Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Und wer sagt, dass eine Frau, das nicht „abkann“, wenn sie es einmal soweit gebracht hat? Ich schrieb ja bereits, dass ich auf eine Stelle besetzt werden will, weil ich dafür am geeignetsten bin und nicht wegen irgendeiner Quote; wenn ich die Stelle habe, will ich dann eben auch nicht besonders behandelt werden wegen meines Geschlechts – dass wäre irgendwie schizophren, findest Du nicht?
Nein, Schizophrenie liegt hier nicht vor. Eher etwas anderes.


Jaaaa....fast. Eher ein Carl Gustav Jung. Lese Dich mal bitte in seine Themen mit den "Komplexen" ein. Dann weißt du, was ich meine.

Frauenparkplätze dienen nicht dazu, dass wir immer einen finden, in den wir dann auch reinkommen. :D Sie sind meist nahe dem Eingang und oft auch abends besser beleuchtet – da geht es um Aspekte der Sicherheit, nicht um eine Sonderbehandlung.
Ja Ja...die Sicherheit. Mehr sage ich dazu nicht.

Über die hier zwischenzeitlich geäußerten – und dankeswerter Weise inzwischen weg-gemoppten (5€ in die Wortspielkasse) – Chauvinismen breiten wir mal lieber den Mantel des Schweigens, nicht wahr ...? :kaffee:

Welche Chauvinismen denn? Siehe dir das mit dem Komplexen nochmal genauer an. Chauvinismus ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe. Darüber hinaus ist Chauvinismus im ursprünglichen Sinn ein häufig aggressiver Nationalismus bei dem sich Angehörige einer Nation aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu dieser gegenüber Menschen anderer Nationen überlegen fühlen und sie abwerten (Gruß an Wikipedia). Nur weil man seine eigenen Stärken und Schwächen kennt, die auch offen zu nennen weiß, ist das eher ein Zeichen, für eine gute Selbstkenntnis. Und das sollten einige Frauen sich gerne mal zu Herzen führen.

Frohe Weihnachten :-)
 
Das Phänomen, auf das ich mich bezog, heißt nicht „Jung‘scher“, sondern „Freud’scher Versprecher“. Ich gehöre nicht zu der Sorte Mensch, die Unbekannten irgendwelche Komplexe unterstellt ...

Welche Chauvinismen denn? Siehe dir das mit dem Komplexen nochmal genauer an. Chauvinismus ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe. Darüber hinaus ist Chauvinismus im ursprünglichen Sinn ein häufig aggressiver Nationalismus bei dem sich Angehörige einer Nation aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu dieser gegenüber Menschen anderer Nationen überlegen fühlen und sie abwerten (Gruß an Wikipedia).
Tja, bei sprachlichen Definitionen lohnt definitiv auch mal ein Blick in den Duden (den gibt es auch online) und der schreibt:
Zitat von duden.de:
Bedeutungen (2)
[...]
2.a) Grundhaltung von Männern, nach der Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts gering geachtet werden [...]
2.b) Äußerung, Handlung als Ausdruck des Chauvinismus (2a)
Wenn man Andere belehren will, sollte man sich ganz sicher sein, dass man selbst umfassend informiert ist

Auf Deine übrigen Einlassungen erwartest Du hoffentlich keine Antwort. :facepalm:
 
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Das Phänomen, auf das ich mich bezog, heißt nicht „Jung‘scher“, sondern „Freud’scher Versprecher“. Ich gehöre nicht zu der Sorte Mensch, die Unbekannten irgendwelche Komplexe unterstellt ...

Das mit dem "Freudschen Versprecher" (Der im Übrigen keiner war) habe ich schon verstanden. Darum habe ich auf "Jaa... fast" geschrieben. Das mit dem Jung bezieht sich auch eher auf dein Reflex, mit meiner Aussage auf den Mann, mit den geschriebenen 2 N.

Tja, bei sprachlichen Definitionen lohnt definitiv auch mal ein Blick in den Duden (den gibt es auch online) und der schreibt:.
Habe ich Wikipedia etwa falsch zitiert?

