Gesamtsituation der Mannschaft

Und damit haben sie es zu einer ganzen Torchance gebracht und mit etwas Wohlwollen, zu einer Halbchance. Für so ein "Konzept" würde man hier den Trainer in der Luft zerreißen ;)
Wieso würde? Das taten die Anhänger des offensiven Werder-Markenkerns hier doch schon: an den ersten beiden Spieltagen der Saison 13/14, als Dutt mit einem destruktiven Vorgehen zwei 1:0-Siege einfuhr. Bzw. schrien sie ja hier schon stets auf, wenn in Anbracht der fortwährenden Gegentorflut, die mit großem Abstand zur Schießbude der Top-5-Ligen Europas in den 2010er Jahren führte, schon der profane Wunsch nach einer defensiven Stabilisierung geäußert wurde, ohne dass damit gleich eine solche destruktive Spielweise einhergehen sollte. ;)
 
Und damit haben sie es zu einer ganzen Torchance gebracht und mit etwas Wohlwollen, zu einer Halbchance. Für so ein "Konzept" würde man hier den Trainer in der Luft zerreißen ;)

Das Freiburger "Konzept" hat folgendes (Zwischen)Ergebnis:
Platz 8
31 Punkte
35 geschossene Tore
Schwarze Null im letzten Geschäftsjahr

Das Bremer "Konzept", für das Kohfeldt nicht in der Luft zerrissen wird, hat folgendes (Zwischen)Ergebnis:
Platz 11
23 Punkte
24 geschossene Tore
Rund 23 Mios MINUS im letzten Geschäftsjahr

Intelligenzfrage: Welches Konzept hat mehr gefruchtet und war erfolgreicher?

Tipp an Dich: Auch wenn Du Freiburg nicht magst, aber suche Dir besser einen anderen Klub aus, den Du "zerreißen" willst...
 
Ich tippe wie folgt:
1
1
1
0
1
0
0
mit der "Option" (=Joker), das aus einer 1 noch eine 3 wird...

Aber auch dann würde es in der Tabelle nicht gut aussehen...:(

Der erste Tipp mit dem Punkt gegen Freiburg war schon richtig. In Hoffenheim tipp(t)e ich auch einen Punkt bevor dann eine Niederlage gegen Frankfurt folgt. Und sollte ich mal daneben liegen, einen "Joker" habe ich mir ja eingeräumt...
 
Das Freiburger "Konzept" hat folgendes (Zwischen)Ergebnis:
Platz 8
31 Punkte
35 geschossene Tore
Schwarze Null im letzten Geschäftsjahr

Das Bremer "Konzept", für das Kohfeldt nicht in der Luft zerrissen wird, hat folgendes (Zwischen)Ergebnis:
Platz 11
23 Punkte
24 geschossene Tore
Rund 23 Mios MINUS im letzten Geschäftsjahr

Intelligenzfrage: Welches Konzept hat mehr gefruchtet und war erfolgreicher?

Tipp an Dich: Auch wenn Du Freiburg nicht magst, aber suche Dir besser einen anderen Klub aus, den Du "zerreißen" willst...
Tipp an dich: es ging um das heutige Spiel.

Hoffe das war jetzt nicht zu gemein für dich.
 
Wer hätte das übrigens vor einiger Zeit gedacht: Werder oft in den letzten Jahren eine Mannschaft mit vielen Gegentoren und jetzt in der unteren Tabellenhälfte mit den wenigsten Gegentoren. Falls es doch noch mal für Werder weiter nach unten gehen sollte, kann das Torverhältnis ein großer Vorteil sein.
Ich hoffe jedoch, dass Werder bald in der Offensive stärker wird und damit auch mehr Siege dabei rausspringen. Das wäre sehr wichtig um nicht doch noch wieder abzurutschen.
 
Richtig stark ist die letzte Reihe mit Veljkovic, Toprak und Friedl und davor Theo und August.
Davor müssen die anderen Fünf auch viel defensiv mitarbeiten. Das geht halt einfach zu Lasten der Offensive und unserer Torchancen.
Das A und O wird sein, dass sich unsere jungen Spieler weiterentwickeln. Es geht nur darüber Spieler wie Rashica für 6,5 Mo. einzukaufen, zu entwickeln und dann für das dreifache weiter zu veräußern.
Wenn ein Agu ablösefrei kommt und in 2 Jahren für 5 Mio geht - auch okay.
Wenn das nicht klappt, wird es uns irgendwann in den nächsten 5 Jahren mit dem Abstieg erwischen.
 
Wenn ich so die Äußerungen von Baumann und Bode richtig verstehe, wird Werder demnächst - egal, in welcher Klasse - ohnehin nur noch mit A-Jugendlichen spielen.

Durchaus möglich, wenn unsere Scoutingabteilung weiter so liefert wie in den letzten Jahren...

