Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Wer führt eigentlich diese absonderlichen Diskussionen über Gendern, schwul sein, divers sein, und dergleichen? Sind es die betreffenden Personen oder schwingt sich eine immer größer werdende Gruppe Nicht-Betroffener auf als deren Anwälte? Ich kann nur aus dem Kreis der mir bekannten Schwulen sagen, die interessieren sich, wenn überhaupt, nur am Rande für solche Diskussionen.
 
Das ist doch unfassbar pervers. Wenn sich eine Person des öffentlichen Interesses „outet“ ist das Geschrei groß: „Das geht niemanden was an“, „soll er/sie das bitte für sich behalten“ „warum muss daraus eine Meldung gemacht werden“. Aber für „normale“ Menschen existieren alle Freiheiten.

Nein, alle Freiheiten existieren leider für "Normalos" noch nicht.
Man ist auf einem guten Weg, ja. Aber abgeschlossen ist dieser noch lange nicht,
Denn oft genug muss Mann oder Frau sich vor der eigenen Familie verstecken.
Habe ich, leider, schon genug Leute getroffen, die davon betroffen waren - die von ihren Familien zur Gänze oder teilweise dann verstoßen worden sind.

Einmal einen jungen Mann arabischer Herkunft.
Der, wenn seine Brüder von seine Homosexualität erfahren hätten, wäre er umgebracht worden.

Leider haben wir den jungen Mann nie wieder gesehen.

Stell dir mal folgende Gesellschaft vor: Jeder Mensch trägt eine Maske. Jeder weiß, dass unter den Masken Gesichter verschiedener Farben stecken, aber die meisten sind weiß. Man geht prinzipiell davon aus, dass der gegenüber weiß ist. Jeder hat natürlich das Recht, seine/ihre Maske auch mal abzulegen. Aber nur bei den Weißen führt das Outing zu keiner Reaktion. Das ist der nicht überraschende Fall. Jede andere Gesichtsfarbe sorgt für Reaktionen (in die eine oder andere Richtung).

Das ist die Welt in der wir leben. Und der Ansatz von Amazon könnte mMn ein Ansatz sein, um eine maskenfreie Welt zu unterstützen.

Wenn man davon ausgeht, das es jedem egal wäre, welche Farbe der Mensch gegenüber hat, dann ja.
Dann wäre die Maske ja schon lange weg.

Ist es aber eben noch nicht.

Und es sollte, so meine Meinung, jedem völlig freigestellt sein, was er von sich preisgibt und was nicht.
Geht ja keinen was an. Ich renne auch nicht mit nem Stempel auf der Stirn "hetero" durch die Straße.

Das man bei Amazonproduktionen zukünftig davon ausgehen kann / muss / darf, das die die homosexuelle Rollen spielen dieses auch in der Realität sind, ist dich leider nur eine Zielscheibe auf manche Personen zu legen.
Homophibie gibts leider, in vielen Staaten der Welt, noch zu Hauf. Und oft genug müssen "Andersartige" in anderen Ländern um ihr Leben fürchten.
Gerade erst in Afghanistan wieder zu hören von den Taliban.


Oder mal in Europa nach Polen, Ungarn, Russland... gucken. Auch nicht viel besser, was da so los ist,
Und da will man, das sich die Schauspieler wenn sie bei Amazon Filme drehen zwangsouten?

Tut mir Leid, aber das ist einfach nur krank und im Zweifel genau das Gegenteil, was man damit mit eigenen Worten bezwecken will.
 
Wer führt eigentlich diese absonderlichen Diskussionen über Gendern, schwul sein, divers sein, und dergleichen? Sind es die betreffenden Personen oder schwingt sich eine immer größer werdende Gruppe Nicht-Betroffener auf als deren Anwälte? Ich kann nur aus dem Kreis der mir bekannten Schwulen sagen, die interessieren sich, wenn überhaupt, nur am Rande für solche Diskussionen.