Wenn man Andere belehren will, sollte man sich ganz sicher sein, dass man selbst umfassend informiert ist
Du bist nicht informiert.
Denn sonst könnten wir mal darüber diskutieren, wie das ganze, mit der Gleichberechtigung entstanden ist.
Wir können starten bei der Suffragetten-Bewegung. Können über die Aufarbeitung des Themas Gleichberechtigung Ende der 60er philosophieren (Uni Oldenburg hat die da Studien, die man sich ausleihen kann). Oder über eine Alice Schwarzer aus den 70ern, mit ihrer Emma. Meinetwegen können wir dann auch das Thema Medien/Unternehmen aus den 80er/90/20ern mit aufnehmen, die in dem Thema ein Geschäftsmodell entdeckt haben. Oder zu guter letzt, über die Frauen reden, die einfach nur Stumpf, irgendwelche Parolen oder "Kampfbegriffe" aus der Bewegung nutzen, um von ihren eignen Problemen/Unzulänglichkeiten ablenken wollen, wo jede echte Feministin sich die Haare raufen würde. Und ja, darum sehen die manchmal so verzottelt, auf dem Kopf, aus.

Wenn du aber etwas inhaltliches Beizutragen hast, dann würde ich mich sehr freuen, etwas davon zu lesen. Ich lerne gerne neues dazu. Denn es geht hier unter anderen um die "Gleichberechtigung" und nicht darum, ob ich Mann mit 2 nn geschrieben habe oder ob du "männlichen" Chauvinismus erkannt hast.

Auf Deine übrigen Einlassungen erwartest Du hoffentlich keine Antwort. :facepalm:
Doch. Hätte ich gerne. Vor allem wird deine Antwort interessant, wenn du zu dem Thema Minderwertigkeitskomplexe kommst. Und nein, ich habe keine Minderwertigkeitskomplexe. Kenne mich damit beruflich (Personalberatung) aus. Daher würde ich auch schnell Blender erkennen, die sich nur aus dem Duden informieren. ;-) Der Bauer erkennt seine Schweine eben am Gang :-)
Und zu guter Letzt... Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen zur Belustigung, weil Weihnachten ist.
 
Btw: ob nicht ggf genauso gut der Arzt die Affäre beginnt, anstelle der Krankenschwester, weisst Du genauso wenig wie ich....
Ich glaube wer die Affäre beginnt wollte er nicht direkt sagen, sondern das eher die Schwester als der Pfleger beginnt. Das aber könnte auch einfach an der Wahrnehmung liegen, da der Anteil der Pfleger soweit ich weiß bei nur ca. 15% liegt. D.h. es gibt etwa 5-6x so viele Krankenschwestern wie -pfleger. Hinzu kommt das es in etwa doppelt so viele Ärzte wie Ärztinnen gibt. (EDIT: Da hab ich bei Ärzten leider falsch (und alt) recherchiert, siehe @PrinzHF )
 
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Ich glaube wer die Affäre beginnt wollte er nicht direkt sagen, sondern das eher die Schwester als der Pfleger beginnt. Das aber könnte auch einfach an der Wahrnehmung liegen, da der Anteil der Pfleger soweit ich weiß bei nur ca. 15% liegt. D.h. es gibt etwa 5-6x so viele Krankenschwestern wie -pfleger. Hinzu kommt das es in etwa doppelt so viele Ärzte wie Ärztinnen gibt.
Wat?

https://www.bundesaerztekammer.de/u...k/aerztestatistik-2018/gesamtzahl-der-aerzte/
 
Oh, da hab ich wohl tatsächlich eine falsche Zahl bei den Ärzten gefunden. Meine bezog sich auf Niedergelassene Ärzte was natürlich falsch ist. Me culpa. Zudem war meine Zahl aus dem Jahr 2010/11.
 
