Gesamtsituation der Mannschaft

Was hat es mit Rückwertsgewandtheit zutun, wenn man seine Jugend an der Stelle ausbilden möchte, wo auch alle anderen Mannschaften trainieren?
Auch wenn andere Vereine es nicht machen, wenn es finanziell möglich ist, warum nicht?
Angenehmer als durch die halbe Stadt fahren zu müssen, wie bei den Bayern ist es sicherlich.

Ist es denn finanziell möglich??? …. wohl eher nicht.
 
Naja wer nen Spieler mit so ner Vorgeschichte wie Lücke kauft, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn es in die Hose geht. Hätte es funktioniert, hätte Baumann die Lorbeeren dafür eingesackt, nun muss er es auch verantworten, für etwa 6,5 Mio. einen Spieler gekauft zu haben, der uns die Hälfte der Saison gar nicht zur Verfügung stehen wird.

Ich war weder pro noch contra bei diesem Transfer. Ein fitter und gesunder Füllkrug ist weit mehr als die gezahlten 6,5 Mios wert. Der "Haken" nur: Seine Verletzungshistorie. Ohne die hätten wir ihn auch niemals für solch eine Summe bekommen.

Was FB machte war also auch ein bißchen Glücksspiel. Aktuell ein Glücksspiel, das in die Hose ging. Wobei man aber auch anmerken muß, das diese Verletzung mit seiner Historie eigentlich nichts zu tun hat. Aufatmen und hoffen deswegen? Eher nicht, denn das große Fragezeichen bleiben bei ihm die Knorpelschäden. Auch die können noch jederzeit wiederkommen. Wenn das der Fall sein sollte, dann muß man sich wirklich fragen, ob der Transfer sinnvoll war. Nicht nur wegen der für unsere Verhältnisse hohen Ablöse, SONDERN AUCH, weil uns der Typ Füllkrug (mit dem man ja personell plante) im Kader natürlich fehlt und nur unzureichend ersetzt werden kann.

FB hat natürlich das Recht auf so ein "Glücksspiel". Gehts gut, erntet er zu Recht auch die Lorbeeren. NUR: Gehts schief, dann muß er auch die Verantwortung dafür tragen und das auf seine Kappe nehmen.
 
Ist es denn finanziell möglich??? …. wohl eher nicht.
Ich kann das nicht beurteilen, aber zumindest durch den Wohninvest Deal sind ja schon mal die 3Mio, die sie an die Stadion GmbH zahlen mußten anderweitig verfügbar und die Aussage war, dass sie nicht auf Erlöse von Spielerverkäufen für den Spielbetrieb angewiesen sind.
Und dazu zählen für mich auch solche Planungen.
Aber lassen wir uns überraschen, vielleicht kommts ja doch anders als wir uns das denken.
 
Ich kann das nicht beurteilen, aber zumindest durch den Wohninvest Deal sind ja schon mal die 3Mio, die sie an die Stadion GmbH zahlen mußten anderweitig verfügbar...

Eben nicht! Diese drei Mios waren ZULETZT (nach dem Ausstieg von EWE) eine ZUSÄTZLICHE Belastung, die lediglich jetzt wieder wegfällt. Neuen Spielraum gibt das Geld von Wohninvest aber leider nicht.
 
Ja, aber die Kohle kann jetzt trotzdem dafür eingesetzt werden, wofür sie eigentlich gedacht war und muss nicht für den Schuldendienst genutzt werden.
Natürlich gibt es nichts zusätzlich.
Aber nu sind wir absolut OT hier.
 
Ich war weder pro noch contra bei diesem Transfer. Ein fitter und gesunder Füllkrug ist weit mehr als die gezahlten 6,5 Mios wert. Der "Haken" nur: Seine Verletzungshistorie. Ohne die hätten wir ihn auch niemals für solch eine Summe bekommen.

Was FB machte war also auch ein bißchen Glücksspiel. Aktuell ein Glücksspiel, das in die Hose ging. Wobei man aber auch anmerken muß, das diese Verletzung mit seiner Historie eigentlich nichts zu tun hat. Aufatmen und hoffen deswegen? Eher nicht, denn das große Fragezeichen bleiben bei ihm die Knorpelschäden. Auch die können noch jederzeit wiederkommen. Wenn das der Fall sein sollte, dann muß man sich wirklich fragen, ob der Transfer sinnvoll war. Nicht nur wegen der für unsere Verhältnisse hohen Ablöse, SONDERN AUCH, weil uns der Typ Füllkrug (mit dem man ja personell plante) im Kader natürlich fehlt und nur unzureichend ersetzt werden kann.

