Ich verstehe dich schon und kann das sogar nachvollziehen. Ist für mich nur nicht "relativieren", also im Grunde haben wir die ganze Zeit über etwas anderes gesprochen.Nicht ganz ... es geht darum deutlich klarer nach außen die Erfolgsausrichtung zu signalisieren und so sich immer selbst zu challengen oder eben unter Druck zu setzen. Erfolg als oberste Ausrichtung. Ob das über Kritik erfolgt (wohl eher selten), konsequentes sportliches Handeln oder die permanente Kommunikation des Erfolgshungers ist mir dabei schnurzpiep. Der Verein strahlt seit Jahren übertriebene Genügsamkeit aus. Dortmund ist das beste Beispiel ... man hatte die Chance Dortmund zu erledigen und weil eben allenthalben um und in Werder eher die Genügsamkeit herrscht wurde auch eher auf einen Punkt gespielt. Hätte OW sich auch so entschieden, wenn er wüßte das dieser Verein es bevorzugt solche Spiele unbedingt zu gewinnen?

Btw. ist das mit dem BVB-Spiel mittlerweile echt mühselig. Sicher hast du Recht damit, dass eine andere Einstellung beim Verein und Trainer möglicherweise eine andere Entscheidung gebracht hätte. Aber ob damit nun ein 1:0, 0:0 oder 0:1 herausgekommen wäre, darüber können wir ewig streiten. Es lässt sich nicht beweisen. Fakt ist lediglich, dass wir auch mit Ducksch auf dem Platz keine Chancen herausgespielt haben vorher und dass Dortmund gefährliche Konter gefahren hat.