Vielleicht sollte man deren Bezahlung mal auf Provisionsbasis erfolgsabhängig umgestalten...

PS: Mit Valdez hat der nächste ehemalige Spieler ein Jobgesuch bei uns eingereicht...
 
Zur Gesamtsituation und zur Zukunft Werders auch noch ein paar Worte von mir:

In der zweiten Hälfte der 70er-Jahre stand Werder schon einmal in der Situation, kaum noch wettbewerbsfähig zu sein. Damals haben die Verantwortlichen in Person von Dr. Franz Böhmert, KD Fischer und vor allem Manager Rudi Assauer das Problem erkannt und gegengesteuert. Da damals die Einnahmen aus dem Stadion den allergrößten Teil der Einahmen ausmachten, haben sie Zug um Zug das Stadion umgebaut, begonnen mit der Nordtribüne Ende der 70er. Wäre das nicht geschehen, wäre Werder damals in die Bedeutungslosigkeit gefallen

Jetzt steht Werder wieder in einer ähnlichen Situation, man ist nur noch sehr eingeschränkt wettbewerbsfähig und der Abstand nach oben wird immer größer. Bedingt durch die Auswirkungen von Corona und verfehlter Personal- und Finanzpolitik wird das in den nächsten Jahren noch gravierender werden. Das Stadion ist heuer nicht mehr das Problem, da die Einnahmen daraus längst nicht mehr den größten Teil der Gesamteinnahmen darstellen. Doch leider erkennt bzw. will man dieses Problem bei den heute Verantwortlichen in der Führung nicht erkennen und angehen, sondern plant ein immer weiter so. Man verwehrt sich mitspracheberechtigten Sponsoren/Investoren usw...

Die Folgen werden letztlich früher oder später ähnlich sein wie sie Ende der 70er Jahre gewesen wären, wenn man damals nicht gehandelt hätte. Man wird in die Bedeutungslosigkeit fallen. Sportlich gehts seit Jahren immer mehr bergab, der Abstieg wird bei einem "immer weiter so" nicht mehr lange zu verhindern sein. Was dann in der 2.Liga bei den dann zu erwartenden TV-Geldern und den enormen Stadionverbindlichlkeiten zu erwarten ist, dürfte jeder realistisch denkende Fan wissen.
 
Zur Gesamtsituation und zur Zukunft Werders auch noch ein paar Worte von mir:

In der zweiten Hälfte der 70er-Jahre stand Werder schon einmal in der Situation, kaum noch wettbewerbsfähig zu sein. Damals haben die Verantwortlichen in Person von Dr. Franz Böhmert, KD Fischer und vor allem Manager Rudi Assauer das Problem erkannt und gegengesteuert. Da damals die Einnahmen aus dem Stadion den allergrößten Teil der Einahmen ausmachten, haben sie Zug um Zug das Stadion umgebaut, begonnen mit der Nordtribüne Ende der 70er. Wäre das nicht geschehen, wäre Werder damals in die Bedeutungslosigkeit gefallen

Jetzt steht Werder wieder in einer ähnlichen Situation, man ist nur noch sehr eingeschränkt wettbewerbsfähig und der Abstand nach oben wird immer größer. Bedingt durch die Auswirkungen von Corona und verfehlter Personal- und Finanzpolitik wird das in den nächsten Jahren noch gravierender werden. Das Stadion ist heuer nicht mehr das Problem, da die Einnahmen daraus längst nicht mehr den größten Teil der Gesamteinnahmen darstellen. Doch leider erkennt bzw. will man dieses Problem bei den heute Verantwortlichen in der Führung nicht erkennen und angehen, sondern plant ein immer weiter so. Man verwehrt sich mitspracheberechtigten Sponsoren/Investoren usw...

Die Folgen werden letztlich früher oder später ähnlich sein wie sie Ende der 70er Jahre gewesen wären, wenn man damals nicht gehandelt hätte. Man wird in die Bedeutungslosigkeit fallen. Sportlich gehts seit Jahren immer mehr bergab, der Abstieg wird bei einem "immer weiter so" nicht mehr lange zu verhindern sein. Was dann in der 2.Liga bei den dann zu erwartenden TV-Geldern und den enormen Stadionverbindlichlkeiten zu erwarten ist, dürfte jeder realistisch denkende Fan wissen.
schön, daß es den beruf "hellseher" immer noch nicht gibt - damals nach dem abstieg hat man genau so schwarz gesehen und dann hat man jahrelang erleben können, was mit einem erstklassigen trainer alles möglich ist - aus einem kader das maximal mögliche rauszuholen - diese fähigkeit haben die trainer von heute nicht mehr - siehe den angeblich besten der welt - nicht mal guardiola - schätze mal, daß er so 30 mio p.a. verdient - hat das bisher hinbekommen - der einzige ist wohl klopp, aber wer soll den bezahlen?
 