FB hat natürlich das Recht auf so ein "Glücksspiel". Gehts gut, erntet er zu Recht auch die Lorbeeren. NUR: Gehts schief, dann muß er auch die Verantwortung dafür tragen und das auf seine Kappe nehmen.
mich würde mal interessieren, wo füllkrug den nachweis erbracht hat, daß er weit mehr als die 6,5 mio wert ist - etwa, weil er mal in einer saison bei 96 erfolgreich war - in seinen jahren vorher und am anfang bei werder war er max 0,5 mio wert, weshalb man ihn ja auch weg schickte, da untauglich - FB hat hier einen flop hingelegt und wenn er das risiko bewußt gegangen ist - noch schlimmer - sowas kann sich bayern leisten, für die 6,5 mio peanuts sind, aber doch nicht werder, wobei der flop mit bejimo - den er nicht zurück haben will obwohl er sich offensichtlich verbessert hat - das ganze verschlimmert - hoffentlich läßt er sich bei rashica's verkauf, der m.e. unvermeidbar sein wird, nicht über den tisch ziehen - ansonsten kann man zufrieden sein, wenn werder jedes jahr einen soliden platz in der oberen hälfte schafft, was ja momentan nicht so aussieht, aber wird ja hoffentlich noch werden!
 
mich würde mal interessieren, wo füllkrug den nachweis erbracht hat, daß er weit mehr als die 6,5 mio wert ist - etwa, weil er mal in einer saison bei 96 erfolgreich war - in seinen jahren vorher und am anfang bei werder war er max 0,5 mio wert, weshalb man ihn ja auch weg schickte, da untauglich - FB hat hier einen flop hingelegt und wenn er das risiko bewußt gegangen ist - noch schlimmer...

Naja, also Füllkrug hat sich sportlich schon enorm weiterentwickelt. Nicht ohne Grund wollte Gladbach im Sommer letzten Jahres rund 20 Mios für ihn hinblättern und er war ja sogar ein Thema für die Nationalelf.

Auch bei uns hat er zu Saisonbeginn trotz langer Pause schon erstaunlich stark gespielt.

Was ich Werder aber vorwerfen muss ist, das man erst den Spieler Füllkrug im Nachwuchs ausbildet, dann sein Talent nicht erkennt und quasi wegschickt. Auch eine Rückkaufoption zu einem niedrigen Preis (3 Mio?) wurde nicht wahrgenommen.
Und jetzt holt man diesen selbst ausgebildeten Spieler für viel Geld wieder zurück. Genauso wie bei Kruse und Harnik geschehen. So sollte Nachwuchsarbeit natürlich nicht aussehen...
 
Was hat es mit Rückwertsgewandtheit zutun, wenn man seine Jugend an der Stelle ausbilden möchte, wo auch alle anderen Mannschaften trainieren?
Auch wenn andere Vereine es nicht machen, wenn es finanziell möglich ist, warum nicht?
Angenehmer als durch die halbe Stadt fahren zu müssen, wie bei den Bayern ist es sicherlich.

Andere Vereine trainieren auch nicht im einem Hochwassergebiet. Und daß Werder sich diese 8 Mio € Mehrkosten für den Hochwasser-Schutz wirschaftlich leisten kann, darf zB in Anbetracht der Klimzüge, die FB bei Verpflichtungen machen muß wohl arg bezweifelt werden. Denn im Gegensatz zu den Bayern vefügt Werder über kein prall gefülltes Festgeldkonto.
 
@syker1983

Von Leistungszentren, Hochwasserschutz, Bürgschaften und dem Senat habe ich keine Ahnung, also äußere ich mich da besser nicht. Davon abgesehen habe ich dich gar nicht angesprochen.

Aber wo ich eh gerade schreibe hätte ich eine fachliche offtopic Frage an dich: Ludde hat ja im Interview gesagt, daß seine Verletzung nicht wie berichtet irgendwas altes von vor vielen Jahren gewesen sei, sondern ein lockeres Stück Knochen oder so. Für uns und für ihn ist die verlorene Zeit im Sommer natürlich mehr als ärgerlich, aber wer würde schon eine Knie-OP ohne entsprechende Diagnose veranlassen. Was mich jetzt interessiert, und das ist die Frage: Wie gravierend ist es eigentlich, wenn man "nur mal so" ins Knie guckt? Also als Laie mal ganz blöd gesagt: Kleiner Schnitt, Endoskop rein ins Knie und gucken wat los ist. Da es niemand macht, ist es offenbar keine gute Idee, das ist mir schon klar. Aber was geht dabei kaputt, ist schon das "Aufpumpen" so kritisch?
 
Soweit ich das bei nem Kumpel mitbekommen habe, ist schon das Aufpumpen schädlich und kann einen Sportler für ein paar Wochen rausreissen.
Deswegen werden MRT und Co. immer wichtiger.
 
