Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Meinst du das liegt nur daran? Ich glaube nicht. Das ist mir zu absolut. Also aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es Menschen gibt, die das durchaus verstehen und es ablehnen.
Auch die wird es geben. Nicht alle Menschen sind immer einer Meinung und gerade bei dem Thema gehen die Meinungen sehr auseinander. Eigentlich spielt es nicht einmal eine Rolle wer Recht hat.
Zum Einen weil "viele Menschen" dumm, egoistisch und gar nicht in der Lage sind über solche Dinge zu entscheiden und zum Anderen weil es manchmal einfach die beste Entscheidung ist, überhaupt etwas zu entscheiden. Wenn alle immer nur diskutieren, gibt es keine Entscheidung, das gilt im Berufs- und Privatleben genauso wie in der Politik. Insofern begrüße ich sowas schon einmal weil überhaupt was entschieden und getan wird.
 
Auch die wird es geben. Nicht alle Menschen sind immer einer Meinung und gerade bei dem Thema gehen die Meinungen sehr auseinander. Eigentlich spielt es nicht einmal eine Rolle wer Recht hat.
Zum Einen weil "viele Menschen" dumm, egoistisch und gar nicht in der Lage sind über solche Dinge zu entscheiden und zum Anderen weil es manchmal einfach die beste Entscheidung ist, überhaupt etwas zu entscheiden. Wenn alle immer nur diskutieren, gibt es keine Entscheidung, das gilt im Berufs- und Privatleben genauso wie in der Politik. Insofern begrüße ich sowas schon einmal weil überhaupt was entschieden und getan wird.
Ich versteh nicht ganz was Du damit meinst. Also was wird entschieden und getan?
 
Demnächst auch an deiner Haustür...
wachtturm.png
 
Deutschland hat imho in vielen Fällen ein Freundlichkeits- bzw. ein Höflichkeitsproblem.
Es kann doch nicht so schwer sein, manchmal einfach kein ein A*schloch zu sein.
Und vielleicht sollte sich mancher einfach mal weniger darum kümmern, was der Andere ist und das sein eigenes Leben beeinträchtig.
In 99% der Fälle ändert das "Anderssein" des Gegenübers schlicht nichts, egal ob es um Frauen, Homosexualität oder anderes Aussehen geht.
 
Anderssein bereichert. Ich umgebe mich hundertmal lieber mit "Charakteren" als mit den ganzen Mainstream-Menschen, die alle irgendwo gleich sind.
Auf der anderen Seite gibt es halt immer die tollen "special snowflakes", die alle anderen schlecht aussehen lassen, allerdings in allen Gruppen.
Da sitzen 100 Leute im Hörsaal und der Prof sagt "Sehr geehrte Damen und Herren" und in der hintersten Reihe schreit jemand auf und plärrt, dass er sich davon nicht angesprochen fühlt. Da hätte ich auch nen Hals, auch wenn ich für das Gendern bin. Ich habe auf der Arbeit exakt einen solche Kollegen auf der anderen Seite sitzen, der mir jedes Mal ein Ohr abkaut, wenn ich mal wieder eine Rundmail mit "Kolleg*innen" geschrieben habe und er meint, er würde sich nicht angesprochen fühlen, weil das ja nur Frauen ansprechen würde. Hab ihm dann absichtlich eine Mail geschrieben mit "Sehr geehrte Kolleg*innen und ...". Seitdem ist Ruhe. :D
 
... schöööööön.



Hier geht´s nämlich ganz anders zur Sache.


Alle - sonst lieben - Mitmenschen in diesem Forum,
die nicht die Schreibweise Kolleg*innen oder Kolleg:innen (die nicht einmal irgendeiner Rechtschreibregel entspricht, sondern nur geduldet wird, weil man gefühlte 0,003 % der Bevölkerung nicht diskriminieren möchte) in ihren Sprachgebrauch internalisiert haben,
sind, wenn man hier so durch die Zeilen schwelgt:

