Gesamtsituation der Mannschaft

200 Stimmen fordern laut obiger Umfrage einen neuen Trainer und 200 Stimmen + Dunkelziffer sogar einen neuen Trainer und einen neuen Manager. Mich würde nun mal interessieren, wer von den hier Anwesenden schon mal in einer Trainerfunktion gesteckt hat...mit der Materie eines Managers vertraut, kann ich mir vorstellen, wird es hier den ein oder anderen geben und die wenigen wissen überhaupt, was es heißt in dieser Funktion seinen Mann oder die Frau zu stehen...und da sind die Inhalte erst mal Nebensache.
1. Clemens Fritz hat einen Zeitraum verdient, in dem er sich beweisen soll, kann oder muss...
2. Ole Werner ist für mich persönlich immer noch der richtige Trainer, der nur ein wenig anders tickt, als die meisten, die hier mit den Hufen scharren

Im Spiel gegen "Mainhattan" war doch zu sehen, das man will und wenn man will, man dann "fast automatisch" auch kann. Diese Nummer für uns zu regeln war bei weitem nicht unmöglich. Die Situation war übrigens keine Andere, immer noch die dünne Personaldecke und immer noch die verunsicherte Mannschaft und immer noch die technischen Fehler und jedes andere Manko was noch in unserem Kader steckt.
Ole Werner ist seit Ende November 2021 Cheftrainer des SVW, Wunschkandidat und Hoffnungsträger ALLER (fast aller) Werderaner. Der Typ hat unsere Jungs motivieren können, er hat sie nach dem "Ende vom Anfang" aufgebaut, gestärkt und direkt in die 1.BL zurück geführt. Mit den bescheidenen Mittel die dem Verein zur Verfügung steht, standen wir schon mal auf Platz 7 und jetzt auf 12. Ich glaube fest daran das er alles tut um unser Team bestmöglich auf den Platz zu bringen, nicht weil er z.B. "verduckscht" ist, sondern weil nur er die Jungs im Training sieht und einschätzen kann und nicht wir, die möchte gern Trainer. Er sollte einfach, das Team CF und OW sollte einfach die Zeit und die Ruhe haben... ein gutes Team zu formen.. wenn ich mir die jungen "Krieger" anschaue, sehe ich, das da unheimliches Potential schlummert. Nun kann das Duo Fritz und Werner und die sie umgebende Truppe zeigen was sie drauf haben. So viel Zeit muss man ihnen geben.

Wenn du auf die Unfrage ansprichst hier im Forum, die ist so Alt wie das Theme "Gesamtsituation der Mannschaft" selber.

Zuden Zeitpunkt waren wesentlich mehr aktive hier.

Nur das Ergebnis würde sich Woche für Woche ändern, wenn man diese jede Woche neu starten würde. Trotzdem würden hier einige für das gleiche stimmen.
 
Wenn du auf die Unfrage ansprichst hier im Forum, die ist so Alt wie das Theme "Gesamtsituation der Mannschaft" selber.

Zuden Zeitpunkt waren wesentlich mehr aktive hier.

Nur das Ergebnis würde sich Woche für Woche ändern, wenn man diese jede Woche neu starten würde. Trotzdem würden hier einige für das gleiche stimmen.

nun ja @rudi1980...inzwischen sind ja die Rufe nach neuem Trainer und neuem Manager hier unüberlesbar...wieviel Aktive gibt es hier im Forum überhaupt aktuell?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
nun ja @rudi1980...inzwischen sind ja die Rufe nach neuem Trainer und neuem Manager hier unüberlesbar...wieviel Aktive gibt es hier im Forum überhaupt aktuell?

Über 50 aktive :ugly: Aber ja, die rufe nach einem neuen Trainer sind nicht zu übersehen.
Ich denke es ist doch eine große Mehrheit für einen neuen Trainer. Ob davon überhaupt schon mal selber Trainer war, weiß ich nicht.
Aber verantwortliche Position gibt es sicher welche.

Und wir werden in der Führung nun auch jemand neues haben. Wo ich allerdings der Meinung bin, das man diese nicht vor Amtsantritt kritisieren muss um so zu tun als wäre die Person schon in der Verantwortung.
 
Jens Stage für drei Bundesliga-Spiele gesperrt, war ja klar und rechtens, aber die nachfolgende Nummer muss mir doch mal einer übersetzen...

