Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Kann man ggf. auf die Idee kommen, dass @neuegrünewelle einfach überzogen hat in seinen Äußerungen, um deutlich zu machen, was er vom Karrie-Wahn hält? Nicht jeder, der 3 Stufen erklommen hat, hat auch Karriere gemacht.
Ich war auch gut dotiert beschäftigt, Verantwortung, Personalverantwortung, Firmenkutsche, Prämie, aber als Karriere will ich das nicht bezeichnen, jedenfalls empfand ich das nicht so.

DANKE!!! Wenigstens einer hier versteht, was ich meinte...

Auch so ein Beispiel: viele Reality-TV-Sendungen heutzutage. Wer da mitmacht hält sich ja auch schon oft für einen Star. Mal ernsthaft: "Ich bin ein Star, holt mich hier raus", wer um Himmels Willen ist von denjenigen, die da schon mitgemacht haben, wirklich ein Star? :lol:

Aber wahrscheinlich kommt jetzt irgendein Schlaumeier hier mit igendwelchen Wikipedia-Erklärungen zum Begriff Star und behauptet auch noch wirklich, dass das alles Stars sind...:lol:
 
Was Du mit dem Link zu Karrierismus sagen möchtest, erschliesst sich mir nicht. Das Wort Karriere kann die enge Bedeutung haben, auf die Ihr abzielt, kann aber auch weiter gefasst werden. Ich verstehe in dem Zusammenhang nicht, warum Ihr den Begriff für Euch ja fast schon ablehnt. Karriere ist mMn nicht negativ besetzt.
Dann frage mal nach bei Gericht. In einer Verhandlung, der ich in der Nebenklage beiwohnen durfte, sprach die Staatsanwältin nach halbstündiger Verlesung des Strafregisters des knapp 18jährigen von einer beachtlichen Karriere. Ich habe nicht hinterfragt, wie sie das gemeint hat. :D
Karriere ist für mich weit oben, oder wie im aufgeführten Beispiel, ganz unten angesiedelt. Aber es mag jeder anders bewerten.
 
Auch diese Aussage, dass seine Voraussagen ja sehr oft einträfen (was ich übrigens stark bezweifle) haben was von Selbstbeweihräucherung wovon ich gar kein Fan bin, nun gut.

Ne, ist ja auch viel besser, schöner und vor allem einfacher, hinterher der Besserwisser zu sein und alles angeblich schon vorher gewußt zu haben. Ich mache es anders, wage eben mutige Voraussagen und lasse mich daran auch messen.
Aber wenn Du die andere Sorte lieber magst, gerne. Hab ich kein Problem mit.
 
Ich stimme Dir zu, dass viele Berufsbezeichnungen und auch Titel mittlerweile klangvoll, aber verwirrend und ggf auch übertrieben sind. Wenn ich ab und an Stellenangebote lese, weiss ich oft gar nicht, wer da eigentlich für was gesucht wird. Ich kann die Beweggründe dahinter jedoch verstehen - es ist aus meiner Sicht ein Versuch, Wertschätzung für die Tätigkeit zu zeigen. Und das ist mit Blick auf arrogante Kommentare wie Deinen oben mit Blick auf die Mitarbeiter bei McDonald's durchaus vonnöten.

Ohne Deinen -schlichtweg falschen- letzten Satz hätte ich Dir voll zugestimmt.
 
Dann frage mal nach bei Gericht. In einer Verhandlung, der ich in der Nebenklage beiwohnen durfte, sprach die Staatsanwältin nach halbstündiger Verlesung des Strafregisters des knapp 18jährigen von einer beachtlichen Karriere. Ich habe nicht hinterfragt, wie sie das gemeint hat. :D
Karriere ist für mich weit oben, oder wie im aufgeführten Beispiel, ganz unten angesiedelt. Aber es mag jeder anders bewerten.
Die Variante ganz unten ist keine, die mir direkt in den Sinn käme, weil ich den Begriff zuallererst im beruflichen Kontext verorte. Davon einmal ab - "Laufbahn" geht für Verbrecher etc auch ganz wunderbar. Da sehe ich keinen Unterschied zwischen den beiden Begriffen.
 
Auch so ein Beispiel: viele Reality-TV-Sendungen heutzutage. Wer da mitmacht hält sich ja auch schon oft für einen Star. Mal ernsthaft: "Ich bin ein Star, holt mich hier raus", wer um Himmels Willen ist von denjenigen, die da schon mitgemacht haben, wirklich ein Star? :lol:
Der vergleich hinkt etwas !