Du kommst hier mit einem bisher nur auf der Metaebene vorhandenen Themenkomplex um die Ecke und unterstellst mir, dass ich davon keine Ahnung hätte ... Spannend. Wie kommst Du zu diesem Schluss – weil ich mich dazu bisher noch nicht geäußert habe? Ach, vergiss es, eigentlich sagt das mehr über Dich aus als über mich.

Sehr bezeichnend finde ich auch, dass kein einziger Deiner Posts, die an mich gerichtet waren, ohne mehr oder weniger „durch die Blume“ formulierte persönliche Angriffe und haltlose Unterstellungen auskommt. Das ist eine interessante Diskussionskultur, die aber nicht zu einem Diskurs führen wird – jedenfalls zu keinem mit mir.
 
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https://www.spiegel.de/kultur/jutta...machen-a-00000000-0002-0001-0000-000174691273

U.a wegen des mittleren Teils zum Thema, dass viele Frauen vermeintlich in Sachen Karriere zurückstecken wollen.....

Wenn ich das Wort "Karriere" schon höre, dann muß ich bei vielen laut lachen, die es in den Mund nehmen. Es gibt Leute, die glauben schon Karriere zu machen, wenn sie in irgendeiner Provinzfirma mit fünf Mitarbeitern Abteilungleiter(in) sind...:lol:
Genauso muß ich über so manche moderne Berufsbezeichnung heutzutage lachen, wo z.B. sich eine Bürohilfskraft (Kaffekocherin) als Kauffrau für Büromanagement nennen darf oder eine nach Pommesfett riechende McDonald-Küchenkraft als Fachfrau für Systemgastronomie. Ganz zu schweigen von den ganzen Bachelors dieser Welt...:lol:

Karriere haben für mich berühmte Fußballer wie z.B. Beckenbauer, Netzer, Völler o.ä. gemacht, Götz George als Tatortkommissar, George Clooney oder Richard Gere als Schauspieler, Rudi Carrell oder Thomas Gottschalk als Showmaster oder Phil Collins, Michael Jackson oder Madonna als Sänger(in). Aber ganz sicher nicht die Abermillionen von bedeutungslosen Menschen auf dieser Welt, die das auch von sich glauben...:facepalm:
Ach, da fallen mir noch die ganzen Influencer(innen) und You-Tuber(innen) gerade ein, die auch im Glauben sind, gerade eine weltberühmte Karrierefrau/Karrieemann zu sein...:lol::lol::lol:
 
Wenn ich das Wort "Karriere" schon höre, dann muß ich bei vielen laut lachen, die es in den Mund nehmen. Es gibt Leute, die glauben schon Karriere zu machen, wenn sie in irgendeiner Provinzfirma mit fünf Mitarbeitern Abteilungleiter(in) sind...:lol:
Genauso muß ich über so manche moderne Berufsbezeichnung heutzutage lachen, wo z.B. sich eine Bürohilfskraft (Kaffekocherin) als Kauffrau für Büromanagement nennen darf oder eine nach Pommesfett riechende McDonald-Küchenkraft als Fachfrau für Systemgastronomie. Ganz zu schweigen von den ganzen Bachelors dieser Welt...:lol:

Karriere haben für mich berühmte Fußballer wie z.B. Beckenbauer, Netzer, Völler o.ä. gemacht, Götz George als Tatortkommissar, George Clooney oder Richard Gere als Schauspieler, Rudi Carrell oder Thomas Gottschalk als Showmaster oder Phil Collins, Michael Jackson oder Madonna als Sänger(in). Aber ganz sicher nicht die Abermillionen von bedeutungslosen Menschen auf dieser Welt, die das auch von sich glauben...:facepalm:
Ach, da fallen mir noch die ganzen Influencer(innen) und You-Tuber(innen) gerade ein, die auch im Glauben sind, gerade eine weltberühmte Karrierefrau/Karrieemann zu sein...:lol::lol::lol:

Dann hast du das Wort Karriere nicht verstanden.
Eine Karriere bezieht sich nicht nur auf Personen welche es bis ganz nach oben geschafft haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Karriere
 
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