Insbesondere die großen Hollywood-Studios sind männlich-weiß dominiert und damit auch die Filme. Hollywood strahlt als Kulturgut weit über die US-Grenzen hinaus, insbesondere wir in Deutschland sind extrem durch die US-Kultur beeinflusst worden. Die Gesellschaft(en) hat sich entwickelt, das klassische Familienbild immer mehr verdrängt, Patriarchat ist Out, da fällt es natürlich auf wenn zb bei den wichtigsten Preisverleihungen eines multikulturellen Staates wie den USA fast ausschließlich weiße Männer den Ton angeben (und dementsprechend die Rollebilder). Und das gibt automatisch eine Diskussion. Wenn die sich dann manchmal vergaloppiert ist das kein Grund, die Thematik als solche zu verbannen und schon gar kein Grund derart hysterisch zu werden wie es zb häufig in diesem Thread vorexerziert wird.
 
Insbesondere die großen Hollywood-Studios sind männlich-weiß dominiert und damit auch die Filme. Hollywood strahlt als Kulturgut weit über die US-Grenzen hinaus, insbesondere wir in Deutschland sind extrem durch die US-Kultur beeinflusst worden. Die Gesellschaft(en) hat sich entwickelt, das klassische Familienbild immer mehr verdrängt, Patriarchat ist Out, da fällt es natürlich auf wenn zb bei den wichtigsten Preisverleihungen eines multikulturellen Staates wie den USA fast ausschließlich weiße Männer den Ton angeben. Und das gibt automatisch eine Diskussion. Wenn die sich dann manchmal vergaloppiert ist das kein Grund, die Thematik als solche zu verbannen und schon gar kein Grund derart hysterisch zu werden wie es zb häufig in diesem Thread vorexerziert wird.
Hysterie in die eine oder andere Richtung ist im Gesamtkontext nie förderlich.
 
Hysterie in die eine oder andere Richtung ist im Gesamtkontext nie förderlich.

Das stimmt, ich sehe aber keine hysterische Diskussionen auf Seiten von Leuten die mehr Gerechtigkeit wollen. Sie mögen im Einzelfall über das Ziel hinaus schießen oder wie im Fall von Amazon kompletten Unsinn erzählen. Aber sie reden nicht den Untergang des Abendlandes herbei, anders als Menschen die sich von einem Sternchen bedroht fühlen. Dabei hätten sie nüchtern betrachtet viel mehr Grund dazu.
 
Das stimmt, ich sehe aber keine hysterische Diskussionen auf Seiten von Leuten die mehr Gerechtigkeit wollen. Sie mögen im Einzelfall über das Ziel hinaus schießen oder wie im Fall von Amazon kompletten Unsinn erzählen. Aber sie reden nicht den Untergang des Abendlandes herbei, anders als Menschen die sich von einem Sternchen bedroht fühlen. Dabei hätten sie nüchtern betrachtet viel mehr Grund dazu.
Was du aber mMn machst ist die Diskussion als hysterisch komplett abzuwürgen, nicht nur bei dem Thema übrigens.

Es geht doch mMn darum, sich des Themas anzunehmen, ob das nun Rassismus oder Gleichberechtigung ist.
Wenn diese Diskussion dann aber Blüten trägt wie nun diese Herangehensweise, die gefährlich ist und die Schauspielkunst als Solche bedroht muss man das Mittel der Wahl kritisieren dürfen ohne als Leugner, Rassist oder Sexist da zu stehen, darin besteht doch der feine Unterschied.
 
Was du aber mMn machst ist die Diskussion als hysterisch komplett abzuwürgen, nicht nur bei dem Thema übrigens.

Sind wir jetzt wieder bei "Man wird doch noch sagen dürfen" ? Für mich sind viele Reaktionen hysterisch, ob dir das gefällt oder nicht. Zum Beispiel:

die Schauspielkunst als Solche bedroht
Sind wir also direkt wieder beim Untergang des Abendlandes, ja? Weil EIN Produzent nicht weiß was er redet, bedroht er also die Schauspielkunst als solche.

muss man das Mittel der Wahl kritisieren dürfen ohne als Leugner, Rassist oder Sexist da zu stehen

Ich weiß nicht wieso du dich jetzt selbst in die Ecke des Leugners, Rassisten oder Sexisten stellst, das musst du am Ende des Tages mit dir selbst ausmachen. Ich habe nur von Hysterie gesprochen.
 