Zitat:
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Tuta vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Jens Stage für drei Bundesliga-Spiele gesperrt, war ja klar und rechtens, aber die Nummer nachfolgende muss mir doch mal einer übersetzen...

Zitat:
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Tuta vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt.
Was soll das denn?
 
Ich habe es nicht mehr vor Augen, aber war das von Stage schlimmer?

Ich fand das von Stage durchaus schlimmer und 3 Spiele vertretbar, war auch sofort mein Tipp. Wenn man aber bedenkt, dass Tuta in ca. 150 Spielen zum 5. Mal vom Platz gehen musste und Stage in ca 250 Spielen zum ersten Mal, bekommt es ein wenig Geschmäckle. Und dann ist da ja noch Pedersen als Benchmark und wenn man dessen drei Spiele nimmt....hm.
 
Ich fand das von Stage durchaus schlimmer und 3 Spiele vertretbar, war auch sofort mein Tipp. Wenn man aber bedenkt, dass Tuta in ca. 150 Spielen zum 5. Mal vom Platz gehen musste und Stage im 250 Spielen zum ersten Mal, bekommt es ein wenig Geschmäckle. Und dann ist da ja noch Pedersen als Benchmark und wenn man dessen drei Spiele nimmt....hm.
Das Ding von Pedersen war für mich vorsätzliche Körperverletzung, dafür 3 Spiele ist ein schlechter Witz.
 
Ich fand das von Stage durchaus schlimmer und 3 Spiele vertretbar, war auch sofort mein Tipp. Wenn man aber bedenkt, dass Tuta in ca. 150 Spielen zum 5. Mal vom Platz gehen musste und Stage im 250 Spielen zum ersten Mal, bekommt es ein wenig Geschmäckle. Und dann ist da ja noch Pedersen als Benchmark und wenn man dessen drei Spiele nimmt....hm.

Das will ich aber doch auch meinen, ohne die alte Leier auf den Plan rufen zu wollen...dieses "kleine" Werder Bremen wird schon immer mal gern über den Tisch gezogen, übervorteilt oder einfach nicht beachtet, wenn ich da an die (Nicht)Berücksichtigung für Spiele bei internationalen Turnieren denke.
Die Bewertung zu Gunsten von Tuta, finde ich schlicht eine Sauerei...wenn ich dann noch in Betracht ziehe, das Éric Dina Ebimbe auch keine unbedingt angebrachte Gelb/Rote Karte bekam...na, wie wollen wir das nennen? Verschaukelt, betrogen...im Nachhinein, sage ich mal friedlich, hier wurde mal wieder mit zweierlei Maß operiert...
 
Im gestrigen Weser Kurier ist eine Kolumne von Jean-Julien Beer mit dem Titel "Wer hat recht: die Fans oder der Verein?" in dem es darum geht, dass zwischen Werder Verein und den Fans - korrekterweise muss es wohl und Teilen der Fans heißen - eine Wahrnehmungslücke klafft. In Stichpunkten zusammengefasst:

- Für die Werder-Verantwortlichen geht es in dieser Saison wieder nur um den Klassenerhalt, während Fans und Beobachter mehr Tempo erwarten; sowohl im Spiel als auch in der Entwicklung in Richtung ambitionierterem Fußball.

- Die Leidenschaft der Fans, die einer Mannschaft i..d.R hilfreich ist, springt nur selten auf die Mannschaft über, so dass JJB die These aufstellte, dass diese Stimmung eher oft erdrückend auf die Mannschaft wirkt, die zuletzt zuhause viele Punkte herschenkte und selbst durch die Geburtstags-Choreo nicht emotionalisiert werden konnte. Dadurch entstand der Eindruck dass die Leidenschaft der Spieler mit der der Fans nicht mithalten kann, was zu Missstimmungen unter den Fans führte. So dass JJB fragte, ob die Erwartungshaltung der Fans zu groß sei, oder Verein, Trainer und Spieler mehr liefern müssen?

- Marco Friedls Wutrede nach der Niederlage gegen Wolfsburg offenbarte laut JJN das alarmierende Bild, dass aufgrund unterschiedlicher Saisonziele einigen Spielern die nötige Einstellung fehlte. Um so wichtiger die das geschlossene Auftreten in Frankfurt, welches jedoch nicht das Kernproblem löste, dass Werder-Spiel mehr nach Arbeit als nach Spielfreude aussehe.

