Der Weser-Kurier legt mal eben den Finger in die Wunde und benennt die problematische Situation.
Auf dieser Seite ist vieles verfasst, sportlich wie finanziell, wie es um Werder wirklich steht.
https://www.weser-kurier.de/werder/...s-fiese-wort-abstiegskampf-_arid,1878659.html
ebenso wie dieser Artikel dem Weser Kurier entnommen:
https://ezeitung.weser-kurier.de/titles/weserkurier/6372/publications/21649/pages/22
„Wir müssen Geld generieren“
Werder droht ein Minus
………..…. Die Zahlen, die bei Werder zu Recht für Zufriedenheit sorgen, sind allerdings aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr.
Im aktuellen Geschäftsjahr sind diese Ziele in Gefahr. Das sportliche Abschneiden ist noch schwer zu prognostizieren, die Tendenz ist aber nicht positiv. Nach einem Gewinn sieht es derzeit nicht aus, im Gegenteil. Ein Minus bedeutet gleichzeitig, dass das Eigenkapital schmilzt. Es besteht also Handlungsbedarf.
„Es ist kein Geheimnis, wir haben im Sommer Geld in die Hand genommen“, sagt Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir haben unter Frank (Baumann; Anm. d. Red.) in den Kader investiert, und der Kader hat einen hohen Wertzuwachs erzielt.“ Vergangenen Sommer holte Werder Niclas Füllkrug, Ömer Toprak, Leonardo Bittencourt und Michael Lang, dazu wurde Marco Friedl fest verpflichtet. Auch wenn Toprak, Bittencourt und Lang nur ausgeliehen wurden und die Kauf-Verpflichtung erst später greift, dürfte sich die investierte Summe auf etwa 13 Millionen Euro belaufen. Verkaufserlöse wurden dagegen nicht erzielt.
Dieses Loch muss gestopft werden, ansonsten geht das Minus zulasten des Eigenkapitals. „Es gibt ein gemeinsames Verständnis, dass Geld generiert werden muss, weil wir den Weg der wirtschaftlichen Vernunft nicht verlassen wollen“, sagt Filbry. Gemeinsam bedeutet, dass neben den wirtschaftlich Verantwortlichen auch die Sportliche Leitung um die Zwänge weiß und welche Konsequenzen sich daraus ableiten: Nach der Saison muss Werder Spieler verkaufen, um dieses Millionen-Loch zu füllen.