Gesamtsituation der Mannschaft

Der bestmögliche Trainer verwies aber darauf, dass sich bei einem Einstellungsproblem der ein oder andere Spieler mal gehörig hinterfragen sollte. Cleverer Schachzug, dass der Bestmögliche sich da aus der Schusslinie zu manövrieren versucht. Ein Einstellungsproblem hat selbstredend nichts mit der Arbeit des Trainers zu tun. Der Typ hat fertig, aber sitzt trotzdem fest im Sattel. Absurde Werder-Welt.

Hier laufen die Uhren nun mal anders. Manchmal ist das gut, in den letzten Jahren aber immer häufiger schlecht.

Bezeichnend für den Zustand von Werder ist ein Vergleich des eigenen Heimspiels mit einer anderen Begegnung vom heutigen Nachmittag: Werder geht nach 12 Minuten gegen Union in Rückstand und zeigt keinerlei positive Reaktionen, während Frankfurt einen 0:1-Rückstand nach 10 Minuten gegen Leverkusen mit einer engagierten Leistung zu einem 2:1-Sieg dreht, der trotz des Eigentors der Pillen verdient war.
 

Was eigentlich alles sagt über "uns". Hab noch nie eine solche eierlose Truppe gesehen wie die unsrige.
Meinen mit ihrer pomadigen Aussenrist weiterleitungsart Spiele zu gewinnen und braucht sich nun auch nicht hinstellen und sich selbst kasteneien. Immer wieder dieselben Phrasen ohne jegliche Konsequenz, wird ja auch von "oben" vorgelebt. Leistungsorientiert? Nicht bei uns. Ganzen Hosenschisser. Ätzend.
 
Das mit der Fanbase und Tradition kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen:denk:
Es lagen dies Jahr wieder viele Bayern- und Dortmundtrikots für die Kinder ("Neueinsteiger") unterm Baum. Und wahrscheinlich auch mehr RB-Trikots für "Neueinsteiger" als Werdertrikots. Erfolg ist existenziell . Es müssen nicht schwingend nur Titel sein. Aber es müssen Besonderheiten, Spielstile, große Spiele, begeisetrungsfähige Spieler und Typen, und natürlich Fernsehpräsenz sein. Unsere Marke verblasst gerade zusehends. Darauf wollte ich nur hinweisen.
 
Es lagen dies Jahr wieder viele Bayern- und Dortmundtrikots für die Kinder ("Neueinsteiger") unterm Baum. Und wahrscheinlich auch mehr RB-Trikots für "Neueinsteiger" als Werdertrikots. Erfolg ist existenziell . Es müssen nicht schwingend nur Titel sein. Aber es müssen Besonderheiten, Spielstile, große Spiele, begeisetrungsfähige Spieler und Typen, und natürlich Fernsehpräsenz sein. Unsere Marke verblasst gerade zusehends. Darauf wollte ich nur hinweisen.
Ist nicht mehr sonderlich cool Werderfan zu sein, da ist was dran aber Erfolge machen einfach auch sexy.
Da sehen wir im Moment,naja seit 10 Jahren aus wie ne alte Oma.
 
Ist nicht mehr sonderlich cool Werderfan zu sein, da ist was dran aber Erfolge machen einfach auch sexy.
Da sehen wir im Moment,naja seit 10 Jahren aus wie ne alte Oma.

Oder wie in der Vor-Rehhagel-Zeit in den 70ern, da war ich sogar in ganz RLP einer der ganz wenigen Werder-Fans. Richtig groß zugelegt bei den Fans hatte Werder allerdings erst seit dem Double 2004.
 
Es lagen dies Jahr wieder viele Bayern- und Dortmundtrikots für die Kinder ("Neueinsteiger") unterm Baum. Und wahrscheinlich auch mehr RB-Trikots für "Neueinsteiger" als Werdertrikots. Erfolg ist existenziell . Es müssen nicht schwingend nur Titel sein. Aber es müssen Besonderheiten, Spielstile, große Spiele, begeisetrungsfähige Spieler und Typen, und natürlich Fernsehpräsenz sein. Unsere Marke verblasst gerade zusehends. Darauf wollte ich nur hinweisen.