- Hier Verbesserungen vorzunehmen, gehört zu den Aufgaben von Ole Werner. Er erreichte zwar mit dem Aufstieg 2022, dem Klassenerhalt 2023 (und wahrscheinlich auch 2024), d.h. dass er aus den vorhandenen Möglichkeiten (fast) das beste herausholt, jedoch verbessert er diese Möglichkeiten nicht.

- In der Bitte von Clemens Fritz um mehr Wertschätzung für OW sieht JJB einen Beleg für die unterschiedliche Wahrnehmungen von Fans bzw. Verein. Und erklärt es damit, dass wer gute Arbeit leistet, automatisch Wertschätzung erhält, bei Werder jedoch sowohl auf als auch neben dem Platz vieles ungeplant wirkt. Und ebenso bemängelte JJB, dass OW den Eindruck vermied, um Europa kämpfen zu wollen, so dass auch deshalb so manches Spiel hergeschenkt wurde - woran die Verletzungen und Sperren nur einen geringen Anteil hätten, denn Leistungsbereitschaft sollte in jedem Spiel gezeigt werden, weil dann Niederlagen akzeptabel sind.
 
Es ergibt imho kaum einen Sinn, um Europa kämpfen zu wollen, so lange der Abstieg nicht aktiv vermieden ist.
Von daher imho alles richtig gemacht, jetzt noch die letzten Punkte sichern und gut ist.
Die Mannschaft, besonders mit den vielen Verletzten, ist schlicht zu schlecht.
 
Im gestrigen Weser Kurier ist eine Kolumne von Jean-Julien Beer mit dem Titel "Wer hat recht: die Fans oder der Verein?" in dem es darum geht, dass zwischen Werder Verein und den Fans - korrekterweise muss es wohl und Teilen der Fans heißen - eine Wahrnehmungslücke klafft. In Stichpunkten zusammengefasst:

- Für die Werder-Verantwortlichen geht es in dieser Saison wieder nur um den Klassenerhalt, während Fans und Beobachter mehr Tempo erwarten; sowohl im Spiel als auch in der Entwicklung in Richtung ambitionierterem Fußball.

- Die Leidenschaft der Fans, die einer Mannschaft i..d.R hilfreich ist, springt nur selten auf die Mannschaft über, so dass JJB die These aufstellte, dass diese Stimmung eher oft erdrückend auf die Mannschaft wirkt, die zuletzt zuhause viele Punkte herschenkte und selbst durch die Geburtstags-Choreo nicht emotionalisiert werden konnte. Dadurch entstand der Eindruck dass die Leidenschaft der Spieler mit der der Fans nicht mithalten kann, was zu Missstimmungen unter den Fans führte. So dass JJB fragte, ob die Erwartungshaltung der Fans zu groß sei, oder Verein, Trainer und Spieler mehr liefern müssen?

- Marco Friedls Wutrede nach der Niederlage gegen Wolfsburg offenbarte laut JJN das alarmierende Bild, dass aufgrund unterschiedlicher Saisonziele einigen Spielern die nötige Einstellung fehlte. Um so wichtiger die das geschlossene Auftreten in Frankfurt, welches jedoch nicht das Kernproblem löste, dass Werder-Spiel mehr nach Arbeit als nach Spielfreude aussehe.

- Hier Verbesserungen vorzunehmen, gehört zu den Aufgaben von Ole Werner. Er erreichte zwar mit dem Aufstieg 2022, dem Klassenerhalt 2023 (und wahrscheinlich auch 2024), d.h. dass er aus den vorhandenen Möglichkeiten (fast) das beste herausholt, jedoch verbessert er diese Möglichkeiten nicht.

- In der Bitte von Clemens Fritz um mehr Wertschätzung für OW sieht JJB einen Beleg für die unterschiedliche Wahrnehmungen von Fans bzw. Verein. Und erklärt es damit, dass wer gute Arbeit leistet, automatisch Wertschätzung erhält, bei Werder jedoch sowohl auf als auch neben dem Platz vieles ungeplant wirkt. Und ebenso bemängelte JJB, dass OW den Eindruck vermied, um Europa kämpfen zu wollen, so dass auch deshalb so manches Spiel hergeschenkt wurde - woran die Verletzungen und Sperren nur einen geringen Anteil hätten, denn Leistungsbereitschaft sollte in jedem Spiel gezeigt werden, weil dann Niederlagen akzeptabel sind.

