Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Wenn ich das Wort "Karriere" schon höre, dann muß ich bei vielen laut lachen, die es in den Mund nehmen. Es gibt Leute, die glauben schon Karriere zu machen, wenn sie in irgendeiner Provinzfirma mit fünf Mitarbeitern Abteilungleiter(in) sind...:lol:
Genauso muß ich über so manche moderne Berufsbezeichnung heutzutage lachen, wo z.B. sich eine Bürohilfskraft (Kaffekocherin) als Kauffrau für Büromanagement nennen darf oder eine nach Pommesfett riechende McDonald-Küchenkraft als Fachfrau für Systemgastronomie. Ganz zu schweigen von den ganzen Bachelors dieser Welt...:lol:

Karriere haben für mich berühmte Fußballer wie z.B. Beckenbauer, Netzer, Völler o.ä. gemacht, Götz George als Tatortkommissar, George Clooney oder Richard Gere als Schauspieler, Rudi Carrell oder Thomas Gottschalk als Showmaster oder Phil Collins, Michael Jackson oder Madonna als Sänger(in). Aber ganz sicher nicht die Abermillionen von bedeutungslosen Menschen auf dieser Welt, die das auch von sich glauben...:facepalm:
Ach, da fallen mir noch die ganzen Influencer(innen) und You-Tuber(innen) gerade ein, die auch im Glauben sind, gerade eine weltberühmte Karrierefrau/Karrieemann zu sein...:lol::lol::lol:
Hmm, woher hast du diese Ahnung ? Also z.B. Kauffrau für Büromanagement, da wir die mittlere Reife verlangt, die nach Pommes Fett riechende Frau, auch die macht mehr wie Leute wie dir das Essen zu bringen. Die Zeiten ändern sich, auch die Berufsbezeichnungen. Sicher hast du den Gottes Titel
 
Hmm, woher hast du diese Ahnung ? Also z.B. Kauffrau für Büromanagement, da wir die mittlere Reife verlangt, die nach Pommes Fett riechende Frau, auch die macht mehr wie Leute wie dir das Essen zu bringen. Die Zeiten ändern sich, auch die Berufsbezeichnungen. Sicher hast du den Gottes Titel

Nun, ich wollte einfach mal einen Vergleich machen in den Berufsbezeichnungen. Früher hieß das z.B. bieder Bürogehilfin, heute Kauffrau/mann für Büromanagement, oder eben Verkäuferin, heute Fachfrau/mann für Systemgastronomie oder was weiß ich.
Und schlauer, gebildeter oder besser sind die heutzutage auch nicht gegenüber früher, da können die ach so tollen heutigen Berufsbezeichnungen auch nichts dran ändern. Um das festzustellen braucht man keinen Gottestitel. Ich nenne meine aktuelle Berufsbezeichnung übrigens schlicht und einfach "Lebensgenießer"...:D
 
Ich find es auch recht dreist anderen Menschen einen Karriere abzusprechen.
Viele sind auch mit einer weniger bewegten Karriere glücklich und zufrieden. Diese können darauf auch stolz sein und es so benennen.

Ich bin auch ohne eine Karriere gehabt zu haben heute wunschlos glücklich.... Aber ich gönne natürlich jedem seine "Karriere", egal was für eine...:lol:
Im übrigen verbinde ich (und nicht nur ich) das Wort "Karriere" mit einer sehr erfolgreichen beruflichen Laufbahn.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nun, ich wollte einfach mal einen Vergleich machen in den Berufsbezeichnungen. Früher hieß das z.B. bieder Bürogehilfin, heute Kauffrau/mann für Büromanagement, oder eben Verkäuferin, heute Fachfrau/mann für Systemgastronomie oder was weiß ich.
Und schlauer, gebildeter oder besser sind die heutzutage auch nicht gegenüber früher, da können die ach so tollen heutigen Berufsbezeichnungen auch nichts dran ändern. Um das festzustellen braucht man keinen Gottestitel. Ich nenne meine aktuelle Berufsbezeichnung übrigens schlicht und einfach "Lebensgenießer"...:D
Woher hast du dein Wissen, das es "nur" Bürogehilfin geheißen hat?

Und dein "nach Pommesfett riechende McDonalds Küchenkraft" find ich schon dreist....

Ich glaube, die meisten dieser "riechenden" Damen und Herren sind froh einen Job zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, die meisten dieser "riechenden" Damen und Herren sind froh einen Job zu haben.
Und diejenigen, die die Pommes bestellen sind froh bzw sollten es sein, dass es diese Mitarbeiter gibt. Ohne diese Mitarbeiter keine Fritten. Und ohne manch andere schlecht bezahlte Person mit einfacher Tätigkeit vieles andere auch nicht. Von daher, @neuegrünewelle würde etwas mehr Wertschätzung und weniger Arroganz mmn nicht schaden.
 
Ja, da schwingt schon ne nicht zu übersehende Spur Arroganz mit.
Nicht besonders sympathisch.
Nur ist das leider auch nicht selten. Ich hatte mal einen Tag, weil es nicht anders ging, das Telefon unserer Assistentin übernommen. Da haben Interne und Externe teils eine Herablassung an den Tag gelegt, die war unter aller Sau. Und die Art, wie Kunden mit Verkäufern umspringen oder wie über Reinigungskräfte gesprochen wird - nur als Beispiele - ist auch manches Mal grenzwertig.
 