mindestens
- Böse, böse Ignoranten
- alte weiße Männer, die ja - allein schon durch ihre überdurchschnittliche Lebenserfahrung grds. böse sind - und natürlich weil sie weiß sind (merkt ihr was)
- abgrundtief intolerant
- in ihrer Intelligenz gemindert, allein weil sie es nicht zu ihrer Hauptbeschäftigung gemacht haben, sich intensiv mit den 0,003 % der Bevölkerung zu beschäftigen (von denen sie noch nicht eine/einen/eines kennengelernt haben und selbst wenn doch, dann damit keinerlei Problem hätten)
- frauenfeindlich, weil sie - immer schon - nur "Kolleginnen und Kollegen" oder "Kolleginnen/Kollegen" verwenden
- nicht auf dem neuesten Stand und altersstarr, weil sie bei Kolleg*innen die Sinnhaftigkeit von "Kolleg" hinterfragen und die Notwendigkeit des *´s selbst
- in den allermeisten Fällen sogar asoziale A****löcher, weil sie sich anderen Zeitaufgaben (z.B. Energiesparen, der eigenen Familie, dem Verein, anderen sozialen Aufgaben) mehr widmen als der Umstellung von Kolleginnen und Kollegen auf Kolleg*innen
- homophob, obwohl sie in ihrem Bekanntenkreis - also im realen Leben - liebe Mitmenschen haben, die sich demselben Geschlecht oder beiden Geschlechtern hingezogen fühlen oder es gar nicht so genau selbst wissen, und mit diesen lieben Mitmenschen wunderbar interagieren und ohne Vorurteile Zeit verbringen (privat und beruflich)
- charakterschwach, weil sie nicht "mit der Zeit" gehen und sich nicht kritiklos nach der Fahne im Wind bewegen

Und, nicht zu vergessen, sind sie grundsätzlich gegen Vielfalt, obwohl sie sich dem Thema Gleichberechtigung in substanzieller Art widmen, nämlich durch gelebte Toleranz.

Dies gilt selbstverständlich alles auch, falls sie - seit sie eigenständig Zeilen schreiben - schon immer weibliche und männliche Mitmenschen in beiden Geschlechtern anschreiben, z.B. "Kolleginnen und Kollegen" oder "Sehr geehrte Damen und Herren" oder "liebe Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter".

Oh my god, ich habe die 0,003 % nicht raum- und zeitfüllend berücksichtigt, die vielleicht selbst nicht so ganz sicher sind, ob sie überhaupt zu den 0,003 % gehören und wenn doch, dann möglicherweise gar nicht anders angeschrieben werden wollen. Sehr böser Fehler.
Als Strafe schreibe ich jetzt - alternierend - 2, in bestimmten Kreisen, gehypte Sprachschöpfungen:
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
(jetzt reicht´s aber auch)



Dies könnte mein Lieblings-Thread werden ... wenn, ja wenn ...
 
Zuletzt bearbeitet:
... schöööööön.



Hier geht´s nämlich ganz anders zur Sache.


Alle - sonst lieben - Mitmenschen in diesem Forum,
die nicht die Schreibweise Kolleg*innen oder Kolleg:innen (die nicht einmal irgendeiner Rechtschreibregel entspricht, sondern nur geduldet wird, weil man gefühlte 0,003 % der Bevölkerung nicht diskriminieren möchte) in ihren Sprachgebrauch internalisiert haben,
sind, wenn man hier so durch die Zeilen schwelgt:

mindestens
- Böse, böse Ignoranten
- alte weiße Männer, die ja - allein schon durch ihre überdurchschnittliche Lebenserfahrung grds. böse sind - und natürlich weil sie weiß sind (merkt ihr was)
- abgrundtief intolerant
- in ihrer Intelligenz gemindert, allein weil sie es nicht zu ihrer Hauptbeschäftigung gemacht haben, sich intensiv mit den 0,003 % der Bevölkerung zu beschäftigen (von denen sie noch nicht eine/einen/eines kennengelernt haben und selbst wenn doch, dann damit keinerlei Problem hätten)
- frauenfeindlich, weil sie - immer schon - nur "Kolleginnen und Kollegen" oder "Kolleginnen/Kollegen" verwenden
- nicht auf dem neuesten Stand und altersstarr, weil sie bei Kolleg*innen die Sinnhaftigkeit von "Kolleg" hinterfragen und die Notwendigkeit des *´s selbst
- in den allermeisten Fällen sogar asoziale A****löcher, weil sie sich anderen Zeitaufgaben (z.B. Energiesparen, der eigenen Familie, dem Verein, anderen sozialen Aufgaben) mehr widmen als der Umstellung von Kolleginnen und Kollegen auf Kolleg*innen
- homophob, obwohl sie in ihrem Bekanntenkreis unzählige liebe Mitmenschen haben, die sich demselben Geschlecht oder beiden Geschlechtern hingezogen fühlen oder es gar nicht so genau selbst wissen, und mit diesen lieben Mitmenschen wunderbar interagieren und ohne Vorurteile Zeit verbringen (privat und beruflich)
- charakterschwach, weil sie nicht "mit der Zeit" gehen und sich nicht kritiklos nach der Fahne im Wind bewegen

Und, nicht zu vergessen, sind sie grundsätzlich gegen Vielfalt, obwohl sie sich dem Thema Gleichberechtigung in substanzieller Art widmen, nämlich durch gelebte Toleranz.

