Ich wuerde mich nicht wundern wenn Hertha eine Favre Rueckholaktion startet, fuer den Fall das Bruno das Ruder nicht schleunigst herumreissen kann. Das Spiel gegen Werder koennte bereits entscheidend sein, da eine Niederlage gegen einen Abstiegskandidaten und einen der spielerisch armseligsten Vereine der Bundesliga, den Berliner Baum endgueltig zum brennen bringen duerfte.Es wird ja immer wieder, auch von mir, gefordert, dass Werder externes Geld akquiriert. Dabei fällt immer wieder der Begriff Investorengelder. Wir haben die Modelle mit Mäzenen und nun das mit dem Windhorst. Dort werden aber Gelder von vielen Anteilszeichnern in ein System gegeben. Ich habe bis heute dieses spezielle Geschäftsmodell dahinter mit den Dividendenausschüttungen nicht nachvollziehen können. Es ist klar, dass im Falle eines Tripple-Gewinns entsprechende hohe Mehreinnahmen erzielt werden, die an Dividenden ausgeschüttet werden. Bei der Hertha sind die davon weit entfernt. Wann erreicht man in diesem System ein return on invest? Bei der CL-Teilnahme oder EL mit Hauptgruppenteilnahme??? Und was heißt das für die Statik des betroffenen Vereins, wenn die Ziele (wie bei der Hertha) deutlich verfehlt werden?
Ich finde die Geschichte in Berlin hochspannend, weil sie exemplarisch für viele Vereine in der Liga sein kann. Und das im Positivem wie im Negativem. Die alte banale Rechnung eben: mehr Geld ist gleich bessere Spieler bedeutet höhere Wahrscheinlichkeit auf sportlichen Erfolg. Um welchen Preis???