Ich bin auch ohne eine Karriere gehabt zu haben heute wunschlos glücklich.... Aber ich gönne natürlich jedem seine "Karriere", egal was für eine...:lol:
Im übrigen verbinde ich (und nicht nur ich) das Wort "Karriere" mit einer sehr erfolgreichen beruflichen Laufbahn.
Du hattest eine Karriere, ob Du willst oder nicht, denn ich gehe einmal davon aus, dass Deine berufliche Position am ersten Arbeitstag eine andere war als am letzten.... ;)
 
ist auch weitaus komplexer geworden, informiere Dich bitte mal. Meine Tochter hat es in dem Unternehmen wo ich beschäftigt bin gelernt. Glaube mir,
das ist nicht mal eben so

O.k. wir haben heutzutage nur noch hochqualifizierte und hochgebildete Menschen in den Büros. Gönnen wir ihnen dann auch die tollen neuen Berufsbezeichnungen. Früher konnten die in den Büros bestimmt nur Kaffee kochen.
 
Du hattest eine Karriere, ob Du willst oder nicht, denn ich gehe einmal davon aus, dass Deine berufliche Position am ersten Arbeitstag eine andere war als am letzten.... ;)

Nochmal: Vielleicht interpretiere ich den Begriff Karriere anders wie Du, aber eine normale berufliche Laufbahn (wie auch ich sie hatte) ist für mich keine Karriere, sondern eben eine (berufliche) Laufbahn. Man muß nicht alles schönreden.
Und was meine "Arrogamz" betrifft: Wenn jeder in meiner Ex- Firma so nett zu den untersten Berufsgruppen bei uns (z.B. den Putzkräften) gewesen wäre, dann wären die sehr, sehr glücklich gewesen.
Ich muß allerdings zugeben, das ich mich mit den "nach Pommes riechenden McDonald-Verkäufern" dumm ausgedrückt habe, was ich so nicht wollte. Wollte nur mal darauf hinweisen, wie selbst in solchen, gesellschaftlich eher nicht so angesehenen Berufen, eine schmucke Berufsbezeichnung doch vieles in schöneres Licht stellen kann.
 
O.k. wir haben heutzutage nur noch hochqualifizierte und hochgebildete Menschen in den Büros. Gönnen wir ihnen dann auch die tollen neuen Berufsbezeichnungen. Früher konnten die in den Büros bestimmt nur Kaffee kochen.
Ich stimme Dir zu, dass viele Berufsbezeichnungen und auch Titel mittlerweile klangvoll, aber verwirrend und ggf auch übertrieben sind. Wenn ich ab und an Stellenangebote lese, weiss ich oft gar nicht, wer da eigentlich für was gesucht wird. Ich kann die Beweggründe dahinter jedoch verstehen - es ist aus meiner Sicht ein Versuch, Wertschätzung für die Tätigkeit zu zeigen. Und das ist mit Blick auf arrogante Kommentare wie Deinen oben mit Blick auf die Mitarbeiter bei McDonald's durchaus vonnöten.
 
Kann man ggf. auf die Idee kommen, dass @neuegrünewelle einfach überzogen hat in seinen Äußerungen, um deutlich zu machen, was er vom Karrie-Wahn hält? Nicht jeder, der 3 Stufen erklommen hat, hat auch Karriere gemacht.
Ich war auch gut dotiert beschäftigt, Verantwortung, Personalverantwortung, Firmenkutsche, Prämie, aber als Karriere will ich das nicht bezeichnen, jedenfalls empfand ich das nicht so.
 
Kann man ggf. auf die Idee kommen, dass @neuegrünewelle einfach überzogen hat in seinen Äußerungen, um deutlich zu machen, was er vom Karrie-Wahn hält? Nicht jeder, der 3 Stufen erklommen hat, hat auch Karriere gemacht.
Ich war auch gut dotiert beschäftigt, Verantwortung, Personalverantwortung, Firmenkutsche, Prämie, aber als Karriere will ich das nicht bezeichnen, jedenfalls empfand ich das nicht so.
Das, was Du empfindest, ist eines, die Bedeutung des Wortes ist etwas anderes. Hier der Link von @SeeMA nochmal:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Karriere
Edit: Dazu kommt, dass jemand mit einem Bruchteil Deines Gehaltes das, was Du erreicht hast, vermutlich als erfolgreiche Karriere werten würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Wort Karriere beinhaltet für mich eben mehr als eine normale Laufbahn.
https://de.wikipedia.org/wiki/Karrierismus
NWG hat das m.M. nach schon richtig beschrieben. Man kann sich aber auch an der Wortwahl aufhängen.
Was Du mit dem Link zu Karrierismus sagen möchtest, erschliesst sich mir nicht. Das Wort Karriere kann die enge Bedeutung haben, auf die Ihr abzielt, kann aber auch weiter gefasst werden. Ich verstehe in dem Zusammenhang nicht, warum Ihr den Begriff für Euch ja fast schon ablehnt. Karriere ist mMn nicht negativ besetzt.
 
Back
Top