Dies gilt selbstverständlich alles auch, falls sie - seit sie eigenständig Zeilen schreiben - schon immer weibliche und männliche Mitmenschen in beiden Geschlechtern anschreiben, z.B. "Kolleginnen und Kollegen" oder "Sehr geehrte Damen und Herren" oder "liebe Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter".

Oh my god, ich habe die 0,003 % nicht raum- und zeitfüllend berücksichtigt, die vielleicht selbst nicht so ganz sicher sind, ob sie überhaupt zu den 0,003 % gehören und wenn doch, dann möglicherweise gar nicht anders angeschrieben werden wollen. Sehr böser Fehler.
Als Strafe schreibe ich jetzt - alternierend - 2, in bestimmten Kreisen, gehypte Sprachschöpfungen:
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
(jetzt reicht´s aber auch)



Dies könnte mein Lieblings-Thread werden ... wenn, ja wenn ...
 
Mal etwas Humoriges vorweg.
transfinanziell.png

@MiroKlose
Um es vorweg nochmal deutlich auszusprechen:
Eine Meinung ist eine Meinung; eine andere (von deiner abweichende) Meinung ist auch lediglich eine Meinung.

Deine, ich möchte es mal so nennen, 'Defensiv-Tirade' bestätigt m.E.
a) die These 'Getroffene Hunde bellen' und
b) ist sie eine anekdotische Bestätigung dafür, dass 'alte weiße Männer' eine zutreffende Bezeichnung für den Teil der Bevölkerung zu sein scheint, der Veränderung oft vehement und lautstark ablehnt.
Diese Bezeichnung umfasst ebenso Frauen, Beispiele dafür sind aus den letzten Jahren Alice Schwartzer und Lisa Fitz.
Ist lediglich meine Meinung zu deinem Beitrag.
 
Mal etwas Humoriges vorweg.
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@MiroKlose
Um es vorweg nochmal deutlich auszusprechen:
Eine Meinung ist eine Meinung; eine andere (von deiner abweichende) Meinung ist auch lediglich eine Meinung.

Deine, ich möchte es mal so nennen, 'Defensiv-Tirade' bestätigt m.E.
a) die These 'Getroffene Hunde bellen' und
b) ist sie eine anekdotische Bestätigung dafür, dass 'alte weiße Männer' eine zutreffende Bezeichnung für den Teil der Bevölkerung zu sein scheint, der Veränderung oft vehement und lautstark ablehnt.
Diese Bezeichnung umfasst ebenso Frauen, Beispiele dafür sind aus den letzten Jahren Alice Schwartzer und Lisa Fitz.
Ist lediglich meine Meinung zu deinem Beitrag.

Damit das "humorige" (oder sollte ich besser sagen "despektierliche") nicht verloren geht,
zitiere ich es mal.
Es geht leider völlig am Thema vorbei, wie sehr häufig in diesem Thread.

Ich verbitte mir eine Einstufung in irgendeine nicht vorhandene Schublade,
und zwar weil es schlicht falsch ist was du über mich schreibst.

Du darfst gerne meine Zeilen lesen und evtl. wird dir auf dem Wege des Verstehens auffallen,
wie grotesk die ganze "Diskussion" sich hier entwickelt hat.
Denn ich unterstütze ja persönlich in nahezu jeglicher Form die Gleichberechtigung.
Der * hat damit nur herzlich wenig zu tun.

Deine persönliche(n) Meinung(en), wie und wie schnell auch immer du dir diese bildest, darfst du selbstverständlich behalten.
 
Ruhe neu definiert. :D
Ich beziehe mich in diesem Fall einfach auf die Einführung des Genderns, wo auch immer es gemacht wird. Es wird was für Toleranz und Gleichberechtigung getan. Ob es nun hilft oder nicht.
Das finde ich eben nicht so einfach. Du sagst es ja in dem letzten Satz bereits, und da sehe ich die Kontraproduktivität dessen. Warum etwas erzwingen, einführen, obwohl es die Mehrheit abfuckt. Das ist doch dann nichts Gutes!? Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
 
Ruhe neu definiert. :D

Das finde ich eben nicht so einfach. Du sagst es ja in dem letzten Satz bereits, und da sehe ich die Kontraproduktivität dessen. Warum etwas erzwingen, einführen, obwohl es die Mehrheit abfuckt. Das ist doch dann nichts Gutes!? Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
Es stimmt halt nicht, dass es die Mehrheit abfuckt, sondern vor allem bestimmte Personengruppen. Man muss nur mal aus seiner persönlichen Bubble rausschauen.
Ich arbeite z.B. in einer sehr konservativen Firma. Vor 10 Jahren hatten wir einen Altersschnitt von ca. Mitte 50. Da war gendern bei uns kein Thema. Heute ist der Schnitt eher bei 40 und bis auf ein paar konservative Ausnahmen ist es eigentlich allen egal oder man steht dem positiv gegenüber.