Nehmen Wir Frank Baumann mal als Beispiel :D deiner Aussage nach hat er eine Karriere gemacht weil er ja viel Geld verdient hat und auch gewisse Titel gewonnen hat. Dazu ja auch noch in der Öffentlichkeit. Für mich allerdings hat er nur eine gute Fussball Laufbahn gehabt.

Ein normalsterblicher, der seinen Schulabschluss gemacht hat, danach eine Ausbildung, dann sich Weitergebildet hat zum Meister und dann weitere Menschen ausbildet. Der hat dann keine Karriere gemacht ? Für mich schon !! In meinem Bekanntenkreis hat einer den Hauptschulabschluss und hat dann den Maurer gelernt, danach ist er zur Bundeswehr, zweiter Bildungsweg, und siehe da, er Fliegt jetzt ein Kampfflugzeug. Auch das sit für mich Karriere.:klatsch:
 
"Was soll ich machen ich hab Angst, dass ich versage
ich will nicht jobben bis ans Ende meiner Tage.
Die Zeit in der ich dachte alle Freunde werden was werden
ist vorbei, nichts bleibt außer die Rückenbeschwerden."

- Text0r von den KiZi ihr HiWis! :)
 
Ohne Deinen -schlichtweg falschen- letzten Satz hätte ich Dir voll zugestimmt.
Deine Aussage, die Du selbst ja immerhin schon als "dumm" gekennzeichnet hast, kam bei mir so an wie von mir beschrieben. Ich glaube allerdings tatsächlich nicht, dass wohlklingende Berufsbezeichnungen das Wertschätzungsproblem lösen. Das ist für mich analog zu den Sternchen &. Co. in Sachen Gleichberechtigung nicht mehr als ein leichtes Kratzen an der Oberfläche des Problems.
 
Da ich -der desolaten Situation seit nunmehr 10 Jahren angemessen- sehr Werder-kritisch eingestellt bin, kann ich Dir als treuer Seher einer heilen, perfekten grün-weißen-Werder-Welt, in der die Verantwortlichen alles richtig machen, auch gar nicht sympathisch sein. Ich lege übrigens auch null Wert darauf, hier als sympathisch rüberzukommen.

Keine Sorge das liegt nicht nur am Thema Werder Bremen. Das auszuführen gehört hier aber nicht hin.
 
Der vergleich hinkt etwas !

Nehmen Wir Frank Baumann mal als Beispiel :D deiner Aussage nach hat er eine Karriere gemacht weil er ja viel Geld verdient hat und auch gewisse Titel gewonnen hat. Dazu ja auch noch in der Öffentlichkeit. Für mich allerdings hat er nur eine gute Fussball Laufbahn gehabt.

Ein normalsterblicher, der seinen Schulabschluss gemacht hat, danach eine Ausbildung, dann sich Weitergebildet hat zum Meister und dann weitere Menschen ausbildet. Der hat dann keine Karriere gemacht ? Für mich schon !! In meinem Bekanntenkreis hat einer den Hauptschulabschluss und hat dann den Maurer gelernt, danach ist er zur Bundeswehr, zweiter Bildungsweg, und siehe da, er Fliegt jetzt ein Kampfflugzeug. Auch das sit für mich Karriere.:klatsch:

Baumann war ein ordentlicher Fußballer, nicht mehr und nicht weniger. Keine besondere Karriere und schon gar nicht ein Star. Wie jetzt schon mehrfach beschrieben bedarf es FÜR MICH außergewöhnlicher Leistungen, wenn jemand eine tolle Karriere haben soll. Aber das Wort Karriere scheint von vielen unterschiedlich definiert zu werden. Lassen wir die Menschen, die das von sich glauben, es glauben. Genauso die, die sich für einen Star halten, es aber weiß Gott nicht sind, wie eben z.B. die ganzen "Dschungel-Stars". Damit solls auch gut sein zu diesem Thema.
 
Baumann war ein ordentlicher Fußballer, nicht mehr und nicht weniger. Keine besondere Karriere und schon gar nicht ein Star. Wie jetzt schon mehrfach beschrieben bedarf es FÜR MICH außergewöhnlicher Leistungen, wenn jemand eine tolle Karriere haben soll. Aber das Wort Karriere scheint von vielen unterschiedlich definiert zu werden. Lassen wir die Menschen, die das von sich glauben, es glauben. Genauso die, die sich für einen Star halten, es aber weiß Gott nicht sind, wie eben z.B. die ganzen "Dschungel-Stars". Damit solls auch gut sein zu diesem Thema.