schön, daß es den beruf "hellseher" immer noch nicht gibt - damals nach dem abstieg hat man genau so schwarz gesehen und dann hat man jahrelang erleben können, was mit einem erstklassigen trainer alles möglich ist - aus einem kader das maximal mögliche rauszuholen - diese fähigkeit haben die trainer von heute nicht mehr - siehe den angeblich besten der welt - nicht mal guardiola - schätze mal, daß er so 30 mio p.a. verdient - hat das bisher hinbekommen - der einzige ist wohl klopp, aber wer soll den bezahlen?
Ich denke nicht, dass man die damaligen Zeiten mit Heute vergleichen kann oder sollte.
Damals konntest du als Underdog auch mal Meister werden, das halte ich bei der heutigen Schere für ausgeschlossen.
Du kannst mit guter bis sehr guter Arbeit mMn als Werder irgendwo Richtung Europa gehen, das halte ich nach wie für für möglich aber ich fürchte finanziell ist da inzwischen aus vielerlei Gründen zu viel im Eimer, dass es auch mit fähigem Management erstmal darum gehen wird sich finanziell zu stabilisieren, dem aktuellen Management traue ich sowieso nicht mehr zu als den Status Quo zu erhalten.
Tabellarisch wäre das irgendwas zwischen Abstiegsplatz und einstelliger Tabellenplatz, der schon als Erfolg zu verbuchen wäre.
Sind nur Gedankenspiele.
 
schön, daß es den beruf "hellseher" immer noch nicht gibt - damals nach dem abstieg hat man genau so schwarz gesehen und dann hat man jahrelang erleben können, was mit einem erstklassigen trainer alles möglich ist - aus einem kader das maximal mögliche rauszuholen - diese fähigkeit haben die trainer von heute nicht mehr - siehe den angeblich besten der welt - nicht mal guardiola - schätze mal, daß er so 30 mio p.a. verdient - hat das bisher hinbekommen - der einzige ist wohl klopp, aber wer soll den bezahlen?

Damals nach dem Abstieg habe ICH alles andere als schwarz gesehen, im Gegenteil, ich war vor der Zweitligasaison megaoptimistisch angesichts der Zugänge Fichtel und Kostedde und besonders des Trainers Klötzer. Und am Stadion wurde ja wie geschrieben "gearbeitet". Was dann danach unter Otto Rehhagel passierte, war eigentlich ein Fußballmärchen. Bei aller Klasse von Rehhagel, der für mich zu den ewigen Top10-Trainer der Welt gehört, aber in der heutigen Zeit hätte auch er MITTEL-und LANGFRISTIG es bedeutend schwerer. Weil man heutzutage als kleiner Verein einfach seine Mannschaft nicht mehr zusammenhalten kann, praktisch im Jahresrytmus seine besten Spieler verliert. Weil heutzutage keiner mehr dem Geld widerstehen kann, im Gegensatz zu damals. Und selbst einen Rudi Völler konnte Werder damals fünf (!) Jahre lang trotz Topleistungen halten. Undenkbar heute!

Im Gegensatz zu @Cyril Sneer halte ich es aber auch heute nicht für völlig ausgeschlossen, das ein Underdog z.B. mal Meister wird, wenn alle Umstände stimmen und die Euphorie ein Jahr lang hochgehalten werden kann. Es kommt eben nur heutzutage deutlich seltener vor, weil es eben viel, viel schwieriger geworden ist. Vor paar Jahren war Leicester mal so ein Underdog mit dieser Riesensensation. Spätestens danach bricht dann aber so ein Team auseinander.
 
...Weil heutzutage keiner mehr dem Geld widerstehen kann, im Gegensatz zu damals. Und selbst einen Rudi Völler konnte Werder damals fünf (!) Jahre lang trotz Topleistungen halten. Undenkbar heute!

Im Gegensatz zu @Cyril Sneer halte ich es aber auch heute nicht für völlig ausgeschlossen, das ein Underdog z.B. mal Meister wird, wenn alle Umstände stimmen und die Euphorie ein Jahr lang hochgehalten werden kann. Es kommt eben nur heutzutage deutlich seltener vor, weil es eben viel, viel schwieriger geworden ist. Vor paar Jahren war Leicester mal so ein Underdog mit dieser Riesensensation. Spätestens danach bricht dann aber so ein Team auseinander.


... ungefähr da begann auch meine "Sympathie" für die Bayern, "Lieblingsspieler" Klaus Aug... :ugly:

edit: Quelle
https://www.deichstube.de/wistorie/...tt-rudi-voeller-ins-krankenhaus-10691480.html

So wurde Rudi damals eben einfach weggeholzt, statt weggekauft. Geht auch ... neeee, geht gar nicht :motz:.
 
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