Da wirst du recht mit haben, ich habe ihn nicht gesehen. Ich habe damals den Trailer gesehen und alle so ooooh, ein Western und dann mit der Thematik, ahhh. Und ich so: würg. Was natürlich mit meiner Sozialisierung zusammenhängt. Western ist Western, klar festgelegt. Der Film hat aber natürlich nichts mit einem Western zu tun, er spielt ja nicht mal in der Zeit, nur habe ich das seinerzeit -auch des Hypes wegen- gar nicht mitbekommen (was natürlich mein Fehler ist). Cowboy gehört, Trigger, Western, Film in der Schublade.

Aber wie dem auch sei, was da von Amazon kommt haben Menschen verfasst, die keine Ahnung haben. Schaupiel bedeutet per Definition in eine andere Rolle zu schlüpfen. Fertig. Jemand der das nicht versteht kann auch Tieftauchen ohne Maske vorschlagen um die Unterwasserwelt zu schonen und übersieht dabei all die toten Taucher wenn man die Idee bis zum Ende denkt. Wozu also darüber aufregen? Einmal lachen und gut ist ;)
 
Das stimmt, ich sehe aber keine hysterische Diskussionen auf Seiten von Leuten die mehr Gerechtigkeit wollen. Sie mögen im Einzelfall über das Ziel hinaus schießen oder wie im Fall von Amazon kompletten Unsinn erzählen. Aber sie reden nicht den Untergang des Abendlandes herbei, anders als Menschen die sich von einem Sternchen bedroht fühlen. Dabei hätten sie nüchtern betrachtet viel mehr Grund dazu.
Mir gehen in den aktuellen Diskussionen in manchen Phasen die Meinungen und Reaktionen über das Ziel hinaus. Da werden Diskussionen so absolut geführt, das es fast unmöglich wird, sich wieder aus einer Ecke zu befreien.
 
Sind wir jetzt wieder bei "Man wird doch noch sagen dürfen" ? Für mich sind viele Reaktionen hysterisch, ob dir das gefällt oder nicht. Zum Beispiel:

die Schauspielkunst als Solche bedroht
Sind wir also direkt wieder beim Untergang des Abendlandes, ja? Weil EIN Produzent nicht weiß was er redet, bedroht er also die Schauspielkunst als solche.



Ich weiß nicht wieso du dich jetzt selbst in die Ecke des Leugners, Rassisten oder Sexisten stellst, das musst du am Ende des Tages mit dir selbst ausmachen. Ich habe nur von Hysterie gesprochen.
Deshalb macht es so viel Freude mit dir zu "diskutieren".
Wenn das ein Produzent wäre wie Jürgens Filmpalast aus Berlin Kreuzberg aber wir reden über Amazon und wenn deren Konzept Schule macht ist das mMn eine Bedrohung.
Ich stell mich in keine Ecke, das machst du schon.;)
Ich weiß schon, wo ich stehe, dafür brauch ich Keinen ;)
 

Und wieso kommst du dann mit Rassismus und Sexismus obwohl außer dir niemand davon gesprochen hat? Irgendwas muss das bei dir ja getriggert haben.

Deshalb macht es so viel Freude mit dir zu "diskutieren".

Tja ich antworte eben auf das was geschrieben steht, auch wenn das bei dir natürlich immer anders gemeint war oder falsch zitiert oder nicht verstanden oder heute so und morgen so. Du weißt schon ;)
 
Und wieso kommst du dann mit Rassismus und Sexismus obwohl außer dir niemand davon gesprochen hat? Irgendwas muss das bei dir ja getriggert haben.



Tja ich antworte eben auf das was geschrieben steht, auch wenn das bei dir natürlich immer anders gemeint war oder falsch zitiert oder nicht verstanden oder heute so und morgen so. Du weißt schon ;)
Weil es in der Diskussion eben auch um Rassismus und Sexismus geht oder warum macht Amazon das?
Da muss nichts getriggert werden.
Nee, du suchst dir wie immer einzelne Passagen raus.
Am besten man antwortet nur mit einzelnen Sätzen aber dann würdest du dir wohl Wörter rauspicken.:kaffee:
 
Mir gehen in den aktuellen Diskussionen in manchen Phasen die Meinungen und Reaktionen über das Ziel hinaus. Da werden Diskussionen so absolut geführt, das es fast unmöglich wird, sich wieder aus einer Ecke zu befreien.

