Bremen
Moderator
Japp, In den ersten Partien spielte die Mannschaft mit Aufstiegseuphorie und diese Leichtigkeit des Seins wurde u.a. durch die Siege in Dortmund und gegen Mönchengladbach beflügelt. Doch ab dem 10. Spieltag wendete sich, sicherlich auch in den Anfangserfolgen begünstigten, trügerische Selbstsicherheit, das Blatt, so dass eine gewisse Verkrampfung herrscht(e). Alles durchaus nachvollziehbar.Meine Erklärung: Die waren länger nicht mehr richtig bei der Sache (lief zu gut) und als man es dann merkte und korrigieren wollte, wird überkompensiert und verkrampft. Dann noch ein wenig Pech hier und da, in wichtigen Spielen fehlten auch mal 3~4 Stammspieler, fertig sind die typischen Ursachen/Merkmale einer kleinen Krise.
Aber: allein damit lassen sich die überwiegend schwachen Auftritte mit nur 16 Punkten in den letzten 17 Liga-Spielen - gleich eine halbe Saison und somit mehr als nur eine kleine Krise, sondern ein ziemlich deutlicher Trend - auch nicht erklären. Füllkrug hatte es nach der Niederlage in Frankfurt sehr gut auf den Punkt gebracht, dass es der Mannschaft u.a. an Mut, Risikobereitschaft und Verantwortungsübernahme fehlt und er dabei auch die vielen zu Gegenangriffen führenden Ballverluste bemängelte. Das ist auch eine Frage von Qualität bzw. die Bereitschaft, die vorhandenen Qualitäten abzurufen. Immer wird das nicht für Punkte reichen, aber zumindest sollte die Mannschaft den Eindruck vermitteln, dass sie hochkonzentriert zu Werke geht. Das ist jedoch leider zu selten der Fall.
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, sehr schade !!!



, soll es ein. Da wird verschiedenen Spielern jegliche Bundesligareife abgesprochen, zu langsam, zu alt, technisch schwach, kein Spielverständnis, zweikampfschwach, der Trainer zu eindimensional, zu unerfahren, usw. In allem mag ja ein Körnchen Wahrheit stecken und die Diskussion bringen auch Unterhaltung, aber es wird vergessen, daß Werder 20/21 zu schwach war die Liga zu halten,
