Wir hatten mit Thomas Eichin einen Icehockeymanager der Kölner Haie. Viel gebracht hat es nicht und am Ende wurde er von MB nach einer Dringlichkeitssitzung des ASR mit 6:0 Stimmen entlassen und FB inthronisiert. Und mit FB ging es hier so richtig voran. Der Verein steht blendend da und sein Nachfolger wird diesen extrem erfolgreichen Weg fortführen. Perfekte Werderwelt. Kleines Problem allerdings besteht doch. Die anderen Clubs in der Liga spielen nicht so mit. Das Problem liegt bei der Konkurrenz und nicht bei Werder. Pippi Langstrumpf lässt grüßen: ich schaffe mir meine Welt, wie sie mir gefällt.Bei Betrachtung des gestrigen, ersten DEL-Finalspiel zwischen den Fischtown Pinguins und den Eisbären Berlin kam mir in den Sinn, dass CF, OW und auch Hupe für ein paar Tage zum Hospitieren unter dem Motto "Wie aus geringen finanziellen Mitteln eine schlagfertige Mannschaft geformt wird"
nach Bremerhaven fahren sollten.
Es war beeindruckend, wie die Pinguins trotz eines frühen Rückstands (0:2 nach nur 6 Minuten) mit einem zielführenden Matchplan des Trainers ein sehr gut strukturiertes, mannschaftlich geschlossenes, abgeklärtes, kämpferisch und technisch anspruchsvolles Spiel die Partie zu einem 4:2-Sieg drehten. Sicherlich hatten die Bremerhavener auch etwas Glück, dass die Berliner mit ihrem Chancenplus verschwenderisch umgingen, aber dafür waren die Pinguins in der Chancenverwertung wesentlich konsequenter. Und diese Spiel war kein Ausrutscher nach oben, sondern ein Spiegelbild der meisten Hauptrunden- und Play-Off-Spielen der Saison, welches das Ergebnis eines kontinuierlichen, nachhaltigen Aufbaus (die Pinguins spielen erst seit 2016/17 in der DEL) ist - ohne das dort über das kleines Budget, Standortnachteile etc. gejammert wird. Dort wird nicht geschnackt, sondern mit hochgekrempelten Ärmeln gemacht.