Etwas zu überspitzen um seinen Punkt zu verdeutlichen ist ja als solches erst mal nur ein Stilmittel. Und ich bezeichne das deswegen als Stilmittel, weil häufig erst die Reaktion darauf das Stilmittel erfolgreich werden lässt. Beispiel: Das Video der SPD. Sie haben überspitzt das Vorzimmer von Laschet ins Rampenlicht gestellt. Mir war zu dem Zeitpunkt weder das Video noch die Person bekannt. Erst die völlig überzogene Reaktion der CDU und anschließend der katholischen Kirche haben mich dazu gebracht mir anzugucken um was es überhaupt geht. Die SPD hat ihren Punkt also nicht deswegen gemacht weil sie ein schärferes Video publiziert hat, sondern aufgrund der hysterischen Reaktion der anderen Seite. Thema Amazon: Die machen nun also einen mMn. komplett bescheuerten Vorschlag der eh nicht umzusetzen ist. Würde niemand darüber reden würden sie in einer Woche feststellen was für ein Unsinn das eigentlich ist. Nun aber schäumen die sozialen Netze und jeder redet a) über Amazon ($$$) und b) über Geschlechter/Gendergerechtigkeit. Fast könnte man meinen, Amazon hat genau darauf spekuliert, oder?

Nee, du suchst dir wie immer einzelne Passagen raus.

Mir kommen die Tränen.
 
@Tony

Das ist aber auch nicht der Tod der Schauspielerei, wenn man zB schwule Rollen nur noch von schwulen Schauspielern besetzt. Es wird sich mMn nicht durchsetzen, aber „keine Ahnung“ finde ich da ein sehr hartes Urteil. Amazon will ja mitnichten Mörder nur noch durch Mörder besetzen wie es überaus reißerisch im taz Artikel steht. Es ist ein anderer Ansatz für mehr Diversity als ihn zB Disney und Netflix fahren - und mir persönlich auch viel sympathischer als bei den zwei Konkurrenten. Aber ist am Ende auch eine Geschmacksfrage.

Und es sollte, so meine Meinung, jedem völlig freigestellt sein, was er von sich preisgibt und was nicht.
Geht ja keinen was an. Ich renne auch nicht mit nem Stempel auf der Stirn "hetero" durch die Straße.
Doch du läufst mit diesem Stempel durch die Straße. Jeder tut das, außer er/sie zeigt einen anderen Stempel. Es ist völlig egal ob man als „Weißer“ die Maske ablegt oder nicht. Es macht keinen Unterschied, weil diese Maske weiß ist.

Und was man persönlich freigeben möchte oder nicht, ist doch weiterhin jeder Person freigestellt.
 
Das ist aber auch nicht der Tod der Schauspielerei, wenn man zB schwule Rollen nur noch von schwulen Schauspielern besetzt.

Das habe ja auch nicht ich behauptet.

„keine Ahnung“ finde ich da ein sehr hartes Urteil. Amazon will ja mitnichten Mörder nur noch durch Mörder besetzen wie es überaus reißerisch im taz Artikel steht.

Das ist schon klar. Die TAZ denkt den Gedanken halt bis zum Schluss um aufzuzeigen was es bedeutet (ein hilfreiches Mittel in vielen Fragestellungen, wie ich finde). Mein sehr hartes Urteil deswegen, weil es Kernelement des Schauspiels ist, andere (Rollen) einzunehmen. Und nicht sich selbst zu spielen. Und die Frage die die TAZ aufwirft ist eben wo man die Grenze ziehen würde und warum. Da wird es dann ganz schnell dünnes Eis.

Es ist ein anderer Ansatz für mehr Diversity als ihn zB Disney und Netflix fahren - und mir persönlich auch viel sympathischer als bei den zwei Konkurrenten. Aber ist am Ende auch eine Geschmacksfrage.

