief als gewohnt. Das war schon paarmal zu sehen bei der EM, und darum glaube ich, dass die Spanier sich sehr steigern werden müssen, wenn sie das Finale gewinnen wollen. Denn sowohl der italienischen als auch der deutschen Mannschaft ist zuzutrauen, dass sie nicht nur wie Portugal das spanische Spielkonzept stören und zerstören können, sondern dann auch was draus machen.

MFG dkbs

Abschlusswort:applaus:
 
Ich erachte den spanischen Fußball zwar nicht als nahe an der Perfektion, dennoch ist das, was du schreibst, absolut richtig: Auf Perfektion hat man keinen Bock. Man möchte es selber sein, aber andere sollten es möglich nicht sein. Unterhaltung funktioniert zudem über Makel, und nicht über Fehler.

als bestätigung dazu, muss man sich ja nur anschauen welche historisch bedeutende menschen oder auch filmfiguren einen am meißten faszinieren oder beschäftigen, egal ob nun im positiven oder negativen sinne. das sind alles menschen mit makel, mit dunklen, unsauberen facetten. liegt wohl auch daran, dass eine identifikation mit dem perfekten kaum möglich ist.
dass jeder selbst nach perfektion strebt, würde ich aber nicht unbedingt unterschreiben. man will nur perfekt sein in dem sinne, wie man sich gerne selbst sehen möchte.


Lanz ist so ein schmieriger Lackaffe..:wuerg:

:tnx:
 
Ob Einsatz oder Wille. Ich halte das mit Verrlaub für relativ unsinnig.

Das ist dein gutes Recht.

Ich glaube es ist ein bisschen das Problem der Körpersprache (bzw. der "Spielsprache"). Das spanische Spiel ist im besten Fall so leichtfüßig und teilweise körperlos, kommt ohne Fouls und Grätschen aus. Das Konzept besteht nicht aus Kampf, und nicht aus den typischen Gesten, die man mit Leidenschaft, Kampf usw. verbindet. Sondern es ist ein spielerisches, wo es um Ballbesitz, Raumgewinn, Geduld usw. geht.

Was hat die Körpersprache damit zu tun, dass die Spanier bis zur Verlängerung extrem selten zum Abschluss oder auch nur in die Nähe des Strafraums kamen?

Die Spanier waren mit Sicherheit teilweise auch ratlos, weil sie ihr Konzept nicht durchspielen konnten. Da haben ihnen die Portugiesen den Schneid abgekauft.
Aber dass ihre Leistung heute irgendwie mit mangelndem Einsatz oder Willen zu tun hatte, würde ich in Abrede stellen. Wenn, dann hat es eher damit zu tun, dass die Spanier zu unflexibel waren und lange Zeit Probleme hatten, sich auf das Spiel einzustellen, einfach weil es anders lief als gewohnt.

Also sprichst du ihnen die fußballerischen Fähigkeiten ab, mit der Situation umzugehen?

Das war schon paarmal zu sehen bei der EM, und darum glaube ich, dass die Spanier sich sehr steigern werden müssen, wenn sie das Finale gewinnen wollen. Denn sowohl der italienischen als auch der deutschen Mannschaft ist zuzutrauen, dass sie nicht nur wie Portugal das spanische Spielkonzept stören und zerstören können, sondern dann auch was draus machen.

MFG dkbs

Darf ich dem entnehmen, dass du die Spanier ebenfalls schwächer einschätzt als bei den beiden vorangegangenen Turnieren?
 
Zitat von Niedersachse:
Was hat die Körpersprache damit zu tun, dass die Spanier bis zur Verlängerung extrem selten zum Abschluss oder auch nur in die Nähe des Strafraums.

Darf ich dem entnehmen, dass du die Spanier ebenfalls schwächer einschätzt als bei den beiden vorangegangenen Turnieren?

Woher weißt du denn, das fehlender Wille/Einsatz Grund für den fehlenden Abschluss ist?
Dkbs meint, dass die Körpersprache für manche wie fehlender Willen aussieht, ohne das es so

Und das sie schwächer sind, sieht doch fast jeder so.

Wollte ja eig schlafen, aber:


Krass grad die Bilder aus der Kabine 2006.
 
