Tja, ein anhaltendes Thema, eine immer wieder auftauchende Frage: Wer erzieht Männer zu Männern (und auch mal zu Frauenhassern), wer erzieht Frauen zu Frauen (die mit den 'Reizen der Frauen' in einer männerdominierten Welt ihren Weg machen)?
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Die Eltern, Großeltern, Freunde, deren Familien, Medien (obs die "sozialen" sind oder die "normalen")...
Da spielen viele Faktoren eine Rolle, aber die Verhaltensmuster der Eltern werden eben doch oft kopiert.
Und wenn das nicht hinterfragt wird, sondern als gegeben angesehen wird...
Sehe ich gerade bei dem Sohn meiner Schwägerin. Zu Hause gabs, als der Erzeuger regelmäßig, Vater will ich den nicht nennen, viel Krach, Gewalt gegen meine Schwägerin usw. Alkohol, Drogen...
wie das manchmal so ist.
Hilfe wollte sie nicht annehmen. Egal.
Das Kind, 9, fängt in der Schule langsam damit an, genau so wie sein Erzeuger mit seiner Mutter umgegangen ist, auch mit Mitschülerinnen umzugehen.
Erst provozieren und auf das Echo der Mädels dann entsprechend körperlich reagieren.
Noch isses "nur" an den Haaren ziehen. Aber so fängt das halt an, wenn dem zu Hause (und das wirds nicht so wie es müsste) kein Riegel vorgeschoben wird...
Erziehung fängt im Kleinen, schon als Vorbild auf der Straße an.
Rennen alle Leute bei Rot über die Straße und Kinder sehen das, machen die das nach.
Hab hier vor ein paar Jahren mal ein paar Jungs eine Bedarfsampel erklärt.
Die waren davon hellauf begeistert, deren Vater war der Meinung die Ampel ist kaputt.
Jetzt nutzen die beiden Kinder die Ampel und rennen nicht mehr so rüber. Da freue ich mich immer, wenn ich die sehe. Genug andere, Erwachsene mit Kinderwagen + Handy in der Hand rennen hier so quer rüber. Passiert ist bis jetzt zwar nur bekloppten Fahrradfahrern etwas, die meinen in einer Kurve quer über die Straße brettern zu müssen ohne die Ampel zu benutzen

Aber irgendwann ist immer das erste Mal und dann ist das Geschrei groß.