Es kommt halt immer darauf an in welchen Kreisen man sich so aufhält. Der Mainstream interessiert sich aber für solche Banalitäten gar nicht, weil man damit gar keine Berührungspunkte hat. Im Endeffekt gibt es einen lauten Befürworter-Anteil und einen lauter Gegner-Anteil. Dazwischen liegen wohl schätzungsweise 60-70% Leute mit Meinungen, aber ohne Interesse am Thema.

Und wie FatTony geschrieben hat - in einer Gesellschaft braucht es Entscheidungen. Egal ob es nun Gendern ja/nein ist oder auch z.B. generell in Regierungskoalitionen. Je weiter die auseinander liegen in ihren Ansichten, desto mehr wird diskutiert und nichts entschieden.
 
Es stimmt halt nicht, dass es die Mehrheit abfuckt, sondern vor allem bestimmte Personengruppen. Man muss nur mal aus seiner persönlichen Bubble rausschauen.
Ich arbeite z.B. in einer sehr konservativen Firma. Vor 10 Jahren hatten wir einen Altersschnitt von ca. Mitte 50. Da war gendern bei uns kein Thema. Heute ist der Schnitt eher bei 40 und bis auf ein paar konservative Ausnahmen ist es eigentlich allen egal oder man steht dem positiv gegenüber.

Es kommt halt immer darauf an in welchen Kreisen man sich so aufhält. Der Mainstream interessiert sich aber für solche Banalitäten gar nicht, weil man damit gar keine Berührungspunkte hat. Im Endeffekt gibt es einen lauten Befürworter-Anteil und einen lauter Gegner-Anteil. Dazwischen liegen wohl schätzungsweise 60-70% Leute mit Meinungen, aber ohne Interesse am Thema.

Und wie FatTony geschrieben hat - in einer Gesellschaft braucht es Entscheidungen. Egal ob es nun Gendern ja/nein ist oder auch z.B. generell in Regierungskoalitionen. Je weiter die auseinander liegen in ihren Ansichten, desto mehr wird diskutiert und nichts entschieden.
Ich zweifle diese Aussage einfach an. In meiner Lebensrealität gendert niemand (ich rede hier nur vom Sternchen, gell), niemand, egal ob jung oder alt macht eine Sprechpause. Niemand hat Bock darauf. Alle Umfragen die ich mitbekommen habe, egal wie genau die Frage lautet war jeweils über 70% anti. Kann man das nicht einfach mal annehmen? Ich verstehe es wirklich nicht. Also der "Mainstream" ... die Mainstream-Medien z.B. gendern ja. Das gefällt auch vielen nicht. Für mich ist es einfach nicht alltagstauglich.

Und jetzt läuft mir z.B. das über die Füße:
https://www.schwaebische.de/panorama/gendern-regeln-rechtschreibung-schule-uni-2679679
 
Ich zweifle diese Aussage einfach an. In meiner Lebensrealität gendert niemand (ich rede hier nur vom Sternchen, gell), niemand, egal ob jung oder alt macht eine Sprechpause. Niemand hat Bock darauf. Alle Umfragen die ich mitbekommen habe, egal wie genau die Frage lautet war jeweils über 70% anti. Kann man das nicht einfach mal annehmen? Ich verstehe es wirklich nicht. Also der "Mainstream" ... die Mainstream-Medien z.B. gendern ja. Das gefällt auch vielen nicht. Für mich ist es einfach nicht alltagstauglich.

Und jetzt läuft mir z.B. das über die Füße:
https://www.schwaebische.de/panorama/gendern-regeln-rechtschreibung-schule-uni-2679679

:tnx:, dass du das nochmal betonst.

Es geht ja nicht darum, ob überhaupt gegendert wird. Gegendert wird schon immer (Damen und Herren, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Es geht um das Wie!

Und ich gehe auch davon aus, dass du - ebenso wie ich - nichts gegen Gleichberechtigung der Geschlechter (aller Geschlechter) hast.
 
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