Demnächst auch an deiner Haustür...
... schöööööön.
Hier geht´s nämlich ganz anders zur Sache.
Alle - sonst lieben - Mitmenschen in diesem Forum,
die nicht die Schreibweise Kolleg*innen oder Kolleg:innen (die nicht einmal irgendeiner Rechtschreibregel entspricht, sondern nur geduldet wird, weil man gefühlte 0,003 % der Bevölkerung nicht diskriminieren möchte) in ihren Sprachgebrauch internalisiert haben,
sind, wenn man hier so durch die Zeilen schwelgt:
mindestens
- Böse, böse Ignoranten
- alte weiße Männer, die ja - allein schon durch ihre überdurchschnittliche Lebenserfahrung grds. böse sind - und natürlich weil sie weiß sind (merkt ihr was)
- abgrundtief intolerant
- in ihrer Intelligenz gemindert, allein weil sie es nicht zu ihrer Hauptbeschäftigung gemacht haben, sich intensiv mit den 0,003 % der Bevölkerung zu beschäftigen (von denen sie noch nicht eine/einen/eines kennengelernt haben und selbst wenn doch, dann damit keinerlei Problem hätten)
- frauenfeindlich, weil sie - immer schon - nur "Kolleginnen und Kollegen" oder "Kolleginnen/Kollegen" verwenden
- nicht auf dem neuesten Stand und altersstarr, weil sie bei Kolleg*innen die Sinnhaftigkeit von "Kolleg" hinterfragen und die Notwendigkeit des *´s selbst
- in den allermeisten Fällen sogar asoziale A****löcher, weil sie sich anderen Zeitaufgaben (z.B. Energiesparen, der eigenen Familie, dem Verein, anderen sozialen Aufgaben) mehr widmen als der Umstellung von Kolleginnen und Kollegen auf Kolleg*innen
- homophob, obwohl sie in ihrem Bekanntenkreis - also im realen Leben - liebe Mitmenschen haben, die sich demselben Geschlecht oder beiden Geschlechtern hingezogen fühlen oder es gar nicht so genau selbst wissen, und mit diesen lieben Mitmenschen wunderbar interagieren und ohne Vorurteile Zeit verbringen (privat und beruflich)
- charakterschwach, weil sie nicht "mit der Zeit" gehen und sich nicht kritiklos nach der Fahne im Wind bewegen
Und, nicht zu vergessen, sind sie grundsätzlich gegen Vielfalt, obwohl sie sich dem Thema Gleichberechtigung in substanzieller Art widmen, nämlich durch gelebte Toleranz.
Dies gilt selbstverständlich alles auch, falls sie - seit sie eigenständig Zeilen schreiben - schon immer weibliche und männliche Mitmenschen in beiden Geschlechtern anschreiben, z.B. "Kolleginnen und Kollegen" oder "Sehr geehrte Damen und Herren" oder "liebe Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter".
Oh my god, ich habe die 0,003 % nicht raum- und zeitfüllend berücksichtigt, die vielleicht selbst nicht so ganz sicher sind, ob sie überhaupt zu den 0,003 % gehören und wenn doch, dann möglicherweise gar nicht anders angeschrieben werden wollen. Sehr böser Fehler.
Als Strafe schreibe ich jetzt - alternierend - 2, in bestimmten Kreisen, gehypte Sprachschöpfungen:
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
Kolleg*innen
Freund*innen
(jetzt reicht´s aber auch)
Dies könnte mein Lieblings-Thread werden ... wenn, ja wenn ...