Was hat die Körpersprache damit zu tun, dass die Spanier bis zur Verlängerung extrem selten zum Abschluss oder auch nur in die Nähe des Strafraums kamen?
Mit dem Auftreten der Spanier hat es evtl zu tun, dass man , vielleicht anders als bei den Griechen oder Engländern, Einsatz oder Wille absprechen könnte. Ich gucke mir gleich vielleicht nochmal die Wiederholung an, aber mein Eindruck ist eigentlich, dass die Tatsache, dass die Spanier Probleme hatten und selten zum Abschluß kamen

a) mit ihrer eher abwartenden, tendenziell defensiven Strategie zu tun hat, besonders bei diesem Turnier, aber auch 2010 und 2008 hat Spanien meiner Erinnerung nach selten ein Feuerwerk an Torchancen abgebrannt. Dazu kommt, dass man an der Rotation der Spanier im Sturm sieht, dass sie selbst dieses Mal nicht diese natürliche Selbstveständlichkeit haben, ihren Gegner zu dominieren und daraus auch Kapital zu schlagen0

b) damit, dass man bei dieser EM das eine oder andere Mal sehen konnte, wie man dem spanischen Ballbesitz-Spiel beikommen kann und Portugal lange Zeit fast perfekt gezeigt hat, wie man dem spanischen Spiel beikommt.

Und c) hat jede Mannschaft bessere und schlechtere Tage und ich denke, das war heute einer, wo es besonders schwer war für Spanien.

Also sprichst du ihnen die fußballerischen Fähigkeiten ab, mit der Situation umzugehen?
Nunja, Spanien ist ja nicht unbesiegbar und keine perfekte Mannschaft. Mit nicht optimaler Tagesform und einem Gegner, der perfekt auf das eigene Spiel eingestellt ist und anfangs auch noch Nadelstiche setzt, sodass man immer aufpassen muss, kein Gegentor zu bekommen, dazu einem Ronaldo, der brandgefährlich ist und allein ein Spiel entscheiden kann, kann es schonmal vorkommen dass ein Spiel nicht perfekt läuft.
Wenn du aus der Tatsache, dass Spanien das Spiel selten dominiert hat und es sehr zerfahren war, schließen willst, dass Spanien überfordert war, ok. Aber letztlich hat Spanien auch wenig zugelassen, Ronaldo neutralisiert und ist zum Ende stark aufgekommen und hatte große Chancen zum Sieg. Insofern wäre ich vorsichtig. Der Finaleinzug heute war glücklich. Aber unverdient war er nicht.

Darf ich dem entnehmen, dass du die Spanier ebenfalls schwächer einschätzt als bei den beiden vorangegangenen Turnieren?
Zumindest scheint es so, dass das Tiki-Taka Spiel nicht so perfekt funktioniert. Aber auch 2008 und 2010 sind die Spanier nicht durch das Turnier spaziert, 2010 haben sie gegen die Schweiz verloren und in der KO Runde jedes Mal 1:0 gewonnen.
Udn vor allem ist es ja kein Wunder, wenn sich irgendwann die Gegner mal ernsthafte Gedanken machen, wie man den Spaniern begegnen kann. Und Italien, Kroatien und Portugal haben das gut gemacht und sich ein Unentschieden verdient und hatten auch Siegchancen. Die Spanier haben vor paar Jahren eine ziemlich neue Art des Spiels eingeführt, die vielleicht dabei ist, ihren Zenit zu überschreiten, auch und vor allem, weil sich die Gegner darauf einstellen und irgendwann Gegenmittel finden.
Im Finale wäre Deutschland daher schon Favorit. Denn so defensiv wie 2010 wird die deutsche Mannschaft nicht mehr auftreten und dem Gegner die Rolle des Chefs im Ring überlassen. Und das ist eine der Voraussetzungen dafür, dass das spanische Spiel funktioniert.

MFG dkbs
 
Puh, dass war knapp :rolleyes:

Sollte es nun im Finale gegen Deutschland gehen, wird die "la furia roja" mit Sicherheit mit einem echten Stürmer spielen.

Deutschland ist offensiver ausgerichtet und es werden sich mehr Räume anbieten!

Nun, zunächst muss heute der Italiener weggeräumt werden;)
 
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