Gesamtsituation der Mannschaft

Nicht ganz ... es geht darum deutlich klarer nach außen die Erfolgsausrichtung zu signalisieren und so sich immer selbst zu challengen oder eben unter Druck zu setzen. Erfolg als oberste Ausrichtung. Ob das über Kritik erfolgt (wohl eher selten), konsequentes sportliches Handeln oder die permanente Kommunikation des Erfolgshungers ist mir dabei schnurzpiep. Der Verein strahlt seit Jahren übertriebene Genügsamkeit aus. Dortmund ist das beste Beispiel ... man hatte die Chance Dortmund zu erledigen und weil eben allenthalben um und in Werder eher die Genügsamkeit herrscht wurde auch eher auf einen Punkt gespielt. Hätte OW sich auch so entschieden, wenn er wüßte das dieser Verein es bevorzugt solche Spiele unbedingt zu gewinnen?
Ich verstehe dich schon und kann das sogar nachvollziehen. Ist für mich nur nicht "relativieren", also im Grunde haben wir die ganze Zeit über etwas anderes gesprochen. ;)

Btw. ist das mit dem BVB-Spiel mittlerweile echt mühselig. Sicher hast du Recht damit, dass eine andere Einstellung beim Verein und Trainer möglicherweise eine andere Entscheidung gebracht hätte. Aber ob damit nun ein 1:0, 0:0 oder 0:1 herausgekommen wäre, darüber können wir ewig streiten. Es lässt sich nicht beweisen. Fakt ist lediglich, dass wir auch mit Ducksch auf dem Platz keine Chancen herausgespielt haben vorher und dass Dortmund gefährliche Konter gefahren hat.
 
Ich glaube es geht mehr mit Werder Bremen

das sehe ich auch so, aber dann hab doch mal etwas Geduld. Wir sind jetzt im dritten Jahr nach dem Wiederaufstieg und sind gar nicht so schlecht in die Saison gestartet.

Schritt für Schritt kommt man nach vorne und ich finde, die Schritte unter Werner sind konstant und gehen in die richtige Richtung.

Ich weiß nicht, ob du diese Saison die CL als Werder‘s Ziel im Sinn hast. Dann wirst du wahrscheinlich enttäuscht werden. Aber wenn es um Entwicklung und Fortschritt geht, sind wir doch auf einem guten Weg.
 
Sie haben in exakt EINER Situation besser gehandelt. Von daher kann man es umgangssprachlich durchaus als "unglücklich" bezeichnen.
In Alleinbetrachtung dieser Einzelsituation hast du vollkommen Recht. Meine Intension war/ist jedoch nicht diese Einzelsituation nicht als unglücklich anzuerkennen, sondern, wie in meinem heutigen 11:55-h-Post zu lesen ist
[...]wenn solche vielleicht 10 oder 20 Sekunden dauernden Unglücke per se als Argumente, Relativierungen oder gar bequemes Alibis für nicht gewonnene Spiele vorgeschoben werden, weil die eigene Mannschaft in übrigen 90+x Minuten dieser Spiele zu wenig getan hat, um ausgeglichene Begegnungen [...]in die vom Trainer erwartete Richtung zu lenken [...]
 
Ich verstehe dich schon und kann das sogar nachvollziehen. Ist für mich nur nicht "relativieren", also im Grunde haben wir die ganze Zeit über etwas anderes gesprochen. ;)

Btw. ist das mit dem BVB-Spiel mittlerweile echt mühselig. Sicher hast du Recht damit, dass eine andere Einstellung beim Verein und Trainer möglicherweise eine andere Entscheidung gebracht hätte. Aber ob damit nun ein 1:0, 0:0 oder 0:1 herausgekommen wäre, darüber können wir ewig streiten. Es lässt sich nicht beweisen. Fakt ist lediglich, dass wir auch mit Ducksch auf dem Platz keine Chancen herausgespielt haben vorher und dass Dortmund gefährliche Konter gefahren hat.

Also ich denke das Verhalten von Werder auch in der Außendarstellung ist nun durch die Diskussion hier transparenter geworden. Nun schauen wir doch mal wie bissig jetzt der Verein versucht seinem Heimpublikum endlich einen Sieg zu schenken gegen Leverkusen. Für mich übrigens keine Frage das ein Sieg her muss, man wäre dann punktgleich mit Leverkusen. Da wird sich jawohl keiner gegen wehren wollen. Eine gute Gelegenheit sich festzusetzen. Sozusagen ein Pflichtsieg für den nächsten Schritt auf der Erfolgsleiter.