Klar, wenn MRT und Co. ein Ergebnis bringen ist das natürlich immer zu bevorzugen. Ich habe mich halt gefragt, wie minimal-invasiv man sowas machen könnte. Aber nun habe ich mal gegoogelt und die Frage hat sich damit wohl erübrigt:

Die Operation des Kniegelenkes kann aus drei Gründen nicht in einer örtlichen Betäubung erfolgen. Um für die gesamte Dauer der Operation eine optimale Sicht im Kniegelenk zu haben, ist eine sogenannte Blutleere erforderlich. Hierbei wird das zu operierende Bein mit einer Binde blutleer gewickelt und dann durch eine Druckmanschette, ähnlich wie bei der Blutdruckmessung am Oberarm, die Blutleere aufrechterhalten.

Der zum Aufpumpen der Manschette erforderliche Druck ist so hoch, dass er vom Patienten nur mit einer örtlichen Betäubung des Knies nicht auszuhalten wäre.
Das sagt wohl alles...:schock:
 
@syker1983

Von Leistungszentren, Hochwasserschutz, Bürgschaften und dem Senat habe ich keine Ahnung, also äußere ich mich da besser nicht. Davon abgesehen habe ich dich gar nicht angesprochen.

Aber wo ich eh gerade schreibe hätte ich eine fachliche offtopic Frage an dich: Ludde hat ja im Interview gesagt, daß seine Verletzung nicht wie berichtet irgendwas altes von vor vielen Jahren gewesen sei, sondern ein lockeres Stück Knochen oder so. Für uns und für ihn ist die verlorene Zeit im Sommer natürlich mehr als ärgerlich, aber wer würde schon eine Knie-OP ohne entsprechende Diagnose veranlassen. Was mich jetzt interessiert, und das ist die Frage: Wie gravierend ist es eigentlich, wenn man "nur mal so" ins Knie guckt? Also als Laie mal ganz blöd gesagt: Kleiner Schnitt, Endoskop rein ins Knie und gucken wat los ist. Da es niemand macht, ist es offenbar keine gute Idee, das ist mir schon klar. Aber was geht dabei kaputt, ist schon das "Aufpumpen" so kritisch?
Nein. Jeder Eingriff hat seine Risiken wie zB eine sekundäre Infektion. Das ist dann eine Katastrophe. Sach- und fachgerecht gemacht führt dieser Eingriff nach einer kurzen Rekonvaleszenz zur Vollbelastung des betroffenen Knies, sofern kein schwerwiegender Schaden festgestellt worden ist. Es ist eine diagnostische Maßnahme, um letzten Endes Klarheit über den Lokalbefund zu erhalten. Gleichzeitig hat man dabei die Möglichkeit in gleicher Sitzung kleine endoskopische Eingriffe vorzunehmen. Deswegen habe ich nicht verstanden, warum man wochenlang LA auf Beschwerden behandelt hat, deren Ursache man mitnichten kannte. Das liegt an den betreuenden Ärzten.
 
Naja, also Füllkrug hat sich sportlich schon enorm weiterentwickelt. Nicht ohne Grund wollte Gladbach im Sommer letzten Jahres rund 20 Mios für ihn hinblättern und er war ja sogar ein Thema für die Nationalelf.

Auch bei uns hat er zu Saisonbeginn trotz langer Pause schon erstaunlich stark gespielt.

Was ich Werder aber vorwerfen muss ist, das man erst den Spieler Füllkrug im Nachwuchs ausbildet, dann sein Talent nicht erkennt und quasi wegschickt. Auch eine Rückkaufoption zu einem niedrigen Preis (3 Mio?) wurde nicht wahrgenommen.
Und jetzt holt man diesen selbst ausgebildeten Spieler für viel Geld wieder zurück. Genauso wie bei Kruse und Harnik geschehen. So sollte Nachwuchsarbeit natürlich nicht aussehen...

Spätestens am Punkt Rückkaufoption hätte man bei der Entwicklung NF reagieren müssen. Eichin hatte noch im April diese
Option fest im Auge. Mit Amtsantritt von FB war das erledigt. Dieser erklärte vollmundig, man habe mit Pizarro, Ujah, Lorenzen,
Thy, Johannsson und J. Eggestein sehr, sehr gute Spieler.
Entscheidend ist eigentlich dein Einwand …. so sollte Nachwuchsarbeit nicht aussehen, besonders dann nicht wenn ein Spieler
verliehen wird und dieser sich dann dort super entwickelt, auch wenn es in der 2. Liga war.
Kruse und Harnik sind noch etwas anders zu betrachten. Bei Kruse spielten andere Dinge eine Rolle. Seine Fähigkeiten waren damals
vielleicht noch nicht so ausgeprägt, dennoch war absehbar, dass er Bundesliganiveau hatte, aber wohl nicht die nötige Reife.
Ich denke das passte nicht zwischen TS und MK.
 
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