Aha, also ist die "Karriere" von Frank Baumann für dich nichts besonderes?
Weisst du eigentlich wieviele Menschen in Deutschland in Vereinen Fussball spielen und wie hoch der Prozentsatz (oder Promillesatz?) derer ist die es zu einem Bundesligisten schaffen oder die gar Pokalsieger oder Meister werden?
Also nach deiner Definition hätten dann nur, was weiß ich, Beckenbauer und Matthäus in Deutschland als Fussballer Karriere gemacht, na gut.
Finde ich schon sehr elitär, die Ansicht aber sei es drum.
Nur kurz eingeworfen.
Das Thema war Gleichberechtigung/Genderneutralität.
 
Das Thema war Gleichberechtigung/Genderneutralität.
Deswegen mal kurz eingeworfen: Kabinett beschließt Frauenquote für Unternehmensvorstände

Hmmm ... Und wo sollen die ganzen gut ausgebildeten Frauen mittleren Alters herkommen? :denk:
Die Frage ist durchaus ernst gemeint – in den Jahrgängen, die für solche Posten momentan in Frage kommen, sehe ich da durchaus ein Problem – das sich wohl erst durch jüngere nachrückende Akademikerinnen lösen lassen wird.
 
Deswegen mal kurz eingeworfen: Kabinett beschließt Frauenquote für Unternehmensvorstände

Hmmm ... Und wo sollen die ganzen gut ausgebildeten Frauen mittleren Alters herkommen? :denk:
Die Frage ist durchaus ernst gemeint – in den Jahrgängen, die für solche Posten momentan in Frage kommen, sehe ich da durchaus ein Problem – das sich wohl erst durch jüngere nachrückende Akademikerinnen lösen lassen wird.

Tja, es wird also dann darauf hinauslaufen, das künftig oft Positionen besetzt werden (müssen) mit Frauen, obwohl es für diese Positionen Männer mit besserer Qualifikation gäbe.
Das nenne ich doch mal eine herausragende Errungenschaft der heutigen modernen Zeit. Mit Gleichberechtigung hat das alles aber so gut wie gar nichts mehr zu tun. Soll mir aber auch egal sein....
 
Deswegen mal kurz eingeworfen: Kabinett beschließt Frauenquote für Unternehmensvorstände

Hmmm ... Und wo sollen die ganzen gut ausgebildeten Frauen mittleren Alters herkommen? :denk:
Die Frage ist durchaus ernst gemeint – in den Jahrgängen, die für solche Posten momentan in Frage kommen, sehe ich da durchaus ein Problem – das sich wohl erst durch jüngere nachrückende Akademikerinnen lösen lassen wird.

Tjoar... Die sind bestimmt alle irgendwo und scharren mit den Hufen, durften nur bisher nicht ...

Ne, da ist ja eine Entwicklung, die langsam aber sicher in die richtige Richtung geht. Die "alt erzogenen" Generationen hören nach und nach auf und die jüngeren rutschen nach - wo es dann auch immer weniger auf Geschlecht als auf die Qualifikation ankommt.
Ein ganz normaler Prozess, der eben 1,2 Generationen dauert.
Dauert in der Politik nur leider noch länger als in der Wirtschaft...
 
Die Quote ist in bestimmten Bereichen im Moment notwendig.
Da in gehobenen Bereichen Männernetzwerke nur wieder Männer einstellen. Da kann Frau noch so qualifiziert sein. Aber die Frauen wissen langsam, dass Netzwerken wichtig ist, um nach oben zu kommen. Und in einer modernen aufgeklärten Gesellschaft wird die Gleichberechtigung voranschreiten. Doch es gibt auch Gegen Tendenzen, die durch traditionelle Glaubensrichtungen die Gleichberechtung in Frage stellen.
 
Deswegen mal kurz eingeworfen: Kabinett beschließt Frauenquote für Unternehmensvorstände

Hmmm ... Und wo sollen die ganzen gut ausgebildeten Frauen mittleren Alters herkommen? :denk:
Die Frage ist durchaus ernst gemeint – in den Jahrgängen, die für solche Posten momentan in Frage kommen, sehe ich da durchaus ein Problem – das sich wohl erst durch jüngere nachrückende Akademikerinnen lösen lassen wird.
Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber wurde mal eine Frau in den Vorstand berufen. Wenn ich mich recht erinnere, zeichnete sie sich aus durch einen ausgeprägten Aktionismus; sie hat nicht lange durchhalten können. Ähnliches gab es auch bei männlichen Kandidaten, sollte also nicht gegen die Frauen gerichtet sein.
 
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