Also alle Konzentration auf diesen Sieg. Über evtl. Kommunikation können wir ja dann wieder reden und diese bewerten. Zunächst einmal freue ich mich auf dieses Spiel und hoffe auf eine Wiedergutmachung für die bisherigen Heimleistungen. Da Werder ja das bestmögliche Produkt abliefern möchte für uns Fans gehe ich davon aus das der Verein alles dafür tut diesen Sieg mit allen Mitteln einzufahren. 3 immens wichtige Punkte sind das, die wir unbedingt benötigen!
 
Ich würde aber sogar noch weiter gehen und sagen, dass es sowas wie Zufälle nicht gibt.
So weit würde ich nicht gehen. Denn wenn der Schuss eines Spielers der angreifenden Mannschaft von einem Spieler der vielbeinigen Abwehr des
verteidigendem Teams ins eigene Tor abgefälscht wird, ist es nur schwer vorstellbar, dass das von dem Schützen exakt zu so beabsichtigt war.

Bzw. wenn, so wie es z.B. Oliver Reck und Tomislav Piplica widerfahren ist, dass ein Torschuss erst gegen Pfosten bzw. Latte prallt und danach vom Kopf des Keepers in dessen Kasten landet, dürfte es noch schwieriger vorstellbar sein, dass exakt dieser Hergang kein Zufall war.
 
So weit würde ich nicht gehen. Denn wenn der Schuss eines Spielers der angreifenden Mannschaft von einem Spieler der vielbeinigen Abwehr des
verteidigendem Teams ins eigene Tor abgefälscht wird, ist es nur schwer vorstellbar, dass das von dem Schützen exakt zu so beabsichtigt war.
Es geht dabei nicht um die Absicht, sondern um eine Verkettung von Umständen, die zu einem gewissen Punkt führen. Man könnte es sogar bis ins Philosophische weiterführen und sagen, dass es keinen freien Willen gibt, da jede Entscheidung nur die Ursache einer vorhergehenden Entwicklung ist. Und um bei deinem Beispiel zu bleiben, das gilt nicht nur für den Torschützen, sondern für alle Beteiligten, inklusive Wetter, Sauerstoffgehalt der Luft, die Bratwurst, die du 2min vorher auf den Boden hast fallen lassen, usw.


Um es sehr vereinfacht auf den Fußball zu beziehen und das eigentliche Beispiel um das es ging. Freiburg hat nicht Glück gehabt, sondern das Tor fiel durch eine Verkettung vieler Umstände.
 
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Das nimmt ja Ausmaße an hier...
Man kann auch jeden Furz kaputt analysieren.
So kompliziert finde ich das Alles nicht.
Wir müssen in jedem Spiel an die Leistungsgrenze gehen um zu gewinnen.
Sicher haben wir nicht immer die Top Elf zusammen, was es komplizierter macht aber gegen Wolfsburg hat es ja gereicht.
Leider machen wir das nicht immer, gegen Freiburg zum Beispiel nicht und das ärgert mich.
Dieser Schlendrian ist nicht neu.
 
Könnte es nicht (auch) Tatsache sein, dass wir zuhause bisher schwächer waren als auswärts? ;)
Könnte. Lässt sich aber nicht wirklich verifizieren. Für mich nimmt sich das nicht viel leistungstechnisch. Nur eben weniger Punkte.

Ein Spiel weniger, davon einmal Dortmund und einmal Bayern. Gegen den BVB kann man wahrlich nicht von einem schlechten Spiel reden, gegen Bayern schon, wobei das eh 0 Punkte geworden wären, selbst wenn wir das Spiel unseres Lebens gemacht hätten. Aber gut, ein gutes und ein schlechtes Spiel. Freiburg war dann meiner Meinung nach in etwa wie die Spiele gegen Augsburg und Mainz, quasi das Dritte in der Reihe der "so oder so"-Spiele und alle drei Ergebnisse bekommen. Auswärts waren zwei starke Spiele gegen Hoffenheim und Wolfsburg und eben die zwei auf dem Freiburg-Level.

Mal ganz neutral betrachtet, es sind gerade einmal 7 Spiele gespielt. Ich denke nicht, dass man ein solches Urteil jetzt schon treffen kann. Der Vergleich ist angesichts der Unterschiedlichkeit der Gegner einfach zu schwer, vor allem weil jetzt der dritte Topverein kommt.
Lass uns da mal in ein paar Wochen nochmal drüber reden.
 
Könnte. Lässt sich aber nicht wirklich verifizieren [...]Mal ganz neutral betrachtet, es sind gerade einmal 7 Spiele gespielt. Ich denke nicht, dass man ein solches Urteil jetzt schon treffen kann.
Eben. Und genau deshalb kann es nicht, so wie von dir suggeriert, nach gerade einmal 7 Spielen eine Tatsache sein, dass die Heimgegner schwerer waren ;)
 
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