Leider nicht erst seit gestern. Überall wo man über Werder redet, wird nur noch der Kopf geschüttelt und man wird bemitleidet. Der Begriff Vetternwirtschaft fällt extern immer häufiger. :dagegen:
 
Oder wie in der Vor-Rehhagel-Zeit in den 70ern, da war ich sogar in ganz RLP einer der ganz wenigen Werder-Fans. Richtig groß zugelegt bei den Fans hatte Werder allerdings erst seit dem Double 2004.
Mag sein, ich war hier auch einer der ganz wenigen Werderfans, war mir aber auch egal.
Waren auch nicht megaerfolgreich damals, keine Ahnung, war wohl nur wegen Rudi damals.
Könnte mir aber auch nie vorstellen Bayern auch nur gut zu finden, ja sowas langweiliges.
 
Was eigentlich alles sagt über "uns". Hab noch nie eine solche eierlose Truppe gesehen wie die unsrige.
Meinen mit ihrer pomadigen Aussenrist weiterleitungsart Spiele zu gewinnen und braucht sich nun auch nicht hinstellen und sich selbst kasteneien. Immer wieder dieselben Phrasen ohne jegliche Konsequenz, wird ja auch von "oben" vorgelebt. Leistungsorientiert? Nicht bei uns. Ganzen Hosenschisser. Ätzend.

Das ist leider wie bei Schaaf zum Schluss hin. :dagegen:
 
Ist nicht mehr sonderlich cool Werderfan zu sein, da ist was dran aber Erfolge machen einfach auch sexy.
Da sehen wir im Moment,naja seit 10 Jahren aus wie ne alte Oma.

Selbstverständlich ist Erfolg sexy. Doch viel schlimmer ist es, wenn Verantwortliche eines Clubs die Tugenden über über Bord werfen, die diesen einst auszeichneten und damit viele Fans und Anerkennung generieren konnte, zB weitsichtiges Denken und Handeln, mit wenigen Mitteln eine starke und willensstarke Mannschaft formen, sich an sportliche und wirtschaftliche Gegebenheiten / Veränderungen anpassen...
 
Selbstverständlich ist Erfolg sexy. Doch viel schlimmer ist es, wenn Verantwortliche eines Clubs die Tugenden über über Bord werfen, die diesen einst auszeichneten und damit viele Fans und Anerkennung generieren konnte, zB weitsichtiges Denken und Handeln, mit wenigen Mitteln eine starke und willensstarke Mannschaft formen, sich an sportliche und wirtschaftliche Gegebenheiten / Veränderungen anpassen...
Wäre doch Alles völlig Wurst, wenn der Erfolg da ist, sollen sie Alles über Bord werfen.
Hauptsache man hat das Gefühl hier tut sich was erfolgversprechendes.
Stattdessen klammert man sich hier an die Posten ohne auch nur die Idee zu haben, wie man aus dieser öden,langweiligen Agonie herauskommen soll.
Planlos, hilflos, wie unser Auftritt heute.
Echt zum Kotzen.
 
Wäre doch Alles völlig Wurst, wenn der Erfolg da ist, sollen sie Alles über Bord werfen.
Im Erfolg "alles" = die Tugenden über Bord zu werfen, durch die Werder sich binnen 5 Jahre von einem Beinahe-Absteiger zu einem Double-Sieger und mehrfachen CL-Teilnehmer mauserte, ist doch genau der Kardinalsfehler, der in den erfolgreichen Jahren begannen und bis heute nicht eingebremst, geschweige denn korrigiert wurde.
 
Im Erfolg "alles" = die Tugenden über Bord zu werfen, durch die Werder sich binnen 5 Jahre von einem Beinahe-Absteiger zu einem Double-Sieger und mehrfachen CL-Teilnehmer mauserte, ist doch genau der Kardinalsfehler, der in den erfolgreichen Jahren begannen und bis heute nicht eingebremst, geschweige denn korrigiert wurde.
Das Hauptproblem damals war mMn, dass du durch die Erfolge andere Ansprüche geweckt hast und nicht mehr als Underdog agieren konntest oder wolltest,damit ging es los.
Dann musstest du irgendwann nen Schnitt machen, der nicht wirklich geglückt ist.
Seitdem schleppst du dich durch jede Saison ohne Kreativität, Fachwissen, Leistungsgedanken.
Da werden irgendwelche ehemaligen Spieler in Positionen eingesungen ohne, dass die was an Qualifikation vorzuweisen hätten.
Zu Baumann sag ich gar nichts mehr.
Regt mich nur noch auf.
Kohfeldt ist auch ziemlich durch, da fehlt mir auch die Fantasie, dass der hier auf Dauer "erfolgreich" ist.
Wenn man denn Erfolg als mehr als den Nichtabstieg definiert.
 
