Moin.
... Army now!
*gröööhl*
Vor ca. 22 Jahren im Juli eingezogen. Leider T1 und als ich W15 abgeleistet hatte: T2. Das gute Essen in den Stammeinheiten.
2 x Reserve
Marine
Kann so oder so sein.
Man ist auf jedenfall ein potentieller Mörder, dafür aber recht fit, man lernt die Verbundenheit mit der Natur, schöne Kopfgestecke basteln.
Man darf in der Dunkelheit Metallgegenstände zerlegen und zusammenbauen, ein richtiger Wettbewerb, es geht dabei um Zeit. Man darf nochmal die Schulbank drücken und kann getrost sein Gewissen vor der Tür lassen. Wie grausam Schule sein kann wird auch vermittelt, es wird ständig der ABC-Alarm geübt und getrichtert. Ja, so ist das.
Man wird in den Schlaf gesungen: RUUUUHEEE IM SCHIFFF ! LICCHT AUSSS! Pünktlich um 22Hundert. Morgens wird man gleich richtig geweckt, man weiß wo man sich aufhält.: "REISE, REISE, AUFFFSTEEEEHN" Toll!
Ganz besonders gut geeignet für Schlampen und Kettenraucher: Zimmerordnung und der Befehl vor die Tür zu treten. Zigarette an... "SCHOTT" Zigarette aus. Zigarette an... "ACHTUNG ACHTUNG ALLE MANN AUF DECK ANGETRETEN, MARSCH MARSCH" Zigarette aus. Damals hat eine Stange gerade 5 Tage gereicht...
Die Ordnung und Elefanten in kleinen Metallrohren, was man alles zu sehen bekommt, schön. Wie schon erwähnt, man lernt Wäsche ordentlich im Spint verstauen und auch das Bett ordentlich zu machen. Tisch decken: "Ich melde mich Backschafter der Xten Gruppe. Die Backt wurde aufgedeckt (nach dem Essen: abgebackt) und aufgeklart..." oder so. Zurück vom Aussendienst: wenn man auf einer Übung mit Platzpatronen auf Schießbuden-Ringe gezielt hat muß man in der Kaserne die mitgebrachten Elefanten wieder wegputzen... habe ich nie richtig verstanden, aber so ist der Bund halt.
Man lernt sehr schnell, wie gefährlich U-Boote im evtl. Ernstfall sind, in nahezu jeder Pfütze können sie versteckt sein, auch wenn es überhaupt keine Verbindung zu irgendwelchen fließenden Gewässern gibt. Aber der Gruppenführer ruft dann immer so gern: "U-Boot-Alarm!!!" besonders bei nassem Wetter, dann sollte man sich tunlichst auf den Boden werfen, egal wo.
Nett. Fürsorglich und voller Überraschungen... jetzt sogar mit internationaler Fortbildung in fremden Ländern...
... gut das ich das hinter mich hatte, bevor diese Fernreisen angeboten wurden.
PS.: Kameradschaft, die Schwachen im Team mitzuziehen, Abiturienten haben gegen die ausgebildeten Handwerker immer ein wenig schlechtere Karten bei den Vorgesetzten, Argumentation und so...
1987:
Damals fürchtete man noch einen 48-Stunden-Überfall der Roten Armee und der Warschauer Pakt Staaten. Muuhhaaahahaaa.
Meine Verwandten drüben hätten nicht auf mich geschossen! Dafür ist mein Cousin in den Bau gegangen, weil er es auch ausgesprochen hat!
Tja, Grundwehrdienst... viel Spaß.
Lurch
So, mehr schreibe ich nicht, sonst betreibe ich Wehrzersetzung.