Hochinteressant...auch die vielen unterschiedlichen Sichtweisen, unter den Fans, den Verantwortlichen und der Journaille. Mir ist das ehrlich in den letzten Tagen zu viel geworden, zu viel Druck auch auf den verein. Ich bin froh das wir, mit Blick nach HH, Berlin und Gelsenkirchen, den Aufstieg geschafft haben. Ich sehe die personelle Lage (11 Spieler fehlen verletzt und gesperrt), ich übe Geduld ,hoffe und vertraue darauf, das Ole die jungen Wilden in die Gänge bringen kann...aber erst mal sehen, was das Saison Ende bringt, wer dann noch bleibt. Wir dürfen nicht vergessen immer wenn bei uns auch mal Leute funktioniert haben, kamen die Geier mit ihrer Kohle...die Geschichten sind bekannt. Wenn ich übrigens sehe was die Deichstube jeden Tag für ein Theater macht wird mir schlecht, da jagt eine Schlagzeile die Nächste. Braucht der SVW diesen schlechten Journalismus? Ich für meinen Teil warte mal ab, freue mich auf Werder hier bei mir zuhause und beteilige mich erst mal nicht mehr an den Diskussionen in den Abteilungen der "Unzufriedenen". Ok ich bin auch einer, aber ich will mich einfach nicht aufreiben und den Spaß verlieren und um den geht es letztendlich.
 
Es ergibt imho kaum einen Sinn, um Europa kämpfen zu wollen, so lange der Abstieg nicht aktiv vermieden ist.
Von daher imho alles richtig gemacht, jetzt noch die letzten Punkte sichern und gut ist.
Die Mannschaft, besonders mit den vielen Verletzten, ist schlicht zu schlecht.

Wieso hat das keinen Sinn gemacht um Europa zu kämpfen als wir auf Platz 7 standen....was meinst Du damit? Besteht nicht der gleiche Sinn beim Kampf um Europa als auch beim Abstiegskampf darin die Spiele gewinnen zu wollen? Oder verbietet es sich schlicht in Bremen von Europa zu sprechen weil der Kader zu schlecht ist?
 
Der Kader ist also zu schlecht?
Seit 1 Jahr? Oder doch seit 2, 5, 10 Jahren oder seit wann?
Wir dümpeln doch schon so lange herum und spielen fast ausschließlich gegen den Abstieg!
Wer stellt die zu schlechte Mannschaft denn Jahr für Jahr zusammen?
Und wer war und ist dafür verantwortlich, sie zu formen und besser zu machen? Und wer hat den, der dafür zuständig ist, eingestellt?
 
Der Kader ist also zu schlecht?
Seit 1 Jahr? Oder doch seit 2, 5, 10 Jahren oder seit wann?
Wir dümpeln doch schon so lange herum und spielen fast ausschließlich gegen den Abstieg!
Wer stellt die zu schlechte Mannschaft denn Jahr für Jahr zusammen?
Und wer war und ist dafür verantwortlich, sie zu formen und besser zu machen? Und wer hat den, der dafür zuständig ist, eingestellt?
Für die Zusammenstellung Baumi, das mit dem Formen und besser machen hat bisher keiner der Übungsleiter hinbekommen.
Baumi ist ab Sommer weg, mal schauen was Clemens und Kollege Jahns zu Stande bringen.
Und zum Thema Platz 7 und angreifen, tja das was halt genau der Zeitpunkt wo die Leute ausgefallen sind und wir können mit dem aktuellen Kader so viele Ausfälle kaum bis gar nicht kompensieren.
Ist aber bei anderen Vereinen in der Größe nicht anders. Gladbach muss nach dem Ausverkauf letztes Jahr auch aufpassen, dass sie nicht da hängen bleiben, wo wir seit Jahren sind. Union hats nach dem Höhenflug auch erwischt und es hat einiges an Anstrengung gebraucht, dass sie nicht abgestiegen sind.
Man hat sich bei Werder noch zu Zeiten der Championsleague verzockt und sich leider nie wieder erholt. Von daher hab ich mich damit abgefunden, Fan einer grauen Maus zu sein und zu hoffen, dass sie nicht den Weg vom HSV, dem FCN, der Hertha, dem FCK oder auch aktuell Schalke geht.
Lieber grottigen Erstligafussball, als jahrelang in Liga 2 hängen bleiben.
 
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