Ich unterstelle (reines Bauchgefühl) dass es erst mal eher ein Ansatz für die Diskussion ist. Wie sollte man sonst auch nachweisen (müssen?) wie die sexuelle Orientierung von Schauspielern ist. Und was ist wenn sie bisexuell sind. Dürfen sie dann eine rein homosexuelle Rolle spielen? Da geht es los mit der Diskussion. Und vielleicht ist es nur das und nicht mehr.
 
ch unterstelle (reines Bauchgefühl) dass es erst mal eher ein Ansatz für die Diskussion ist. Wie sollte man sonst auch nachweisen (müssen?) wie die sexuelle Orientierung von Schauspielern ist. Und was ist wenn sie bisexuell sind. Dürfen sie dann eine rein homosexuelle Rolle spielen? Da geht es los mit der Diskussion. Und vielleicht ist es nur das und nicht mehr.
Und diese Diskussionen werden dann mit der von mir angeführten Verbissenheit geführt, welche ggf. in der angeführten Hysterie enden.
 
Schon spannend.
Kann 1 von uns behaupten, die Empfehlungen/Regeln der Amazon Studios selbst gelesen zu haben?
Nein? Nicht verwunderlich.

Aber der - zweifellos subjektive - Kommentar eines (salopp gesagt) 'Salon-Marxisten', der nebenbei (hochmodern) um Spenden bittet, der löst hier eine Kaskade von 'Ich will dich falsch verstehen', 'Das habe ich anders gemeint', 'So solltest du das besser nicht sagen', 'Weil DU das gesagt hast, finde ich das blöd' und anderem - in meinen Augen - Unsinn aus?!
Gratulation @Cyril Sneer - top getriggert, fein gemacht.
Einige hier werden dir virtuell auf die Schultern klopfen. Ich nicht. Vielleicht lese ich hier in ein oder zwei Wochen mal wieder rein, vielleicht gibt es dann mal wieder mehr konstruktive Beiträge zum Thema.
 
Doch du läufst mit diesem Stempel durch die Straße. Jeder tut das, außer er/sie zeigt einen anderen Stempel. Es ist völlig egal ob man als „Weißer“ die Maske ablegt oder nicht. Es macht keinen Unterschied, weil diese Maske weiß ist.

Und was man persönlich freigeben möchte oder nicht, ist doch weiterhin jeder Person freigestellt.

Der Stempel wird von Leuten gesehen, die diesen sehen wollen, sorum wärs mMn richtiger.
Ich selbst laufe nicht mit einem Schild um den Hals rum "hetero".
Wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, dann ja. Klar logisch - dann bleibt ja nicht aus.

Genauso wie meine bunten Bekannten / Freunde so ein Schild nicht um den Hals tragen "bunt".
Und als Pärchen leider eben auch nicht, denn leider ist es noch nicht möglich sooooo offen leben können, wie sie es gerne wollten.
Gar nicht mal unbedingt wegen den Leuten auf der Straße, die interessiert das eher weniger sondern wegen den Reaktionen von Kollegen / Familie oder
Nachbarn.
Hier sind wir, wenn ich die letzten 10 Jahre alleine mal angucke, schon seeeeehr viel weiter gekommen.
Jedenfalls in den größeren Städten, aufm Land sieht das schon wieder ganz anders aus.

Und genau aus diesem Grunde hat es die Arbeitgeber im Grunde einen feuchten Scheiß zu interessieren, welcher Religion, welches Geschlecht, welche sexuelle Orientierung... Arbeitnehmer haben - da leben wir in Deutschland in einem schönen Luxus, muss man fairerweise so sagen.
 
Schon spannend.
Kann 1 von uns behaupten, die Empfehlungen/Regeln der Amazon Studios selbst gelesen zu haben?
Nein? Nicht verwunderlich.

Aber der - zweifellos subjektive - Kommentar eines (salopp gesagt) 'Salon-Marxisten', der nebenbei (hochmodern) um Spenden bittet, der löst hier eine Kaskade von 'Ich will dich falsch verstehen', 'Das habe ich anders gemeint', 'So solltest du das besser nicht sagen', 'Weil DU das gesagt hast, finde ich das blöd' und anderem - in meinen Augen - Unsinn aus?!
Gratulation @Cyril Sneer - top getriggert, fein gemacht.
Einige hier werden dir virtuell auf die Schultern klopfen. Ich nicht. Vielleicht lese ich hier in ein oder zwei Wochen mal wieder rein, vielleicht gibt es dann mal wieder mehr konstruktive Beiträge zum Thema.
Das Thema war auch in der WamS zu lesen, glich inhaltlich dem Sprech aus dem Video.
 
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