Das Hauptproblem damals war mMn, dass du durch die Erfolge andere Ansprüche geweckt hast und nicht mehr als Underdog agieren konntest oder wolltest,damit ging es los.
Ob man es nun so wie du mit dem Wecken von anderen Ansprüchen oder wie ich mit dem Überbordwerfen der zum Erfolg führenden Tugenden definierst, so sind die Ursachen letztlich die gleichen: fatale Fehleinschätzungen vom eigenen Leistungsvermögen und/oder dem Fußballgeschäft sowie dessen Entwicklungen. Denn dass der deutsche Profifußball sich in der zweiten Hälfte der 2000er Jahre radikal veränderte, war spätestens im Jahr 2009 unübersehbar: die Radkappen wurden Meister, Hoffenheim stieg in die Bundesliga auf, aus dem SSV Markranstädt ist gerade das Projekt RB Leipzig entstanden. Und somit war es auch offensichtlich, dass Strategien, Denk- und Handlungsweisen in den Führungsebenen der Clubs entsprechend reformiert werden mussten. Dass in dieser schnelllebigen Zeit die Entscheider in den Traditionsclubs und somit auch bei Werder nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen haben, ist durchaus nachvollziehbar und verständlich. Nicht nachvollziehbar und nicht verständlich ist jedoch, dass auch nach mehr als 10 Jahren niemand es für nötig hielt bzw. hält, die grundlegenden Fehler der Vergangenheiten zu korrigieren, und stattdessen nach dem Motto "Weiter so" agiert wird, so dass sich die Abwärtsspirale immer weiter nach unten dreht.
 
Selbstverständlich ist Erfolg sexy. Doch viel schlimmer ist es, wenn Verantwortliche eines Clubs die Tugenden über über Bord werfen, die diesen einst auszeichneten und damit viele Fans und Anerkennung generieren konnte, zB weitsichtiges Denken und Handeln, mit wenigen Mitteln eine starke und willensstarke Mannschaft formen, sich an sportliche und wirtschaftliche Gegebenheiten / Veränderungen anpassen...
Das funktioniert ja auch schon lange nicht mehr, weil Werder aktuell sehr stark gespalten ist, sowohl intern, als auch extern, es gibt quasi zwei Lager, die einen nennen wir sie mal die Fat Wehlages, die eben zum Bode Baumann Weg stehen und die anderen sind diese ständigen Kritiker und Nörgler dieses aktuellen Werderweges, die ständig nur kritisieren und anderen die Kompetenz absprechen.
Werder ist da sehr stark gespalten und da kein gemeinsamer Werder Spirit vorhanden ist und die einen eben kritisieren und die anderen eben ständig nur verteidigen und weiter ihr Ding durchziehen ohne jeglichen Lerneffekt, wird es aktuell auch keine Entwicklung geben in diesem Verein, nicht sportlich, nicht finanziell, nicht gemeinschaftlich.
Aktuell herrschen intern Machtkämpfe, extern Meinungskämpfe in den sozialen Medien.
Werder hält eben lange an Dingen fest, aber das blockiert aktuell mehr, als das es entwickelt. Wenn etwas nicht erfolgreich funktioniert muss man es verändern, Werder tut genau das aktuell nicht, darum kommt auch der Erfolg nicht zurück und stellt sich wieder ein.
Grundlegende Dinge wie Kaderplanung sind völlig schlecht und unstrukturiert seit zu langer Zeit, es sind viele Dinge die aktuell nicht gut laufen.
Aber grundlegend gibt es eben 2 Lager und keine Einheit mehr.
Die Frage bleibt, ist Kohfeldt wirklich der "Beste" für Werder, ich bin mir da nicht so sicher...
Da kann und sollte man vielleicht so langsam doch noch mal drüber nachdenken...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich auch: Was machen die wohl im Training? Defensivarbeit kann es nicht sein.
Und Offensivarbeit inzwischen wohl auch nicht. In den letzten 5-6 Spielen habe ich jeweils nur eine herausgearbeitete Chance für Werder gesehen.
 
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